12.03.2010
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Stand: 19.02.2009
Die Vielfalt der Haarpflegeprodukte ist mittlerweile unüberschaubar. Neben Shampoos werden zahlreiche Kurpackungen und Anti-Spliss-Produkte angeboten, die Hilfe bei störrischem, trockenem Haar versprechen. Halten diese Mittel, was sie versprechen? Das Kunststück besteht darin, eine Kur zu finden, die das Haar entwirrt, ohne es zu beschweren. Das gilt sowohl für ausspülbare Pflegeprodukte als auch für solche, die im Haar bleiben.
Bildunterschrift: Manche Haare schreien förmlich nach ein bisschen Pflege.
Auch wenn Shampoos, Kuren und Pflegespülungen grundsätzlich nicht ins Haar "eindringen", wie in der Werbung oft behauptet, können sie die Kopfhaut reizen. Deshalb gilt für alle Haarpflegeprodukte: Je weniger Inhaltsstoffe sie enthalten, desto besser verträglich sind sie. Vermeiden sollte man besonders Formaldehydabspalter, halogenorganische Verbindungen, künstliche Moschusstoffe und Polyethylenderivate, kurz PET, genannt.
Eine haselnussgroße Menge Shampoo reicht für schulterlanges Haar. Am besten in ein leeres Fläschchen füllen und Wasser dazu mischen: Dann kommt das Waschmittel schon verdünnt auf die Kopfhaut und Reizungen lassen sich eher vermeiden. Das Shampoo nicht zu lange im Haar lassen und gründlich ausspülen. Kurpackungen möglichst nicht mit der Kopfhaut in Berührung bringen.
Bildunterschrift: Zitrone soll für eine bessere Kämmbarkeit sorgen.
Eine Alternative zu fertigen Kuren sind selbstgemachte Pflegemittel aus Naturprodukten. Wunder können diese Naturmittel nicht bewirken, aber dafür enthalten sie weniger Schadstoffe. Das gilt auch für Omas Hausmittelchen. Allerdings sind sie im Vergleich zu modernen Haarkuren schwieriger aufzutragen und wieder auszuspülen.