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 | "Soll hier dem Kruge nicht sein Recht geschehn?" Heinrich von Kleists "Der zerbrochne Krug" |
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Als 1937 eines der wenigen deutschen Filmkunstwerke in der Zeit des Nationalsozialismus entstand, "Der zerbrochne Krug" von Gustav Ucicky, mit Emil Jannings in der Hauptrolle, hatte das Lustspiel schon eine bewegte Geschichte hinter sich. Die Uraufführung war ein Fiasko und führte zu einer nachhaltigen Entzweiung des Dichters Heinrich von Kleist mit dem damaligen Theaterleiter, der kein Geringerer als Johann Wolfgang von Goethe war. Bis in 20. Jahrhundert hinein verstummte die Kritik an dem Stück nicht. So äußerten z.B. Ludwig Tieck und Theodor Fontane, um nur zwei Stimmen zu nennen, ihre Bedenken über die Aufführbarkeit des Dramas. Letztlich aber sollten vehemente Befürworter wie Friedrich Hebbel recht behalten, denn heute gehört "Der zerbrochne Krug" unstrittig zum klassischen Theaterrepertoire.
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