BR-online (zur Startseite)
Bayerischer Rundfunk

BR-Navigation

Kompass Medienkatalog  Finde Kontakt
Fächer Schularten Themenindex  
Übersicht
Arbeitsblätter
Audio
Didaktik
Fragen&Antworten
Glossar
Hintergrund
Links
Literatur
Manuskript
 
ethikRealschuleGymnasiumethik
Ein Gastmahl der Liebe – Platons Philosophie
Didaktik
VorarbeitEinsatz im Unterricht
NacharbeitLehrplanbezug

 
 Vorarbeit
  • Impuls
    Das Bild wird an die Wand projiziert. Die Schüler assoziieren, was ihnen dazu einfällt. Die Gedanken, mit dem Begriff "Liebe" im Zentrum, werden als Cluster an der Tafel gesammelt (entweder auf den Flügeln der zusammengeklappten Tafel oder auf der linken Tafelhälfte, um Platz für das eigentliche Tafelbild zu lassen).

    Eine zusätzliche Einstimmung auf das Thema kann Leonard Bernsteins "Serenade" von 1954 geben. Bernstein komponierte sein "überzeugendstes Werk", wie er selbst es nannte, nach der Lektüre des "Symposions" in einem "Verfahren, bei dem sich jeder Satz aus Elementen des Vorangehenden entwickelt". Die Solovioline übernimmt in jedem Satz des Konzerts den Part des Sprechers.

  • Problemorientierung
    Die Geschichte eines Gefühls: Wie sahen der griechische Philosoph Platon und sein Lehrer Sokrates vor fast 2400 Jahren die Liebe? Um das Thema herum hat Platon sein "Symposion" gebaut, ein Stück, das verschiedene Aspekte des Eros aufgreift und in einer philosophischen Definition der Liebe alles Schönen gipfelt. Die Schüler sollen Sokrates' Modell einer Stufenfolge bis hin zur vollendeten Liebe anhand des Beitrags und des Tafelbildes nachvollziehen.


 
 
 Einsatz im Unterricht
  • Hören
    Der Beitrag "Ein Gastmahl der Liebe – Platons Philosophie" wird angehört. Die Schüler machen sich Notizen auf Arbeitsblatt 1.


 
 
 Nacharbeit
  • Ergebnissicherung
    Die Schüler tragen ihre Ergebnisse vor und komplettieren ihre Einträge, gemeinsam wird das Tafelbild erarbeitet.

  • Diskussion
    Danach stellen die Schüler in einer Diskussion aktuelle Bezüge her:

    • ist ein Gespräch wie in Platons Stück heute denkbar?
    • welche Themen sind partytauglich?
    • sind die Aspekte und der Aufbau des "Symposions" nachvollziehbar?
    • welche Gedanken muten veraltet an (etwa um den "Liebesgott" Eros, die Liebe zu jugendlichen Männern), welche sind erstaunlich modern (die Kraft des Begehrens, der Mangel an Liebe, die Wichtigkeit, eine geistige Beziehung zu schaffen, das Gebot sich zu mäßigen u.a.)
    • wie bewerten die Schüler die Dialogform des "Symposions"?
    • gibt es nach ihrer Meinung heute noch Lichtgestalten wie Sokrates? Welche? Was macht sie besonders?

  • Gruppenarbeit
    Die Schüler bilden zwei Gruppen und beschäftigen sich mit Bildern aus dem Internet:

    • Beschreibe das Trinkgelage! Vergleiche die Atmosphäre mit der in Plat