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Portrait: Charles Robert Darwin
Meerechse © dpa Vor mehr als 100 Jahren brach der 22-jährige Charles Darwin auf Expedition von England in die südliche Hemisphäre auf. Nach seiner Rückkehr entwickelte er aufgrund seiner Tier- und Pflanzenfunde sowie seiner geologischen Studien die Evolutionstheorie. Die Veröffentlichung seines Werkes "Über die Entstehung der Arten durch natürliche Zuchtwahl" traf nicht nur die katholische Obrigkeit tief ins Mark. Der Mensch, bisher als Zentrum des Universums und als Ebenbild Gottes auf Erden angesehen, sollte nunmehr gemeinsame Vorfahren mit anderen Lebewesen haben und sich erst im Laufe eines Entwicklungsprozesses verändert und differenziert haben? Plötzlich schien nicht mehr Gott allein verantwortlich für die Vielfalt der Arten auf Erden. Doch wie hat sich die Theorie des frevelnden Naturwissenschaftlers entwickelt?


Stand: 27.01.2008