Der griechische Dramatiker Euripides hinterließ der Nachwelt die Tragödie der Medea, die sich in den jungen Königssohn Jason verliebt und ihm dabei hilft, ihren eigenen Vater zu hintergehen. Für Jason verlässt sie die Heimat und wird zur Mörderin, mit ihm bekommt sie zwei Kinder. Doch dann entscheidet sich Jason für die Tochter des einflussreichen Königs Kreon, Medea wird verstoßen und beschließt grausame Rache zu nehmen: Sie tötet die Rivalin, deren Vater und ihre eigenen Kinder.
Der Mythos der Medea wurde in Romanen, Filmen und Theaterstücken vielfach wiedergeben. Ihre Gestalt fasziniert und verwirrt - und bleibt trotz aller Deutungsversuche ein Geheimnis.
Wolf Euba zeichnet im folgenden Beitrag ein spannendes Porträt dieser rätselhaften Gestalt aus der griechischen Mythologie.