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Die Kälte – Eine Isolation: Thomas Bernhards Thema
Didaktik
VorarbeitEinsatz im Unterricht
NacharbeitLehrplanbezug

 
 Vorarbeit
  • Zielsetzung
    In dieser Phase sollen die Schülerinnen und Schüler über ein Gedicht von Thomas Bernhard einen ersten Eindruck vom Autor bekommen.

  • Erarbeitung im Unterricht
    Die Schülerinnen und Schüler sollen zunächst sich im ersten Schritt in Einzelarbeit mit dem Gedicht "Unten liegt die Stadt" (erschienen in: Thomas Bernhard: "Gesammelte Gedich¬te." Suhrkamp Verlag) auseinandersetzen. Im nächsten Schritt sollen sie in Gruppenarbeit ihre Ergebnisse vergleichen und kritisch diskutieren.

  • Ergebnissicherung
    Im Anschluss daran besprechen die Gruppensprecher in einer Diskussionsrunde, bei der die anderen Schüler zunächst zuhören, die Ergebnisse der Gruppenarbeitsphase (das sogenannte "Fishbowl-Verfahren"). Nach Beendigung der Diskussion können und sollen aus dem Plenum Ergänzungen und Nachfragen formuliert werden. Die wichtigsten Ergebnisse sollten abschließend noch an der Tafel festgehalten werden.

  • Weiterführende Textarbeit
    In einem weiteren Schritt sollen sich die Schülerinnen und Schüler dann in Partnerarbeit mit einer Interpretation aus der Frankfurter Anthologie vergleichend beschäftigen. Die Ergebnisse können dann in einer offenen Plenumrunde vorgestellt und diskutiert werden.


 
 
 Einsatz im Unterricht
  • Funktion des Hörfunkbeitrags
    Der Einsatz des Hörfunkbeitrags dient nun dazu, den Schriftsteller näher kennen zulernen.

  • Arbeit mit dem Beitrag
    Der Beitrag wird nun ganz gehört. Dabei sollen sich die Schülerinnen und Schüler Notizen zu dem Gehörten machen. Im Anschluss daran werden die Ergebnisse im Plenum vorgetragen, strukturiert und an der Tafel festgehalten. Dabei sollten wesentliche Stationen aus Bernhards Leben, soweit sie in dem Beitrag Erwähnung finden, fixiert werden. Ebenso muss natürlich das zentral Thematische an der Tafel stehen.


 
 
 Nacharbeit
  • Leben und Werk Thomas Bernhards
    Als Hausaufgabe sollen die Schülerinnen und Schüler eine (Internet-)Recherche anstellen, um die Stichpunkte der Zeittafel um Wesentliches zu ergänzen.

  • Auf dem Hintergrund ihrer Kenntnisse aufbauen, sollen die Schülerinnen und Schüler in arbeitsteiliger Gruppenarbeit vier Erzählungen analysieren und interpretieren: "Das Verbrechen eines Innsbrucker Kaufmannssohns", "Der Zimmerer", "Zwei Erzieher" und "Die Mütze" (in: Thomas Bernhard: Erzählungen. Suhrkamp BasisBibliothek 23). Die Ergebnisse sollten von jedem Gruppenmitglied stichwortartig festgehalten werden. Anschließend wird in sogenannten Expertenrunden weitergearbeitet. Hierbei verzichten wir zunächst auf das Plenum.

    Die Gruppen werden neu gemischt und zwar so, dass in jeder Gruppe mindestens ein Vertreter jeder Themengruppe ist. Diese müssen den anderen nun ihre Arbeitsergebnisse zu den Erzählungen vermitteln. Diese Vorgehen hat den Vorteil, dass sich jedes Gruppenmitglied in die Verantwortung genommen sieht. Eine individuelle Verschriftlichung in Form einer Hausaufgabe dient sowohl der Festigung des Erarbeiteten als auch als Klausurvorbereitung. Hierbei können die Schülerinnen und Schüler wählen, welche Erzählung sie bearbeiten wollen. Dabei kann wegen des Umfangs natürlich keine vollständige Interpretation erwartet werden, wohl aber ein Zusammenfassung der Ergebnisse.

  • Vergleichende Lektüre
    Wenn man möchte, kann nun noch zum Vergleich Kafka herangezogen werden. Z.B. wäre es lohnenswert den "Brief an den Vater" unter diesem Aspekt zu lesen.


 
 
  Lehrplanbezug
  • Lehrplan für das bayerische Gymnasium:
    Deutsch, ab 11. Jgst.