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    <title>radioTexte - Bayern 2</title>
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    <description>Die Lesungen in Bayern 2. Literatur im Ohr. Die Bibliothek zum Hören. Tipps zum Weiterlesen. Klassiker, neue Bücher, Romane, Briefe, Manuskripte – exklusiv, das alles in den radioTexten. Erfundene und wahre Geschichten, kommentiert von den Autoren, gelesen von den Autoren selbst oder von namhaften Schauspielern, wie Ulrike Kriener, Lisa Wagner, Gert Heidenreich, Axel Milberg und anderen.</description>
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    <itunes:subtitle>Ein Download-Angebot des Bayerischen Rundfunks</itunes:subtitle>
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    <copyright>Copyright 2012 Bayerischer Rundfunk</copyright>
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      <title>Download &amp; Podcast: radioTexte - Bayern 2 © Monacensia Literaturarchiv und Bibliothek München</title>
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    <pubDate>Fri, 06 Mar 2009 00:00:00 +0100</pubDate>
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      <title>radioTexte / Vergessen Sie nur auch nicht München - 22.05.2012</title>
      <pubDate>Tue, 22 May 2012 21:03:01 +0200</pubDate>
      <description>"München - darüber möchte ich mich lieber nicht äußern...", stöhnte Ingeborg Bachmann. Allerdings tat sie es dann doch, und nicht nur sie: Die literarischen Beziehungen zwischen München und Wien sind ein weites Feld. Seit den Aufenthalten Wolfgang Amadeus Mozarts in München und Augsburg hat sich ein reger Kulturaustausch zwischen Bayern und Österreich entwickelt. Kaiserin Sisi, Ödön von Horváth, Fritz von Herzmanovky-Orlando, Ingeborg Bachmann, Ernst-Wilhelm Händler und Elfriede Jelinek repräsentieren die enge Beziehung zwischen diesen alpinen Kulturräumen. Mit Antonio Pellegrino und Andreas Trojan</description>
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      <itunes:keywords>Vergessen Sie nur auch nicht München, Bayern-Österreich, Landesausstellung, Andreas Trojan, Antonio Pellegrino, Udo Wachtveitl, Hans Jürgen Stockerl, Anna Riedl, Elfriede Jelinek, radioTexte, Lesung, Literatur, Podcast, das offene Buch, Weltliteratur, Klassiker, Bayern 2, Bayerischer Rundfunk</itunes:keywords>
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      <title>Das offene Buch: Ernst Augustin und "Robinsons blaues Haus" (Teil 3) - 20.05.2012</title>
      <pubDate>Sun, 20 May 2012 11:00:01 +0200</pubDate>
      <description>In 90 Minuten von Grevesmühlen in die Südsee und zurück. Am 31. Mai liest Wolfgang Hinze im Münchner Literaturhaus aus dem zauberhaften Roman von Ernst Augustin, unserer fünfteiligen Lesereihe im Offenen Buch. Zu Gast: der Münchner Schriftsteller im Gespräch mit Cornelia Zetzsche. Zum Einhören die letzten Sendungen in unserem Podcast. Folge 3. "Lieber Freund" – so beginnen die Kapitel dieses Romans, in dem sich der Erzähler Robinson nennt , an einen Freitag schreibt und sich immer wieder an die Leser wendet. Lebenslang ist er unterwegs, zwischen der Otto-Grotewohl-Straße in Grevesmühlen und einer Insel der Südsee, in "Robinsons blauem Haus", am anderen Ende der Welt. Der Mann ist auf der Flucht mit dem gewaschenen Geld, das ihm sein Vater, ein Banker, hinterlassen hat. Robinson wird von zwei "Herren" verfolgt und gelegentlich verprügelt. Auf der ganzen Welt baut er sich Schlupfwinkel, denn was sonst ist das Leben als der Versuch, sich halbwegs wohnlich darin einzurichten?! Folge 3 führt zurück in die Kindheit und Jugend und erzählt von damals, als der Vater mit dunklen Koffern unterwegs war und die Mutter, eine weiße lymphatische Frau, still zu Hause litt. Vom Sohn ganz zu schweigen, dessen Besserwisserei die Mitschüler nervt. Aber bevor sie zuschlagen können, taucht er unter, eine Lektion fürs Leben. - Ernst Augustin, Jahrgang 1927, war Arzt und Psychiater in München, Berlin und Afghanistan. Seit 40 Jahren lebt er in München und zunehmend in seiner "Dunkelwelt", wie er sagt, seit er vor drei Jahren erblindete. Nun erzählt er die Fabel eines modernen Robinson, der sich auf seinen Lebensinseln letzte Freiräume schafft. Es liest: der Schauspieler Wolfgang Hinze. Moderation: Cornelia Zetzsche</description>
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      <title>Geisterbeschwörung - 19.05.2012</title>
      <pubDate>Sat, 19 May 2012 21:03:01 +0200</pubDate>
      <description>Ludwig Tiecks Totenkopfgeschichte aus William Lovell, Strindbergs Höllenerfahrungen bei seiner Lektüre des Mystikers Swedenborg – die radioTexte rufen einige Nachtmahre herbei. Und sie wecken den Sinn für die vierte Dimension – wenn nicht emotional, dann wenigstens theoretisch, mit einen Ausschnitt aus Abbotts skurriler Parabel "Flächenland". Es lesen Rolf Illig, Michael Habeck, Hans Korte und Horst Raspe. Redaktion und Moderation: Judith Heitkamp.</description>
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      <title>Das offene Buch: Ernst Augustin und "Robinsons blaues Haus" (Teil 2) - 13.05.2012</title>
      <pubDate>Sun, 13 May 2012 11:00:01 +0200</pubDate>
      <description>Eine Robinsonade zwischen Mecklenburg und Südsee. Lesung in fünf Folgen mit Wolfgang Hinze und ein Hausbesuch beim Autor: München- Neuhausen, eine Stadtvilla von 1890. Weiße Fassade, rote klassizistische Giebel, kleiner Vorgarten. Das Gebäude selbst ist schmal, aber 27 Meter tief! Mit Erlebnisräumen und Phantasieorten. Schon die Wandmalerei im Treppenhaus führt von einer italienische Zypressenlandschaft hinauf ins Tropen-Paradies unterm Glasdach. Der Hausherr empfängt in der Bibliothek im ersten Stock beim Whisky und erzählt von seinem neuen Roman: "Robinsons blaues Haus", die Geschichte eines Mannes zwischen Mecklenburger Kindheit und Südsee-Paradies im Alter. Und dazwischen: eine lebenslange Flucht mit gestohlenem Geld, tausend Erinnerungen und zahllose Zufluchtsorte zwischen Warschau, London und Tuvalu. Mal nennt sich der Erzähler Robinson und chattet mit Freitag, mal ist er, wie in Folge 2, Butte Beerboom, der nur bei intensiver Prüfung an 8000 Riesen auf seinem Konto kommt, denn: "Bargeld ist scheu", virtuelles Geld aber leicht zu haben. Wolfgang Hinze liest aus der modernen Robinsonade; diesmal mit den Schauplätzen Grevesmühlen, Hamburg und dem Rest der Welt. Moderation: Cornelia Zetzsche</description>
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      <title>radioTexte / Strindberg: Ein Puppenheim - 12.05.2012</title>
      <pubDate>Sat, 12 May 2012 21:03:01 +0200</pubDate>
      <description>In Ibsens Puppenheim verlässt Nora am Ende ihre Familie. War das nun richtig, gar zwingend? Wer hat welche Fehler gemacht? Für Käpt'n Pall und seine Frau sind das keine akademischen Fragen. Ibsens Theaterstück bringt ihre Beziehung ins Strudeln. Strindbergs Antwort auf einen zentralen Text der Emanzipationsbewegung. Gelesen von Axel Milberg. Regie: Irene Schuck: Moderation: Judith Heitkamp.</description>
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      <title>Das offene Buch: Ernst Augustin und "Robinsons blaues Haus" (Teil 1) - 06.05.2012</title>
      <pubDate>Sun, 06 May 2012 11:00:01 +0200</pubDate>
      <description>Eine Robinsonade zwischen Mecklenburg und Südsee, gelesen von Wolfgang Hinze. Fürs Erwachsenwerden sei es schon zu spät, sagt Ernst Augustin, der bald 85jährige Schriftsteller und Baumeister phantastischer architektonischer und literarischer Räume. Ein Weltreisender und einer der ungewöhnlichsten Autoren des deutschsprachigen Literaturbetriebs. Ein Illusionist und Erfinder von Erlebnisräumen, Phantasieorten und Seelenlandschaften. Er ist studierter Psychiater und sein Name Programm für den Tiefsinn seiner heiteren Bücher: Ernst Augustin stammt aus dem Riesengebirge, wohnte in Berlin, arbeitete als Arzt in Afghanistan, war viel unterwegs zwischen Costa Rica und Indien und lebt seit rund vierzig Jahren in München. Sein Stadthaus dort sind viele Häuser in einem: mit toskanischer Landschaft, Tropenparadies und Salsa-Disco. Ihn interessieren die Innenräume von Häusern und Menschen und existentielle Fragen des Lebens, die er wundersam leicht verhandelt. "Robinsons blaues Haus" ist der Roman eines Lebens. Es geht um die Liebe, das Leben, das große Geld, also um alles in dieser modernen Robinsonade. Und keiner trifft Ernst Augustins Ton, seinen Tiefsinn und seinen Witz, so genau wie Schauspieler Wolfgang Hinze. Moderation: Cornelia Zetzsche</description>
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      <title>radioTexte / Bonsels: Die Biene Maja - 05.05.2012</title>
      <pubDate>Sat, 05 May 2012 21:03:01 +0200</pubDate>
      <description>Sie ist eben nicht als nette Zeichentrickfigur auf die Welt gekommen, sondern viel zickiger und viel älter, als mancher so denkt: 100 Jahre wird Waldemar Bonsels "Biene Maya", das berühmteste Insekt der Literaturgeschichte. Schnippisch, durchaus eitel, manchmal naiv fliegt sie durch ihre Welt, und Geschöpfe wie der Mistkäfer Kurt, der sich gerne als Rosenkäfer ausgibt und ungerührt halbe Regenwürmer verspeist, oder die unglaublich egonzentrische Fliege Puck, die meint, ihren Menschen gezähmt zu haben, halten Lesern und Hörern jeden Alters heute und gestern den Spiegel vor. Gelesen von Thomas Loibl. Regie: Martin Zeyn. Moderation: Judith Heitkamp</description>
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      <title>radioTexte / Marieluise Fleißer: Vier Porträts - 01.05.2012</title>
      <pubDate>Tue, 01 May 2012 11:00:01 +0200</pubDate>
      <description>Von Feuchtwanger und Brecht gefördert, von Fassbinder und Kroetz adaptiert: Marieluise Fleißer - "Die Fleißerin" - kämpfte zeitlebens um ihre schriftstellerische Freiheit im kleinbürgerlichen Milieu Ingolstadts. Christa Berndl liest aus ihrem Werk "Vier Portraits". Von Feuchtwanger und Brecht gefördert, von Fassbinder und Kroetz adaptiert: Marieluise Fleißer - "Die Fleißerin" - kämpfte zeitlebens um ihre schriftstellerische Existenz im kleinbürgerlichen Milieu Ingolstadts, ihrem Geburtsort. Dabei gehören ihre Stücke zu den meist gespielten Klassikern auf deutschen Bühnen. Für Nobelpreisträgerin Elfriede Jelinek ist Marieluise Fleißer sogar "die größte Dramatikerin des 20. Jahrhunderts" Aus ihrem erzählerischen Werk liest Christa Berndl "Vier Portraits".</description>
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      <title>Das offene Buch: Wiebke Puls liest "Das Testament der Einsamen" aus Haiti (Teil 2) - 29.04.2012</title>
