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 | Der achtfache Pfad zur Erlösung: Die Lehren des Buddha |
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Entgegen anderslautender Voraussagen lässt die Faszination des Religiösen auch die Menschen in den westlichen Industrienationen nicht los. Dennoch befinden sich die großen christlichen Kirchen nach wie vor in der Krise. Anders ergeht es da der ersten universalen Religion der Welt, dem Buddhismus. Er erfreut sich - besonders in intellektuellen Kreisen – einer nicht nachlassenden Wertschätzung. Diese für den Buddhismus erfreuliche und in vieler Hinsicht auch verdiente Sicht kann aber auch zu Vergröberungen und Idealisierungen führen, die einer genauen Betrachtung nicht standhalten. Vielfach entsteht so ein Gegenbild zum Christentum, der anderen großen universalen Religion, indem all das auf diese traditionell fremde Religion projiziert wird, was man am Christentum vermisst. Ein wichtiger Grund könnte in der - dem westlichen Denken oberflächlich gesehen ähnlichen - Vorstellung einer „Selbsterlösung“ des Menschen liegen, die den Buddhismus grundlegend von den drei großen monotheistischen Religionen unterscheidet.
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