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 | "Dann nehme ich den Schießprügel" Georg Büchner – ein Porträt |
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Autor: Armin Strohmeyr
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Auszug aus dem Sendemanuskript:
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SPRECHER 1
Der Schauplatz: Das Großherzogtum Hessen-Darmstadt im Jahre 1830. In dem Land mit seinen gerade einmal 8.000 Quadratkilometern Fläche leben etwa 700.000 Menschen" für die damaligen vorindustriellen Verhältnisse ungewöhnlich viel. Die Folgen sind prekär: Es kommt aufgrund von Missernten immer wieder zu Engpässen in der Versorgung. Die hygienischen Verhältnisse sind unzureichend. Tausende suchen ihr Glück in der Fremde und wandern aus: in andere deutsche Regionen oder gar nach Amerika. Andere wissen nur noch den Ausweg des Selbstmords. In Hessen-Darmstadt liegt die Suizidrate damals besonders hoch.
SPRECHER 2 Die Misere ist zum Teil hausgemacht. Der neue Fürst, Großherzog Ludwig II., ist ein Freund des Prunks und Pomps. Nach seinem Amtsantritt bereist er sein Herzogtum, aber nicht, um sich ein ungeschminktes Bild von Land und Leuten zu machen, sondern um die Huldigung seiner Untertanen entgegenzunehmen. Von überall werden Arbeiter und Bauern, Frauen, Kinder, Alte herangeschafft, die mit Wimpeln am Straßenrand stehen und dem Potentaten zujubeln müssen. Beim Einzug in seine Residenzstadt Darmstadt errichtet man dem Fürsten einen 30 Meter hohen Triumphbogen.
Das vollständige Manuskript zum Herunterladen:
pdf-Datei
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