      <pubDate>Sun, 29 Apr 2012 11:00:01 +0200</pubDate>
      <description>Eine Frau sucht ihre Geschichte in Haiti. Sie ist unterwegs auf der karibischen Insel, in Südamerika und Florida, im Getriebe von Flughäfen und im Ghetto ihrer Kindheit, aus dem sie einst ausbrach in die Welt der Bücher. Sie findet die Lebenswege von Frauen ihrer Familie aus drei Generationen: von der Großmutter Argentine und ihren drei Töchtern. Odile, die älteste Tochter starb in Florida, Christie, die hübscheste und Jüngste, verschenkte sich an Männer. Die mittlere Tochter ist die Mutter der Erzählerin. Ihr Herz klopft im Takt wie ihr Nähmaschine. Geboren wurden die drei Frauen mit Blick auf die Stadt „mit tausend Gesichtern, tausend Chancen, tausend neuen Morgen“ und doch immer einsam, zu Hause wie im Exil in Panama, Puerto Rico und anderswo. Die Recherche der Erzählerin wird eine „Reise der letzten Male. Letzter Bus, letztes Kleid, letzte Tränen“. So poetisch wie diese Reise-Impressionen ist die ganze autobiographisch grundierte Geschichte einer jungen Frau, die sich wie im Traum durch eine reale Kulisse bewegt. - Emmelie Prophète, 1971 auf Haiti geboren, ist Dichterin „Das Testament der Einsamen“, ihr erster Prosaband, erzählt von den Frauen ihrer Familie in Haiti, einer Insel der Armut und der Katastrophen. Aber mit dem poetischen Ton bekommt die Gewalt eine andere Farbe. Es liest: Wiebke Puls vom Ensemble der Münchner Kammerspiele. Moderation: Cornelia Zetzsche</description>
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      <title>radioTexte / Gisela Elsner: Die Riesenzwerge; Verwüstete Glückseligkeit; Notburger - 28.04.2012</title>
      <pubDate>Sat, 28 Apr 2012 21:03:01 +0200</pubDate>
      <description>Sie war eine bedeutende Autorin der deutschen Nachkriegsliteratur, aber erst heute wird sie wirklich als solche anerkannt: Gisela Elsner, die "Unberührbare", wie ein Film ihres Sohnes sie nennt. In dieser radiotexte-Ausgabe sind Auszüge aus dem Werk der vor 20 Jahren verstorbenen Schriftstellerin zu hören: Rita Russek liest aus Elsner erfolgreichstem Roman "Die Riesenzwerge", Ursula Illert den etwas gruseligen Hochzeitstraum "Verwüstete Glückseligkeit" und Jochen Nix führt uns das Innenleben eines manischen Schraubenzählers vor. Redaktion und Moderation: Judith Heitkamp</description>
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      <title>Das offene Buch: Wiebke Puls liest "Das Testament der Einsamen" aus Haiti - 22.04.2012</title>
      <pubDate>Sun, 22 Apr 2012 11:00:01 +0200</pubDate>
      <description>Haiti kennt man vor allem aus den Nachrichten, über die Literatur dort wissen wir wenig. Der kleine Verlag "litradukt" versucht seit 2007, diesen Kosmos zu erschließen. "Das Testament der Einsamen" heißt der neue Roman von Emmelie Prophète. Wiebke Puls liest Teil 1. Eine Frau sucht ihre Geschichte in Haiti. Sie ist unterwegs auf der karibischen Insel, in Südamerika und Florida, im Getriebe von Flughäfen und im Ghetto ihrer Kindheit, aus dem sie einst ausbrach in die Welt der Bücher. Sie findet die Lebenswege von Frauen ihrer Familie aus drei Generationen: von der Großmutter Argentine und ihren drei Töchtern. Odile, die älteste Tochter starb in Florida, Christie, die hübscheste und Jüngste, verschenkte sich an Männer. Die mittlere Tochter ist die Mutter der Erzählerin. Ihr Herz klopft im Takt wie ihr Nähmaschine. Geboren wurden die drei Frauen mit Blick auf die Stadt „mit tausend Gesichtern, tausend Chancen, tausend neuen Morgen“ und doch immer einsam, zu Hause wie im Exil in Panama, Puerto Rico und anderswo. Die Recherche der Erzählerin wird eine „Reise der letzten Male. Letzter Bus, letztes Kleid, letzte Tränen“. So poetisch wie diese Reise-Impressionen ist die ganze autobiographisch grundierte Geschichte einer jungen Frau, die sich wie im Traum durch eine reale Kulisse bewegt. - Emmelie Prophète, 1971 auf Haiti geboren, ist Dichterin „Das Testament der Einsamen“, ihr erster Prosaband, erzählt von den Frauen ihrer Familie in Haiti, einer Insel der Armut und der Katastrophen. Aber mit dem poetischen Ton bekommt die Gewalt eine andere Farbe. Es liest: Wiebke Puls vom Ensemble der Münchner Kammerspiele. Moderation: Cornelia Zetzsche</description>
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      <title>radioTexte / Arthur Schopenhauer: "Die Kunst, Recht zu behalten" - 17.04.2012</title>
      <pubDate>Tue, 17 Apr 2012 21:03:01 +0200</pubDate>
      <description>In 38 Kunstgriffen zeigt Arthur Schopenhauer, der Philosoph und scharfzüngige Pessimist auf, wie man aus jedem Disput als Sieger hervorgehen kann - die Wahrheit ist zweitrangig, die Mittel sind halbseiden. Friedrich Schloffer liest aus der "Eristischen Dialektik".</description>
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      <title>Das offene Buch: Wassermann-Preisträger Gerhard Roth - 15.04.2012</title>
      <pubDate>Sun, 15 Apr 2012 11:00:01 +0200</pubDate>
      <description>„So lange ich denken kann, zog mich das Unglück an – der Tod, der Selbstmord, der Wahnsinn.“ So beginnt Gerhard Roths monumentaler Österreich-Zyklus „Orkus“, der Österreichs Politik und Geschichte und die Autobiographie des Autors spiegelt. Porträts von Geisteskranken und Künstlern, Politik und Familie, Vergangenes und Gegenwärtiges, Recherche und Fiktion, Halluzination und Selbsterkundungen lösen einander ab, in diesem monumentalen Kosmos des Denkens und Erinnerns. - Gerhard Roth, 1942 in Graz als Arztsohn geboren, hing sein Medizin-Studium an den Nagel, arbeitete 11 Jahre im Grazer Rechenzentrum und widmet sich seit 1978 ganz dem Schreiben. Anfangs experimentellen Romanen und Krimis wie „Der Strom“, später „Reisen ins Innere Wiens“ vom Judenviertel bis zum Männerwohnheim, in dem Hitler einst wohnte, nachzulesen in seinen „Archiven des Schweigens“. Ein „Schweigereich“ nennt Gerhard Roth das Österreich seiner Kindheit und benennt Schweigen als eine Form des kollektiven Bewußtseins, gegen die er anschreibt. Auch in „Orkus“, dem jüngsten, autobiographischen Roman mit realen und erfundenen Figuren aus Familie und Zeitgeschichte. - „Für seine eigenwillige Ethnographie menschlicher Natur und Seelenlandschaften“ erhält Gerhard Roth den Jakob-Wassermann-Preis 2012 der Stadt Fürth. „Mit seinem opulenten …Werk schuf Roth einen literarischen Gegenentwurf zur offiziellen Geschichte Österreichs, eine große überwältigende Archäologie des Verdrängten und Verschwiegenen“, heißt es in der Jury-Begründung. Die Preisverleihung findet am 22. April in Fürth statt. In „radioTexte – Das offene Buch“ liest Gerhard Roth aus dem Anfang seines Opus Magnum „Orkus“. Im Gespräch gibt er Auskunft über sein Leben und Schreiben. Moderation: Cornelia Zetzsche</description>
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      <title>RTSA 7. 4. 12, Primo Levi: Ist das ein Mensch? - 07.04.2012</title>
      <pubDate>Sat, 07 Apr 2012 00:00:01 +0200</pubDate>
      <description>Zum 25. Todestag des Autors liest Hans Kremer in den radioTexten am Karsamstag die Anfangskapitel des epochalen Buchs. Zu Ehren Primo Levis und wider das Vergessen.</description>
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      <title>radioTexte / Primo Levi: Die Atempause - 06.04.2012</title>
      <pubDate>Fri, 06 Apr 2012 11:00:01 +0200</pubDate>
      <description>"Die Atempause" heißt Levis Bericht über das, was nach der Befreiung durch die Rote Armee geschah und über die endlose Irrfahrt nach Hause. Eine Atempause trotz allem, denn zuhause begann der Kampf um die Wahrheit und gegen das Nicht-Wissen-Wollen, den die ehemaligen Häftlinge immer wieder verloren. Primo Levi hat ein Leben lang Zeugnis abgelegt über die Realität des Vernichtungslagers Auschwitz, das er erlebt und überlebt hatte. "Ist das ein Mensch?" erschütterte Generationen und stieß gleichzeitig immer auf Ablehnung und Unglauben. In seinem Buch "Die Atempause" beschrieb er, was nach der Befreiung durch die Rote Armee geschah und wie endlos die Irrfahrt durch halb Europa war, nach Hause. Eine Atempause trotz allem, denn zuhause begann der Kampf um die Wahrheit und gegen das Nicht-Wissen-Wollen, den die ehemaligen Häftlinge immer wieder verloren. Es liest Hans Kremer. Regie: Axel Wostry. Moderation: Judith Heitkamp.</description>
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      <title>radioTexte / Karl May: Kino im Kopf - 31.03.2012</title>
      <pubDate>Sat, 31 Mar 2012 21:03:01 +0200</pubDate>
      <description>Über’s Jodeln hat er auch geschrieben, der große Kopf-Abenteurer, Oberindianer und wahre Old Shatterhand: Karl May, geboren 1842, gestorben am 30. März 1912. Deshalb beginnt diese Sendung im wilden Bayern. Zum hundertsten Todestag Karl Mays in den radioTexten am Samstag ein Potpourri aus Streifzügen auf seinen Pfaden: Wir treffen die jodelnde Murenleni und Ludwig II, jagen furchterregende Bären, lassen uns die Wenzelei vorstellen und trauern um den sterbenden Winnetou. Gesprochen von Gert Heidenreich, Wolfgang Hinze, Detlef Kügow, Andreas Wimberger und Franz Kutschera. Moderation: Judith Heitkamp.</description>
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      <itunes:keywords>Kino im Kopf, Karl May, 100. Todestag eines Abenteuer-Erfinders, Gert Heidenreich, Detlev Kügow, Andreas Wimberger, Judith Heitkamp, Franz Kutschera, radioTexte, Lesung, Literatur, Podcast, das offene Buch, Weltliteratur, Klassiker, Bayern 2, Bayerischer Rundfunk</itunes:keywords>
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      <title>Das offene Buch: Deutsche Verse aus Israel von Elazar Benyoëtz - 25.03.2012</title>
      <pubDate>Sun, 25 Mar 2012 11:00:01 +0200</pubDate>
