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Und er war es doch… Das Leben des William Shakespeare
Didaktik
VorarbeitEinsatz im Unterricht
NacharbeitLehrplanbezug

 
 Vorarbeit
  • Lernziele
    Hinführung zur Lektüre eines Dramas von William Shakespeares, Kenntnis der Biographie William Shakespeares, Beleuchtung politischer Hintergründe der Shakespeare-Zeit, Vorbereitung eines Theaterbesuchs durch eigenes szenisches Arbeiten.

  • Impuls: Stoffsammlung
    Die Schülerinnen und Schüler berichten von ihren eigenen Theatererfahrungen. Wie oft waren sie schon im Theater? Was für eine Art von Stück haben sie gesehen? Antworten als Stoffsammlung an der Tafel zur Verdeutlichung der Vielfalt innerhalb der Gattung Drama: z.B. Märchen, Oper, Tragödie usw. Weitere Fragen können sein: Was sehen sie lieber: Tragödien oder Komödien? Warum? Wodurch unterscheidet sich das Drama von den anderen Literaturgattungen Epik und Lyrik? Worum ging es in dem Theaterstück, das sie gesehen haben? Hat jemand selbst schon in einem Stück mitgespielt? Welche Schriftsteller sind ihnen bekannt, die Theaterstücke geschrieben haben?


 
 
 Einsatz im Unterricht
  • Hören
    Die Radiosendung über William Shakespeare wird ohne Unterbrechung angehört. Währenddessen machen sich die Schülerinnen und Schüler Notizen mithilfe von Arbeitsblatt 1, das im Anschluss im Plenum besprochen wird.


 
 
 Nacharbeit
  • Ergebnissicherung
    Zur Wiederholung und Vertiefung der Kenntnisse über die Biographie William Shakespeares kann Arbeitsblatt 3 (Lebensstationen) eingesetzt werden.

  • Geschichtlicher Hintergrund
    Frage: Wie mächtig ist das englische Königshaus heute – wie mächtig war es zur Zeit Shakespeares? Mit den Aufträgen von Arbeitsblatt 6 werden die Unterschiede zwischen der Shakespearezeit und heute herausgearbeitet. Das Infoblatt: Formen der Monarchie erleichtert die Beantwortung der Fragen.

  • Arbeitsauftrag und Diskussion zur Bedeutung des Theaters
    Frage: Hat das Theater heute auch noch eine derartig explosive Kraft wie zum Beispiel das Shakespeare-Stück "Richard II." im Jahr 1601?

    Zwischen William Shakespeare und Harold Pinter gibt es einige Parallelen. Beide sind Engländer und zu ihrer aktiven Zeit hieß die amtierende Königin Elizabeth. Sie sind beide bedeutende Schriftsteller, haben viele Stücke für das Theater geschrieben. Pinter sogar fast jedes Jahr eines, insgesamt über 30 Stücke! Shakespeares Stücke waren häufig politisch brisant. Pinter hat sich zwar erst spät politisch engagiert, dann aber sehr deutlich. Zum Beispiel hat er wegen des Irakkriegs den englischen Premierminister Tony Blair einen „armen Irren“ genannt. Obwohl Harold Pinter 2005 sogar den Literatur-Nobelpreis bekam, war William Shakespeare nicht nur zu seiner Zeit einflussreicher, sondern ist sicherlich auch heute noch der bekanntere Autor. Woran liegt das? Wie wichtig ist das Theater zum Beispiel heute im Vergleich zum Fernsehen oder anderen Medien? Arbeitsauftrag hierzu: Arbeitsblatt 8: Königin und Theater, das in Zweier-Gruppen ausgefüllt wird.

  • Form und Merkmale eines Theaterstücks
    Anhand einer Ausgabe von William Shakespeares Stück "Romeo und Julia" finden die Schülerinnen und Schüler heraus, wie ein Theaterstück aufgebaut ist: Personenverzeichnis, Anzahl der Akte, Anzahl der Szenen, Dialoge, Monolog, Epilog usw. Wo stehen die Bühnenanweisungen und was beschreiben sie? Die Ergebnisse werden an der Tafel gesammelt.

  • Vortrag/Präsentation der Arbeiten
    Im Abschluss kann eine Liebesszene aus "Romeo und Julia" von zwei Schülern/Schülerinnen auf Englisch vorgelesen werden oder die kurze szenische Erarbeitung einer Textstelle. Sie hierzu auch das Projekt des Otto-Hahn-Gymnasium Ostfildern/Nellingen: "Shakespeare erleben".

  • Kreative Gruppenarbeit: Wie entsteht ein Theaterstück?
    Frage: Welcher aktuelle Konflikt aus dem Umfeld der Schülerinnen und Schüler könnte Stoff für ein Theaterstück bieten? Welche Rollen müssten darin vorkommen? Wenn sich die Klasse auf ein Thema geeinigt hat, schreiben die Schülerinnen und Schüler in Vierer-Gruppen eine kurze Dialog-Szene dazu.

  • Film
    Auch wenn der Kinofilm "Shakespeare in Love" zu großen Teilen erfunden ist, können einzelne Ausschnitte zusätzlich ein Gefühl für die damalige Atmosphäre vermitteln.


 
 
  Lehrplanbezug
  • Lehrplan Gymnasium
    Englisch
    8. Jahrgangsstufe: bedeutende Persönlichkeiten, z.B. William the Conqueror, Shakespeare, Sir Walter Raleigh, William Penn, ggf. in Verbindung mit Lektüre
    GK/LK 12/13: in Verbindung mit der Lektüre eines Shakespearedramas

    Deutsch
    GK/LK 12/13 in Verbindung mit der Lektüre eines Shakespearedramas
    LK 12 Shakespeare-Rezeption
    LK 13 in Verbindung mit der Lektüre eines Shakespearedramas (auf Deutsch)