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Wer ist die Frau aus Magdala? Gedanken zur Bedeutung von Maria Magdalena
Manuskripte
Autor: Siegfried Gruber
 
Auszug aus dem Sendemanuskript
 
Zitator:
Ihr Vorgehen war ein Zeichen gegen den Starrsinn des Papstes... Allen Warnungen der kirchlichen Oberhäupter zum Trotz haben sich sieben katholische Frauen vom argentinischen Erzbischof Rómulo Braschi zu Priestern weihen lassen... Sie ließen es damit auf einen grundsätzlichen Bruch mit der Kirche ankommen.

Erzählerin:
So eine Pressenotiz. Geschehen war Folgendes: Am Fest Peter und Paul 2002 ließen sich die Frauen auf einem Donauschiff in der Nähe von Aschach weihen. Sie provozierten damit die Amtskirche und wurden durch die Glaubenskongregation prompt exkommuniziert. Aber ihre Aktion erregte Aufmerksamkeit. Mit einem Mal lebte die Frage nach der Stellung der Frau in der katholischen Kirche wieder auf. Ein Thema, das in letzter Zeit etwas zurückgetreten war.

Sprecher:
Ein Schiff als Ort der Weihe, eine Symbolik, die wohl nicht nur von Theologen bemerkt wurde: das Schiff der Kirche, auf dem etwas Neues passiert. Mit der Diskriminierung des weiblichen Geschlechts in der Kirche sollte Schluss sein. So auch die Antwort der sieben Frauen an den Vatikan am 28. Februar 2003:

 
 
Das vollständige Manuskript zum Herunterladen: pdf-Datei