      <description>Seine große Liebe sei die hebräische Sprache, sagte Elazar Benyoëtz einmal, aber seine Geliebte, sei die deutsche geworden. "Sandkronen. Eine Lesung", Aphorismen als Schule des Denkens, Spruch und Widerspruch inbegriffen. Seine große Liebe sei die hebräische Sprache, sagte Elazar Benyoëtz einmal, aber seine Geliebte, sei die deutsche geworden, die Liebe habe sich als teilbar erwiesen. Am 24. März 1937 ist Elazar Benyoëtz als Paul Koppel in Wiener Neustadt geboren, 1939 floh er mit seinen Eltern nach Palästina. Seine Mutter sang ihm ungarische Lieder, sein Vater sprach mit ihm Deutsch, nach dessen frühem Tod nahm Elazar Benyoëtz Hebräisch als zweite späte Muttersprache an, das Deutsch der Eltern und Großeltern wurde ihm fremd. Erst als Stipendiat in Berlin, Mitte der sechziger Jahre, entdeckte er sein Dichterglück im Deutschen. Daß seine Großmutter die Shoa nicht überlebte und Millionen zum Schweigen gebracht worden waren, wurde Grundlage seiner Sprachlehre und seines Lebens zwischen den Welten. Für ihn ist es der einzig mögliche Akt der Solidarität mit den Ermordeten. Benyoëtz ist ein Sprachdenker. Er führt seine Leser, fern aller Kalendersprüche, in die Aphoristik als „Hochschule des Buchstabierens“, als Schule des Denken, Spruch und Widerspruch inbegriffen, ganz in der jüdischen Tradition des Zwiegesprächs. - Im Dialog lesen Reinhard Glemnitz und der Autor selbst Verse aus dem neuem Buch „Sandkronen“, und Elazar Benyoëtz erzählt von seinem Schreiben, seiner Liebe zur Sprache, seinem Leben in Jerusalem. Moderation: Cornelia Zetzsche</description>
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      <itunes:summary>Seine große Liebe sei die hebräische Sprache, sagte Elazar Benyoëtz einmal, aber seine Geliebte, sei die deutsche geworden. "Sandkronen. Eine Lesung", Aphorismen als Schule des Denkens, Spruch und Widerspruch inbegriffen. Seine große Liebe sei die hebräische Sprache, sagte Elazar Benyoëtz einmal, aber seine Geliebte, sei die deutsche geworden, die Liebe habe sich als teilbar erwiesen. Am 24. März 1937 ist Elazar Benyoëtz als Paul Koppel in Wiener Neustadt geboren, 1939 floh er mit seinen Eltern nach Palästina. Seine Mutter sang ihm ungarische Lieder, sein Vater sprach mit ihm Deutsch, nach dessen frühem Tod nahm Elazar Benyoëtz Hebräisch als zweite späte Muttersprache an, das Deutsch der Eltern und Großeltern wurde ihm fremd. Erst als Stipendiat in Berlin, Mitte der sechziger Jahre, entdeckte er sein Dichterglück im Deutschen. Daß seine Großmutter die Shoa nicht überlebte und Millionen zum Schweigen gebracht worden waren, wurde Grundlage seiner Sprachlehre und seines Lebens zwischen den Welten. Für ihn ist es der einzig mögliche Akt der Solidarität mit den Ermordeten. Benyoëtz ist ein Sprachdenker. Er führt seine Leser, fern aller Kalendersprüche, in die Aphoristik als „Hochschule des Buchstabierens“, als Schule des Denken, Spruch und Widerspruch inbegriffen, ganz in der jüdischen Tradition des Zwiegesprächs. - Im Dialog lesen Reinhard Glemnitz und der Autor selbst Verse aus dem neuem Buch „Sandkronen“, und Elazar Benyoëtz erzählt von seinem Schreiben, seiner Liebe zur Sprache, seinem Leben in Jerusalem. Moderation: Cornelia Zetzsche</itunes:summary>
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      <title>radioTexte / Unterm Birnbaum 4/4 - 24.03.2012</title>
      <pubDate>Sat, 24 Mar 2012 21:03:01 +0100</pubDate>
      <description>In der vierten und letzten Folge der Kriminalerzählung von Theodor Fontane steuern wir dem Finale entgegen. Kommt der Mörder davon mit seiner ruchlosen Tat und werden letzte Zweifel bestehen bleiben, oder erfahren wir, was wirklich in jener unheimlichen Nacht geschah? Sprecher: Joachim Höppner, Regie: Horst Raspe. Moderation: Judith Heitkamp.</description>
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      <title>radioTexte / Mein Nidden - 13.03.2012</title>
      <pubDate>Tue, 13 Mar 2012 21:03:01 +0100</pubDate>
      <description>Im Sommer 1997 begab sich der Enkel Thomas Manns auf Spurensuche nach Litauen. Er entdeckte "sein" Nidden, den kleinen Ort auf der Kurischen Nehrung, wo Thomas Mann und seine Familie drei Sommer verbrachten. Frido Mann rekonstruiert die wechselvolle Geschichte des Hauses in diesem "vieldeutigen Niemandsland mit doppeltem Ufer" mit seiner "reizvollen Tonio-Kröger-Mischung aus nördlichem und italienischem Flair". Gleichzeitig schildert Frido Mann seine Eindrücke im heutigen Litauen. Mit Christian Baumann, Sabine Kastius, Nico Holonics und Frido Mann im Gespräch mit Antonio Pellegrino.</description>
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      <itunes:keywords>Mein Nidden, Frido Mann, Nico Holonics, Christian Baumann, Sabin Kastius, Antonio Pellegrino, Italienblick, radioTexte, Lesung, Literatur, Podcast, das offene Buch, Weltliteratur, Klassiker, Bayern 2, Bayerischer Rundfunk</itunes:keywords>
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      <title>radioTexte / Unterm Birnbaum 3/4 - 10.03.2012</title>
      <pubDate>Sat, 10 Mar 2012 21:03:01 +0100</pubDate>
      <description>Die dritte Folge der Kriminalerzählung beginnt direkt mit einer Exhumierung. Jetzt geht es Hradschek an den Kragen – oder doch nicht? Der alte Totengräber weiß Bescheid. - Fontanes “Unterm Birnbaum“ spielt meisterliche mit einer Dynamik aus Verdächtigungen, Schuldgefühlen, aus Selbstgerechtigkeit und Selbstbetrug. Vierteilige Aufnahme mit dem 2006 verstorbenen Joachim Höppner, Regie: Horst Raspe. Redaktion und Moderation: Judith Heitkamp.</description>
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      <title>Aufzeichnungen aus Amerika 2/2 - 06.03.2012</title>
      <pubDate>Tue, 06 Mar 2012 21:03:01 +0100</pubDate>
      <description>Mr. Popular Sentiment, wie Charles Dickens genannt wurde, war während seiner Amerika-Reise nicht immer amused. Die New Yorker Gefängnisse und Armenhäuser boten reichlich Anlass zu kritischen Beobachtungen. Sogar die Begegnung mit Präsident John Tyler konnte den Gast aus der Alten Welt kaum begeistern. Dickens Erlebnisse in der neuen Welt kann man in seinen "American Notes – Amerikanische Aufzeichnungen" nachlesen. Mit Christian Brückner</description>
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      <title>Das offene Buch: Das Beste der "Wortspiele" und ihr Gewinner Sebastian Polmans - 04.03.2012</title>
      <pubDate>Sun, 04 Mar 2012 11:00:01 +0100</pubDate>
      <description>Sebastian Polmans überzeugte mit seinem Romandebüt "Junge" nicht nur die Fachjury beim 12. Internationalen Festival junger Literatur. Cornelia Zetzsche unterhält sich mit dem Preisträger "Im Offenen Buch" ... 18 junge Schriftstellerinnen und Autoren lasen beim 12. Internationalen Festival Junger Literatur "Wortspiele" letzte Woche im Ampere des Münchner Muffatwerks, und Sebastian Polmans "Junge" gewann. Ein Text von hochpoetischem Potential. Im Zentrum, hoch oben auf einem Feuerwachturm, ein Junge mit hochempfindlichem Sensorium. Natur und Technik, Innen und Außen, Ferne und Nähe verschwimmen an diesem Sommertag in der Wahrnehmung des Jugendlichen an der Schwelle zum Erwachsenwerden. "Das offene Buch" bilanziert In kurzen Ausschnitten die Tagessieger, die das Publikum erkor: Cornelia Travnicek, Thomas von Steinaecker, Jasmin Ramadan und Sonja Heiss. Mit dem Bayern 2- Wortspiele-Preis der Jury erhielt der dreißigjährige Sebastian Polmans 2000 Euro Preisgeld und einen Monat Aufenthalt in der Feuchtwanger-Villa Aurora in Los Angeles. Bayern 2 war Medienpartner des Festivals, „Das offene Buch“ bringt den preisgekrönten Text und Auszüge der besten Geschichten. Moderation und Redaktion: Cornelia Zetzsche</description>
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      <title>radioTexte / Unterm Birnbaum 2/4 - 03.03.2012</title>
      <pubDate>Sat, 03 Mar 2012 21:03:01 +0100</pubDate>
      <description>Erst taucht eine Leiche auf – dann passiert der Mord. Das Dorf im Oderbruch ist in Unruhe: Woher kam der tote französische Soldat? Was passierte mit dem Schuldeintreiber, der die Ausstände bei Schankwirt Hradschek holen wollte? Fontanes “Unterm Birnbaum“ ist ein spannender Krimi wider alle Regeln und ein tiefer Einblick in eine dörfliche Gesellschaft. Vierteilige Aufnahme mit dem 2006 verstorbenen Joachim Höppner, Regie: Horst Raspe. Moderation: Judith Heitkamp.</description>
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      <itunes:keywords>Theodor Fontane, Unterm Birnbaum, Kriminalerzählung, Joachim Höppner, Horst Raspe , radioTexte, Lesung, Literatur, Podcast, das offene Buch, Weltliteratur, Klassiker, Bayern 2, Bayerischer Rundfunk</itunes:keywords>
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      <title>Aufzeichnungen aus Amerika 1/2 - 28.02.2012</title>
      <pubDate>Tue, 28 Feb 2012 21:03:01 +0100</pubDate>
      <description>In seinem Reisebericht "American Notes" liefert Charles Dickens ein originelles und gleichzeitig kritisches Bild von Amerika. Eigentlich hatte sich der englische Star-Autor auf das Mutterland von Freiheit und Demokratie gefreut. Doch sein Enthusiasmus hielt sich in Grenzen, nachdem er die Lebensbedingungen in den Slums und in den Gefängnissen kennenlernte. Mit Christian Brückner.</description>
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    <item>
      <title>Das offene Buch: "Der Wind im Cantal" - Poetisches Innenleben von Theodor Weißenborn - 26.02.2012</title>
      <pubDate>Sun, 26 Feb 2012 11:00:01 +0100</pubDate>
      <description>In der Erzählung "Der Wind im Cantal" des vielfach prämierten Schriftstellers Theodor Weißenborn lässt sich Gert Heidenreich auf den Atem des Windes ein, der zum Protagonisten des poetischen Monologs wird. Der Kölner Schriftsteller Theodor Weißenborn hat sich in vielen Genres bewährt. Seine Romane, Hörspiele, Erzählungen und atmosphärisch dichten Monologe scheinen einem psychologischen Realismus verpflichtet, sie legen Schicht um Schicht eines Charakters und eines Milieus frei, den Blick auf ein gescheitertes, zumindest krisenhaftes Leben der Figur. Auf Außenseiter, die an ihrer gesellschaftlichen Isolation leiden. Weißenborn selbst lebt – folgt man seinem Interview mit sich selbst – „auf unwirtlicher Höhe der Schnee-Eifel“, aber eigentlich „in der Existenzphilosophie“, die „Licht ins Dunkel“ bringt, „Orientierung, Einsicht..“. „Der Wind im Cantal, bei Tag, in der Nacht“, exklusiv zu hören im Offenen Buch, folgt einem Musiker in die Auvergne, getrieben vom Wind, davongetragen, aufgefangen. Die Erzählung gleicht einem eindrucksvollen Gemälde, mit „tintenfarbenem Gewölk“, feuchtem Laub, dürrem Geäst in den Parks, in denen der Wind sein Spiel treibt, Treppen und Dächer empor eilt, immer den Dirigenten im Gepäck. Die Assoziationen und Wortkaskaden dieses einsamen Monologs liest der Schriftsteller-Kollege Gert Heidenreich. Moderation und Redaktion: Cornelia Zetzsche</description>
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      <title>radioTexte / Unterm Birnbaum 1/4 - 25.02.2012</title>
      <pubDate>Sat, 25 Feb 2012 21:03:01 +0100</pubDate>
