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 | Schmugglerpfade zwischen Bayern und Tirol |
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Die Zöllner in den gebirgsnahen österreichisch-deutschen Grenzregionen hatten seinerzeit wenig zu lachen: am Klobensteinpass zwischen Schleching und Kössen verliefen zahlreiche Schmugglerpfade. Nicht nur dass die Schmuggler zusammen hielten wie Pech und Schwefel – auch die Bevölkerung sympathisierte eindeutig nicht mit der Staatsmacht. Diesseits wie jenseits des Schlagbaums wurden die Kleinkriminellen für ihre Schneid bewundert, mit der sie die Obrigkeit listig an der Nase herumführten. Tabak und Käseleiber, Kleidungskollektionen und Kunstschätze, ganze Viehherden bahnten sich ihre verbotenen Wege über gefährliche alpine Schmuggelpfade. Das Schmuggeln brachte zwar nicht wenige ins Gefängnis oder als besonders harte Strafe auf eine Galeere, dennoch ließen sich die erfinderischen Grenzgänger nicht davon abhalten, was uns heute einige deftige Schmugglergeschichten beschert ...
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