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Glossar - die wichtigsten Begriffe für den Sterngucker

A 

  • Abendstern: der Planet Venus. Da ihre Bahn weiter innen verläuft als die Erdbahn um die Sonne, wechselt sie immer wieder zwischen Erde und Sonne hindurch und wird so in kurzer Zeit vom Abend- zum Morgenstern. mehr dazu
  • absolute Helligkeit: Magnitude (Mag, M) eines Objekts. Entspricht der scheinbaren Helligkeit des Objekts, wäre es 33 Lichtjahre (10 Parsec) von der Erde entfernt. Einheit abgekürzt mit Mag oder M. mehr dazu
  • absteigender Mondknoten: Punkt, an dem die Mondbahn die Ekliptik von Nord nach Süd schneidet. mehr dazu
  • aktive Galaxie: Extreme Galaxienform mit besonders hellem, aktiven Zentrum wie Radiogalaxien, Seyfert-Galaxien oder Quasare. mehr dazu
  • Albedo: Rückstrahlvermögen. Anteil des Sonnenlichts, das ein Körper reflektiert.
  • Alpenglühen: Rötliches Aufleuchten der Westseite von Berggipfeln im Widerschein des Purpurlichts. mehr dazu
  • Alpha Centauri: Nächstgelegener sichtbarer Nachbarstern der Sonne, 4,3 Lichtjahre entfernt. Der nächstgelegene Fixstern überhaupt ist allerdings Proxima Centauri (4,2 Lichtjahre). mehr dazu
  • Andromedanebel: Spiralgalaxie im Sternbild Andromeda. Nachbargalaxie der Erde, Teil der Lokalen Gruppe. mehr dazu
  • anomalistische Umlaufzeit: Umlaufzeit eines Körpers um einen anderen, bezogen auf den Durchgang durch Perihel oder Aphel seiner elliptischen Bahn. Beim Mond mit einer Dauer von 27,55 Tagen. mehr dazu
  • Aphel: Der sonnenfernste Punkt auf der elliptischen Umlaufbahn eines Planeten, Kleinplaneten oder Kometen. mehr dazu
  • Apogäum: Punkt einer elliptischen Umlaufbahn mit der größten Entfernung zum Zentralkörper Erde. Beim Mond die größte Erdferne mit knapp 407.000 Kilometern. mehr dazu
  • Äquatorsystem, bewegliches: geozentrisch-äquatoriales Koordinatensystem zur Beschreibung von Positionen an der Himmelskugel, mit der Erde als Bezugspunkt und dem Äquator als Nulllinie. mehr dazu
  • Äquatorwinkelsystem, festes: Koordinatensystem zur Beschreibung von Positionen an der Himmelskugel, mit Himmelsäquator und Mittagskreis als Bezugsgrößen, abhängig vom Beobachterstandort. mehr dazu
  • aschgraues Mondlicht: Von der Sonne nicht beschienener Teil der Mondscheibe bei dünner Sichel, die im Widerschein des von der Erde reflektierten Sonnenlichtes sichtbar wird. mehr dazu
  • Asteroid: Kleinplanet, Planetoid. Kosmischer Körper, der sich etwa in der Planetenebene um die Sonne dreht, jedoch aufgrund geringer Größe, fehlender geologischer Aktivität o. a. nicht zu den Planeten gerechnet wird. mehr dazu
  • Astronomische Einheit (AE): Größe zur Beschreibung von Entfernungen im Sonnensystem. Entspricht dem mittleren Abstand der Erde von der Sonne, rund 150 Millionen Kilometer. mehr dazu
  • Astronomical Unit (AU): Astronomische Einheit (AE). Größe zur Beschreibung von Entfernungen im Sonnensystem. Entspricht dem mittleren Abstand der Erde von der Sonne, rund 150 Millionen Kilometer. mehr dazu
  • aufsteigender Mondknoten: Punkt, an dem die Mondbahn die Ekliptik von Süd nach Nord schneidet. mehr dazu
  • Aurora borealis/australis: Polarlicht, Nordlicht. Vom Sonnenwind verursachtes Leuchten in der oberen Erdatmosphäre, tritt meist in der Nähe der Pole auf. mehr dazu
  • Azimutsystem: Horizontalsystem. Koordinatensystem zur Beschreibung von Positionen an der Himmelskugel, mit Horizont, Zenit und Mittagskreis als Bezugsgrößen, abhängig vom Beobachterstandort. mehr dazu

B 

  • Bayer, Johann: Astronom des 17. Jahrhunderts. Veröffentlichte 1603 den Himmelsatlas Uranometria und benannte viele Sternbilder des Südhimmels. mehr dazu
  • Balkenspiralgalaxien: Sonderform der Spiralgalaxie mit sehr symmetrischem, balkenförmigen Zentrum. mehr dazu
  • Bedeckungsveränderlicher Stern: Doppelsternsystem, dessen wechselseitige Bedeckung zu starken Helligkeitsschwankungen des Systems führt. mehr dazu
  • Bewegungshaufen: Ein Offener Sternhaufen, der in Auflösung begriffen ist und nur noch an der Bewegung der Einzelsterne erkennbar ist. mehr dazu
  • Blauer Riese: Sehr massereicher, großer und sehr heller Stern, kurzlebig und daher eher selten. mehr dazu
  • Blauer Zwerg: Sehr heißer, heller und eher seltener Hauptreihenstern des Spektraltyps O. mehr dazu
  • Bogenminute, -sekunde: Unterteilung der Einheit Winkelgrad. Ein Grad misst 60 Bogenminuten. Eine Bogenminute misst 60 Bogensekunden. mehr dazu
  • Bolide: Leuchtkugel. Besonders helle, große Sternschnuppen innerhalb eines Schwarms. Ziehen oft Leuchtspuren hinter sich her. mehr dazu
  • Brauner Zwerg: Zwergstern vor der Hauptreihe, der allerdings zu wenig Masse besitzt, um ein Heliumbrennen im Kern zu zünden - ein "verhinderter Stern". mehr dazu
  • Breitengrad: Winkel, den ein Ort auf der Erdkugel zum Erdäquator einnimmt (Erdmittelpunkt als Scheitelpunkt). Parallel zum Äquator verlaufend. mehr dazu
  • Bulge: Wulst. Räumliche Häufung von Sternen um das Zentrum von Spiralgalaxien. Oft als deutlichen Ausbuchtung sichtbar. mehr dazu

C 

  • Coordinated Universal Time (UTC): Zeitzone für Greenwich, durch das der Nullmeridian verläuft. Eine Stunde unserer Mitteleuropäischen Zeit hinterher (UT = MEZ - eine Stunde). Auch als Universal Time (UT), Greenwich Mean Time (GMT) oder Weltzeit (WZ) bezeichnet. mehr dazu

D 

  • Dämmerung, astronomische: Letzte Phase der Abenddämmerung (erste der Morgendämmerung. Die Sonne befindet sich zwischen 12 und 18° unter dem Horizont, so dass der Himmel schon sehr dunkel ist. Doch erst danach ist wirkich finstere Nacht. mehr dazu
  • Dämmerung, bürgerliche: Erste Phase der Abenddämmerung (letzte der Morgendämmerung). Die Sonne befindet sich maximal 6° unter dem Horizont, so dass der Himmel noch recht hell ist. mehr dazu
  • Dämmerung, nautische: Mittlere Phase der Abend- oder Morgendämmerung. Die Sonne befindet sich zwischen 6 und 12° unter dem Horizont, Sternbilder werden deutlich sichtbar. mehr dazu
  • de Lacaille, Nicolas Louis: Astronom, der im 18. Jahrhundert einige Sternbilder des Südhimmels benannte. mehr dazu
  • Deep-Sky-Objekte: extrasolare Objekte, Objekte außerhalb des Sonnensystems mehr dazu
  • Deklination: Winkel, den ein Objekt am Himmel zum Himmelsäquator einnimmt. Analog zum irdischen Breitengrad. mehr dazu
  • Doppelsterne, echte/physische: Zwei Sterne, die sehr nah nebeneinander stehen und sich umkreisen. mehr dazu
  • Doppelsterne, scheinbare/optische: Zwei Sterne, die sehr nah nebeneinander zu stehen scheinen, in Wirklichkeit aber nicht in gravitativer Beziehung zueinander stehen. mehr dazu
  • Doppelsystem: Zweikörpersystem. Zwei kosmische Körper, die um einen gemeinsamen Schwerpunkt kreisen, etwa Erde und Mond. mehr dazu
  • Drachenmonat: Drakonitische Umlaufzeit des Mondes. Periode zwischen zwei Durchgängen durch den aufsteigenden Knoten (Dauer: 27,21 Tage). mehr dazu
  • Drachenpunkte: Mondknoten. Punkte, an denen die Mondbahn die Ekliptik schneidet. mehr dazu
  • drakonitische Umlaufzeit: Umlaufzeit eines Körpers um einen anderen, bezogen auf den Durchgang durch die Schnittpunkte der Umlaufbahn mit der Ekliptik. Insbesondere beim Mond: Periode zwischen zwei Durchgängen durch den aufsteigenden Knoten (Dauer: 27,21 Tage). mehr dazu
  • Dreiecksnebel: Nachbargalaxie der Milchstraße, Mitglied der Lokalen Gruppe. Ist im Sternbild Dreieck zu sehen. mehr dazu
  • Dunkelwolken: Besonders dichte Wolken aus Gas und Staub (Nebel), die alles Sternenlicht absorbieren. mehr dazu
  • Dunkle Materie: Nur als enorme Gravitationskraft feststellbare Masse, die auf die Galaxien einwirkt, sie bewegt und formt. mehr dazu
  • Durchgang: Transit, untere Konjunktion. Moment, wenn ein innerer Planet (Venus oder Merkur) genau zwischen Erde und Sonne hindurchzieht. Der Winkel Planet-Erde-Sonne beträgt genau 0 Grad und der Planet ist nicht zu sehen - außer in besonderen Fällen vor der Sonnenscheibe. mehr dazu

