09.02.2010
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Nach dem Präsidenten- und Managerwechsel steht beim FC Bayern München am Sonntag (Anstoß 17.30 Uhr) wieder Fußball auf dem Programm. Ein Pflichtspielsieg in der Champions League reicht noch nicht um die sportliche Krise zu überwinden, deshalb sollen im Liga-Endspurt vier Siege folgen. Der Erste ist gegen Hannover 96 geplant.
Stand: 28.11.2009
Überraschend gehört Luca Toni zum Kader für das Spiel in Niedersachsen. Das teilte der deutsche Rekordmeister auf seiner Homepage mit.
Das mühevolle 1:0 gegen Haifa verschafft Trainer Louis van Gaal und der Mannschaft nur eine kurzzeitige Verschnaufpause. Denn um die bislang verkorkste Hinrunde noch zu retten, zählen gegen Hannover, Borussia Mönchengladbach, VfL Bochum und Hertha BSC Berlin nur Siege. "Wenn wir am Wochenende bei Hannover 96 verlieren, dann geht der ganze Mist wieder von vorne los", mahnt Franz Beckenbauer.
Bildunterschrift: Philipp Lahm
Die Vorgabe liegt klar bei 12 Punkten und die erwartet nicht nur der Kaiser. "Jetzt muss eine Serie her", fordert Torwart Jörg Butt, während Haifa-Matchwinner Ivica Olic reichlich Zuversicht verströmt: "Die schwarze Serie ist hinter uns. Ich hoffe, dass wir bis zur Winterpause alles gewinnen." Kritisch bleibt dagegen Philipp Lahm, der noch mit viel Arbeit bis zum Erfolg rechnet. "Wir sind noch nicht raus." Immerhin ist auch der 26-Jährige optimistisch und appelliert an den Einsatz der Kollegen: "Wir müssen weiter hart arbeiten, dann kommen die Siege von ganz alleine."
Bildunterschrift: Louis van Gaal
Ganz so einfach klingt es bei Louis van Gaal nicht. Der Coach hat zwar längst die Schwachstellen ausgemacht, doch für eine konstante Leistungen fehlen ihm Franck Ribéry und Arjen Robben. Auch Misoslav Klose, Hamit Altintop und Luca Toni stehen gegen Hannover nicht auf dem Platz. "Wir können nicht viele Tore schießen, das ist unser Problem", klagte van Gaal, der unbedingt weitere Erfolge benötigt. Auch Beckenbauer sehnt sich nach einer Rückkehr von Robbéry. "Dann spielt die Mannschaft anders und dann werden wir auch deutscher Meister", orakelt der 64-Jährige.
Bildunterschrift: Luca Toni
Während die Teamkollegen weiter unter Druck stehen, bemüht sich der beim Trainer in Ungnade gefallene Toni angeblich intensiv um seine Rückkehr nach Italien. Bereits letzte Woche soll sich der Weltmeister mit Roms Sportdirektor Daniele Pradè und zuvor auch mit Kapitän Francesco Totti getroffen haben, berichtete der "Corriere dello Sport" am Freitag. "Die Scheidung von Bayern ist sicher. Toni kürzt sein Gehalt, um beim AS Rom zu spielen", titelte die römische Sporttageszeitung. In Kontakt soll er allerdings auch zum AC Mailand und SSC Neapel gestanden haben.
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