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21.11.2009


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Bamberg Kopie der Heinrichskrone kommt

Bamberg bekommt eine Nachbildung der Heinrichskrone. Spätestens bis 2012 soll das Duplikat fertiggestellt sein, teilte die Stadt Bamberg mit. Die Heinrichskrone ist Teil des Bamberger Domschatzes und im Besitz der Wittelsbacherstiftung in München.

Stand: 24.03.2009

Die Heinrichskrone

Bereits vor rund zwei Jahren, zum 1000-jährigen Bestehen des Bistums Bamberg,  wurde gefordert, die Heinrichskrone nach Bamberg zu überführen. Dies sei aber wegen des zerbrechlichen Zustands nicht möglich, teilte damals die Wittelsbacherstiftung als Eigentümerin mit. 

Kosten übernimmt Oberfrankenstiftung

Die Nachbildung soll dem Original in nichts nachstehen. Lediglich beim Saphir in der Mitte der Krone will man sich aus Kostengründen mit einem Imitat begnügen. Die Kosten für die Kopie übernimmt die Oberfrankenstiftung. Regierungspräsident Wilhelm Wenning geht von einem Betrag im unteren sechsstelligen Bereich aus.

Rund 2.500 Arbeitsstunden nötig

Das Original aus dem 13. Jahrhundert wird zunächst von Mitarbeitern der Universität Bamberg digital gescannt und vermessen.  Anschließend wird der Bamberger Silberschmied Friedemann Haertl die Nachbildung der Krone in Handarbeit aus rund 600 winzigen Eichenblättern aus Silber zusammensetzen. Zum Schluss wird die Krone vergoldet. Die Arbeitszeit schätzt der Silberschmied auf 2.500 Stunden. Spätestens 2012 soll das Schmuckstück im Bamberger Diözesan Museum zu sehen sein. Im Jahr 2012  feiert das Erzbistum Bamberg die Weihe des ersten Domes von 1.000 Jahren.

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