      <description>Fontane spielt in dieser Erzählung raffiniert mit den Regeln des Krimigenres. Denn: Wer der Mörder ist - und um Mord handelt es sich -, das kann man sich bald denken. Der Spannung der Geschichte aber tut das keinen Abbruch. Ein toter Soldat taucht auf, ein Gläubiger droht, alte Geschichten kommen wieder an die Oberfläche. Das Ehepaar Hradschek ist in einer verzweifelten Lage, und bei der alten Mutter Jeschke soll es nicht mit rechten Dingen zugehen. Vierteilige Aufnahme mit dem 2006 verstorbenen Joachim Höppner, Regie: Horste Raspe. Moderation: Judith Heitkamp.</description>
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      <itunes:summary>Fontane spielt in dieser Erzählung raffiniert mit den Regeln des Krimigenres. Denn: Wer der Mörder ist - und um Mord handelt es sich -, das kann man sich bald denken. Der Spannung der Geschichte aber tut das keinen Abbruch. Ein toter Soldat taucht auf, ein Gläubiger droht, alte Geschichten kommen wieder an die Oberfläche. Das Ehepaar Hradschek ist in einer verzweifelten Lage, und bei der alten Mutter Jeschke soll es nicht mit rechten Dingen zugehen. Vierteilige Aufnahme mit dem 2006 verstorbenen Joachim Höppner, Regie: Horste Raspe. Moderation: Judith Heitkamp.</itunes:summary>
      <itunes:keywords>Theodor Fontane, Unterm Birnbaum, Kriminalerzählung, Joachim Höppner, radioTexte am Samstag, Judith Heitkamp, radioTexte, Lesung, Literatur, Podcast, das offene Buch, Weltliteratur, Klassiker, Bayern 2, Bayerischer Rundfunk</itunes:keywords>
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      <title>radioTexte / Das Ungeheuer von Fit Ness - 21.02.2012</title>
      <pubDate>Tue, 21 Feb 2012 21:03:01 +0100</pubDate>
      <description>"Ich will gar nicht ewig leben. Vor allem möchte ich nicht, dass mir dauernd Leute ungefragt erzählen, wie ich zu leben habe, wie viel Kniebeugen morgens, wie viel Liegestütze abends, damit ich mit achtzig, neunzig, hundert Jahren kerngesund ins Grab sinke", beteuert Johano Strasser in seiner Schimpf- und Narrenrede gegen Wassertrinker, Dauerjogger und Fitnessfanatiker. Mit Axel Milberg Gustl Weishappl liest Ludwig Thoma</description>
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      <itunes:author>Bayern 2</itunes:author>
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      <itunes:keywords>Das Ungeheuer von Fit Ness, , Johano Strasser, Axel Milberg, Gesundheitsfanatiker, Antonio Pellegrino, radioTexte am Dienstag, radioTexte, Lesung, Literatur, Podcast, das offene Buch, Weltliteratur, Klassiker, Bayern 2, Bayerischer Rundfunk</itunes:keywords>
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      <title>radioTexte / Hessel / Schmitz: Münchner Fasching - 18.02.2012</title>
      <pubDate>Sat, 18 Feb 2012 21:03:01 +0100</pubDate>
      <description>Die klassische Lesung diesmal vom Tanzparkett: Literatur im Polka-Format - und manchmal als langsamer Walzer. Die Feste der Münchner Bohème waren rauschend und ihre Stars und Sternchen fanden sich oft als literarische Figuren wieder. Bisweilen kaum verkleidet: Tobias Lelle liest aus Franz Hessels Roman „Kramladen des Glücks“ die Stelle, wo eine gut wiedererkennbare Gräfin zu Reventlow dem Helden in die Arme tanzt. Und Gerd Anthoff zelebriert mit hörbarem Vergnügen die erste Begegnung des noch ein bisschen verklemmten Studenten Hermann mit einer echten Kokotte im Gärtnerplatztheater. Rauschende Nächte, knisternde Tage, dazwischen: Katerstimmung. Eine tanzbare Lesung zu Fasching in den radiotexten am Samstag. Moderation: Judith Heitkamp.</description>
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      <itunes:summary>Die klassische Lesung diesmal vom Tanzparkett: Literatur im Polka-Format - und manchmal als langsamer Walzer. Die Feste der Münchner Bohème waren rauschend und ihre Stars und Sternchen fanden sich oft als literarische Figuren wieder. Bisweilen kaum verkleidet: Tobias Lelle liest aus Franz Hessels Roman „Kramladen des Glücks“ die Stelle, wo eine gut wiedererkennbare Gräfin zu Reventlow dem Helden in die Arme tanzt. Und Gerd Anthoff zelebriert mit hörbarem Vergnügen die erste Begegnung des noch ein bisschen verklemmten Studenten Hermann mit einer echten Kokotte im Gärtnerplatztheater. Rauschende Nächte, knisternde Tage, dazwischen: Katerstimmung. Eine tanzbare Lesung zu Fasching in den radiotexten am Samstag. Moderation: Judith Heitkamp.</itunes:summary>
      <itunes:keywords>Franz Hessel, Oscar A.H. Schmitz, Münchner Fasching, radioTexte am Samstag, Tobias Lelle, Gerd Anthoff, Judith Heitkamp, radioTexte, Lesung, Literatur, Podcast, das offene Buch, Weltliteratur, Klassiker, Bayern 2, Bayerischer Rundfunk</itunes:keywords>
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      <title>"Mein kleines, feines Reich"- Die wahre Geschichte von Hansemann und Mi - 14.02.2012</title>
      <pubDate>Tue, 14 Feb 2012 21:03:01 +0100</pubDate>
      <description>Im Jahr 1930 gab der Hamburger Otto Hansen eine Heiratsanzeige auf. Unter den siebzig Zuschriften befand sich eine mit türkischer Adresse. Maria Heldmann, Pfarrerstochter aus Hessen lebte und arbeitete in Istanbul. Auch sie sehnte sich nach Liebe und Geborgenheit. Aus der Brieffreundschaft wurde bald eine Liebesbeziehung. Den authentischen Briefwechsel zwischen den beiden lesen Wiebke Puls und Tim Kramer. Zusammenstellung und Regie: Gundula Iblher und Katja Langenbach.</description>
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      <itunes:summary>Im Jahr 1930 gab der Hamburger Otto Hansen eine Heiratsanzeige auf. Unter den siebzig Zuschriften befand sich eine mit türkischer Adresse. Maria Heldmann, Pfarrerstochter aus Hessen lebte und arbeitete in Istanbul. Auch sie sehnte sich nach Liebe und Geborgenheit. Aus der Brieffreundschaft wurde bald eine Liebesbeziehung. Den authentischen Briefwechsel zwischen den beiden lesen Wiebke Puls und Tim Kramer. Zusammenstellung und Regie: Gundula Iblher und Katja Langenbach.</itunes:summary>
      <itunes:keywords>Mein kleines, feines Reich, Gundula Iblher, Die wahre Geschichte von Hansemann und Mi, Wiepke Puls, Tim Kramer, Briefwechsel, Heirat, radioTexte, Lesung, Literatur, Podcast, das offene Buch, Weltliteratur, Klassiker, Bayern 2, Bayerischer Rundfunk</itunes:keywords>
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      <title>radioTexte / Vom Alp des Wahnsinns - 11.02.2012</title>
      <pubDate>Sat, 11 Feb 2012 21:03:01 +0100</pubDate>
      <description>Lenz ist ein Wahnsinniger. Georg Büchner war Grenzgänger genug, sich diesem Leben nicht nach den gängigen literarischen Schemata zu nähern: Er traf eine radikale Entscheidung für die Qual der Innensicht. "Lenz" ist ein Solitär in der deutschen Literaturgeschichte, geschrieben zu einer Zeit, als die Moral von der Geschicht‘ den meisten Autoren unverzichtbar erschien und Goethe noch immer der Übervater der Szene war. Zum 175. Todestag Georg Büchners. Sprecher: Helmut Griem. Redaktion und Moderation: Judith Heitkamp</description>
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      <itunes:keywords>Lenz, Georg Büchner, Vom Alp des Wahnsinns, radioTexte am Samstag, Helmut Griem, radioTexte, Lesung, Literatur, Podcast, das offene Buch, Weltliteratur, Klassiker, Bayern 2, Bayerischer Rundfunk</itunes:keywords>
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      <title>radioTexte / MenschenBilderBücher: "Familienlexikon" - 07.02.2012</title>
      <pubDate>Tue, 07 Feb 2012 21:03:01 +0100</pubDate>
      <description>In ihrem 1963 erschienenen "Familienlexikon" schildert die italienische Schriftstellerin Natalia Ginzburg das Leben ihrer Familie in Turin vor dem 2. Weltkrieg, das Schicksal ihres Ehemannes Leone Ginzburg, der im römischen Gefängnis Regina Coeli im deutschen Trakt unter den Folgen der Folter starb. "Familienlexikon" ist nicht nur das Portrait einer italienischen Familie, sondern auch das Portrait eines Landes, das unter dem Faschismus litt. Mit Cornelia Froboess, Susanne Schüssler und Antonio Pellegrino.</description>
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      <itunes:keywords>MenschenBilderBücher, Familienlexikon, Natalia Ginzburg, Cornelia Froboess, radioTexte am Dienstag, Susanne Schüssler, Literatur, Lesung, Roman, Italien, radioTexte, Lesung, Literatur, Podcast, das offene Buch, Weltliteratur, Klassiker, Bayern 2, Bayerischer Rundfunk</itunes:keywords>
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      <title>Das offene Buch - exklusiv: "wörter auf der flucht" von Said - 05.02.2012</title>
      <pubDate>Sun, 05 Feb 2012 11:00:01 +0100</pubDate>
      <description>„wörter die seit jahren auf der flucht waren/ auf der suche nach den eigenen lügen/ liegen nun am straßenrand/ und horchen auf die hilfssprache der heimkehrer“, so beginnt das erste der zehn neuen Gedichten von Said, dem Schriftsteller aus dem Iran, der in der deutschen Sprache seine Zuflucht fand und mehr als ein halbes Leben in München lebt; immer mit Blickrichtung Osten, nach Teheran, „seiner“ Stadt. Said - ein Dichter muslimischer Herkunft, der sich christlicher Traditionen bedient, der Hafis und Hölderlin verehrt, die Liebe bedichtet und die politische Repression im Iran, den „langen Arm der Mullahs“ und die Aktivitäten deutscher Geschäftemacher. Im Offenen Buch erzählt Said vom Leben und Dichten im Exil, kommentiert die Politik Ahmadinedschads, trägt neue Verse vor, die fast alle ums Wort kreisen, und Sabine Kastius liest „teheraner nächte“, seine Geschichte exklusiv fürs Offene Buch. Moderation und Redaktion: Cornelia Zetzsche</description>
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      <title>radioTexte / O schaurig - Deutsche Balladen - 28.01.2012</title>
      <pubDate>Sat, 28 Jan 2012 21:03:01 +0100</pubDate>
      <description>"Der Zauberlehrling", "Der Erlkönig", "Die Bürgschaft" und viele andere literarische Ohrwürmer: Hochdramatisch die Geschichten und unvergesslich der Reim-Rhythmus, den die Dichter im 19. Jahrhundert gerne dem Plot beigaben - deutsche Balladen. Hochdramatisch die Geschichte und unvergesslich der Reim-Rhythmus, den die Dichter im 19. Jahrhundert gerne dem Plot beigaben - deutsche Balladen, hören Sie in dieser Ausgabe der radiotexte am Samstag. Zum Mitsprechen (oder üben). Mit dem Zauberlehrling, dem Erlkönig, der Bürgschaft, der Loreley, den Füßen im Feuer und vielen anderen literarischen Ohrwürmern, alle vorgetragen von hervorragenden Sprechern. Redaktion und Moderation: Judith Heitkamp</description>
