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 | Ludwig Thoma – Heimat und Welt |
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Autor: Michael Skasa
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Ludwig Thoma – Heimat und Welt
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SKASA
Das Forsthaus an der Tiroler Grenze, die Isar, die Flößer und der König Ludwig dann und wann zu Gast. Vater Max als königlicher Oberförster; die Mutter führt die Wirtschaft, wenn Sommerfrischler kommen.
THOMA "Man lernt nur in einer solchen Abgeschiedenheit das Vergnügen am Kleinsten kennen. Wieviel Freude brachten damals die illustrierten Wochenschriften in das Forsthaus! Dazu Pfeife und duftender Kaffee und ein Kreis von Menschen, die gewillt waren, die Nachrichten aus einer fernen Welt mit Interesse zu hören und sich dabei in ihrem Winkel erst recht wohl zu fühlen."
SKASA Hätt' schon sein können, dass unser Ludwig Thoma ein verhockter Rechtsanwalt und Vereinsspießer geworden wäre. Das Zeug dazu hatte er, doch dann nahm er lieber die deutschen Spießer auf die Schippe: all seine komischen Geschichten werden im Bürgermilieu spielen, all seine ergreifenden unter Bauern. Und er selbst wird nirgends dazugehören. Denn der kleine viereckige Mann dessen Vater ein Baum von 1,85 m war wird von klassischen Minderwertigkeitskomplexen gebeutelt: er will nach oben und sucht unten Zuflucht. Das Haus überm Tegernsee, erbaut im Großbauern-Stil, soll seine Fliehburg werden. Dort wird ihn erst recht die Einsamkeit einholen.
Das vollständige Manuskript zum Herunterladen:
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