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Fernsehen für Fernsehanfänger

Fernsehen gehört zum Alltag von Kindern, denn Eltern treffen nur selten die Entscheidung, Fernsehen ganz aus ihrem Leben auszuschließen. Schon aus entwicklungspsychologischer Perspektive sind Klein- und Vorschulkinder eine besonders sensible Zielgruppe, die ein gezielt auf ihre Bedürfnisse abgestimmtes Programm braucht. Was diese Sensibilitäten ausmacht und wie ein möglichst förderliches Programm aussieht, wird in diesem Forschungsschwerpunkt untersucht. Neben der Verbesserung der Qualität von Sendungen steht die Unterstützung von Eltern im Mittelpunkt, um ihren Kindern von Anfang an einen kompetenten Umgang mit dem Medium zu vermitteln.
Literatur: TelevIZIon 20/2007/1 „Fernsehen für Fernsehanfänger”,
TelevIZIon 20/2007/E „Television for TV beginners”


Platzhalter
Sprachförderung von Vorschulkindern mit und ohne Migrationshintergrund mit dem Fernsehen (2010)
Die Studie setzt bei der Frage an, wie Vorschulsendungen Kinder mit und ohne Migrationshintergrund beim Spracherwerb fördern können. Ziel der Studie ist es, gezielt Momente der Sprachförderung in öffentlich-rechtlichen Vorschulprogrammen herauszuarbeiten. Getestet wird dabei anhand der Vorschulformate JoNaLu, Die Sendung mit dem Elefanten, Sesamstraße und KiKANiNCHEN wie Kinder durch die Rezeption gezielt gestalteter Beiträge ihre sprachliche Kompetenz verbessern können.
Projektleitung und -durchführung: Andrea Holler, Sabrina Unterstell
Literatur: Holler, Andrea/ Reiter, Stefanie : Nebenbei noch Deutsch lernen. Überlegungen zur Sprachförderung von Kindern mit Migrationshintergrund.
In: TelevIZIon, 23/2010/1, S. 41-45.
Sprachförderung mit der Vorschulsendung JoNaLu. In: TelevIZIon, 23/2010/2,
S. 25-28.


Die Gefährten der Kindheit (2009-2010)
Kuscheltiere nehmen einen wichtigen Stellenwert im Leben von Kindern ein. Doch woran erkennt man die Gefährten, die das Potenzial haben, wirklich bedeutsam für Kinder zu werden und sie in ihrem Entwicklungsprozess zu unterstützen? Ein Methodenmix ermöglicht einen Einblick in die Lebens- und Gedankenwelt der Kinder zu diesem Thema. In Tagebuchaufzeichnungen und Einzelinterviews berichten 30 Mütter und Väter über den Umgang ihrer Kinder mit deren „Gefährten“ und ca. 50 Kindergartenkinder erzählen von der Beziehung zu ihrem Lieblingskuscheltier. In Befragungen auf repräsentativer Ebene werden Art und Spielcharakteristika von Gefährten abgefragt.
Projektleitung und –durchführung: Andrea Holler (IZI) in Kooperation mit der Stiftung „Chancen für Kinder durch Spielen“ (Wiesbaden).
Abschlussbericht: "Die Gefährten der Kindheit"


Platzhalter Lizenzstofftiere im Kindertest (2009)
Merchandising oder Lizenzprodukte gehören mittlerweile selbst bei öffentlich-rechtlichen Anbietern zum Standard. Im Sinne einer Qualitätsdiskussion ist jedoch dringend zu fragen, was denn eigentlich hier Qualitätsangebote sind.
50 Kindergartenkinder wählen aus einer Auswahl an Lizenzplüschfiguren ihre Favoriten und die Figur aus, die ihnen am wenigsten gefällt, und begründen ihre Antwort. Projektleitung und –durchführung: Dr. Maya Götz, Andrea Holler,
Sabrina Bachmann (IZI)


Platzhalter Aufmerksamkeit bei Vorschulprogrammen (2008-2009)
Wo gewinnen und verlieren Vorschulprogramme die visuelle Aufmerksamkeit ihrer Zielgruppe? Anhand der Beobachtung von über 200 Kindern in 17 verschiedenen Ländern wurde dieser Frage nachgegangen. Projektleitung: Dr. Maya Götz, Projektdurchführung: Franziska Gruber (IZI)


PlatzhalterGeschichten verstehen (2008-2009)
Wie verstehen Vorschulkinder Geschichten? Anhand von ausgewählten Zeichentrickeinspielern wurde das Verständnis von Emotionen und narrativer Entwicklung mit 40 Kindern zwischen 3 und 6 Jahren getestet.
Projektleitung und –durchführung: Dr. Maya Götz, Andrea Holler, Sabrina Bachmann, Julia Cada (IZI)


Platzhalter Dokumentationen für Vorschulkinder (2008-2009)
Interessieren sich Vorschulkinder für Dokumentationen über andere Vorschulkinder? Welche Themen und Gestaltungsformen kommen besonders gut an? Anhand von ausgewählten Beispielen wird diesen Fragen mit 26 Kindern nachgegangen. Projektleitung und –durchführung: Dr. Maya Götz, Monika Gröller, Andrea Holler, Sabrina Bachmann (IZI)


Platzhalter Humor von Vorschulkindern 3 (2008-2010)
In einer Sekundärauswertung der Aufzeichnung von verschiedenen Rezeptionssituationen in den diversen Studien dieses Schwerpunktes wird der Frage nachgegangen, bei welchen Szenen und Humorarten Vorschulkinder eigentlich lachen.
Projektleitung und –durchführung: Dr. Maya Götz, Franziska Gruber, Andrea Holler, Sabrina Bachmann (IZI)


