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Dem Dummen gehört die Welt - Hans Dumm und Hans im Glück
Hans Dumm © Getty Images Wer ist dumm, wer ist gescheit? Das hängt nicht nur vom Intelligenzquotienten ab, sondern auch von den Erwartungen der Umwelt. Wer sie nicht erfüllt, gilt oft als dumm, ohne es zu sein. Das wissen auch die Märchen. Wer sich die Dummen hier genau anschaut, merkt schnell, dass sich in ihnen intuitive Intelligenz verkörpert, ein wissender und schonender Umgang mit den eigenen Gefühlen und der natürlichen Umwelt, zu dem die verstandesorientierten, dynamischen Erfolgsmenschen oft nicht in der Lage sind. "Die drei Federn", "Die Bienenkönigin" sind Märchen der Brüder Grimm, in denen der Dummling zum Schluss mit Prinzessin samt Königreich belohnt wird. Und bei Giambattista Basiles bekommt "Pervonto“ gleich noch Zwillinge dazu. Susanne Tölke erläutert, warum den Dummen im Märchen die Welt gehört.


Stand: 15.01.2009