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      <itunes:keywords>O schaurig Deutsche Balladen; Zauberlehrling; Erlkönig; Loreley; Schillers Bürgschaft; Goethe, radioTexte, Lesung, Literatur, Podcast, das offene Buch, Weltliteratur, Klassiker, Bayern 2, Bayerischer Rundfunk</itunes:keywords>
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      <title>radioTexte / Alexander Puschkin: Pique Dame - 21.01.2012</title>
      <pubDate>Sat, 21 Jan 2012 21:03:01 +0100</pubDate>
      <description>Drei. Sieben. As. Sind das die drei Karten zum Glück? Die alte Gräfin Feodorowna soll es ja gewusst haben. Oder weiß ihre liebenswerte Pflegetochter Lisaweta es besser? Hermann setzt alles auf eine Karte. Das ist die Geschichte - Thriller eines Autors, der selbst das Risiko liebte. Mit Puschkin ins Casino - der todsichere Tipp lautet: Drei. Sieben. As. Das sollen die drei Karten zum Glück sein … Die Erzählung Pique Dame, auch Vorlage für die gleichnamige Oper Tschaikowskys, soll seinerzeit in den russischen Salons einen regelrechten Hype ausgelöst haben. Es liest Günther Sauer. Redaktion und Moderation: Judith Heitkamp</description>
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      <title>radioTexte / Seneca: Das Leben ist kurz - 17.01.2012</title>
      <pubDate>Tue, 17 Jan 2012 21:03:01 +0100</pubDate>
      <description>Für die radioTexte am Dienstag liest Reinhard Glemnitz Senecas Traktat "Das Leben ist kurz", das die Vielbeschäftigten des kaiserlichen Roms, der ersten Großstadt der Welt, mit einer wichtigen lebensphilosophischen Frage konfrontiert: Wie geht man mit der Zeit um? Diese Frage beschäftigt den Menschen des 21. Jahrhunderts mehr denn je. Beantworten kann der moderne, gestresste Mensch diese Frage immer noch nicht. Anregungen und Tipps kann ihm vielleicht der römische Philosoph Seneca geben.</description>
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      <itunes:keywords>Seneca; Das Leben ist kurz; Marion Giebel; Reclam; Antono Pellegrino; Reinhard Glemnitz, radioTexte, Lesung, Literatur, Podcast, das offene Buch, Weltliteratur, Klassiker, Bayern 2, Bayerischer Rundfunk</itunes:keywords>
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      <title>radioTexte / Friedrich der Andere - 10.01.2012</title>
      <pubDate>Tue, 10 Jan 2012 21:03:01 +0100</pubDate>
      <description>Für die einen ist er ein Nationalheld, für andere ein unberechenbarer Egoist auf dem Königsthron. Bereits zu seinen Lebzeiten gingen die Meinungen über Friedrich II. von Preußen auseinander. War er wirklich ein entschlossener Aufklärer, ein tatkräftiger Herrscher und ein moderner Reformator? Zur 300. Wiederkehr seines Geburtstags am 24. Januar werden viele Fragen über den berühmten Preußen gestellt. In seinem Lebensbild beleuchtet Hans Pleschinski die Facetten des Feldherren, Philosophen und Politikers, dessen Ideen und Taten prägend bleiben. Mit Wolfgang Pregler, Heiko Ruprecht, Friedrich Schloffer und Katja Schild. Regie: Kirsten Boettcher, Redaktion: Antonio Pellegrino.</description>
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      <itunes:summary>Für die einen ist er ein Nationalheld, für andere ein unberechenbarer Egoist auf dem Königsthron. Bereits zu seinen Lebzeiten gingen die Meinungen über Friedrich II. von Preußen auseinander. War er wirklich ein entschlossener Aufklärer, ein tatkräftiger Herrscher und ein moderner Reformator? Zur 300. Wiederkehr seines Geburtstags am 24. Januar werden viele Fragen über den berühmten Preußen gestellt. In seinem Lebensbild beleuchtet Hans Pleschinski die Facetten des Feldherren, Philosophen und Politikers, dessen Ideen und Taten prägend bleiben. Mit Wolfgang Pregler, Heiko Ruprecht, Friedrich Schloffer und Katja Schild. Regie: Kirsten Boettcher, Redaktion: Antonio Pellegrino.</itunes:summary>
      <itunes:keywords>Friedrich der Andere, Hans Pleschinski, Wolfgang Pregler, Heiko Ruprecht, Friedrich Schloffer, Katja Schild, Antonio Pellegrino. , radioTexte, Lesung, Literatur, Podcast, das offene Buch, Weltliteratur, Klassiker, Bayern 2, Bayerischer Rundfunk</itunes:keywords>
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      <title>Das offene Buch: Chalid al-Chamissi - Ägypten exklusiv / "Die Ehefrau eines Märtyrers spricht" und Taxi-Szenen - 08.01.2012</title>
      <pubDate>Sun, 08 Jan 2012 11:00:01 +0100</pubDate>
      <description>Wiebke Puls und Rainer Bock lesen aktuelle Texte von Chalid al-Chamissi. Aus dem arabischen Frühling ist ein frostiger Winter geworden, auch in Ägypten. Blutige Zusammenstöße auf dem Tahir-Platz, der Militärrat und die Islamisten beherrschen die Szene, die Ägyptische Allianz aus Linken und Liberalen steht erst auf Platz drei der Wählergunst, und die Jugendlichen, die im Januar 2011 die Revolution ins Rollen brachten, spielen kaum eine Rolle mehr. – Zu den Demonstranten, die vor einem Jahr Präsident Mubarak stürzten, gehörte auch der Politologe, Journalist und Schriftsteller Chalid al-Chamissi, der sich für ein freiheitliches, demokratisches und ziviles System einsetzt und Ägyptens Entwicklung mit Skepsis und Sorge sieht. Fürs Offene Buch schrieb Chalid al-Chamissi jetzt, zum ersten Jahrestag der Revolution, exklusiv eine Erzählung, in der sich die aktuelle Stimmung Ägyptens spiegelt. „Die Ehefrau eines Märtyrers spricht“ ist der Monolog einer Ägypterin nach der Beerdigung ihres ermordeten Mannes: eine reale Person, ein Scheich, der bei Protesten im Dezember 2011 erschossen wurde. Vor einem Jahr erschien auf Deutsch Chalid al-Chamissis Band „Im Taxi. Unterwegs in Kairo“. Die 58 Episoden zeigen Kairos Alltag als Straßentheater, das Taxi als Bühne, die Fahrer als Erzähler. Rainer Bock liest zwei Szenen aus dieser Hommage an die „Kultur der Straße“. Die Schauspielerin Wiebke Puls von den Münchner Kammerspielen den Monolog der Witwe eines Märtyrers. Redaktion und Moderation: Cornelia Zetzsche</description>
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      <title>radioTexte / "Herberge der Träume" von Oscar Wilde - 13.12.2011</title>
      <pubDate>Tue, 13 Dec 2011 21:03:01 +0100</pubDate>
      <description>Er war ein Snob, stets darauf bedacht, bella figura zu machen: Kleidung, Frisur, Schmuck (Skarabäus-Ring), Posen und Attitüden - alles gehörte zu der provozierenden Selbstinszenierung, die Oscar Wilde meisterlich beherrschte. Mit seiner "exzentrischen Überdrehtheit, mit der er den Dingen den Boden ausschlug" (Seamus Heaney), brillierte der Schriftsteller bei jeder Konversation und gleichzeitig schockierte er mit seinem Lebenswandel die prüde viktorianische Gesellschaft. In der Sammlung "Herberge der Träume", die der französische Schriftsteller Guillot de Saix zusammengestellt hat, finden sich bekannte und unbekannte Erzählungen. Wilde greift auf biblische Motive zurück, bedient sich bei den Sagen der griechischen Mythologie, um seine moralischen und zuweilen sarkastischen Parabeln zu erzählen. Mit Gert Heidenreich</description>
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      <itunes:summary>Er war ein Snob, stets darauf bedacht, bella figura zu machen: Kleidung, Frisur, Schmuck (Skarabäus-Ring), Posen und Attitüden - alles gehörte zu der provozierenden Selbstinszenierung, die Oscar Wilde meisterlich beherrschte. Mit seiner "exzentrischen Überdrehtheit, mit der er den Dingen den Boden ausschlug" (Seamus Heaney), brillierte der Schriftsteller bei jeder Konversation und gleichzeitig schockierte er mit seinem Lebenswandel die prüde viktorianische Gesellschaft. In der Sammlung "Herberge der Träume", die der französische Schriftsteller Guillot de Saix zusammengestellt hat, finden sich bekannte und unbekannte Erzählungen. Wilde greift auf biblische Motive zurück, bedient sich bei den Sagen der griechischen Mythologie, um seine moralischen und zuweilen sarkastischen Parabeln zu erzählen. Mit Gert Heidenreich</itunes:summary>
      <itunes:keywords>Herberge der Träume, Oscar Wilde, Gert Heidenreich, The Picture of Dorian Gray, radioTexte, Lesung, Literatur, Podcast, das offene Buch, Weltliteratur, Klassiker, Bayern 2, Bayerischer Rundfunk</itunes:keywords>
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      <title>radioTexte / MenschenBilderBücher "Alles hat seine Zeit" - 06.12.2011</title>
      <pubDate>Tue, 06 Dec 2011 21:03:01 +0100</pubDate>
      <description>"Alles hat seine Zeit": Ennio Flaianos Kultroman um die Sinnsuche eines italienischen Offiziers während des Abessinien-Feldzuges von 1935. Mit der aus Südtirol stammenden Schriftstellerin Sabine Gruber und Antonio Pellegrino. Es liest Nico Holonics</description>
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      <itunes:keywords>Alles hat seine Zeit, Ennio Flaiano, Krieg, MenschenBilderBücher, Nico Holonics, Antonio Pellegrino, Sabin Gruber, radioTexte, Lesung, Literatur, Podcast, das offene Buch, Weltliteratur, Klassiker, Bayern 2, Bayerischer Rundfunk</itunes:keywords>
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      <title>Das offene Buch: Tommi Piper und Ngugi wa Thiong'os "Herr der Krähen" - 27.11.2011</title>
      <pubDate>Sun, 27 Nov 2011 11:00:01 +0100</pubDate>
      <description>Ein fulminantes Epos, ein Märchen von der Wirklichkeit, eine Satire auf Diktatoren! – "Marching to Heaven" heißt das gigantische Bauvorhaben des Herrschers von Aburiria; mit dem sich der afrikanische Despot Weltgeltung verschaffen will. Umgeben ist er von Beratern, Ministern, Vasallen, die sich sogar die Ohren vergrößern lassen, um für ihren Herrn besser hören zu können. Nur im "Herrn der Krähen" findet der Herrscher einen Gegner. - Ngugi wa Thiong’o, der Sohn einer Bauernfamilie, der im Befreiungskrieg gegen die Engländer und im postkolonialen Kenia alle Härte und Brutalität erlebte, wurde wegen seiner kritischen Haltung verhaftet, später überfallen und lebt heute in den USA, als Literatur-Professor in Irvine. Im Oktober 2010 stand er plötzlich auf Platz 1 der Wettlisten für den Literaturnobelpreis, völlig zu Recht, denn Ngugi wa Thiong’o ist einer der bekanntesten Erzähler Afrikas und zählt zu den Vätern des afrikanischen Romans. - Sein "Herr der Krähen" ist eine tragigkomische Burleske auf politische Eliten, Willkür, Gewalt, Korruption, Arm und Reich und die ganze Misere des geschundenen Afrika. - Tommi Piper, Schauspieler, Synchron-Stimme für Nick Nolte und andere und allen bekannt als "Bausparfuchs", zeigt sich in dieser Lesung von seiner satirischen Seite.</description>
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    <item>
      <title>Das offene Buch: Kleist schreibt an Ulrike Meinhof - 20.11.2011</title>