E 

  • Eigenrotation: Eigendrehung. Drehbewegung eines Körpers um seine eigene Achse.
  • Eight-Burst-Nebula: Planetarischer Nebel im Sternbild Luftpumpe. mehr dazu
  • Ekliptik: Planetenebene. Die Ebene, auf der sich die Erde und die meisten Planeten um die Sonne bewegen. mehr dazu
  • elliptische Galaxie: Sehr alte Galaxie, kugelig oder oval ohne erkennbare innere Struktur. mehr dazu
  • Elongation (größte östliche/westliche): Stellung eines inneren Planeten (Venus oder Merkur) mit maximalem Abstand zur Sonne aus Sicht der Erde, so dass der Winkel Planet-Erde-Sonne möglichst groß ist und der Planet gut zu sehen ist. mehr dazu
  • Emissionsnebel: Wolken aus Gas und Staub, die durch Sternenlicht zum Leuchten angeregt werden und dadurch eigenes Licht aussenden. mehr dazu
  • Erdbahn: Umlaufbahn der Erde um die Sonne im Verlauf eines Jahres.
    mehr dazu
  • Erddrehung: Rotation der Erde um ihre eigene Achse im Verlauf von 24 Stunden mehr dazu
  • Erdrotation: Drehung der Erde um ihre eigene Achse im Verlauf von 24 Stunden mehr dazu
  • Erdschatten: Schatten, den die Erde auf den Mond wirft, wenn sie sich genau zwischen Mond und Sonne befindet (Mondfinsternis). mehr dazu
  • Eruptionsveränderlicher Stern: Stern, der seine Helligkeit in unregelmäßigen Ausbrüchen ändert, etwa Flare-Sterne, Supernovae oder Novae. mehr dazu
  • Eskimonebel: Planetarischer Nebel im Sternbild Zwillinge. mehr dazu
  • extragalaktisch: Phänomene und Objekte außerhalb der Milchstraße, unserer Galaxis. mehr dazu
  • extragalaktische Nebel: Galaxien. Keine Nebel im eigentlichen Sinne, sondern Sternsysteme. mehr dazu
  • extrasolaren Objekte: Objekte außerhalb unseres Sonnensystems.
    mehr dazu
  • Exzentrizität: Element der Planetenbahn. Maß, wie weit der Mittelpunkt der elliptischen Umlaufbahn eines Planeten von der Sonne entfernt ist. mehr dazu

F 

  • Firmament: Das Himmelsgewölbe, das sich als scheinbare Halbkugel über uns aufspannt. mehr dazu
  • Fixstern: Stern. In Abgrenzung zu den Planeten, die früher auch als Wandelsterne bezeichnet wurden, ist die Eigenbewegung der Sterne so gering, dass sie still zu stehen scheinen. mehr dazu
  • Frühlingsäquinoktium: Tagundnachtgleiche, Frühlingsbeginn. Zu diesem Zeitpunkt wechselt die Sonne durch den so genannten Frühlingspunkt auf dem Himmelsäquator auf die nördliche Seite. mehr dazu
  • Frühlingsbeginn: Tagundnachtgleiche. Zu diesem Zeitpunkt wechselt die Sonne durch den so genannten Frühlingspunkt auf dem Himmelsäquator auf die nördliche Seite. mehr dazu
  • Frühlingsdreieck: Aus den hellsten Sternen der Sternbilder Jungfrau, Löwe und Bärenhüter gebildetes Dreieck, das typisch für den Nachthimmel im Frühling ist.
    mehr dazu
  • Frühlingspunkt: Widderpunkt. Der Punkt, an dem die Sonne den Himmelsäquator zum Frühlingsbeginn überschreitet. mehr dazu

G 

  • galaktisch: Phänomene und Objekte innerhalb der Milchstraße, unserer Galaxis. mehr dazu
  • galaktische Phänomene: Phänomene, Objekte etc., die sich innerhalb der Milchstraße, unserer Galaxie, befinden. mehr dazu
  • galaktischer Halo: Außenbereich einer Galaxie, der sie fast kugelförmig umhüllt. Hier finden sich alte Objekte wie Kugelsternhaufen und Braune Zwerge, aber sonst kaum Objekte. mehr dazu
  • Galaxie: Sternsystem, Sterneninsel wie unsere Milchstraße. mehr dazu
  • Galaxie, aktive: Extreme Galaxienform mit besonders hellem, aktiven Zentrum wie Radiogalaxien, Seyfert-Galaxien oder Quasare. mehr dazu
  • Galaxie, elliptische: Sehr alte Galaxie, kugelig oder oval ohne erkennbare innere Struktur. mehr dazu
  • Galaxie, irreguläre: Seltenerer Galaxientyp ohne erkennbare Struktur, etwa die beiden Magellanschen Wolken. mehr dazu
  • Galaxie, Seyfert-: Extreme Galaxienform mit besonders hellem, aktiven Zentrum. mehr dazu
  • Galaxiengruppen, -haufen: Gruppen aus unterschiedlich vielen Galaxien, die zueinander in einem gravitativen Verhältnis stehen (sich umkreisen, aufeinander zubewegen o. ä.). mehr dazu
  • Galaxientypen: Unterschiedliche Arten von Galaxien, die sich in ihrem Aussehen, Verhalten, Alter etc. unterscheiden (Spiralgalaxien, elliptische Galaxien u. v. a.). mehr dazu
  • Galaxie, Spiral-: Spiralförmige Galaxien wie die Milchstraße von mittlerer Größe und mit ausgeprägten Armen. mehr dazu
  • Galaxis: Milchstraße, unsere eigene Galaxie. mehr dazu
  • gebundene Rotation: Eigendrehung, die durch Gravitationskräfte an die Umlaufperdiode angepasst ist. Bsp: Der Mond hat eine gebundene Rotation - er dreht sich so schnell um die eigene Achse wie um die Erde und weist uns immer die gleiche Seite zu. mehr dazu
  • Gegendämmerung: Widerschein des Abendrots, tritt am östlichen Horizont auf. mehr dazu
  • Gelber Zwerg: Durchschnittsstern der Hauptreihe mit Spektraltyp G. Wichtigstes Beispiel: unsere Sonne. mehr dazu
  • geozentrisch-äquatoriales System: Koordinatensystem zur Beschreibung von Positionen an der Himmelskugel, mit der Erde als Bezugspunkt und dem Äquator als Nulllinie. mehr dazu
  • Gezeitenkraft: Ebbe und Flut hervorbringende Kraftwirkung auf die Erde, durch die Anziehungskräfte von Sonne und Mond. mehr dazu
  • Gezeitenreibung: Bremswirkung des Mondes auf die Eigenrotation der Erde. mehr dazu
  • Globulen: Dunkelwolken mit extrem hoher Dichte. mehr dazu
  • Grad, Winkel-: Einheit für den Sehwinkel. Dient zur Bezeichnung der scheinbare Größe eines Objekts und der Abstände von Objekten am Firmament. Ebenso als Einheit für Längen- und Breitengrade, horizontale Koordinaten etc. Wird in Bogenminuten und -sekunden unterteilt. mehr dazu
  • Greenwich: Ort in England, der als Bezugspunkt für die irdischen Längengrade festgelegt wurde: Der durch Greenwich verlaufende Längengrad ist der Nullmeridian. mehr dazu
  • Greenwich Mean Time (GMT): Zeitzone für Greenwich, durch die der Nullmeridian verläuft. Eine Stunde unserer Mitteleuropäischen Zeit hinterher (UT = MEZ - eine Stunde). Auch als Universal Time (UT), Coordinated Universal Time (UTC) oder Weltzeit (WZ) bezeichnet. mehr dazu
  • Große Magellansche Wolke: Nachbargalaxie der Milchstraße, Mitglied der Lokalen Gruppe. Ist mit der Kleinen Magellanschen Wolke am Südhimmel zu sehen. mehr dazu
  • Größe, scheinbare: Der scheinbare Durchmesser, den ein Objekt am Firmament aus unserem Blickwinkel hat. Abhängig vom wirklichen Durchmesser des Objekts und seiner Entfernung zu uns. Gemessen in Winkelgrad. mehr dazu
  • Größenklasse, Sternenklasse: Einteilung der Sterne nach ihrer scheinbaren Helligkeit in ursprünglich sechs Größenklassen. mehr dazu
  • Gruppe, Lokale: Unser Galaxienhaufen, dem neben der Milchstraße auch der Andromedanebel, die beiden Magellanschen Wolken und viele Zwerggalaxien angehören. mehr dazu

