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"Gebieterin der Dunkelheit" – Der Kult der Muttergöttin kehrt zurück
Glossar
Akkad
Nach der alten Königsstadt Mesopotamiens, dem heutigen Irak, ist die Sprache dieses Landes, das aus der semitischen Sprachfamilie stammende Akkadisch, benannt.


Assur
eine antike Stadt in Mesopotamien


Babylon
etwa 90 km südlich Bagdads lag diese Stadt, die die Hauptstadt Babylons war


Big Bang
Das englische Wort für den "Urknall" bezeichnet die Standardtheorie für die Entstehung des Weltalls. Aus einer Anfangssingularität sind nach diesem Modell Materie, Raum und Zeit gleichzeitig entstanden.


Chawwah
hebräisch für das später latinisierte Eva


Dämonin
weiblich Form des Wortes Dämon (griech. daimon; niedere Gottheit, Geistwesen; im christlichen Kontext meist böse Geister)


Demeter
Die Muttergöttin aus dem griechisch-kleinasiatischen Raum ist für die Fruchtbarkeit der Erde, das Getreides, die Saat und die Jahreszeiten zuständig. Sie tritt in drei Erscheinungsformen auf: als alte Frau, als Mutter und als Jungfrau.


Dogmatik
zentrale theologische Disziplin, dir sich mit der Auslegung der christlichen Glaubenslehre beschäftigt


Dumuzi
ein sumerischer Vegetationsgott


Ea
Der Gott der Weisheit, des Süßwassers und des Orakels kommt ursprünglich aus der sumerischen Religion und wurde dort Enki genannt. In Babylon wurde dann aus Enki Ea.


Efraim
nach der biblischen Überlieferung ist er der jüngere der beiden Söhne Josephs, des zweitjüngsten Sohnes des israelitischen Stammvaters Jakobs


Eleusis
Der Ort liegt etwa 30 km nord-westlich von Athen und ist heute unter dem Namen Elefsina ein Vorort Athens. Bedeutsam wurde er durch die Mysterien von Eleusis, einem der wichtigsten Kulte im alten Griechenland.


Ereschkigal
Die babylonisch-sumerische Göttin des Todes und der Unterwelt


Euphrat und Tigris
die beiden Flüsse umgrenzen das Zweistromland in Vorderasien, Mesopotamien


Feministin
Frauenrechtlerin


häretisch
ketzerisch, gegen die vorherrschende Glaubensmeinung verstoßend


Heilige Anna
die Mutter der Gottesmutter Maria


Horus
eine Hauptgottheit der frühen ägyptischen Mythologie, der Sohn der Isis


Inanna
die wichtigste sumerische Göttin


Ischtar
Die assyrische und babylonische Himmelskönigin wurde in Babylon zur wichtigsten Göttin. Sie galt als Göttin der Liebe, der Fruchtbarkeit und des Krieges.


Isis
die altägyptische Göttin des Todes


Kali
die hinduistische Göttin des Todes und der Zerstörung


Kybele
Die große Göttermutter wurde mit ihrem Geliebten Attis ursprünglich im kleinasiatischen Phrygien, später in Griechenland und Rom verehrt. Bis in die Spätantike hinein war der Kybele- und Attiskult ein im ganzen römischen Reich verbreiteter Mysterienkult. Der dem Kult zugrunde liegende Mythos beschreibt den Geschlechterdualismus.


Mami
eine sumerische Muttergottheit


Mesopotamien
Das Zweistromland, gelegen zwischen Euphrat und Tigris, liegt im heutigen Südostanatolien, Syrien und Irak.


Neith
Die altägyptische Göttin ist eine der ältesten bezeugten Göttinnen.


Nisaba
eine wichtige Gottheit der sumerischen, akkadischen, babylonischen und assyrischen Religion


Odem
Lebens- und geistspendender Atem, das Wort bezeichnet sowohl die physiologische, wie auch die spirituelle Dimension


Orestie
Die von Aischylos geschriebene antike griechische Tragödientrilogie ist die einzige Trilogie, die uns von dieser Kultur erhalten blieb. Sie besteht aus den drei Tragödien "Agamemnon", "Choephoren" und "Eumeniden".


Osiris
Der ägyptische Gott des Jenseits, der Wiedergeburt und der Toten; gleichzeitig auch der Gott der Vegetation, der Nilflut und der Fruchtbarkeit.


Phallus
die Darstellung eines erigierten männlichen Gliedes symbolisiert Kraft und Fruchtbarkeit


Persephone
eine Fruchtbarkeitsgöttin der griechischen Mythologie


der altägyptische Sonnengott


Sais
eine ägyptische Stadt im westlichen Nildelta


Shakti
im Hinduismus ist sie die weibliche Urkraft des Universums und die aktive Energie


Sumer
Die älteste bekannte Zivilisation des antiken Nahen Ostens hat im Laufe des vierten vorchristlichen Jahrtausends die Entstehung der mesopotamischen Hochkultur entscheidend geprägt. Das Volk der Sumerer hatte sich im Süden Mesopotamiens angesiedelt.


Tiamat
die Urgöttin in den sumerischen und mesopotamischen Mythologien


Votivsteine
Es handelt dich um Weihealtäre, die den Matronen, ursprünglich keltischen Muttergottheiten, in den ersten vier Jahrhunderten n. Chr. geweiht waren. Gemäß einem Gelübde (lat. votum = Gelübde) errichtete ein aus einer Notlage Geretteter diesen als Zeichen des Dankes. Der Brauch der Votivgaben wird seid der Vorgeschichte bis ins christliche Brauchtum, an vielen Wallfahrtsorten bis heute, gepflegt.


Personen
 
Herodot (um 484 – um 424 v. Chr.)
Der griechische Historiker und Geograph wurde von Cicero als "Vater der Geschichtsschreibung" bezeichnet. Die neun Bücher umfassenden "Historien" sind seine einzigen erhaltenen Werke.


James Mellaart (* 1925)
Der britische Archäologe wurde für seine Arbeiten an der neolithischen Ortschaft Çatalhöyük in der Türkei bekannt.



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