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Die Erde als blauer Riesenmond

Die Erdsichel

Die Erdsichel, aufgenommen von der Mondmission Apollo 11

Für den legendären Mann im Mond ist alles ganz anders: Sollte er auf der Seite des Mondes sitzen, die uns immer zugewandt ist, dann leuchtet an seinem Himmel unablässig die Erde - als bläuliche Scheibe, fast viermal größer als der Mond für uns.

Die Erde geht auf dem Mond nie auf und nie unter - aber sie dreht sich. Der Mann im Mond kann sie also rundum betrachten - wie einen vollautomatischen Leuchtglobus. Allerdings mit eigenwilliger Beleuchtung, denn die Erde hat vom Mond aus gesehen genau die gleichen Phasen wie der Mond für uns: Sie wird von der dünnen Sichel zur "Vollerde" und nimmt dann wieder ab. Allerdings wechseln diese Erdphasen im Verlauf eines einzigen "Mondtages" - denn der dauert rund vier Wochen: Zwei Wochen vergehen von Sonnenaufgang bis -untergang, zwei Wochen lang herrscht Nacht.

Sitzt der Mann im Mond jedoch auf der anderen Seite des Mondes, hat er die Erde noch nie gesehen ...