| Acht Jahre lang war Heinrich Heine wegen einer heimtückischen Erkrankung des zentralen Nervensystems an sein Bett gefesselt, das er bis zu seinem Tode nicht mehr verlassen konnte. Besucher, wie etwa Friedrich Engels konnte er nur sehen, wenn er mit den Fingern seine Augenlider anhob. Trotz zunehmender Schmerzen verlor er nie die Kraft zum Schreiben. Die Liebe zu seiner Frau Mathilde, die wenig Sympathie aus Heines Umkreis empfing, blieb bis zum Schluss ungebrochen. |