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"Du musst das Leben nicht verstehen …" Rainer Maria Rilke – eine Annäherung
Rainer Maria Rilke © dpa Als eigentümliche Dichterexistenz, die heimatlos und einsam bleibt, wird Rainer Maria Rilke oft beschrieben. Obwohl er doch leidenschaftliche Affären mit Frauen pflegte, sind es Beziehungen auf Distanz, in denen Rilke das Ideal sieht. Auf seine Einsamkeit bedacht, sucht er systematisch nach Orten, die ihn für seine Arbeit als Dichter inspirieren. So führen ihn seine steten Ortswechsel an über hundert verschiedene Orte in zwölf Ländern, in denen er zahlreiche Verehrer und vor allem Verehrerinnen findet. Der 1. Weltkrieg schafft dem Dasein als unbedarften Dichter ein jähes Ende. Eine absolute Schreibhemmung quält den Dichter, doch Rilke rafft sich auf - ein neuer Inspirationssturm entfacht in ihm ...


Stand: 30.01.2008