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Die Dämonen sind unter uns – Die sieben Todsünden
Essender Junge © dpa Die sieben Todsünden sind keine Erfindung des Christentums. Schon archaische Völker im alten Orient wussten, dass es besonders schwer wiegende Verfehlungen gab, mit denen sich der Mensch von seinem göttlichen Ursprung trennt. Im Volk Israel, in dessen monotheistischer Religion auch der Ursprung des christlichen Glaubens liegt, wurden schon um 1000 v. Chr. elementare Regeln in Stein gemeißelt und als Urkunde des Bundes mit Gott im Allerheiligsten aufbewahrt. Aus diesen Zehn Geboten lassen sich bestimmte Hauptvergehen ableiten, die wegen ihrer Gott leugnenden Schwere Sünden genannt werden. Im Neuen Testament finden sich verschiedene darauf aufbauende Lasterkataloge, aber erst im Lauf der Kirchengeschichte hat sich die Siebenzahl der Todsünden herausgebildet.


Stand: 21.06.2009