H 

  • H-I-Regionen: Regionen aus nicht ionisiertem, d. h. neutralem Wasserstoff in einer Galaxie. mehr dazu
  • H-II-Regionen: Sternentstehungsgebiete, Regionen aus einfach ionisiertem Wasserstoff in einer Galaxie. mehr dazu
  • Halbachse (große/kleine): Element der Planetenbahn. Achsen der elliptischen Umlaufbahn eines Planeten um die Sonne. mehr dazu
  • Halbschatten: Randbereich des Erdschattens bei einer Mondfinsternis; der Mond wird nur sehr wenig verdunkelt. mehr dazu
  • Halbschattenfinsternis: Mondfinsternis, bei der der Mond nicht in den Kernschatten der Erde tritt und sich daher nur wenig verdunkelt. mehr dazu
  • Halo, galaktischer: Außenbereich einer Galaxie, der sie fast kugelförmig umhüllt. Hier finden sich alte Objekte wie Kugelsternhaufen und Braune Zwerge, aber sonst kaum Objekte. mehr dazu
  • Halo-Effekt: Lichthof um eine leuchtende Quelle. Entsteht bei Mond und Sonne in der Erdatmosphäre, wo die einfallenden Lichtstrahlen an Eiskristallen gebrochen, gespiegelt oder abgelenkt werden. mehr dazu
  • Hauptast: Hauptreihe. 90 Prozent aller Sterne im Hertzsprung-Russell-Diagramm befinden sich in der Hauptreihe der Zwergsterne. mehr dazu
  • Hauptreihe: Hauptast. 90 Prozent aller Sterne im Hertzsprung-Russell-Diagramm befinden sich in der Hauptreihe der Zwergsterne. mehr dazu
  • Hauptreihenstern: Zwergstern. 90 Prozent aller Sterne im Hertzsprung-Russell-Diagramm befinden sich in der Hauptreihe der Zwergsterne. mehr dazu
  • Helligkeit, absolute: Magnitude (Mag, M) eines Objekts. Entspricht der scheinbaren Helligkeit des Objekts, wäre es 33 Lichtjahre (10 Parsec) von der Erde entfernt. Einheit abgekürzt mit Mag oder M. mehr dazu
  • Helligkeit, scheinbare: Magnitude (mag, m). Helligkeit eines Objekts, von der Erde aus gemessen. Orientiert sich an den Größenklassen. Einheit abgekürzt mit mag oder m. mehr dazu
  • Hemisphäre: die nördliche oder südliche Halbkugel eines kosmischen Körpers, vor allem der Erde; auch die nördliche oder südliche Halbkugel des Sternenhimmels.
    mehr dazu
  • Herbstanfang: Tagundnachtgleiche. Zu diesem Zeitpunkt wechselt die Sonne durch den so genannten Herbstpunkt auf dem Himmelsäquator auf die südliche Seite. mehr dazu
  • Herbstäquinoktium: Tagundnachtgleiche, Herbstanfang. Zu diesem Zeitpunkt wechselt die Sonne durch den so genannten Herbstpunkt auf dem Himmelsäquator auf die südliche Seite. mehr dazu
  • Herbstpunkt: Waagepunkt. Der Punkt, an dem die Sonne den Himmelsäquator zum Herbstbeginn überschreitet. mehr dazu
  • Herbstviereck: Aus den hellsten Sternen des Sternbilds Pegasus gebildetes Viereck, das typisch für den Nachthimmel im Herbst ist. mehr dazu
  • Hertzsprung-Russell-Diagramm (HRD): Das Hertzsprung-Russell-Diagramm ordnet Sterne in der Sonnenumgebung abhängig von ihrer Leuchtkraft und Spektralklasse an. mehr dazu
  • Himmelsäquator: Zur Orientierung am Himmel wird der Erdäquator als gedachte Linie auf den Himmel projiziert - das ist der Himmelsäquator. mehr dazu
  • Himmelskugel: Beschreibungsmodell für das Firmament als kugelförmiges Gebilde um die Erde. mehr dazu
  • Himmelsnordpol: In Verlängerung der Erdachse auf die nördliche Himmelskugel projizierter Punkt, um die sich der Sternenhimmel zu drehen scheint. mehr dazu
  • Himmelspol: In Verlängerung der Erdachse auf die Himmelskugel projizierte Punkte, um die sich der Sternenhimmel zu drehen scheint. mehr dazu
  • Himmelssüdpol: In Verlängerung der Erdachse auf die südliche Himmelskugel projizierter Punkt, um die sich der Sternenhimmel zu drehen scheint. mehr dazu
  • Hof-Effekt: Lichthof um eine leuchtende Quelle. Entsteht bei Mond und Sonne in der Erdatmosphäre, wo die einfallenden Lichtstrahlen an Eiskristallen gebrochen, gespiegelt oder abgelenkt werden. mehr dazu
  • Horizontalsystem: Azimutsystem. Koordinatensystem zur Beschreibung von Positionen an der Himmelskugel, mit Horizont, Zenit und Mittagskreis als Bezugsgrößen, abhängig vom Beobachterstandort. mehr dazu
  • HRD (Hertzsprung-Russell-Diagramm): Das Hertzsprung-Russell-Diagramm ordnet Sterne in der Sonnenumgebung abhängig von ihrer Leuchtkraft und Spektralklasse an. mehr dazu
  • Hubble Deep Field: Besondere Region im Sternbild Großer Bär, deren unzählige Galaxien seit Jahren vom Teleskop Hubble untersucht werden. mehr dazu
  • Hubble, Edwin: amerikanischer Astronom, der 1923 den Andromedanebel erstmals als eigenständige Galaxie erkannte, viele weitere Galaxien entdeckte und eine Klassifikation für Galaxien einführte. Hubble entdeckte auch, dass das Universum sich ausdehnt - der so genannte Hubble-Effekt. mehr dazu
  • Hubble-Klassifikation: Unterteilung der Galaxien in Spiralgalaxien, Balkenspiralgalaxien, elliptische Galaxien und irreguläre Galaxien durch den amerikanischen Astronomen Edwin Hubble. mehr dazu
  • Hubble Weltraumteleskop (HST): Seit 1990 im Einsatz befindliches Weltraumteleskop, dass im optischen Licht untersucht und fotografiert. Benannt nach dem amerikanischen Astronomen Edwin Hubble.

I 

  • indirektes Sehen: Lichtschwache Objekte werden vom Auge besser wahrgenommen, wenn Sie knapp dran vorbei sehen. mehr dazu
  • intergalaktisch: Phänomene, Objekte etc., die sich außerhalb der Milchstraße, unserer Galaxie, bzw. zwischen Galaxien befinden oder dort stattfinden.
    mehr dazu
  • interstellare Materie: Staub und Gas innerhalb einer Galaxie, diffus verteilt, oft in Form von Nebeln. mehr dazu
  • Ionisierung: Atome werden durch zusätzliche oder fehlende Elektronen elektrisch aufgeladen, etwa durch Beschuss der Atome mit Photonen. Emissionsnebel werden durch Ionisierung von Sternenlicht zum Leuchten angeregt. mehr dazu
  • irreguläre Galaxie: Seltenerer Galaxientyp ohne erkennbare Struktur, etwa die Kleine Magellansche Wolke. mehr dazu

J 

  • Jahr, siderisches: Ein Umlauf der Erde um die Sonne, bezogen auf die Fixsterne. Ein siderisches Jahr beträgt 365,25 Tage. mehr dazu

