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 | Die Säkularisation in Bayern am Beispiel des Klosters Benediktbeuern |
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Das letzte Gesetz, das im Reichstag des Heiligen Römischen Reiches Deutscher Nation verabschiedet wurde, hat revolutionäre Änderungen im ganzen Reich nach sich gezogen: Der "Reichsdeputationshauptschluss von 1803" legalisierte die Auflösung und den Verkauf von 112 Klöstern samt Inventar. Mit den Geldern, die aus diesem Zwangsverkauf von kirchlichem Eigentum erwirtschaftet wurden, sollten die weltlichen Fürsten des Reiches für Landverluste aus den Koalitionskriegen gegen das napoleonische Frankreich entschädigt werden. Kloster Benediktbeuern zählte zu den reichsten bayerischen Klöster, gelegen am Fuß der bayerischen Alpen. Seine Auflösung wurde schon vor der Legalisierung durch den Reichsdeputationshauptschluss betrieben. Ein beispielhafter Fall für den Beginn der großen Säkularisation der Klöster im 19. Jahrhundert.
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