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Fragen & Antworten im Überblick
- Aufgabe 1
- Wie sah das Idealbild einer Hausfrau im Biedermeier aus?
- Lösungshinweis:
- Eine Hausfrau in der Biedermeierzeit hatte den Haushalt zu organisieren und dabei fromm, fleißig, sparsam, sauber und vielseitig zu sein. Zudem stand es ihr nicht gut an, einen scharfsichtigen Verstand zu haben, sich um eine eigene Meinung oder eine gewisse Allgemeinbildung zu kümmern. Diese Dinge waren dem Ehemann vorbehalten, den sie abends mit dankbarer Freude empfangen und für seinen Arbeitseifer erquicken sollte.
- Aufgabe 2
- Was klagt Charlotte von Schiller über ihr Hausfrauenlos?
- Lösungshinweis:
- "Mein Tag besteht aus drückenden Aufgaben tausendfältiger Kleinlichkeit, die weder der Stoff für einen Geschichtsschreiber noch für einen Dichter sind. Die beste Hausfrau ist doch der allerunbedeutendste Mensch für die Welt."
- Aufgabe 3
- Warum hat der Jurist Bluntschli keine Angst vor einer Frau, die ihn an Verstand übertrifft?
- Lösungshinweis:
- Trotz der für ihn etwas befremdlichen Schlauheit seiner Frau kommt er (nach Rücksprache mit einigen anderen jungen Männern) zu dem Schluss, dass im Verstand einer Frau "immer eine gewisse Schwäche" zurück bleibt.
- Aufgabe 4
- Welche Tätigkeit gehört zur Biedermeierfrau wie die Haube und der Spitzenkragen?
- Lösungshinweis:
- Zahlreiche Bücher und Zeitschriften der Biedermeierzeit belegen es: Das Stricken gehört zum Wesen der Frau. So ist die Frau während der Handarbeit beschäftigt, tut etwas für den Haushalt und kommt auch nicht auf dumme Gedanken. „Ein häkelndes Fräulein kann nichts Falsches tun.“ meint Johann Campe.
- Aufgabe 5
- Aus welchem Grund hatten die Männer Angst vor der Untätigkeit ihrer Frauen?
- Lösungshinweis:
- Damals war man der Meinung, müßiggehende Frauen würden sich in Liebesaffären stürzen oder sich für ihre eigenen Rechte zu interessieren beginnen. So schien es am besten, wenn die Hausfrau immer genügend Arbeit hatte.
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