10.02.2010
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Die Bewerbung Münchens um die Olympischen Winterspiele 2018 erhält namhafte Unterstützung: 60 Sportler, Ex-Sportler und Trainer, darunter Biathletin Kati Wilhelm und Handball-Bundestrainer Heiner Brand, wollen München bei der Kandidatur zur Seite stehen.
Stand: 01.12.2009
Die Sportbotschafter, die aus allen Bereichen des Sports kommen, sollen mithelfen, der nun offiziell auch eingereichten Münchner Bewerbung den Rückhalt bei der Bevölkerung zu sichern: "Sie sollen dafür Sorge tragen, dass die deutsche Bevölkerung hinter der Bewerbung steht und Begeisterung herrscht", sagte Bernhard Schwank, der Geschäftsführer der Bewerbungsgesellschaft. Auch bei der Sponsorensuche in einer Zeit in der das Geld "nicht so locker sitzt", so Schwank, sollen Wilhelm und Co. behilflich sein.
Unter den 60 prominenten Unterstützern sind neben Wilhelm und Brand auch die ehemalige Hochspringerin Ulrike Nasse-Meyfarth, der Ex-Rodler Georg Hackl, der ehemalige Skispringer Dieter Thoma, der Ex-Eisschnellläufer Erhard Keller, die siebenfache Paralympics-Siegerin im Biathlon Verena Bentele und Skiläuferin Maria Riesch. "Olympia in München wäre ein absoluter Traum. Ich glaube fest daran, dass es klappen wird", sagte Thoma.
Bereits Ende Juli war die 43-jährige ehemalige Weltklasse-Eisläuferin Katarina Witt als Unterstützerin und Mitglied des 23-köpfigen Kuratoriums vorgestellt worden. Sie soll der Bewerbung ein sportliches und international bekanntes Gesicht geben. Die frühere DDR-Athletin Witt gewann bei den Winterspielen 1984 in Sarajevo und 1988 in Calgary jeweils die Goldmedaille im Eiskunstlauf und wird von Medien und Fans als "das schönste Gesicht des Sozialismus" verehrt. "Ich habe dreimal an Olympischen Spielen teilgenommen und die verbindende Kraft des Sports persönlich erlebt. Deshalb unterstütze ich aus voller Überzeugung das Engagement, die ersten Olympischen Winterspiele und Paralympics in das wiedervereinte Deutschland zu holen", sagte sie bei ihrer Vorstellung in München.
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