      <pubDate>Sun, 20 Nov 2011 11:00:01 +0100</pubDate>
      <description>Viel wird derzeit über Heinrich von Kleist geredet, zum 200. Todestag des Dichters. Aber nur die Fiktion, nur Kunst und Literatur können Tote zum Leben erwecken, berühmte Figuren ins Gespräch bringen und – über 200 Jahre hinweg – Menschheitsfragen verhandeln lassen, sogar hörbar machen mit den Stimmen der Schauspieler Katja Bürkle und Stefan Hunstein. In Dagmar Leupolds Briefroman „Die Helligkeit der Nacht“ spricht Heinrich von Kleist, Deutschlands berühmter Dichter, der sich am 21. November 1811 das Leben nahm. Seinen Michael Kohlhaas ließ Kleist einst aus Wut über erlittenes Unrecht zum rasenden Rächer und Gewalttäter werden. Darin sieht Dagmar Leupold eine Verbindung zu Ulrike Meinhof; und auch die Terroristin nahm sich das Leben. In Briefen aus dem Jahre 2008 stellt der Untote Heinrich von Kleist dieser Ulrike Fragen: nach Recht und Unrecht, Zorn und innerer Unruhe, Leben und Sterben, Deutschland und Stuttgart-Stammheim. Kleist will Ulrike Meinhof verstehen, sie wehrt sich, will keine Amazone, keine „Penthesilea“ sein, unterbricht den Dichter, gibt seinem Monolog neue Nahrung. Redaktion und Moderation: Cornelia Zetzsche</description>
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      <title>radioTexte / Herrn Dames Aufzeichnungen 3/3 - 12.11.2011</title>
      <pubDate>Sat, 12 Nov 2011 21:03:01 +0100</pubDate>
      <description>Konstantin, der Sonnenknabe, wird auf der kosmischen Wiese überfallen. Sollte es ein Ritualmord werden? Der Philosoph ist auch schon verschwunden. Und das Eckhaus verbarrikadiert sich… Alles steuert auf den Großen Schwabinger Krach zu. Dritte und letzte Folge des Schlüsselromans. Gelesen von Jens Wawrczeck. Regie: Irene Schuck. Redaktion und Moderation: Judith Heitkamp</description>
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      <itunes:keywords>Herrn Dames Aufzeichnungen, Franziska zu Reventlow, Sprecher: Jens Wawrczeck, Lesung, radioTexte, Lesung, Literatur, Podcast, das offene Buch, Weltliteratur, Klassiker, Bayern 2, Bayerischer Rundfunk</itunes:keywords>
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      <title>radioTexte / Bauhütte Europa - 08.11.2011</title>
      <pubDate>Tue, 08 Nov 2011 21:03:01 +0100</pubDate>
      <description>Angesichts der andauernden Krise um den Euro und die Gründungsstaaten der Europäischen Union Italien und Griechenland, der sogenannten "kranken Männer am Mittelmeer", hat Antonio Pellegrino unter dem Titel "Bauhütte Europa" einige Texte ausgewählt, die sich mit der euphorischen Europa-Idee der fünfziger Jahre und den kritischen Haltungen unserer Tage beschäftigen. Es kommen zu Wort der Schweizer Schriftsteller und Diplomat Carl Jacob Burkhardt, der SPD-Politiker Carlo Schmid, der spanische Philosoph José Ortega y Gasset und die italienische Finanz-Expertin Loretta Napoleoni.</description>
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      <itunes:keywords>Globalisierung, Finanzmärkte, Schurken-Ökonomen, Eurokrise und Europa-Idee., radioTexte, Lesung, Literatur, Podcast, das offene Buch, Weltliteratur, Klassiker, Bayern 2, Bayerischer Rundfunk</itunes:keywords>
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    <item>
      <title>radioTexte / Franziska zu Reventlow: Herrn Dames Aufzeichnungen 2/3 - 05.11.2011</title>
      <pubDate>Sat, 05 Nov 2011 21:03:01 +0100</pubDate>
      <description>Im Eckhaus herrscht Katerstimmung; wer wo übernachtet, ist nicht ganz übersichtlich. Die Frage der Vereinbarkeit von Hetärentum und Mutterschaft bleibt ungelöst, aber wichtiger ist es im Moment, originalgetreue Kostüme für das nächste Fest vorzubereiten. Ein kosmisches Antikenfest, das es auch im wirklichen Leben der Schwabinger Bohème gab – Mirobuk! Zweite von drei Folgen, gelesen von Jens Wawrczeck. Regie: Irene Schuck. Redaktion und Moderation: Judith Heitkamp</description>
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      <itunes:keywords>Herrn Dames Aufzeichnungen von Franziska zu Reventlow (Lesung) Sprecher: Jens Wawrczeck, radioTexte, Lesung, Literatur, Podcast, das offene Buch, Weltliteratur, Klassiker, Bayern 2, Bayerischer Rundfunk</itunes:keywords>
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      <title>radioTexte / "Einende Liebe" - Von Heiligen und Gelehrten - 01.11.2011</title>
      <pubDate>Tue, 01 Nov 2011 11:00:01 +0100</pubDate>
      <description>Neben ihren täglichen Aufgaben fanden die heiligen Benedikt von Nursia, Thomas von Aquin und Teresa von Avila auch Zeit, um zu schreiben. Die „Gelehrten des Himmels“ verfassten eine Reihe von Werken, die sich mit theologischen und kirchenrechtlichen Fragen beschäftigten. Unter dem Titel „Einende Liebe“ hat Antonio Pellegrino einige ihrer Selbstaussagen und Mahnschreiben zusammengestellt. Mit Gert Heidenreich, Rolf Illig, Peter Weiß und Anja Buczkowski.</description>
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      <title>radioTexte / Franziska zu Reventlow: Herrn Dames Aufzeichnungen 1/3 - 29.10.2011</title>
      <pubDate>Sat, 29 Oct 2011 21:03:01 +0200</pubDate>
      <description>Rauschende Feste - kosmische Empfindungen - Franziska zu Reventlow lässt uns zusammen mit ihrem Protagonisten Herrn Dame eintauchen ins Schwabinger Künstlerleben der Jahrhundertwende. Eng an der historischen Realität entlang - in diesem Schlüsselroman begegnen dem Hörer zahlreiche historische Figuren, bis hin zur Autorin selbst. Herr Dame blickt nicht immer durch, aber gefeiert und geliebt wird trotzdem. Erste von drei Folgen, gelesen von Jens Wawrczeck. Regie: Irene Schuck. Redaktion und Moderation: Judith Heitkamp</description>
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      <itunes:summary>Rauschende Feste - kosmische Empfindungen - Franziska zu Reventlow lässt uns zusammen mit ihrem Protagonisten Herrn Dame eintauchen ins Schwabinger Künstlerleben der Jahrhundertwende. Eng an der historischen Realität entlang - in diesem Schlüsselroman begegnen dem Hörer zahlreiche historische Figuren, bis hin zur Autorin selbst. Herr Dame blickt nicht immer durch, aber gefeiert und geliebt wird trotzdem. Erste von drei Folgen, gelesen von Jens Wawrczeck. Regie: Irene Schuck. Redaktion und Moderation: Judith Heitkamp</itunes:summary>
      <itunes:keywords>Herrn Dames Aufzeichnungen von Franziska Gräfin von Reventlow, radioTexte, Lesung, Literatur, Podcast, das offene Buch, Weltliteratur, Klassiker, Bayern 2, Bayerischer Rundfunk</itunes:keywords>
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      <title>radioTexte / Warum Krieg (2) Texte und Diskussionsbeiträge - 18.10.2011</title>
      <pubDate>Tue, 18 Oct 2011 21:03:01 +0200</pubDate>
      <description>Den Briefwechsel zwischen Albert Einstein und Sigmund Freud hat das Bruno Kreisky Forum für Internationalen Dialog zum Anlass genommen, das Phänomen " Krieg" zu Beginn des immer wieder durch Konflikte bedrohten dritten Jahrtausends von zeitgenössischen Schriftstellern und Publizisten diskutieren zu lassen. Im der zweiten Folge der radioTexte zum Thema "Warum Krieg?" analysiert der Historiker Doron Rabinovici die Korrespondenz zwischen den beiden Wissenschaftlern; die italienische Journalistin Giuliana Sgrena schildert ihre Entführung im Irak Anfang 2005. In seinem Beitrag "Die Wirklichkeit der Ideale" beschäftigt sich Yehuda Safran mit dem Pazifismus, während die kroatische Schriftstellerin Slavenka Drakulic, durch ihre Publikationen über den Balkan-Konflikt berühmt geworden, die Problematik des unauffälligen Mitbürgers als Verbrecher behandelt.</description>
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      <itunes:keywords>Sprecher: Krista Posch und Martin Umbach, radioTexte, Lesung, Literatur, Podcast, das offene Buch, Weltliteratur, Klassiker, Bayern 2, Bayerischer Rundfunk</itunes:keywords>
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      <title>radioTexte / Warum Krieg? (1) - Der Briefwechsel zwischen Albert Einstein und Sigmund Freud - 11.10.2011</title>
      <pubDate>Tue, 11 Oct 2011 21:03:01 +0200</pubDate>
      <description>Der Briefwechsel zwischen Albert Einstein und Sigmund Freud wurde unter dem Eindruck der weltpolitischen Lage 1932 durch den Völkerbund angeregt und 1933 unter dem Titel "Warum Krieg?" auf Deutsch und Englisch veröffentlicht. Die Korrespondenz der beiden europäisch-jüdischen "Kulturweltbürger" stand in ihrem Erscheinungsjahr unter keinem glücklichen Stern. Mit Reinhard Glemnitz und Rudolf Wessely</description>
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      <title>Das offene Buch: Island unterwegs (4) - "Eine Frau bei 1000 Grad" - Cornelia Froboess liest Hallgrímur Helgason - 09.10.2011</title>
      <pubDate>Sun, 09 Oct 2011 11:00:01 +0200</pubDate>
      <description>Im neuen Roman von Hallgrímur Helgason rechnet eine hochbetagte, aber keineswegs greisenhafte Frau ab - nicht nur mit der eigenen Geschichte. Cornelia Froboess liest einen fulminanten Text für das "offene Buch". In ihrer Matratzengruft, immer bewaffnet mit einer Handgranate aus dem Zweiten Weltkrieg, läßt sie ihr Leben Revue passieren: die Geburt als uneheliches Kind in einem Blechschuppen 1929 und den ungeliebten Namen, die wilden sechziger Jahre und den Kuß von John Lennon in Hamburg, die Zeit als Model und Bob, der sie zur Fotografie brachte, die drei Söhne von neun Männern und vieles mehr; alles schnoddrig, frech und ohne alle Wehleidigkeit, obwohl sie als Pflegefall genug Grund zur Klage hätte. Die eigens komponierte Musik kommt von Martina Eisenreich (Geige) und Stephan Glaubitz (Kontrabaß).</description>
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      <title>radioTexte / MenschenBilderBücher: Prominente Leser und ihr Lieblingsbuch - 04.10.2011</title>
      <pubDate>Tue, 04 Oct 2011 21:03:01 +0200</pubDate>
      <description>Frido Mann, der Lieblingsenkel von Thomas Mann, stellt ein Buch über die Entstehung des Universums vor: "Reise zur Stunde Null". Autoren sind die französischen Wissenschaftsjournalisten Igor und Grichka Bogdanov. Der Bildband mit spektakulären Aufnahmen beschäftigt sich mit einigen Thesen zum Ursprung des Kosmos, und die Zwillingsbrüder Bogdanov formulieren auch ihre Prognosen über die Zukunft unseres Planeten. Mit Frido Mann und Antonio Pellegrino. Die Textausschnitte liest Christian Baumann.</description>