Platzhalter Humor von Kindergartenkindern 2 (2008-2009)
Welche Ansprache ist geeignet, um Kindergarten- und Vorschulkinder zum Mitmachen anzuregen und welche Art von Humor wird von dieser Altersgruppe verstanden? Anhand einer Medienanalyse von 45 Einspielern mit Anke Engelke aus der Sendung mit dem Elefanten und einer anschließenden Rezeptionsstudie mit 47 Kindern zwischen 2 und 6 Jahren wurden diese Aspekte untersucht.
Projektleitung und –durchführung: Dr. Maya Götz, Andrea Holler, Sabrina Bachmann (IZI)


Platzhalter Humor von Kindergartenkindern 1 (2006-2007)
Funktioniert der Humor einer Vorschulsendung noch in ihrer Wiederholung?
Die Analyse von drei Elefantenspots aus der „Sendung mit dem Elefanten“ bezüglich ihrer humoristischen Elemente für Vorschüler und die Beobachtung von
33 Vorschülern bei der ersten und vierten Rezeption dieser Elefantenspots soll Aufschluss geben.
Projektleitung und –durchführung: Monika Gröller


Platzhalter Englischlernen mit Vorschulsendungen 2 (2007)
Beim „Immersive Learning“ entwickeln Kinder ein Grundgefühl für den Sprachklang und den Sinn einzelner Wörter einer Fremdsprache. Die Sendung mit dem Elefanten greift diese Methode auf, indem immer wieder kurze Lieder, Abzählreime und Geschichten auf Englisch gezeigt werden. Doch ist es sinnvoller, erst die englische oder erst die deutsche Version zu zeigen? In einer Studie mit 36 Kindergarten- und Vorschulkindern wurde diese Frage untersucht.
Projektleitung und –durchführung: Dr. Maya Götz, Andrea Holler, Sabrina Bachmann (IZI)
Literatur: Andrea Holler/Sabrina Bachmann/Maya Götz: Peppa Pig – erst die englische oder erst die deutsche Version? Ein Beitrag im Kindertest. In: TelevIZIon, 20/2007/1, S. 24.


Platzhalter Englischlernen mit Vorschulsendungen 1 (2006-2007)
Fremdsprachenlernen fällt Kindern im Vorschulalter besonders leicht. Auch das Medium Fernsehen kann dazu Lerngelegenheiten bieten. Im Rahmen der Studie, an der 160 Kinder aus Münchner Kindergärten teilnehmen, werden vier konzeptionell unterschiedliche Sendungen evaluiert.
Projektleitung und –durchführung: Prof. Dr. Angelika Speck-Hamdan (LMU München), Michael Kirch (LMU München)
Literatur: Michael Kirch/Angelika Speck-Hamdan: One, two, three mit Dora, Elefant & Co.: Englisch lernen im Vorschulalter – Sendungskonzepte im Vergleich. In: TelevIZIon, 20/2007/1, S. 18-23.


PlatzhalterDer „Elternticker": Von den Testverarianten zur Ausstrahlung (2007-2008)
Der „Elternticker“ wurde gezielt für das Vorschulprogramm Die Sendung mit dem Elefanten entwickelt und in mehreren Studien auf Akzeptanz und Wirksamkeit hin überprüft.
Projektleitung und –durchführung: Dr. Maya Götz, Andrea Holler, Sabrina Bachmann (IZI)
Literatur: Maya Götz: Der „Elternticker“: Neue Wege im Vorschulfernsehen. In: TelevIZIon, 21/2008/2, S. 53-57.


Platzhalter Die „Mommy-Bar“: Ein Konzept zur pädagogischen Unterstützung von Eltern? (2006)
In den USA wird im Auftrage des IZI das Verfahren der Mommy-Bar in unterschiedlichen Varianten getestet. Eine Informationszeile für Eltern gibt Hintergrundinformationen zu Sendung und Programm und regt zur pädagogischen Förderung an. Doch nehmen Eltern dies an? Fördert dies wirklich die Kommunikation zwischen Kind und Mutter? Insgesamt 90 Mütter und ihre Kinder nahmen an der Studie im Raum New York teil.
Projektleitung und –durchführung: Dr. Shalom M. Fisch (MediaKidz New York)
Literatur: Shalom M. Fisch: Die „Mommy-Bar“: Wie Eltern und Vorschulkinder beim Fernsehen mehr miteinander reden. In: TelevIZIon, 20/2007/1, S. 44-46.


PlatzhalterFunktionen des Fernsehens im Alltag von -0,5- bis 5-jährigen Kindern aus Sicht der Mütter (2006-2009)
Fernsehen ist für viele Familien ein Teil des Alltags auch in eher bildungsorientierten Haushalten. Aus welchen Motiven setzen Mütter Fernsehen im Alltag ihrer Klein- und Kleinstkinder ein? In Tagebuchaufzeichnungen und Einzelinterviews berichteten 36 Mütter und zwei Väter aus dem Raum München mit Kindern zwischen 0 bis 5 Jahren über ihre konkreten Erlebnisse mit dem Fernsehen. Hinzu kam eine repräsentative Mütterbefragung, ob und aus welchen Gründen Eltern ihre Kinder fernsehen lassen. Projektleitung und –durchführung: Dr. Maya Götz, Sabrina Bachmann (IZI)
Literatur: Maya Götz: Fernsehen von -0,5 bis 5. Eine Zusammenfassung des Forschungsstands. In: TelevIZIon, 20/2007/1, S. 12-17.
Maya Götz/Sabrina Bachmann/Ole Hofmann: Von Kuscheln bis Erziehungshilfe. Funktionen des Fernsehens im Alltag von 0- bis 5-jährigen Kindern aus Elternsicht. In: TelevIZIon, 20/2007/1, S. 31-36.

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