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 | Zwischen Utopie und Frust - Simone de Beauvoir und Jean-Paul Sartre |
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Autorin: Gabriele Knetsch
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Auszug aus dem Sendemanuskript
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O-TON: SIMONE DE BEAUVOIR
Ich bin im Jahr 1908 um vier Uhr morgens in Paris geboren. Ich führte das typische Leben einer jungen Französin der Bourgeoisie aus bescheidenen Verhältnissen.
O-TON: SARTRE Erklären Sie mir doch, wie sich Ihre literarische Aktivität entwickelt hat. Mit wie vielen Jahren begannen Sie zu schreiben?
O-TON: BEAUVOIR Na, ja. Ungefährt wie Sie, mit sieben, acht Jahren. Ich las sehr gerne, und es machte mir Spaß, die gelesenen Bücher zu imitieren. Ich schrieb zum Beispiel ein Buch über die Familie Essiggurke, eine Imitation der Familie Fenouillard. Meine Eltern ließen diese Geschichte zu einem richtigen Buch binden. Dann habe ich noch viel dummes Zeug geschrieben und mit elf Jahren aufgehört. Erst mit 17, 18 schrieb ich ernsthaftere, wenngleich ziemlich schlechte Literatur.
Das vollständige Manuskript zum Herunterladen:
pdf-Datei
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