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Eine kurze Geschichte der Renaissance
Didaktik
VorarbeitEinsatz im Unterricht
NacharbeitLehrplanbezug

 
 Vorarbeit
  • Vorkenntnisse
    Die Sendung setzt Vorkenntnisse der Schülerinnen und Schüler über die Gesellschaftsordnung und die religiösen und künstlerischen Vorstellungen in der Zeit des Mittelalters voraus.

  • Impuls
    Arbeitsblatt 1: "Einer der ersten wahrhaft modernen Menschen". So bezeichnete der Schweizer Kunst- und Kulturhistoriker Jacob Burckhardt (1818-1897) den italienischen Dichter Francesco Petrarca (1304-1374). Die Schülerinnen und Schüler bearbeiten in Gruppen das Arbeitsblatt. Die Ergebnisse werden in der Klasse diskutiert.


 
 
 Einsatz im Unterricht
  • Hören
    Abspielen des Beitrags "Eine kurze Geschichte der Renaissance". Die Schülerinnen und Schüler hören den Beitrag unter folgenden Aspekten an und machen sich mit Hilfe ihres jeweiligen Arbeitsblattes Notizen dazu:
    Gruppe 1: Wichtige Daten und Ereignisse in der Epoche der Renaissance.
    Gruppe 2: Woher stammt der Begriff Renaissance? Wo waren in Italien die Zentren der Renaissance? Was waren die geistigen und gesellschaftlichen Voraussetzungen der Renaissance und was waren ihre künstlerischen Errungenschaften?

  • Gruppenarbeit
    Die Schülerinnen und Schüler kommen in ihren Gruppen diskutieren ihre Mitschriften und halten ihre gemeinsamen Ergebnisse auf einem Plakat fest.


 
 
 Nacharbeit
  • Ergebnissicherung
    Je zwei Schüler aus einer Gruppe stellen ihr Plakat der Klasse vor. Abschließend werden die wichtigsten Inhalte in einem Tafelbild zusammengefasst.

  • Bildvergleich
    Beim
    Vergleich von zwei Gemälden vollziehen die Schülerinnen und Schüler die Entwicklung in der Malerei Italiens vom frühen 14. Jahrhundert bis zum späten 15. Jahrhundert nach. Für den Bildvergleich sollten den Schülern Abbildungen der Gemälde in gedruckter Form vorliegen. Beide Werke zeigen dasselbe Motiv, die "Verkündigung": der Erzengel Gabriel kündigt Maria die Geburt Jesu an. Die eine Version eine Tafel eines Altars, die der Maler Duccio di Buoninsegna (um 1255-1318/19) im Jahr 1311 für den Maestà-Altar im Dom von Siena schuf. Das Werk gehört heute zur Sammlung der National Gallery in London. Eine Abbildung findet man auf der Website der National Gallery.

    Das andere Gemälde der "Verkündigung", entstanden um 1472, wird Leonardo da Vinci zugeschrieben. Das Werk ist Teil der Sammlung der Uffizien in Florenz. Im Internet sind verschiedene Abbildungen zu finden.


 
 
  Lehrplanbezug
  • Lehrplan für die bayerische Realschule:
    Geschichte 7. Jgst., G 7.3 Europa im Wandel vom Mittelalter zur Neuzeit
    Rückgriff und Wandel in der Zeit des Humanismus und der Renaissance
    - neue Wertschätzung der Antike; Kunst, Wissenschaft und Technik; Bildungsideale
    - Wandel in der Informations- und Wissensvermittlung: die Druckmedien [ME]
    - Frühkapitalismus
    Kunst, 8. Jgst., Ku 8.1 Person und Raum in der Kunst der Renaissance
    - Selbstverständnis des Künstlers und Menschenbild in der Renaissance
    - bedeutende Maler, Werke und Themenbereiche
    - Merkmale der idealistischen und naturalistischen Darstellung: z. B. Goldener
    Schnitt
    - Kriterien der perspektivischen Raumerfassung: Überschneidung,
    Verschiebung, Maßstabs- und Oberflächenperspektive, Zentralperspektive
    Geschichte 7. Jgst., G 7.3 Neue geistige und räumliche Horizonte
    - Renaissance und Humanismus, u. a. neues Menschenbild; Erfindungen
    Kunst 7. Jgst., Ku 7.1 Lebenswelten: Erzählen und Ausdruck
    Wahrnehmen
    - Erzählung als Prinzip verstehen: Bildzyklen und Simultandarstellungen des
    Mittelalters; Einheit von Ort, Zeit und Handlung in Renaissance und Barock;
    Ku 7.4 Bildende Kunst: Von der Romanik zum Barock
    Wahrnehmen
    - unterschiedliche Formen der Raumdarstellung in der Malerei von der Romanik zum Barock kennen lernen (z. B. Giotto, Massaccio, Leonardo da Vinci, Pozzo) [→ Mu 7.2, G 7.4]
    Gestalten
    - Erarbeiten von Grundlagen der perspektivischen Darstellung: Parallel- und Zentralperspektive; räumliche Farbwirkungen (z. B. in Guckkästen und Panoramen); Luftperspektive (z. B. als Zeichnung, Malerei, 3D-Computergraphik)
    Geschichte 11. Jgst., G 11.1.1 Leben in der Ständegesellschaft des 15. bis 18. Jahrhunderts
    - Leibeigenschaft und Grundherrschaft, Genossenschaft und soziale Normen in der durch Adel, Klerus, Bürger und Bauern gebildeten Gesellschaft; Status von Minderheiten (insbesondere Judentum) allgegenwärtige Bedrohungen der Menschen: Hungersnot, Krieg und Seuchen