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 | Jetzt hab ich's vergessen! Wie funktioniert unser Gedächtnis? |
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100 Milliarden Nervenzellen, Impulsgeschwindigkeiten von einigen Metern pro Sekunde - Rechner von solcher Kapazität sollten zuverlässig sein. Nicht aber unser Gehirn. Bei der Informationsverarbeitung scheint es sogar recht launisch zu sein. Wir berechnen die verzwicktesten Formeln und schaffen große Kunst, der Pin-Code aber fällt uns oft nicht ein. Ist es Demenz, Stress oder Schusseligkeit? Was steckt dahinter, wenn uns das Gedächtnis verlässt? Im Wesentlichen wohl die auf uns einströmende Datenflut. Alte oder unwichtige Erinnerungen werden stetig verdrängt, damit sie unseren Zentralcomputer nicht überlasten. Ähnlich verhält es sich bei zu großem Stress. Erinnern wir uns dagegen an den Plätzchenduft unserer Kindheit oder an seelische Traumata, dann lassen sich damit verbundene Gefühle sogar sichtbar machen ...
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