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 | Willkommen, Fremder! Eine Kulturgeschichte der Gastfreundschaft |
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König Menelaos von Sparta feiert gerade ein Fest, als zwei Reisende bei ihm ankommen. Es sind Odysseus' Sohn Telemachos und sein Gefährte Peisistratos. Die beiden Besucher aus Homers Epos "die Odyssee" haben Glück: Sie werden eingeladen und fürstlich versorgt. Anders der Landvermesser Herr K. in Franz Kafkas Roman "das Schloss". Die Bewohner des zum Schloss gehörenden Dorfes zeigen ihm ständig, dass er nicht willkommen ist. "Gastfreundlichkeit ist bei uns nicht Sitte, wir brauchen keine Gäste", sagen sie. So unterschiedlich kann es Besuchern ergehen. Zwischen Fürsorge und Ablehnung, Freundlichkeit und Misstrauen gibt es viele Schattierungen. Doch eins ist klar: Die Geschichte der Gastfreundschaft ist fast so alt wie die Menschheit selbst und in den meisten Kulturen gab und gibt es Regeln, wie man sich Gästen gegenüber zu verhalten hat(te) ...
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