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 | Die Dämonen sind unter uns – Die sieben Todsünden |
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Autor: Christian Feldmann
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Auszug aus dem Sendemanuskript
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ZITATOR:
Ich sah im Sumpfe Leute, kotige, nackte, Zugleich des Jammers Bilder und der Wut. Man schlug sich nicht mit Fäusten nur, man hackte Mit Haupt und Brust und Füßen auf sich ein, Indem man wild sich mit den Zähnen packte. Mein Meister sprach: „Sohn, sieh in dieser Pein Die Seelen derer, so der Zorn bezwungen.
ERZÄHLERIN: So schildert Dante Alighieri im achten Gesang seiner Göttlichen Komödie die Höllenqualen derer, die im Leben die Todsünde des Zornes begangen haben. In einem anderen Bereich der Hölle büßen die Geizigen, die ihren Besitz ängstlich festgehalten und den Notleidenden hartherzig jede Hilfe verweigert haben:
ZITATOR: Noch nirgends war die Schar so groß wie dort. Laut heulend kamen sie von beiden Enden Und wälzten Lasten mit den Brüsten fort.
Das vollständige Manuskript zum Herunterladen:
pdf-Datei
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