K 

  • Katzenaugennebel: Planetarischer Nebel im Sternbild Drache, dessen Zentralstern immer wieder Hüllen abwirft. mehr dazu
  • Kernschatten: zentraler Bereich des Erdschattens bei einer Mondfinsternis. mehr dazu
  • Kiloparsec: tausend Parsec (Parallaxensekunden) - rund dreitausend Lichtjahre. Einheit zur Beschreibung der großen Entfernungen im Weltall, abgekürzt kpc. mehr dazu
  • Kleine Magellansche Wolke: Nachbargalaxie der Milchstraße, Mitglied der Lokalen Gruppe. Ist mit der Großen Magellanschen Wolke am Südhimmel zu sehen. mehr dazu
  • Kleinplanet: Planetoid. Kosmischer Körper, der sich etwa in der Planetenebene um die Sonne dreht, jedoch aufgrund geringer Größe, fehlender geologischer Aktivität o. a. nicht zu den Planeten gerechnet wird. mehr dazu
  • Komet: "Schweifstern". Himmelskörper aus Gestein und zu Eis gefrorenen Gasen, die auf sehr exzentrischen Bahnen die Sonne umkreisen. Bei Annäherung an diese entwickelt sich ein langer Schweif aus sublimiertem Eis und Staub. mehr dazu
  • Konjunktion: Gleichschein. Die scheinbare Verbindung zweier Gestirne, bezogen auf eine Referenzebene wie die Erde oder die Ekliptik. Man spricht bei Planeten von Konjunktion, wenn sie von der Erde aus gesehen genau vor oder hinter der Sonne stehen. mehr dazu
  • Konvergenzpunkt: Fluchtpunkt. Bei Sternhaufen der Punkt, auf den sich alle Sterne des Haufens zu bewegen. mehr dazu
  • Krebsnebel: Supernova-Überrest im Sternbild Stier. Messier-Objekt M1.
    mehr dazu
  • Krippe im Krebs: Praesepe, Bienenstock. Offener Sternhaufen im Sternbild Krebs. Messier-Objekt M44. mehr dazu
  • Kugelsternhaufen: Dichte Haufen aus meist 100.000, manchmal Millionen Sternen, die gemeinsam entstanden sind und schon sehr alt sind. Oft im galaktischen Halo zu finden. mehr dazu
  • Kuiper-Gürtel (-Belt): Scheibe aus Schutt und Eis im äußeren Sonnensystem, außerhalb der Umlaufbahn Neptuns. Hier werden viele Planetoiden entdeckt. mehr dazu
  • Kuiper-Gürtel-Objekt (KBO): Planetoiden, Kleinplaneten im Kuiper-Gürtel. mehr dazu
  • Kulmination: Ein Himmelskörper überschreitet den höchsten Punkt seiner Bahn am Himmel und kreuzt dabei den Meridian. Wird meist für Mitternacht (MEZ) angegeben.

L 

  • Längengrad: Winkel, den ein Ort auf der Erdkugel zum Meridian durch Greenwich einnimmt. Parallel zum Meridian verlaufend. mehr dazu
  • Leuchtende Nachtwolken: Dämmerungsphänomen an späten Sommerabenden, bei dem Wolken in einer bestimmten Höhe aufleuchten. mehr dazu
  • Leuchtkraftklasse: Unterteilung der Sterntypen nach ihrer absoluten Helligkeit in acht Leuchtkraftklassen: Ia, Ib, II, III, IV, V, VI, VII. mehr dazu
  • Libration: scheinbares Pendeln des Mondes um seine Achse, hervorgerufen durch seine elliptische Umlaufbahn und die Neigung zur Ekliptik. mehr dazu
  • Lichtjahr: Größe zur Beschreibung von Entfernungen: Die Strecke, die Licht in einem Jahr zurücklegt. Rund 9,5 Billionen Kilometer. mehr dazu
  • Lokale Gruppe: Unser Galaxienhaufen, dem neben der Milchstraße auch der Andromedanebel, die beiden Magellanschen Wolken und viele Zwerggalaxien angehören. mehr dazu
  • lokaler Arm: Orionarm. Spiralarm unserer Galaxie, in dem sich unser Sonnensystem befindet. mehr dazu
  • lokaler Spiralarm: Orionarm. Spiralarm unserer Galaxie, in dem sich unser Sonnensystem befindet. mehr dazu
  • Lunation: Synodischer Umlauf des Mondes. Zeitspanne, bis der Mond in seinem Umlauf um die Erde wieder im gleichen Winkel zur Sonne steht, und damit wieder in die gleiche Mondphase tritt, etwa von Neumond zu Neumond. Dauer: 29,53 Tage. mehr dazu

M 

  • Magellansche Wolken, Kleine & Große: Nachbargalaxien der Milchstraße, Mitglieder der Lokalen Gruppe. Sind am Südhimmel zu sehen. mehr dazu
  • Magnitude: Helligkeit eines Objekts. Entweder als scheinbare Helligkeit, wie sie auf der Erde erscheint, oder als absolute Helligkeit zum Vergleich der Objekte. mehr dazu
  • Materie, Dunkle: Nur als enorme Gravitationskraft feststellbare Masse, die auf die Galaxien einwirkt, sie bewegt und formt. mehr dazu
  • Materie, interstellare: Staub und Gas innerhalb einer Galaxie, diffus verteilt, oft in Form von Nebeln. mehr dazu
  • Megaparsec: tausend Kiloparsec, eine Million Parsec (Parallaxensekunden) - rund drei Millionen Lichtjahre. Einheit zur Beschreibung der großen Entfernungen im Weltall, abgekürzt Mpc. mehr dazu
  • Mehrfachsterne, echte/physische: Zwei oder mehr Sterne, die sehr nah nebeneinander stehen und sich umkreisen. mehr dazu
  • Mehrfachsterne, scheinbare/optische: Zwei oder mehr Sterne, die sehr nah nebeneinander zu stehen scheinen, in Wirklichkeit aber nicht in gravitativer Beziehung zueinander stehen. mehr dazu
  • Mehrfachsysteme: Andere Bezeichnung für Mehrfachsterne. mehr dazu
  • Meridian: Längengrad, insbesondere der Mittagskreis, gedachte Linie vom Norden durch den Zenit bis zum Süden. Teil des himmlischen Koordinatensystems.
    mehr dazu
  • Messier-Katalog: 1771 erstmals veröffentlichter Katalog des französischen Astronomen Charles Messier über nebelähnliche kosmische Objekte. mehr dazu
  • MESZ (Mitteleuropäische Sommerzeit): Von Ende April bis Ende Oktober in Deutschland gültige Zeit. Entspricht der Mitteleuropäischen Zeit plus eine Stunde (MEZ + 1h). mehr dazu
  • Meteor: Lichterscheinung, die in der Erdatmosphäre durch den Eintritt eines kosmischen Körpers, eines Meteoriden, entsteht. mehr dazu
  • Meteorid: Kosmischer Körper, der in die Erdatmosphäre eintritt und dabei eine Leuchterscheinung, den Meteor, hervorruft. mehr dazu
  • Meteorit: Geschmolzener Überrest eines Meteoriden, der den Erdboden erreicht hat. mehr dazu
  • Meteorschauer, -strom: Sternschnuppenschwarm. Tritt auf, wenn die Erde auf ihrer Bahn den Schweif oder die Überreste eines Kometen kreuzt - daher meist ein regelmäßiges, jährliches Ereignis. mehr dazu
  • MEZ (Mitteleuropäische Zeit): In Deutschland geltende Zeitzone. Ist der Universal Time (Weltzeit) um eine Stunde voraus: MEZ = UT + 1h. mehr dazu
  • Milchstraße: Unsere eigene Galaxie - eine Spiralgalaxie, von der wir zwei Arme als milchige Bänder am Nachthimmel sehen können. In einem weiteren Arm, dem Orionarm, befindet sich unser Sonnensystem. mehr dazu
  • Mitteleuropäische Sommerzeit (MESZ): Von Ende April bis Ende Oktober in Deutschland gültige Zeit. Entspricht der Mitteleuropäischen Zeit plus eine Stunde (MEZ + 1h). mehr dazu
  • Mitteleuropäische Zeit (MEZ): In Deutschland geltende Zeitzone. Ist der Universal Time (Weltzeit) um eine Stunde voraus: MEZ = UT + 1h. mehr dazu
  • Monat, siderischer: Ein Umlauf des Mondes um die Erde, bezogen auf die Fixsterne. Ein siderischer Monat beträgt 27,32 Tage. mehr dazu
  • Mondfinsternis, partielle: Mondfinsternis, bei der die Mondscheibe nur teilweise in den Kernschatten der Erde tritt, der übrige Bereich der Mondscheibe verbleibt im Halbschatten. mehr dazu
  • Mondfinsternis, totale: Mondfinsternis, bei der die gesamte Mondscheibe in den Kernschatten der Erde tritt. mehr dazu
  • Mondknoten: Drachenpunkte. Punkte, an denen die Mondbahn die Ekliptik schneidet. Unterschieden nach aufsteigendem und absteigendem Knoten.
    mehr dazu
  • Mondlicht, aschgraues: Von der Sonne nicht beschienener Teil der Mondscheibe bei dünner Sichel, die im Widerschein des von der Erde reflektierten Sonnenlichtes sichtbar wird. mehr dazu
  • Mondphasen: Mondwechsel vom Neumond zum Vollmond und zurück.
    mehr dazu
  • Mondregenbogen: Mondlicht wird an der Grenzschicht zwischen Luft und feinen Regentröpfchen gebrochen und in seine Spektralfarben zerteilt, so dass ein kreisrunder Regenbogen um den Mond erscheint. mehr dazu
  • Mondtäuschung: Optische Täuschung, die den Mond in Horizontnähe größer wirken lässt. mehr dazu
  • Morgenstern: der Planet Venus. Da ihre Bahn weiter innen verläuft als die Erdbahn um die Sonne, wechselt sie immer wieder zwischen Erde und Sonne hindurch und wird so in kurzer Zeit vom Abend- zum Morgenstern. mehr dazu

