| Die Dichterin Ingeborg Bachmann lässt sich schwer fassen - und das ist Teil ihrer Anziehung. Die so zielgenau handeln konnte, wirkte bei öffentlichen Auftritten introvertiert und scheu. Die scheinbar Schwache war imstande, ihr Leben bedingungslos zu poetisieren und in den Dienst der Literatur zu stellen. Und so spiegelt dieses Leben nicht nur die Nachkriegszeit in all ihrer Zerrissenheit und Hoffnung, es erscheint auch als Umsetzung eines großen dramatischen Drehbuchs. Ein Porträt zu ihrem 80. Geburtstag. |