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Medienkompetenz:
5. Analyse journalistischer Darstellungsformen

Zusammenfassung Fakten Nachgefragt Dichter & Denker
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Ausgewählte Literatur zur Analyse journalistischer Darstellungsformen

Dieter Heß (Hg.). Kulturjournalismus. Ein Handbuch für Ausbildung und Praxis. München 1992. Wer Literatur studiert hat, ist noch lange kein guter Literaturkritiker. Denn der muss nicht nur fundierte Kenntnisse über gute Bücher haben, sondern selbst gut schreiben können und ein Gespür für das Publikum haben, für das er schreibt. Das kann man lernen und – wie dies Buch zeigt, auch lehren.

Gabriele Hooffacker, Peter Lock. Wir machen Zeitung. Ein Handbuch für den Journalismus zum Selbermachen. Göttingen 1989. Nach dem Motto "Schreiben kann man lernen und das Zeitungmachen auch" zeigt dieses leider vergriffene Buch so anschaulich wie knapp, worauf es bei den verschiedenen journalistischen Stilformen ankommt, was man beim Zeitungsmachen (Layout etc.) zu beachten hat und noch viel mehr.

Walter von La Roche. Einführung in den praktischen Journalismus. München 1999, 15. Auflage. Dieses Buch vom ehemaligen Nachrichtenchef des BR ist nicht nur ein unverzichtbarer Ratgeber für alle angehenden Journalisten, sondern auch ein lesenswertes Handbuch für alle, die wissen wollen, worauf es beim Journalismus ankommt. Und da La Roche sein Handwerk von der Pike auf gelernt hat und jetzt noch in Leipzig als Honorarprofessor lehrt, bereitet er alle Themen, vom Kommentar bis zum Presserecht, solide und literarisch versiert auf.

Wolf Schneider, Paul-Josef Raue. Handbuch des Journalismus. Reinbek bei Hamburg 1999. Dies Handbuch lehrt nicht nur die journalistischen Stilformen, sondern zeigt an schlagenden Beispielen, wie man alles falsch machen kann. Beigefügt ist diesem praxisgesättigten Nachschlagewerk eine Liste "aufgeblähter, abgenutzter, unbrauchbarer Worte", die man nach Schneider tunlichst vermeiden sollte. Wenn man sich durch Schneiders zuweilen etwas besserwisserischen, arroganten Ton nicht stören lässt, ist die Lektüre ein reines Vergnügen.

Gerhard Schult/Axel Buchholz (Hg.). Fernseh-Journalismus. Ein Handbuch für Ausbildung und Praxis. München 2000 6. Aufl. Wie werden im Fernsehen Nachrichtensendungen hergestellt, worauf kommt es beim Interview und der Diskussion an? Was soll man der Sprache der Bilder überlassen, und wo ist Text nötig? Auch wer nicht Fernsehjournalist werden will, bekommt hier die Gelegenheit, dieses alltägliche Medium Fernsehen von innen kennen zu lernen.

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Stand: 03.07.2010