N 

  • Nächte, weiße: Sommernächte, in denen die Sonne weniger oder wenig mehr als 18° unter den Horizont sinkt und die astronomische Dämmerung nicht endet. mehr dazu
  • Nachtwolken, leuchtende: Dämmerungsphänomen an späten Sommerabenden, bei dem Wolken in einer bestimmten Höhe aufleuchten. mehr dazu
  • Nebel: Wolken interstellarer Materie (Staub und Gas) innerhalb einer Galaxie, die Licht reflektieren oder zum Leuchten angeregt werden. Je nach Entstehung und Verhalten gibt es unterschiedliche Arten. mehr dazu
  • Nebel, Emissions-: Wolken aus Gas und Staub, die durch Sternenlicht zum Leuchten angeregt werden. mehr dazu
  • Nebel, extragalaktische: Galaxien. Keine Nebel im eigentlichen Sinne, sondern Sternsysteme. mehr dazu
  • Nebel, Planetarische: Sehr symmetrische Gasnebel aus abgestoßenen Hüllen sterbender Sterne. Haben mit Planeten nur die flächenhafte Gestalt gemeinsam. mehr dazu
  • Nebel, Reflexions-: Wolken aus Gas und Staub, die Sternenlicht reflektieren. mehr dazu
  • Neutronenstern: Extremer Sterntyp am Ende einer Sternentwicklung. Im dicht gepackten Kern findet keine Kernfusion mehr statt. mehr dazu
  • New General Catalogue of Nebulae and Clusters of Stars (NGC): Vom dänische Astronom J. L. E. Dreyer im 19. Jahrhundert veröffentlichter Katalog mit rund 8.000 Deep-Sky-Objekten, die dadurch eine NGC-Nummerierung erhielten. mehr dazu
  • NGC (New General Catalogue of Nebulae and Clusters of Stars): Vom dänische Astronom J. L. E. Dreyer im 19. Jahrhundert veröffentlichter Katalog mit rund 8.000 Deep-Sky-Objekten, die dadurch eine NGC-Nummerierung erhielten. mehr dazu
  • Nordhimmel: die nördliche Hemisphäre oder Himmelskugel, nördlich des Himmelsäquators. mehr dazu
  • Nordlicht: Polarlicht. Vom Sonnenwind verursachtes Leuchten in der oberen Erdatmosphäre, tritt meist in der Nähe der Pole auf. mehr dazu
  • Nova: Eruptionsveränderlicher Stern, der seine Helligkeit plötzlich so extrem ändert, dass er am Firmament "auftaucht". Doppelsternsystem aus Rotem Riesen und Weißen Zwerg, bei dem es zu explosivem Wasserstoff-Schalenbrennen kommt. mehr dazu
  • Nullmeridian: Als Bezugsgröße festgelegter Längengrad. Bei irdischen Längengraden wurde der durch Greenwich verlaufende als Nullmeridian festgelegt, am Himmel der durch den Frühlingspunkt verlaufende. mehr dazu

O 

  • Offene Sternhaufen: Lockere Systeme aus einigen Hundert bis Tausend eher jungen Sternen, die gemeinsam entstanden sind und in gravitativer Beziehung zueinander stehen. mehr dazu
  • Opposition: Stellung eines äußeren Planeten gegenüber der Sonne. Der Winkel Planet-Erde-Sonne beträgt 180° und ist damit so groß wie nie. Der Planet hat seine nächste Position zu uns und ist optimal zu sehen. mehr dazu
  • Oppositionsphase: Zur Opposition überholt die Erde einen äußeren Planeten auf der "Innenbahn". Dadurch scheint der Planet umzukehren und bewegt sich während der Oppositionsphase gegenüber dem Sternenhimmel westwärts.
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  • Oppositionsschleife: Zur Opposition überholt die Erde einen äußeren Planeten auf der "Innenbahn". Dadurch scheint der Planet umzukehren und wandert westwärts durch die Oppositionsschleife. mehr dazu
  • Orionarm: Lokaler Spiralarm unserer Galaxie, in dem sich unser Sonnensystem befindet. mehr dazu
  • Orionnebel: Emissionsnebel im Sternbild Orion, Messier-Objekte M42 & M43. mehr dazu

P 

  • Parallaxensekunde: Parsec. Größe zur Bestimmung von weit entfernten Objekten im All. Ein Parsec entspricht einer Entfernung von 3,262 Lichtjahren. Einheit abgekürzt mit pc. mehr dazu
  • Parsec: Parallaxensekunde. Größe zur Bestimmung von weit entfernten Objekten im All. Ein Parsec entspricht einer Entfernung von 3,262 Lichtjahren. Einheit abgekürzt mit pc. mehr dazu
  • partielle Mondfinsternis: Mondfinsternis, bei der die Mondscheibe nur teilweise in den Kernschatten der Erde tritt, der übrige Bereich der Mondscheibe verbleibt im Halbschatten. mehr dazu
  • partielle Sonnenfinsternis: Sonnenfinsternis, bei der die Sonnenscheibe nur teilweise von der Mondscheibe bedeckt wird. mehr dazu
  • Perigäum: Punkt einer elliptischen Umlaufbahn mit der geringsten Entfernung zum Zentralkörper Erde. Beim Mond die größte Erdnähe mit knapp 357.000 Kilometern. mehr dazu
  • Perihel: Der sonnennächste Punkt auf der elliptischen Umlaufbahn eines Planeten, Kleinplaneten oder Kometen. mehr dazu
  • Pferdekopfnebel: Dunkelwolke vor dem Orionnebel im Sternbild Orion.
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  • Phase: Wechselnder Ausschnitt der angestrahlten Scheibe von Mond und einigen Planeten durch den Winkel zur Sonne. mehr dazu
  • Plancius, Petrus: benannte im 17. Jahrhundert viele Sternbilder des Südhimmels. mehr dazu
  • Planetarische Nebel: Sehr symmetrische Gasnebel aus abgestoßenen Hüllen sterbender Sterne. Haben mit Planeten nur die flächenhafte Gestalt gemeinsam. mehr dazu
  • planetarischer Staub: Staubpartikel, die zum Teil aus der protoplanetarischen Scheibe stammen, die sich in der Frühzeit um unsere Sonne sammelte und aus der später die Planeten entstanden. Auch planetarischer Staub bewegt sich in der Ekliptik um die Sonne, sichtbar manchmal als Zodiakallicht. mehr dazu
  • Planeten, äußere: Planeten Mars, Jupiter, Saturn, Uranus, Neptun und Pluto, deren Umlaufbahn um die Sonne weiter außen als die Erdbahn verläuft.
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  • Planeten, innere: Planeten Venus und Merkur, deren Umlaufbahn um die Sonne weiter innen als die Erdbahn verläuft. mehr dazu
  • Planetenebene: Ekliptik. Die Ebene, auf der sich die Erde und die meisten Planeten um die Sonne bewegen. mehr dazu
  • Planetoid: Kleinplanet. Kosmischer Körper, der sich etwa in der Planetenebene um die Sonne dreht, jedoch aufgrund geringer Größe, fehlender geologischer Aktivität o. a. nicht zu den Planeten gerechnet wird. mehr dazu
  • Planetoidengürtel: Hauptgürtel vieler Kleinplaneten, zwischen den Umlaufbahnen von Mars und Jupiter. mehr dazu
  • Plejaden: Siebengestirn. Offener Sternhaufen im Sternbild Stier. Messier-Objekt M45. mehr dazu
  • Plutinos: Planetoiden, Kuiper-Gürtel-Objekt (KBO) mit Ähnlichkeit zu Pluto - der vermutlich heute auch nur noch als Plutino eingestuft würde. mehr dazu
  • Polarkreise: Breitengrade, die um 23,5° von den Polen entfernt sind. Vom Pol bis zum Polarkreis geht Sonne zum Zeitpunkt der Sommer- bzw. Wintersonnenwende nicht unter bzw. auf. mehr dazu
  • Polarlicht: Nordlicht. Vom Sonnenwind verursachtes Leuchten in der oberen Erdatmosphäre, tritt meist in der Nähe der Pole auf. mehr dazu
  • Polarnacht: Zeitspanne im Winter, in der von einem Pol bis zum Polarkreis die Sonne nicht mehr aufgeht. mehr dazu
  • Polartag: Zeitspanne im Sommer, in der von einem Pol bis zum Polarkreis die Sonne nicht mehr untergeht. mehr dazu
  • Präzession: Taumelbewegung der Erdachse, die durch die Anziehungskräfte von Mond und Sonne hervorgerufen wird. mehr dazu
  • Proxima Centauri: Nächstgelegener sichtbarer Nachbarstern der Sonne, 4,2 Lichtjahre entfernt. Ist für uns nicht sichtbar. mehr dazu
  • Ptolemäus, Claudius: Astronom, der etwa 150 n. Chr. die der griechischen Antike bekannten Sternbilder in einem Katalog zusammenfasste. 48 dieser Sternbildnamen sind noch heute im Gebrauch. mehr dazu
  • Pulsar: Neutronenstern mit hoher Rotationsgeschwindigkeit, von dem durch enorme Magnetfelder und schnell bewegte Teilchen pulshafte Radiowellen auf der Erde zu messen sind. mehr dazu
  • Pulsationsveränderlicher Stern: Stern, der aufgrund innerer Vorgänge seine Leuchtkraft ändert. mehr dazu
  • Purpurlicht: Besondere Dämmerungserscheinung nach dem Abendrot, bei dem höhere Atmosphärenschichten rot aufleuchten. mehr dazu

