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Heinrich der Löwe ist zwar kein Stadtgründer wider Willen, doch ist die Gründung Münchens vor 850 Jahren für ihn eher Mittel zum Zweck. Sein Hauptinteresse gilt Reichtum und Macht. So errichtet er an der Mönchssiedlung Munichen eine Zollbrücke über die Isar und zerstört anschließend in einer Nacht- und Nebelaktion die gut florierende Zollbrücke des Bischofs von Freising. Dieser Gewaltakt wird am 14. Juni 1158 im Nachhinein von Kaiser Friedrich Barbarossa legitimiert und legt gleichzeitig den Grundstein für die Stadt München und den Aufstieg Heinrichs. Als der undiplomatische Welfe vergisst, wem er sein Wohlergehen verdankt, entzieht ihm Friedrich Barbarossa seine schützende Hand. Er verliert alles und wird in die Verbannung geschickt ...
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