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"Was gerecht ist, ist nützlich!" John Stuart Mill – Mitbegründer des Utilitarismus
Jeremias Bentham  © dpa John Stuart Mill: Der englische Gentleman, Philosoph, Politiker, Volkswirtschaftler und Sozialreformer begründete Mitte des 19. Jahrhunderts neben dem Pragmatismus und dem Empirismus die bedeutendste Richtung ökonomischer Theorien angelsächsischer Prägung: den Utilitarismus. Beeinflusst durch seinen Vater James Mill und dessen Freund Jeremy Bentham entwickelte John Stuart Mill, zu jener Zeit Abgeordneter der Liberalen im britischen Unterhaus, sein sozialphilosophisches Gedankengebäude, nach dem Nützlichkeit und Gerechtigkeit für den Einzelnen stets im Zusammenhang mit dem kollektiven Gesamtwohl der ganzen Gesellschaft zu betrachten sind. Bis heute wird Mills Denksystem diskutiert. Gerade neueste gesellschaftliche Entwicklungen zeigen ganz konkrete Interessenskonflikte zwischen dem Glücksstreben des Einzelnen und dem Nutzen für das Gemeinwohl.


Stand: 14.03.2008