10.02.2010
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"Typisch Zwilling!" Mal ist das Sternzeichen schuld, dann wieder hilfreich. Egal, ob es sich um die Liebe, den Beruf oder den Charakter eines Menschen handelt, Astrologen wissen auf alles eine Antwort. Aber wie kommen sie zu ihren Deutungen? Und was ist da tatsächlich dran?
Von Alexandra Gögl
Stand: 03.08.2009
"Powerplanet Mars schenkt Ihnen unglaubliche Energie." Ach so? "Im Job machen Sie Karriere, in der Liebe Eroberungen und beim Sex eine tolle Figur." Aha, und wenn nicht? "Lassen Sie sich nicht von kleinen Rückschritten entmutigen. Es geht wieder aufwärts." Horoskope haben auf alles eine Antwort und begegnen uns überall: in den Medien, in der Partnerschaft und im Freundeskreis. Irgendetwas ist immer typisch Zwilling, ein Segen für alle Waagen und gar nicht gut für den Fisch.
Der Begriff "Astrologie" stammt aus dem Griechischen. Er setzt sich zusammen aus "astron" (Stern) und "logos" (Sinn) und bedeutet Sternenkunde. Nicht zu verwechseln mit der Astronomie - der Wissenschaft, die sich der Beobachtung der Gestirne widmet.
Auf Anraten seines Astrologen hat Dschingis Khan seine Kriege beendet. Auch Frankreichs ehemaliger Staatspräsident François Mitterand richtete sich nach den Sternen, ebenso Boris Jelzin. Der spanische König Juan Carlos interessiert sich ebenfalls für sein Horoskop - und vielleicht lesen auch Sie Ihres regelmäßig. Immerhin glauben rund vierzig Prozent der Deutschen daran.
Astrologie: Blick ins FirmamentDie Sterne und ihre Konstellationen zur Erde beeinflussen den Lauf der Dinge. Das zumindest glaubt die Astrologie - und versucht mit dem Blick ins Universum das Schicksal vorherzusagen.
Bildunterschrift: "Sie werden heute großen Problemen begegnen."
Ihre Deutungen leiten Astrologen aus dem Stand der Gestirne ab. Die geben ihnen Aufschluss über den Charakter eines Menschen, seine Neigungen, seine Partnerschaft, bestimmte Herausforderungen, Erfolge und Misserfolge, passende Farben und Länder. Horoskope gibt es sogar für Staaten, Firmen, Aktien und Haustiere. Doch wie kommen Astrologen zu ihren Deutungen? Und wie viel Wahres ist da tatsächlich dran?
Weiter mit: Von der Beobachtung zur Deutung