10.02.2010
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Der 1. FC Nürnberg kommt nicht aus dem Tabellenkeller heraus. Der Club verlor gegen den SC Freiburg mit 0:1. Das goldene Tor des Tages erzielt der Ex-Fürther Stefan Reisinger bereits nach 12 Minuten. Am Ende fehlt dem Club das Quäntchen Glück, um noch zum Ausgleich zu kommen.
Stand: 28.11.2009
Alle Augen richten sich zu Spielbeginn auf Alexander Stephan, den 23-Jährigen Torwart, der den gesperrten Raphael Schäfer vertritt. Beide Mannschaften gehen in diese Begegnung mit höchst unterschiedlichen Voraussetzungen. Der Club gewann am vergangenen Wochenende mit 3:2 in Wolfsburg, die Breisgauer kassierten eine 0:6 Klatsche bei Werder Bremen.
Bildunterschrift: Zweikampf-Szene in der Begegung 1. FC Nürnberg-SC Freiburg.
Bereits in den Anfangsminuten ist der Stephan gefordert. Mohamadou Idrissou kommt im Fünf-Meter-Raum zum Kopfball. Stephan klärt mit der Faust und lenkt den Ball über die Latte. Es sollte allerdings nur 12 Minuten, bis Stephan das einzige Mal an diesem Samstag hinter sich greifen musste. Idrissou ist erneut mit dem Kopf zur Stelle und Stefan Reisinger, der Ex-Fürther, staubt ab und erzielt das 0:1.
Der Club insgesamt ziemlich schwach. Vom Offensivdrang, wie gegen Wolfsburg in der vergangenen Woche, ist nichts zu spüren. Die Nürnberger bekommen nicht viel zusammen. Dies gilt auch bei Standardsituationen wie Ecken oder Freistößen. Die Mannschaft von Trainer Oenning it zwar oft im Ballbesitz, doch Zählbares springt dabei nicht heraus. Der SC Freiburg, das ist der Unterschied zur vergangenen Woche, steht in der Defensive sehr sicher.
Die größte Chance in der ersten Halbzeit für den Club kurz vor dem Pausenpfiff. Peer Kluge kann sich im Strafraum durchsetzen. Der 29-Jährige wird abgedrängt und trifft aus spitzem Winkel nur das Außennetz. Zum Ende der ersten Hälfte wird der Club stärker, doch es bleibt bei der Führung für die Breisgauer.
Der 1. FC Nürnberg ist in der zweiten Halbzeit bemüht. Doch dem Club fehlt auch im zweiten Durchgang die Durchschlagskraft, um zum Torerfolg zu kommen. Und spätestens bei Torwart Pouplin ist dann für die Nürnberger Endstation. Der SC Freiburg beschränkt sich darauf, seinen Vorsprung zu verwalten. Der Club ist um Klassen schlechter, als bei 3:2 Erfolg beim VfL Wolfsburg am vergangenen Wochenende.
Trainer Michael Oenning setzt nach 70 Minuten alles auf eine Karte. Fünf Stürmer hat Oenning in der Schlussphase auf dem Feld. Acht Minuten vor dem Ende dann eine der wenigen Chancen für den Club. Albert Bunjaku mit einem Schuss aus rund 16 Metern von halbrechts, doch das Leder geht am Kasten vorbei.
Christian Eigler mit einer Kopfballchance zwei Minuten vor dem Ende der regulären Spielzeit. Doch die Latte rettet hier für die Gäste. Kurz darauf versucht Dennis Diekmeyer sein Glück. Er zieht aus 16 Metern ab, doch der Freiburger Keeper rettet zur Ecke. Der Club ist, vor allem in der Schlussphase, höchst bemüht. Letztlich fehlt am Ende die Portion Glück, um noch zum Ausgleich zu kommen und wenigstens einen Punkt einzufahren.
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