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 | "Deine Brüste sind wie Trauben" – Lust und Liebe in der Bibel |
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"'Gott ist die Liebe, und wer in der Liebe bleibt, bleibt in Gott, und Gott bleibt in ihm' (1 Joh 4, 16). In diesen Worten aus dem Ersten Johannesbrief ist die Mitte des christlichen Glaubens, das christliche Gottesbild und auch das daraus folgende Bild des Menschen und seines Weges in einzigartiger Klarheit ausgesprochen." Mit diesen Worten beginnt die erste Enzyklika des deutschen Papstes Benedikt XVI., und er knüpft damit an eine lange scheinbar vergessene Tradition an, die schon in der Bibel grundgelegt ist: Nämlich, dass das Verhältnis Gottes zu den Menschen, seinen Geschöpfen, und das Verhältnis der Menschen untereinander von Anfang an auf Liebe beruht. Gemäß der orientalischen Mentalität, in deren Umkreis die Bibel über beinahe ein ganzes Jahrtausend gewachsen ist, erzählt die Heilige Schrift in bunten Bildern von der Liebe Gottes zum Menschen, der Menschen untereinander und der Menschen zu Gott.
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