Q 

  • Quasar: Quasistellares Objekt, aktiver Galaxienkern. Weit entfernte, extrem helle Objekte: Der Kern eines Sternsystems überstrahlt den Rest und sendet oft starke Radiowellen aus. mehr dazu

R 

  • Radiant: Scheinbarer Ausstrahlungspunkt eines Meteorstroms. mehr dazu
  • Radiogalaxie: Extreme Galaxienform mit hellem, aktiven Zentrum und besonders ausgedehnten Radiostrukturen wie den Jets. mehr dazu
  • Reflexionsnebel: Wolken aus Gas und Staub, die Sternenlicht reflektieren. mehr dazu
  • Refraktion: Brechung. Im besonderen die optische Täuschung, die bei Mond- und Sonnenauf- bzw. -untergang eine scheinbare Abplattung bewirkt. mehr dazu
  • Rektaszension: Winkel, den ein Objekt am Himmel zum Nullmeridian einnimmt. Analog zum irdischen Längengrad. mehr dazu
  • Riese, Blauer: Sehr massereicher, großer und sehr heller Stern, kurzlebig und daher eher selten. mehr dazu
  • Riese, Roter: Späteres Entwicklungsstadium eines ehemaligen Hauptreihensterns, der sich aufgrund des Wasserstoff-Schalenbrennens enorm aufgebläht hat.
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  • Riesenstern: Stern, der um ein Vielfaches größer und heller ist als ein Hauptreihenstern. Oft ein spätes Entwicklungsstadium von früheren Zwergsternen, die sich aufgebläht haben. mehr dazu
  • ringförmige Sonnenfinsternis: Sonnenfinsternis, bei der nur der innere Bereich der Sonnenscheibe von der Mondscheibe bedeckt wird und ein leuchtender Rand darum sichtbar bleibt. mehr dazu
  • Ringnebel: Planetarischer Nebel im Sternbild Leier. Messier-Objekt M57. mehr dazu
  • Rotation: Eigendrehung. Drehbewegung eines Körpers um seine eigene Achse.
  • Rotation, gebundene: Eigendrehung, die durch Gravitationskräfte an die Umlaufperdiode angepasst ist. Bsp: Der Mond hat eine gebundene Rotation - er dreht sich so schnell um die eigene Achse wie um die Erde und weist uns immer die gleiche Seite zu. mehr dazu
  • Rotationsveränderlicher Stern: Stern mit schwankender Helligkeit bei der Eigenrotation, aufgrund starker Deformierung oder wechselnder Oberflächenbeschaffenheit. mehr dazu
  • Roter Riese: Späteres Entwicklungsstadium eines ehemaligen Hauptreihensterns, der sich aufgrund des Wasserstoff-Schalenbrennens enorm aufgebläht hat.
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  • Roter Überriese: Endstadium eines sehr massereichen Sterns mit enorm aufgeblähten Hüllen, bis zu tausend Sonnendurchmesser groß. mehr dazu
  • Roter Zwerg: Nicht sichtbare Mehrheit der Hauptreihensterne, kleinster noch aktiver Sterntyp. M-Sterne mit kühler Oberfläche und geringer Leuchtkraft. mehr dazu
  • Russell, Henry Norris: Stellte 1922 eine Liste aller gültigen 88 Sternbilder zusammen, die 1928 von der IAU beschlossen wurde und bis heute gültig ist.
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S 

