|
|
 | Der Kampf gegen die Sklaverei |
 |
 |
"Bin ich nicht ein Mensch und ein Bruder?" Diese Worte umrahmen das Bild eines knieenden angeketteten Sklaven. Es ist das Logo der "Society for Effecting the Abolition of Slavery", der Gesellschaft zur Abschaffung der Sklaverei, gegründet 1787 von Thomas Clarkson. Gemeinsam mit dem englischen Parlamentarier William Wilberforce setzt er sich unermüdlich dafür ein, Sklavenhandel und Sklaverei ein Ende zu bereiten. Zunächst ohne Erfolg, denn im späten 18. Jahrhundert diktieren wirtschaftliche Interessen die politischen Geschicke der europäischen Kolonialmächte. Und der Handel mit Sklaven ist ein einträgliches Geschäft. Doch die Kämpfer gegen die Sklaverei geben nicht auf und mobilisieren die erste große Menschenrechtsbewegung der Geschichte, die der Abolitionisten. Mit Erfolg: 1808 verabschiedet England als eine der ersten Nationen ein Gesetz zur Abschaffung des Sklavenhandels, 1833 folgt das Verbot der Sklaverei in den englischen Kolonien. Bis zur Verfassungsänderung der USA vergehen allerdings noch einmal mehr als drei Jahrzehnte, in denen sich die Frage der Sklaverei im amerikanischen Bürgerkrieg zuspitzt.
|
 |
|