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      <title>Das offene Buch: Island unterwegs (3) - "Die Teufelsinsel" - Ulrike Kriener liest Einar Kárason - 02.10.2011</title>
      <pubDate>Sun, 02 Oct 2011 11:00:01 +0200</pubDate>
      <description>"Das Alte Haus sprühte vor Leben. Essensgeruch aus der Küche." Einar Kárason, einer der populärsten Autoren Islands, versetzt uns in seiner modernen Familiensaga mitten ins pralle Leben der Hauptstadt. Es liest Ulrike Kriener. Die Lesung führt in die Barackensiedlung mit Karolina, der Wahrsagerin, mit Gogo, die der Großfamilie diverse uneheliche Kinder beschert und all den anderen. In der Live Musik, die Martina Eisenreich eigens für die Afterwork-Reihe komponierte, wird ihre Geige vom Akkordeon Hansi Zellers begleitet. Am Dienstag, 4.10., 18.30 Uhr, im Literaturhaus München.</description>
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      <title>radioTexte / Zora del Buono: Hundert Tage Amerika - 13.09.2011</title>
      <pubDate>Tue, 13 Sep 2011 21:03:01 +0200</pubDate>
      <description>Zora del Buono, die Schweizer Autorin und Mitbegründerin der Zeitschrift "mare", unternahm mit ihrem Hund Lino eine Reise von Neufundland bis Florida. "100 Tage Amerika - Begegnungen zwischen Neufundland und Key West" ist der Titel ihres Buches, in dem sie ihre Erfahrungen in mehreren Staaten und Städten an der amerikanischen Ostküste schildert. Mit Zora del Buono, Annette Wunsch und Antonio Pellegrino</description>
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      <itunes:keywords>Zora del Buono: Hundert Tage Amerika; Sprecher: Annett Wunsch, radioTexte, Lesung, Literatur, Podcast, das offene Buch, Weltliteratur, Klassiker, Bayern 2, Bayerischer Rundfunk</itunes:keywords>
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      <title>radioTexte / Heinrich von Kleists Novelle "Michael Kohlhaas" (2/2) - 10.09.2011</title>
      <pubDate>Sat, 10 Sep 2011 21:03:01 +0200</pubDate>
      <description>Kohlhaas rechtfertigt sein Handeln vor Martin Luther, der ihn zunächst verurteilt hatte, sich später aber für ihn einsetzt. Doch die Tronka-Junker versuchen mit allen Mitteln, Kohlhaas' Forderungen niederzuschlagen. Und längst ist der frühere Pferdehändler mit seiner Bande auch ein Politikum zwischen Sachsen und Brandenburg geworden. - Sie hören eine historische Aufnahme; Hans Steins Lesung stammt aus der Zeit des Kalten Krieges - heute wie damals sind und waren Kleists Themen Recht und Rache, Selbstjustiz und Selbstgerechtigkeit von überraschender Aktualität. Redaktion und Moderation: Judith Heitkamp.</description>
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      <title>Das offene Buch: "Mittelreich" - Bierbichler liest Bierbichler (3) - 04.09.2011</title>
      <pubDate>Sun, 04 Sep 2011 11:30:01 +0200</pubDate>
      <description>"Mittelreich" ist der Seewirt vor den Toren Münchens, reicher jedenfalls als alle andern im Dorf und Mittelpunkt einer Familiengeschichte, die zur Geschichte des ganzen Landes wird. Josef Bierbichler schlägt mit seinem ersten Roman einen großen Bogen über 400 Seiten, 70 Jahre und drei Generationen, von der Mobilmachung im Ersten Weltkrieg über die NS-Zeit und Adenauer-Deutschland bis zur Stationierung der Pershing-Raketen 1984. Erzähler und Chronist ist Semi, Klosterschüler und Sohn des Seewirts, auf den in dieser dritten und letzten Lesung der Blick fällt. Der Schauspieler Josef Bierbichler erweist sich dabei als sprachmächtiger Autor. Für Bayern 2 liest er und erzählt von Leben und Schreiben.</description>
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      <title>radioTexte / Heinrich von Kleists Novelle "Michael Kohlhaas" (1/2) - 03.09.2011</title>
      <pubDate>Sat, 03 Sep 2011 21:03:01 +0200</pubDate>
      <description>"Verstoßen nenne ich den, dem der Schutz der Gesetze versagt ist!" Der Zorn des Michael Kohlhaas lodert - zwei schöne Pferde hat man ihm verschandelt, und der Junker Wenzel von Tronka, der eigentlich Wiedergutmachung leisten müsste, denkt nicht daran. Er hat die Macht, das lässt er spüren. Doch damit treibt er den Pferdehändler zur Selbstjustiz, gibt ihm, so das berühmte Zitat, " ... die Keule, die mich selbst schützt, in die Hand." Es beginnt eine Racheorgie, die immer blutiger und immer grausamer wird und schließlich in Mordbrennerei und Brandstiftung mündet. Zum 200. Todesjahr Kleists wiederholt Bayern 2 eine Archivaufnahme mit Hans Stein. Redaktion und Moderation: Judith Heitkamp.</description>
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      <title>radioTexte / "Nie war es herrlicher zu leben" Das geheime Tagebuch des Herzogs Emanuel von Croÿ - 30.08.2011</title>
      <pubDate>Tue, 30 Aug 2011 21:03:01 +0200</pubDate>
      <description>Die Tagebücher des Herzogs von Croÿ sind eine einzigartige Fundgrube. Sie gewähren Einblick in das höfische Leben am Vorabend der Französischen Revolution und stellen eine Gesellschaft zwischen Intrige und Eleganz, Kunstübung und Machtstreben vor. Mit Hans Pleschinski und Antonio Pellegrino. Es liest Rainer Bock.</description>
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      <title>Das offene Buch: "Mittelreich" - Bierbichler liest Bierbichler (2) - 28.08.2011</title>
      <pubDate>Sun, 28 Aug 2011 11:00:01 +0200</pubDate>
      <description>Eigentlich wollte Pankraz Musiker werden, aber nach den Stürmen des Himmels und der kriegerischen Zeiten wird er dann doch Seewirt, Familienoberhaupt, ländlicher Unternehmer im leuchtend gelben Bauernrenaissanceschlösschen, draußen vor den großen Toren Münchens, direkt am Seeufer. Mehr und mehr kommen Städter aufs Land, seit die Bahn hinausfährt. Mit den Gästen zieht etwas Welt aufs Land, versöhnen sich Norden und Süden, scheinbar wenigstens. Bis Fremde auf Dauer kommen, Zwangsarbeiter, Flüchtlinge, Menschen wie Viktor, der Bankangestellte, dem die Russen die Heimat nahmen; oder das feine, aber falsche Fräulein Zwittau, das nach Jahrzehnten für eine große Überraschung sorgt. Die zweite Lesung erzählt die Geschichte dieser Tochter eines adeligen Rittmeisters aus Ostpreußen, die der Krieg nach Westen spülte.</description>
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      <title>Das offene Buch: "Mittelreich" - Bierbichler liest Bierbichler (1) - 21.08.2011</title>
      <pubDate>Sun, 21 Aug 2011 11:00:01 +0200</pubDate>
      <description>Draußen vor den Toren der großen Stadt "Minga"/ München, steht es: das Wirtshaus am Starnberger See, das jeder kennt, der Roman aber nicht beim Namen nennt. "Mittelreich" heißt das Roman-Debüt des wirkungsmächtigen Schauspielers Josef Bierbichler, der sich mit diesem 400-Seiten-Roman als kapitaler Autor erweist. Seine Geschichte vom Seewirt verbindet Familien- und Weltpolitik, persönliche Schicksale und gesellschaftliche Themen und schlägt einen rasanten Bogen über drei Generationen und 70 Jahre, von der Mobilmachung 1914 über Adenauer-Deutschland bis zur Stationierung der Pershing-Raketen 1984. - Exklusiv und noch vor Erscheinen von Buch und Hörbuch, das Bayern 2 in Kooperation mit dem Audio-Verlag produziert hat, liest Josef Bierbichler im Offenen Buch aus "Mittelreich". Im Zentrum des Roman und dieser ersten Lesung steht der Seewirt Pankraz Birnberger, der lieber Sänger geworden wäre, dann aber doch das Erbe als Land- und Gastwirt antreten muß und sich zum Unternehmer mausert. Ein gewaltiger Sturm im Februar 1954 wird sein Schlüsselerlebnis. Moderation und Redaktion: Cornelia Zetzsche</description>
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      <title>radioTexte / WIlliam Thackeray: Jahrmarkt der Eitelkeiten (6/6) - 20.08.2011</title>
      <pubDate>Sat, 20 Aug 2011 21:03:01 +0200</pubDate>
      <description>Becky und Rawdon leben nun in London, hoch verschuldet, aber auf großem Fuß, und Rebecca erkämpft sich mit unermüdlichem Einsatz Zutritt zu den besten Kreisen. Die Beziehungen zu Lord Steyne sind ein Spiel mit dem Feuer - während sie ihn für ihre Zwecke benutzt, erhofft er sich weitergehende Vergünstigungen ... ein Abend bei Steyne endet für Rawdon Crawley unangenehm: Einer seiner Gläubiger lässt ihn auf dem Heimweg verhaften, Rawdon landet im Schuldgefängnis. Aus dieser Situation ergibt sich ein Showdown, mit dem wir unsere Lesung aus Thackerays Vanity Fair abschließen. Es liest Percy Adlon. Moderation und Redaktion: Judith Heitkamp.</description>
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      <title>radioTexte / WIlliam Thackeray: Jahrmarkt der Eitelkeiten (5/6) - 13.08.2011</title>
      <pubDate>Sat, 13 Aug 2011 21:03:01 +0200</pubDate>
      <description>Beckys und Rawdons Hoffnungen auf Wiederaufnahme in die Gunst der Erbtante haben sich nicht erfüllt. Das Paar flieht vor seinen Gläubigern eine Zeitlang nach Frankreich und richtet sich dann in der Londoner Carson Street häuslich ein - wie immer auf Pump. Becky arbeitet weiter am gesellschaftlichen Aufstieg. Sie schart einen Kreis von Verehrern um sich, die vor allem nach ihren Beziehungen in beste Kreise ausgewählt werden. Besonders von Lord Steyne verspricht sie sich Zugang zur haute volée - nicht zu Unrecht, wie sich herausstellen wird. Es liest Percy Adlon. Moderation und Redaktion: Judith Heitkamp.</description>
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      <title>radioTexte / William Thackeray: Jahrmarkt der Eitelkeiten (4/6) - 06.08.2011</title>
      <pubDate>Sat, 06 Aug 2011 21:03:01 +0200</pubDate>
      <description>Rebecca hat - zum Erstaunen des Publikums und des Bewerbers - Sir Pitts Heiratsantrag abgelehnt und erklärt, schon verheiratet zu sein. Mit wem, das wird in der heutigen Folge erhellt. Die Nachricht erschüttert auch die anderen Familienmitglieder, und besonders Mrs Bute Crawley gedenkt, daraus Kapital zu schlagen im Hinblick auf die Sympathien der Erbtante. Vierter Teil der viktorianischen Soap Opera, mit der der vor 200 Jahren geborene Thackeray seinen Erfolg begründete. Es liest Percy Adlon. Moderation und Redaktion: Judith Heitkamp.</description>
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      <title>radioTexte / William Tackeray: Jahrmarkt der Eitelkeiten (3/6) - 30.07.2011</title>
      <pubDate>Sat, 30 Jul 2011 21:03:01 +0200</pubDate>
      <description>Auf dem Adelsgut Queen's Crawley tun sich für Rebecca Sharp gleich mehrere Perspektiven auf. Da gibt es die Söhne des Barons, dann den Baron Sir Pitt selbst, der allerdings etwas schrullig und außerdem noch verheiratet ist, und andererseits die reiche Erbtante, um deren Gunst sich alle Familienmitglieder bemühen. Unser Ausflug ins frühe viktorianische England führt diesmal aufs Land. Zweiter Teil des Epos, mit dem Thackeray seinen Erfolg begründete. Es liest Percy Adlon. Moderation und Redaktion: Judith Heitkamp.</description>