  • Saroszyklus, -periode: Periode, mit der sich Sonnen- und Mondfinsternisse exakt wiederholen. Beträgt etwa 18 Jahre. mehr dazu
  • Scheibengalaxie: Andere Bezeichnung für Spiralgalaxien. mehr dazu
  • scheinbare Größe: Der scheinbare Durchmesser, den ein Objekt am Firmament aus unserem Blickwinkel hat. Abhängig vom wirklichen Durchmesser des Objekts und seiner Entfernung zu uns. Gemessen in Winkelgrad. mehr dazu
  • scheinbare Helligkeit: Magnitude (mag, m). Helligkeit eines Objekts, von der Erde aus gemessen. Orientiert sich an den Größenklassen. Einheit abgekürzt mit mag oder m. mehr dazu
  • Schlangenträger: Ekliptikales Sternbild, das aber nicht zum Tierkreis gerechnet wird. mehr dazu
  • Schwarzer Zwerg: Der "ausgebrannte" Überrest eines Sterns, in dem keine Kernfusion mehr stattfindet. mehr dazu
  • Schwarzes Loch: Extremzustand einer Sternentwicklung, entstanden nach einer Supernova eines Sterns mit mehr als drei Sonnenmassen Sternrestmasse. Dieses Objekt hat so hohe Dichte und Gravitationskraft, dass ihm nahezu keine Strahlung mehr entweicht. mehr dazu
  • Schweifstern: Komet. Himmelskörper aus Gestein und zu Eis gefrorenen Gasen, die auf sehr exzentrischen Bahnen die Sonne umkreisen. Bei Annäherung an diese entwickelt sich ein langer Schweif aus sublimiertem Eis und Staub. mehr dazu
  • Seeing: Szintillation: typisches Funkeln der Sterne, durch Bewegungen in der Erdatmosphäre hervorgerufen. mehr dazu
  • Sehen, indirektes: Lichtschwache Objekte werden vom Auge besser wahrgenommen, wenn Sie knapp dran vorbei sehen. mehr dazu
  • Seyfert-Galaxie: Extreme Galaxienform mit besonders hellem, aktiven Zentrum. mehr dazu
  • siderisches Jahr: Ein Umlauf der Erde um die Sonne, bezogen auf die Fixsterne. Ein siderisches Jahr beträgt 365,25 Tage. mehr dazu
  • siderischer Monat: Ein Umlauf des Mondes um die Erde, bezogen auf die Fixsterne. Ein siderischer Monat beträgt 27,32 Tage. mehr dazu
  • siderische Umlaufzeit: Dauer einer Umrundung, bezogen auf die Position der Fixsterne.
  • Sirius: Hellster Stern im Sternbild Großer Hund, α UMa. Nur etwa 9 Lichtjahre von der Erde entfernt und mit einer scheinbaren Helligkeit von -1,4 mag der hellste Stern am Firmament. mehr dazu
  • Sommerdreieck: Aus den hellsten Sternen der Sternbilder Leier, Schwan und Adler gebildetes Dreieck, das typisch für den Nachthimmel im Sommer ist.
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  • Sommerpunkt: Höchster Punkt der Sonne, den sie zur Sommersonnenwende erreicht - 23,5° nördlich des Himmelsäquators. mehr dazu
  • Sommersonnenwende: 21./22. Juni. Höchststand der Sonne im Sommerpunkt, 23,5° nördlich des Himmelsäquators. mehr dazu
  • Sommerzeit: Von Ende März bis Ende Oktober geltende Uhrzeit in Deutschland. Zur normalen Mitteleuropäischen Zeit muss eine Stunde dazugerechnet werden. Wird als MESZ angegeben. mehr dazu
  • Sonnenfinsternis, totale: Sonnenfinsternis, bei der die Sonnenscheibe komplett von der Mondscheibe bedeckt wird. Im Moment der Totalität wird die Sonnenkorona sichtbar. mehr dazu
  • Sonnenfinsternis, partielle: Sonnenfinsternis, bei der die Sonnenscheibe nur teilweise von der Mondscheibe bedeckt wird. mehr dazu
  • Sonnenfinsternis, ringförmige: Sonnenfinsternis, bei der nur der innere Bereich der Sonnenscheibe von der Mondscheibe bedeckt wird und ein leuchtender Rand darum sichtbar bleibt. mehr dazu
  • Sonnenlauf: scheinbare Bewegung der Sonne über den Himmel, abhängig von der Tages- und Jahreszeit. Hervorgerufen durch die Bewegung der Erde.
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  • Sonnenstand: Position der Sonne am Himmel, abhängig von der Tages- und Jahreszeit. Hervorgerufen durch die Bewegung der Erde. mehr dazu
  • Sonnensystem: System der um unsere Sonne kreisenden Objekte: die neun Planeten und zahlreiche Kleinplaneten, Asteroiden etc., sowie Staub und Gas. mehr dazu
  • Sonnentag: Ein Tag auf der Erde, unterteilt in 24 Stunden. Referenzpunkt ist der Sonnenstand zur Erde, hervorgerufen durch die Eigenrotation der Erde.
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  • Sonnenwende: Extrempunkt der Sonnenbahn, entweder 23,5° nördlich oder südlich des Himmelsäquators. Der längste oder kürzeste Tag für die jeweilige Erdhalbkugel. mehr dazu
  • Sonnenwind: Elektrisch geladene Elektronen und Protonen, die bei Sonnenstürmen durch Eruptionen aus der Sonnenoberfläche austreten und durchs All schießen. mehr dazu
  • Spektralklassen, -typen: Einteilung der Sterntypen nach ihrer Oberflächentemperatur in O-, B-, A-, F-, G-, K-, M-, L- und T-Sterne. mehr dazu
  • Spiralarm: Typische Struktur der Außenbereiche einer Spiralgalaxie mit spiralförmig verdichteten Sternentstehungsgebieten. mehr dazu
  • Spiralgalaxien: Scheibenförmige Galaxien mittlerer Größe wie die Milchstraße und der Andromedanebel, die aus mehreren Spiralarmen bestehen. mehr dazu
  • Spiralnebel: Altertümliche Bezeichnung für Spiralgalaxien. mehr dazu
  • Starhopping: Methode zum Auffinden von Himmelsobjekten, ausgehend von schon bekannten Objekten mit Hilfe einer Sternkarte. mehr dazu
  • Staub, planetarischer: Staubpartikel, die zum Teil aus der protoplanetarischen Scheibe stammen, die sich in der Frühzeit um unsere Sonne sammelte und aus der später die Planeten entstanden. Auch planetarischer Staub bewegt sich in der Ekliptik um die Sonne, sichtbar manchmal als Zodiakallicht. mehr dazu
  • Sternarten, -typen: Unterscheidung der Sterne nach Größe, Masse, Spektralklasse, Leuchtkraftklasse und Entwicklungsstand: rote, gelbe, weiße etc. - Zwerge, Riesen, Überriesen oder extreme Typen wie Supernovae und Neutronensterne. mehr dazu
  • Sterne, Veränderliche: Sterne, die aufgrund unterschiedlicher Ursachen ihre Helligkeiten scheinbar oder wirklich um bis zu mehrere Größenklassen ändern. mehr dazu
  • Sternhaufen: Systeme aus Hunderten oder Millionen von Sternen, die gemeinsam entstanden sind und in Beziehung zueinander stehen. Unterscheidbar in Offene und Kugelsternhaufen. mehr dazu
  • Sternhaufen, Kugel-: Dichte Haufen aus meist 100.000, manchmal Millionen Sternen, die gemeinsam entstanden sind und schon sehr alt sind. Oft im galaktischen Halo zu finden. mehr dazu
  • Sternhaufen, Offene: Lockere Systeme aus einigen Hundert bis Tausend eher jungen Sternen, die gemeinsam entstanden sind und in gravitativer Beziehung zueinander stehen. mehr dazu
  • Sternenklasse, Größenklasse: Einteilung der Sterne nach ihrer scheinbaren Helligkeit in ursprünglich sechs Größenklassen. mehr dazu
  • Sternschnuppe: Sehr kleiner Meteor. Lichterscheinung in der Erdatmosphäre, durch den Eintritt von Teilchen verursacht, die nicht größer als einen Zentimeter sind. Treten oft in Schwärmen auf, als Überreste von Kometen oder deren Schweifen. mehr dazu
  • Sternsystem, Sterneninsel: Galaxie, etwa wie die Milchstraße. mehr dazu
  • Sterntag: 23 Stunden, 56 Minuten und 4,091 Sekunden eines Sonnentages. Zeitraum, der von einer Kulmination des Frühlingspunktes zur nächsten vergeht. Ein Sterntag wird in 24 Sternstunden unterteilt, jede Sternstunde in 60 Sternminuten. mehr dazu
  • Sterntypen, -arten: Unterscheidung der Sterne nach Größe, Masse, Spektralklasse, Leuchtkraftklasse und Entwicklungsstand: rote, gelbe, weiße etc. - Zwerge, Riesen, Überriesen oder extreme Typen wie Supernovae und Neutronensterne. mehr dazu
  • Sternzeit: Zeit, die die Himmelssphäre für eine Umdrehung benötigt - etwa von einer Kulmination des Frühlingspunktes bis zur nächsten. Wird in Sterntagen, Sternstunden etc. angegeben. mehr dazu
  • Südhimmel: die südliche Hemisphäre oder Himmelskugel, südlich des Himmelsäquators. mehr dazu
  • Superhaufen: Galaxiengruppen und -haufen ordnen sich zu noch größeren Strukturen zusammen, den Superhaufen. mehr dazu
  • Superhaufen, Virgo-: Unser lokaler Galaxien-Superhaufen, zu dem neben der Lokalen Gruppe der Virgohaufen gehört. mehr dazu
  • Supernova: Moment am Ende eines Sternenlebens, wenn die Kernfusion im Inneren beim Eisenkern angelangt ist, dieser kollabiert und die Hüllen des Sterns abgesprengt werden. mehr dazu
  • Supernova-Überreste: spektakuläre Nebel aus Gas und Staub, die ehemaligen Hüllen eines explodierten Sterns. mehr dazu
  • synodische Umlaufzeit: Lunation. Zeitspanne, bis der Mond in seinem Umlauf um die Erde wieder im gleichen Winkel zur Sonne steht, und damit wieder in die gleiche Mondphase tritt, etwa von Neumond zu Neumond. Dauer: 29,53 Tage. mehr dazu
  • System, ekliptikales: Koordinatensystem zur Beschreibung von Positionen an der Himmelskugel, mit der Ekliptik als Bezugsgröße. Dient vor allem zur Beschreibung von Objekten im Sonnensystem. mehr dazu
  • Szintillation: Seeing: typisches Funkeln der Sterne, durch Bewegungen in der Erdatmosphäre hervorgerufen. mehr dazu

T 

  • Tagundnachtgleiche: Äquinoktium zum Frühlings- oder Herbstanfang. Die Sonne wechselt von Nord nach Süd oder umgekehrt und befindet sich genau auf dem Himmelsäquator. mehr dazu
  • Tierkreis: Zwölf seit der Antike bekannte Sternbilder, die auf der Ekliptik liegen.
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  • Tierkreislicht: Zodiakallicht. Lichtphänomen zu bestimmten Zeiten, bei dem planetarischer Staub in der Ekliptik aufleuchtet, weil er das Sonnenlicht reflektiert. mehr dazu
  • totale Mondfinsternis: Mondfinsternis, bei der die gesamte Mondscheibe in den Kernschatten der Erde tritt. mehr dazu
  • totale Sonnenfinsternis: Sonnenfinsternis, bei der die Sonnenscheibe komplett von der Mondscheibe bedeckt wird. Im Moment der Totalität wird die Sonnenkorona sichtbar. mehr dazu
  • Transit: Durchgang, untere Konjunktion. Moment, wenn ein innerer Planet (Venus oder Merkur) genau zwischen Erde und Sonne hindurchzieht. Der Winkel Planet-Erde-Sonne beträgt genau 0 Grad und der Planet ist nicht zu sehen - außer in besonderen Fällen vor der Sonnenscheibe. mehr dazu
  • Trojaner: Sonderform von Kleinplaneten, die an den Langrangepunkten von Jupiters Umlaufbahn zu finden sind. mehr dazu

