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Bildungsfernsehen

Wie kann Fernsehen Wissen popularisieren und die Bildungsvermittlung unterstützen? Dass dies als eine wichtige gesellschaftliche Aufgabe angesehen wird, zeigt schon die seit längerem kursierende Rede vom „Wandel zur Wissensgesellschaft“. Bildungsfernsehen gehört auch zum Programmauftrag des öffentlich-rechtlichen Fernsehens in Deutschland – aber nicht nur das: Bestimmte Programme für Kinder und auch für Erwachsene erfreuen sich regen Zuspruchs. Was diesen Erfolg ausmacht, welcher Themen sich das Bildungsfernsehen, auch im weltweiten Vergleich, annimmt, sind Fragen, die der Medien- und Rezeptionsforschung bedürfen.
Zu Bildungs- und Wissensprogrammen und auch zu internationalen Entwicklungen des Bildungsfernsehens werden immer wieder IZI-Studien durchgeführt.

Literatur: TelevIZIon 21/2008/2 „Bildungsfernsehen”, TelevIZIon 18/2005/E „Learning in Television”, TelevIZIon 17/2004/1 „Lernen mit dem Fernsehen”


Mythbusters, Galileo, Quarks und Co. - Rezeptionsstudie mit Jugendlichen zu Wissenschaftssendungen (2008)
Im Fernsehen gibt es verschiedene Wege, wie Naturwissenschaften vermittelt werden: erklärend in Quarks & Co., narrativ in Mythbusters und flippig in Galileo. Wie Jugendliche verschiedener Schularten dies finden und was sie daraus lernen, wurde in einer Rezeptionsstudie erhoben.
Projektleitung und -durchführung: Elke Schlote und Claudia Maier (IZI)
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Literatur: Elke Schlote/Claudia Maier: „Weil man’s sieht, konnte man sich das besser vorstellen“: Rezeptionsstudie mit Jugendlichen zu Wissenschafts-Sendungen. In: TelevIZIon, 21/2008/2, S. 28-32.


Bildungsfernsehen weltweit - Eine internationale Expertenbefragung (2008)
Fernsehverantwortliche von 26 öffentlich-rechtlichen und privaten Fernsehsendern aus aller Welt geben Auskunft über ihr Verständnis von Bildungsfernsehen und über zukünftige Entwicklungen.
Projektleitung und -durchführung: Elke Schlote und Andreas Fläckel (IZI)
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Literatur: Elke Schlote/Andreas Fläckel: Bildungsfernsehen weltweit: eine internationale Expertenbefragung. In: TelevIZIon, 21/2008/2, S. 13-15.


Konfliktmanagement im Kinder- und Jugendfernsehen. Eine internationale Medienanalyse. (2007-2009)
Projektleitung und -durchführung: Elke Schlote (IZI) und Dr. Peter Lemish (Sapir College, Israel)
Literatur: Peter Lemish: Frieden fördern! Konflikte und Konfliktlösung im Kinderfernsehen. In: TelevIZIon, 19/2006/2, S. 32-38.
Peter Lemish/Elke Schlote: Media portrayals of youth involvement in social change: The roles of agency, praxis, and conflict resolution processes in TV programs. In: Thomas Tufte (Hg.): NORDICOM Yearbook 2009. (in Vorbereitung)


Der „Elternticker“. Ein Konzept zur pädagogischen Unterstützung und seine Umsetzung in der Sendung mit dem Elefanten (2006-2008)
In den USA wurde zunächst im Auftrag des IZI getestet, wie der „Elternticker“, eine Informationszeile für Eltern mit Hintergrundinformationen zu Sendung und Anregungen zur pädagogischen Förderung, in Familien mit Vorschulkindern ankommt. Ein „Elternticker“ wurde dann gezielt für das neu entwickelte Vorschulprogramm Die Sendung mit dem Elefanten entwickelt und in mehreren Studien auf Akzeptanz und Wirksamkeit hin überprüft.
Projektleitung: Dr. Maya Götz, Projektdurchführung USA (2006): Dr. Shalom M. Fisch (MediaKidz New York), Projektdurchführung Deutschland (2006-2008):
Dr. Maya Götz, Andrea Holler, Sabrina Bachmann (IZI)
Literatur: Shalom M. Fisch: Die „Mommy-Bar“: Wie Eltern und Vorschulkinder beim Fernsehen mehr miteinander reden. In: TelevIZIon, 20/2007/1, S. 44-46.
Maya Götz: Der „Elternticker“: Neue Wege im Vorschulfernsehen. In: TelevIZIon, 21/2008/2, S. 53-57.