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      <title>radioTexte / William Thackeray: Jahrmarkt der Eitelkeiten (2/6) - 23.07.2011</title>
      <pubDate>Sat, 23 Jul 2011 21:03:01 +0200</pubDate>
      <description>Auf dem Adelsgut Queen's Crawley tun sich für Rebecca Sharp gleich mehrere Perspektiven auf. Da gibt es die Söhne des Barons, dann den Baron Sir Pitt selbst, der allerdings etwas schrullig und außerdem noch verheiratet ist, und andererseits die reiche Erbtante, um deren Gunst sich alle Familienmitglieder bemühen. Unser Ausflug ins frühe viktorianische England führt diesmal aufs Land. Zweiter Teil des Epos, mit dem Thackeray seinen Erfolg begründete. Es liest Percy Adlon. Moderation und Redaktion: Judith Heitkamp.</description>
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      <title>radioTexte / radioTexte / Ernest Thompson Seton: Das Manifest des roten Mannes (2) - 19.07.2011</title>
      <pubDate>Tue, 19 Jul 2011 21:03:01 +0200</pubDate>
      <description>Ernest Thompson Setons wohl wichtigstes Werk "The Gospel of the Redman" wurde nach kritischer Überprüfung durch amerikanische Wissenschaftler und Vertreter der amerikanischen Ureinwohner 1935 veröffentlicht. Durch eigene Beobachtung und längeres Leben bei den Indianern lernte der Schriftsteller und Maler deren Leben, Geschichte und Religion kennen. Mit seinem Werk "Das Manifest des Roten Mannes" setzte er, angefangen von den Entstehungsmythen der Welt, über Glaubensvorstellungen, Ethik, Ehe und Kindererziehung bis zu den Alltagsgebräuchen einem im Einklang mit der Schöpfung stehenden Menschen ein Denkmal. Mit Horst Raspe und Antonio Pellegrino.</description>
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      <title>radioTexte / William Tackeray: Jahrmarkt der Eitelkeiten (1/6) - 16.07.2011</title>
      <pubDate>Sat, 16 Jul 2011 21:03:01 +0200</pubDate>
      <description>Rebecca Sharp ist Anfang 20, hübsch, schlau und pragmatisch, und sie denkt gar nicht daran, den Rest ihres Lebens als mittellose Gouvernante zu verbringen. Damit ist sie nicht ganz so rührend und blauäugig, wie man die jungen Heldinnen seinerzeit gerne hatte. Doch auch das konservative Publikum kommt nicht zu kurz in William Thackerays Roman "Jahrmarkt der Eitelkeit" - schließlich gibt es noch Rebeccas Freundin Amelia. Ein Ausflug ins frühe viktorianische England in sechs Folgen - erster Teil. Es liest Percy Adlon. Moderation und Redaktion: Judith Heitkamp.</description>
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      <itunes:summary>Rebecca Sharp ist Anfang 20, hübsch, schlau und pragmatisch, und sie denkt gar nicht daran, den Rest ihres Lebens als mittellose Gouvernante zu verbringen. Damit ist sie nicht ganz so rührend und blauäugig, wie man die jungen Heldinnen seinerzeit gerne hatte. Doch auch das konservative Publikum kommt nicht zu kurz in William Thackerays Roman "Jahrmarkt der Eitelkeit" - schließlich gibt es noch Rebeccas Freundin Amelia. Ein Ausflug ins frühe viktorianische England in sechs Folgen - erster Teil. Es liest Percy Adlon. Moderation und Redaktion: Judith Heitkamp.</itunes:summary>
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      <title>radioTexte / Ernest Thompson Seton: Das Manifest des roten Mannes (1) - 12.07.2011</title>
      <pubDate>Tue, 12 Jul 2011 21:03:01 +0200</pubDate>
      <description>Ernest Thompson Setons wohl wichtigstes Werk "The Gospel of the Redman" wurde nach kritischer Überprüfung durch amerikanische Wissenschaftler und Vertreter der amerikanischen Ureinwohner 1935 veröffentlicht. Durch eigene Beobachtung und längeres Leben bei den Indianern lernte der Schriftsteller und Maler deren Leben, Geschichte und Religion kennen. Mit seinem Werk "Das Manifest des Roten Mannes" setzte er, angefangen von den Entstehungsmythen der Welt, über Glaubensvorstellungen, Ethik, Ehe und Kindererziehung bis zu den Alltagsgebräuchen einem im Einklang mit der Schöpfung stehenden Menschen ein Denkmal. Mit Horst Raspe und Antonio Pellegrino.</description>
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      <title>Das offene Buch: Das Beste aus Klagenfurt - 10.07.2011</title>
      <pubDate>Sun, 10 Jul 2011 11:00:01 +0200</pubDate>
      <description>Worte, Texte, Debatten, Stimmen sind verklungen im seeblauen Bühnenbild, die Choreographie des gemeinsamen Lesens, Hörens, Umblätterns ist vorüber. Die Klagenfurterin Maja Haderlap hat den Bachmann-Preis 2011 gewonnen. "Im Kessel" heißt ihr Text, eine Familiengeschichte und die Geschichte von Verfolgung und Widerstand der Kärntner Slowenen zwischen 1942 und heute. Auf Platz zwei: Steffen Popp mit seiner poetischen Rekonstruktion eines verschwundenen Glashüttendorfes in Thüringen. Platz drei: Nina Bußmann. Sie erzählt von einem Lehrer-Schüler-Konflikt und von Schramm, dessen Ordnungssysteme von einem Schüler ausgehebelt werden. "Große Ferien" ist ein Kunstwerk der Aussparung. Was wirklich passiert, erfährt der Leser nicht, alles bleibt in der Schwebe. Ein Schattenspiel. Cornelia Zetzsche präsentiert die drei besten Texte vom Klagenfurter Wettlesen um den Bachmann-Preis.</description>
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      <title>radioTexte / Jeremias Gotthelf: Die schwarze Spinne (3) - 09.07.2011</title>
      <pubDate>Sat, 09 Jul 2011 21:00:01 +0200</pubDate>
      <description>Erst sieht der Fleck auf Christines Wange aus wie ein Muttermal. Aber er wächst. "Je näher der Tag kam, desto mächtiger dehnte der schwarze Punkt sich aus, deutliche Beine streckte er von sich aus, kurze Haare trieb er empor, und zum Kopfe ward der Höcker, und glänzend und giftig blitzte es aus demselben wie aus zwei Augen hervor" ... Literatur mit teuflischen Spinnen, denn um eine solche handelt es sich, die aus Christine herauswächst und schlimmer noch, in sie hinein. Ein 1842 erschienener Klassiker aus der Schweiz, gelesen von Martin Umbach und Annett Wunsch. Regie: Axel Wostry. Moderation und Redaktion: Judith Heitkamp.</description>
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      <title>radioTexte / Jeremias Gotthelf: Die schwarze Spinne (2) - 02.07.2011</title>
      <pubDate>Sat, 02 Jul 2011 21:00:01 +0200</pubDate>
      <description>Bei einer beschaulichen Taufe im Schweizer Emmental kommt die Rede auf die Legende von der fürchterlichen schwarzen Spinne, die vor langer Zeit in dieser Gegend gewütet haben soll. Und der Großvater des Täuflings fängt an, zu erzählen: Die Bauern der Gegend waren einst in tiefer Not, ihre Felder verkamen, sie hungerten, denn der mächtige Ritter von Stoffeln verlangte unmögliche Frondienste von ihnen. Eines Tages erscheint der Teufel und bietet seine Hilfe an - gegen das nächstgeborene, ungetaufte Kind in der Gemeinde. Zunächst fliehen alle voller Schrecken - später aber willigen sie ein, angesichts der aussichtslosen Lage und mit der vagen Idee, dem Pakt einfach nicht nachzukommen. Als Unterpfand erhält Christine, eine besonders forsche Bauernfrau, einen Teufelskuss auf die Wange. Es liest Martin Umbach. Regie: Axel Wostry. Moderation und Redaktion: Judith Heitkamp.</description>
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      <title>Das offene Buch: Paula Fox - "Mit sich allein" - 26.06.2011</title>
      <pubDate>Sun, 26 Jun 2011 11:00:01 +0200</pubDate>
      <description>Ein Brief bringt Gerald Tinker aus dem Gleichgewicht. Der Brief eines Mitschülers vor langer Zeit. Längst ist Gerald Ehemann und Vater. Und nun kommt dieser Brief aus Boston. Jack wünscht ein Wiedersehen. Jack ist: "aus gutem Haus", der andere, Gerald, aufgewachsen in einem heruntergekommenen Doppelhaus, die Wände so dünn, dass man nicht wusste, ob sich die Nachbarn oder die Eltern stritten; düstere Kindheitserinnerungen jedenfalls. Gerald, der Sichtbare, und Jack, der unsichtbar bleibt, aber das Geschehen bestimmt wie früher, das sind die beiden Hauptfiguren in der neuen Geschichte von Paula Fox, die, neben Autoren wie Raymond Carver und Richard Yates, zu den Klassikern der US-amerikanischen Gegenwartsliteratur gehört. Ihre Romane sind oft autobiographisch grundiert und immer großartige Gesellschaftspanoramen; "Was am Ende bleibt" etwa, das Ehedrama, das mit Shirley McLaine verfilmt wurde und 1971 den Silbernen Bären davontrug. Paula Fox lebt mit 87 Jahren in Brooklyn. Ihr Leben war eine Berg- und Tal-Fahrt: zwischen Kinderheim und Kuba, Juilliard-School, Reportagen in Nachkriegseuropa und Schreiben, langer Krankheit und Wiederentdeckung dank Jonathan Franzen. Hans-Michael Rehberg ist Gerald Tinker, der mit Jacks Brief alte Kindheitsbilder vor sich hat, die brüchige Basis seiner Existenz. Moderation und Redaktion: Cornelia Zetzsche</description>
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      <title>radioTexte / Jeremias Gotthelf: Die schwarze Spinne (1) - 25.06.2011</title>
      <pubDate>Sat, 25 Jun 2011 21:00:01 +0200</pubDate>
      <description>Pakt mit dem Teufel, todbringende Spinne, wehrlose Kinder, besessene Fremde, Fluten von Ungeziefer und Scharen von Leichen ... aber so würde Gotthelf, der eigentlich Albert Bitzius hieß und - hörbar - Prediger war, seine Geschichte natürlich niemals ankündigen. Ganz freundlich, etwas verplaudert und vor strahlender Sommerkulisse beginnt er mit einer Taufe, so recht wie im Biedermeier beliebt. Und in dieser Rahmenhandlung erst entwickelt die bedrohliche Geschichte der schwarzen Spinne ihre ganze Wucht und Präsenz. Zu hören sind Annett Wunsch und Martin Umbach. Regie: Axel Wostry. Moderation und Redaktion: Judith Heitkamp.</description>
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      <title>radioTexte / "Theurer erhabener König, gnadenreicher Herr! Beschützer, Gebieter, Schirm und Hort!" - 21.06.2011</title>
      <pubDate>Tue, 21 Jun 2011 21:30:01 +0200</pubDate>
      <description>Sie war die Tochter von Franz Liszt und Ehefrau von Hans von Bülow. Er der schwärmerische Bayernkönig. Beide waren auf ihre Weise Richard Wagner und seiner Musik verfallen. Liebe, Leid, Musik und Moneten. Ausgewählte Briefe aus der Korrespondenz zwischen Cosima Bülow-Liszt-Wagner und König Ludwig II. Mit Sylvana Krappatsch, Nico Holonics und Antonio Pellegrino.</description>
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