U 

  • Überriese: Stern, der um ein Vielfaches größer und heller ist als ein Hauptreihenstern. Oft ein spätes Entwicklungsstadium von früheren Zwergsternen, die sich aufgebläht haben. mehr dazu
  • Überriese, Roter: Endstadium eines sehr massereichen Sterns mit enorm aufgeblähten Hüllen, bis zu tausend Sonnendurchmesser groß. mehr dazu
  • Umlaufperiode: Umlaufzeit. Zeitspanne, die ein kosmischer Körper braucht, um einen anderen kosmischen Körper zu umrunden, etwa die Erde die Sonne.
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  • Umlaufzeit: Zeitspanne, die ein kosmischer Körper braucht, um einen anderen kosmischen Körper zu umrunden, etwa die Erde die Sonne. mehr dazu
  • Umlaufzeit, anomalistische: Umlaufzeit eines Körpers um einen anderen, bezogen auf den Durchgang durch Perihel oder Aphel seiner elliptischen Bahn. Beim Mond mit einer Dauer von 27,55 Tagen. mehr dazu
  • Umlaufzeit, drakonitische: Umlaufzeit eines Körpers um einen anderen, bezogen auf den Durchgang durch die Schnittpunkte der Umlaufbahn mit der Ekliptik. Insbesondere beim Mond: Periode zwischen zwei Durchgängen durch den aufsteigenden Knoten (Dauer: 27,21 Tage). mehr dazu
  • Umlaufzeit, siderische: Dauer einer Umrundung, bezogen auf die Position der Fixsterne.
  • Umlaufzeit, synodische: Lunation. Zeitspanne, bis der Mond in seinem Umlauf um die Erde wieder im gleichen Winkel zur Sonne steht, und damit wieder in die gleiche Mondphase tritt, etwa von Neumond zu Neumond. Dauer: 29,53 Tage. mehr dazu
  • Universal Time (UT): Zeitzone für Greenwich, durch die der Nullmeridian verläuft. Eine Stunde unserer Mitteleuropäischen Zeit hinterher (UT = MEZ - eine Stunde). Auch als Coordinated Universal Time (UTC), Greenwich Mean Time (GMT) oder Weltzeit (WZ) bezeichnet. mehr dazu

V 

  • Venushörner: Optischer Effekt, wenn bei sehr dünner Sichel der Venus kurz vor oder nach der unteren Konjunktion die Spitzen der Sichel übergreifen.
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  • Venustransit: Durchgang der Venus zwischen Erde und Sonne, wobei ihre Scheibe genau vor die Sonnenscheibe tritt und mit geeigneten Schutzbrillen beobachtet werden kann. mehr dazu
  • Veränderliche Sterne: Sterne, die aufgrund unterschiedlicher Ursachen ihre Helligkeiten scheinbar oder wirklich um bis zu mehrere Größenklassen ändern. mehr dazu
  • Virgohaufen: Benachbarter Galaxienhaufen im Sternbild Jungfrau (Virgo), aus rund 2.000 Galaxien bestehend. mehr dazu
  • Virgo-Superhaufen: Unser lokaler Galaxien-Superhaufen, zu dem neben der Lokalen Gruppe der Virgohaufen gehört. mehr dazu
  • Voids: Viele Millionen Lichtjahre messende Leerräume zwischen den Galaxien-Superhaufen. mehr dazu

W 

  • Waagepunkt: Herbstpunkt. Der Punkt, an dem die Sonne den Himmelsäquator zum Herbstbeginn überschreitet. mehr dazu
  • Wandelstern: Planet. Am Firmament wirken manche Planeten unseres Sonnensystems wie besonders helle Sterne - nur bewegen sie sich gegenüber dem Sternenhimmel. mehr dazu
  • Wasserstoffbrennen: Lange, ruhige Phase eines Hauptreihensterns, in der im Kern Wasserstoff zu Helium fusioniert wird. mehr dazu
  • Wasserstoff-Schalenbrennen: Wasserstofffusion in den äußeren Hüllen eines Sterns, v.a. eines Roten Riesens. Der Stern wird durch diesen Prozess enorm aufgebläht. mehr dazu
  • Weiße Nächte: Sommernächte, in denen die Sonne weniger oder wenig mehr als 18° unter den Horizont sinkt und die astronomische Dämmerung nicht endet. mehr dazu
  • Weißer Zwerg: Ein weitgehend ausgebrannter, massearmer Stern, sehr heiß, aber durch seine geringe Größe nicht mehr hell. mehr dazu
  • Weltzeit (WZ): Zeitzone für Greenwich, durch die der Nullmeridian verläuft. Eine Stunde unserer Mitteleuropäischen Zeit hinterher (UT = MEZ - eine Stunde). Auch als Universal Time (UT), Coordinated Universal Time (UTC) oder Greenwich Mean Time (GMT) bezeichnet. mehr dazu
  • Wendekreis des Krebses: Nördlicher Wendekreis. Breitengrad, der 23,5° vom Äquator entfernt ist. Zur Sommersonnenwende steht die Sonne über diesem Breitengrad im Zenit. mehr dazu
  • Wendekreis des Steinbocks: Südlicher Wendekreis. Breitengrad, der 23,5° vom Äquator entfernt ist. Zur Wintersonnenwende steht die Sonne über diesem Breitengrad im Zenit. mehr dazu
  • Widderpunkt: Frühlingspunkt. Der Punkt, an dem die Sonne den Himmelsäquator zum Frühlingsbeginn überschreitet. mehr dazu
  • Winkelgrad: Einheit für den Sehwinkel. Dient zur Bezeichnung der scheinbare Größe eines Objekts und der Abstände von Objekten am Firmament. Ebenso als Einheit für Längen- und Breitengrade, horizontale Koordinaten etc. Wird in Bogenminuten und -sekunden unterteilt. mehr dazu
  • Winterpunkt: Tiefster Punkt der Sonne, den sie zur Wintersonnenwende erreicht - 23,5° südlich des Himmelsäquators. mehr dazu
  • Wintersechseck: Aus den hellsten Sternen der Sternbilder Fuhrmann, Stier, Orion, Großer Hund, Kleiner Hund und Zwillinge gebildetes Sechseck, das typisch für den Nachthimmel im Winter ist. mehr dazu
  • Wintersonnenwende: 21./22. Dezember. Tiefststand der Sonne im Winterpunkt, 23,5° südlich des Himmelsäquators. mehr dazu
  • Winterzeit: Von Ende Oktober bis Ende März geltende Uhrzeit in Deutschland. Entspricht der Mitteleuropäischen Zeit MEZ. mehr dazu
  • Wulst: Bulge. Räumliche Häufung von Sternen um das Zentrum von Spiralgalaxien. Oft als deutlichen Ausbuchtung sichtbar. mehr dazu

Z 

  • Zeitumstellung: Umstellung von Sommer- auf Winterzeit oder umgekehrt. mehr dazu
  • Zenit: Scheitelpunkt. Senkrecht über dem Betrachter liegender Punkt am Himmel.
  • Zenithal Hourly Rate (ZHR): Fallrate für einen Meteorstrom zum Maximum. Gibt an, wie viele Sternschnuppen bei optimalen Bedingungen pro Stunde gesichtet werden können, wenn sich der Radiant senkrecht über dem Beobachterstandort befindet. mehr dazu
  • Zentauren: Planetoiden eines Gürtels, der etwa zwischen den Umlaufbahnen von Saturn und Neptun verläuft. mehr dazu
  • ZHR (Zenithal Hourly Rate): Fallrate für einen Meteorstrom zum Maximum. Gibt an, wie viele Sternschnuppen bei optimalen Bedingungen pro Stunde gesichtet werden können, wenn sich der Radiant senkrecht über dem Beobachterstandort befindet. mehr dazu
  • zirkumpolar: Objekte sind zirkumpolar, wenn sie sich so nahe an einem der Himmelspole befinden, dass sie vom eigenen Standpunkt aus nicht unter den Horizont sinken. mehr dazu
  • Zodiak, Zodiakus, Zodiakos: Der Tierkreis. Etwa 30° breiter Streifen entlang der Ekliptik, in dem die Tierkreisbilder liegen. mehr dazu
  • Zodiakallicht: Tierkreislicht. Lichtphänomen zu bestimmten Zeiten, bei dem planetarischer Staub in der Ekliptik aufleuchtet, weil er das Sonnenlicht reflektiert. mehr dazu
  • Zweikörpersystem: Doppelsystem. Zwei kosmische Körper, die um einen gemeinsamen Schwerpunkt kreisen, etwa Erde und Mond. mehr dazu
  • Zwerg, Blauer: Sehr heißer, heller und eher seltener Hauptreihenstern des Spektraltyps O. mehr dazu
  • Zwerg, Brauner: Zwergstern vor der Hauptreihe, der allerdings zu wenig Masse besitzt, um ein Heliumbrennen im Kern zu zünden - ein "verhinderter Stern". mehr dazu
  • Zwerg, Gelber: Durchschnittsstern der Hauptreihe mit Spektraltyp G. Wichtigstes Beispiel: unsere Sonne. mehr dazu
  • Zwerg, Roter: Nicht sichtbare Mehrheit der Hauptreihensterne, kleinster noch aktiver Sterntyp. M-Sterne mit kühler Oberfläche und geringer Leuchtkraft. mehr dazu
  • Zwerg, Schwarzer: Der "ausgebrannte" Überrest eines Sterns, in dem keine Kernfusion mehr stattfindet. mehr dazu
  • Zwerg, Weißer: Ein weitgehend ausgebrannter, massearmer Stern, sehr heiß, aber durch seine geringe Größe nicht mehr hell. mehr dazu
  • Zwerggalaxien: Galaxie mit einem Durchmesser unter 20.000 Lichtjahren. mehr dazu
  • Zwergstern: Stern der Hauptreihe im Hertzsprung-Russel-Diagramm mit relativ geringer Größe und Masse. mehr dazu