21.11.2009
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Von Astrid Hickisch
Furchtbare Übelkeit, Bauchschmerzen, Erbrechen, Durchfall - und nach 48 Stunden ist der Spuk vorbei. Wer das durchleiden muss, hat sich wahrscheinlich mit Noroviren angesteckt. Für die meisten Menschen ist das "große Kotzen" zwar äußerst unangenehm, aber harmlos - doch für kleine Kinder, chronisch Kranke und alte Menschen kann das Virus durch den starken Flüssigkeitsverlust sogar tödlich sein.
Bildunterschrift: Zuerst kommt meist die Übelkeit - gefolgt von Erbrechen, Bauchkrämpfen, Durchfall.
In den vergangenen Jahren hat sich Zahl der gemeldeten Krankheitsfälle in Deutschland explosionsartig entwickelt. 2006 waren rund 7.000 Menschen betroffen, zwei Jahre später machten schon über 17.000 Menschen eine Noroviren-Infektion durch.
In rund 20 Prozent der Fälle, so die Experten, müssen die Patienten im Krankenhaus behandelt werden. Zahlreiche Krankenhausstationen, Kindergärten und Schulen mussten im Winter 2007/2008 wegen des massenhaften Auftretens der Magen-Darm-Erkrankung zeitweilig geschlossen werden.
Im Vergleich zum vergangenen Winter mit enorm hohen Infektionsszahlen verlief die Noroviren-Saison diesen Winter weitaus moderater: In den ersten beiden Januarwochen 2009 waren 1.215 Menschen in Bayern an Noroviren erkrankt, im vergangenen Jahr waren es im gleichen Zeitraum fast doppelt so viele, nämlich 2.204.
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