| Nach Kriegsende werden in Deutschland mehrere Millionen Menschen vermisst, viele kehren nie zurück. Einer, der als Wehrmachtsoldat überlebte und heimkehrte, war Heinrich Böll. Der Kriegshasser kämpft im Frieden der ersten Jahre gegen Krankheit, Armut und Fronterinnerungen. Zwischen den Trümmern seiner Heimat sucht Böll, der keine Berufsausbildung hat, einen Sinn zu finden und beginnt zu schreiben. Mit schmerzhaft präziser Beobachtungsgabe wird der spätere Literaturnobelpreisträger zum weltberühmten Chronisten der schweren Nachkriegsjahre. |