Englisch lernen mit Vorschulsendungen und mit der Sendung mit dem Elefanten (2006-2007)
Fremdsprachenlernen fällt Kindern im Vorschulalter besonders leicht. Auch das Medium Fernsehen kann dazu Lerngelegenheiten bieten. In einer Studie mit 160 Kindern aus Münchner Kindergärten wurden vier konzeptionell unterschiedliche Sendungen evaluiert. Einige Ergebnisse wurden in einem Folgeprojekt in der Sendung mit dem Elefanten umgesetzt. Die Sendung mit dem Elefanten zeigt immer wieder kurze Lieder, Abzählreime und Geschichten auf Englisch (Prinzip des „immersive learning“). Doch ist es sinnvoller, erst die englische oder erst die deutsche Version einer Episode zu zeigen? In einer Studie mit 36 Kindergarten- und Vorschulkindern wurde diese Frage untersucht.
Kooperationsstudie mit der Ludwig-Maximilian-Universität München.
Projekt 1: Leitung: Prof. Dr. Angelika Speck-Hamdan (LMU München), Durchführung: Michael Kirch (LMU München).
Projekt 2: „Englisch lernen mit der Sendung mit dem Elefanten“, Projektleitung:
Dr. Maya Götz, Durchführung: Andrea Holler, Sabrina Bachmann (IZI)
Literatur: Michael Kirch/Angelika Speck-Hamdan: One, two, three mit Dora, Elefant & Co.: Englisch lernen im Vorschulalter – Sendungskonzepte im Vergleich. In: TelevIZIon, 20/2007/1, S. 18-23.
Andrea Holler/Sabrina Bachmann/Maya Götz: Peppa Pig – erst die englische oder erst die deutsche Version? Ein Beitrag im Kindertest. In: TelevIZIon, 20/2007/1, S. 24.


Qualitätskriterien für Lernsendungen und deren Umsetzung in
Wissen macht Ah!
(2005)
Im Projekt „Informations- und Dokumentationssendungen für Kinder“ wurden verschiedene Formate auf ihre Attraktivität und ihren Lernerfolg bei GrundschülerInnen hin untersucht und daraus Qualitätskriterien für Lernsendungen formuliert. Unter den Sendungen war das Magazin Wissen macht Ah! (WDR), in dem in kurzen humoristischen Beiträgen Dinge und Zusammenhänge aus dem Alltag erklärt werden. Die Studie wies der Sendung in vielen Bereichen Attraktivität und einen guten Lerngewinn nach, es wurden aber auch Optimierungschancen deutlich. In 2 Follow-Up-Studien wurde nun dieselbe Folge gezielt verändert und erneut getestet.
Projektleitung und -durchführung: Dr. Maya Götz, Tanja Meyerhofer, Christine Bulla (IZI)
Literatur: Kersten Reich/Angelika Speck-Hamdan/Maya Götz: Qualitätskriterien für Lernsendungen. In: TelevIZIon 18/2005/2, S. 86-91.
Maya Götz: How to make a knowledge programme more attractive for children and improve their learning from it: Follow-up studies on Wissen macht Ah! In: TelevIZIon, 22/2009/E (in Vorbereitung)


Informations- und Dokumentationssendungen für Kinder (2002-2003)
Im Fernsehmenü von Kindern dominieren Fiction-Formate, die unterhaltsam und ansprechend sind. Wissens- und Dokumentationssendungen sind Eltern zwar sehr präsent und von Erwachsenen gewünscht, für die Kinder aber zumeist weniger attraktiv. In diesem Forschungsprojekt sollen anhand konkreter Sendungen Momente herausgearbeitet werden, die für Kinder attraktiv sind und ihnen einen positiven Zugang zu den Inhalten erleichtern.
Projektleitung und -durchführung: Dr. Maya Götz (IZI)
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Literatur: Maya Götz: Lernen mit Wissens- und Dokumentationssendungen. In: TelevIZIon, 17/2004/1, S. 33-42.

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