Get the Flash Player to see this player.
So schnell dreht sich diese Welt, dass einem leicht schwindelig wird: Was heute die Schlagzeilen bestimmt, ist morgen schon wieder vergessen. Der ZÜNDFUNK Generator setzt sich dieser Entwicklung entgegen. Er nimmt sich Zeit und geht in mehrteiligen Reihen den Dingen auf den Grund. Egal ob es um die weltweite Finanzkrise geht, um neuen Feminismus oder um die Liebe.
Podcast abonnieren:
Podcast abonnieren: hier klicken! Im neuen Fenster den Text in der Adresszeile (http://...) markieren, kopieren und danach in Ihren Podcatcher einfügen.
Sie benutzen iTunes? Dann hier klicken! iTunes startet und öffnet die Seite dieses Podcasts. Dann einfach auf "ABONNIEREN" klicken.
Anleitung: So können Sie Podcasts abspielen, herunterladen und abonnieren.
Infos zum Podcast:
Radiosendung:
Bayern 2 - ZÜNDFUNK - Generator |
Zur Sendung
Sendezeit im Radio:
jeden Sonntag um 22.05 Uhr
Podcast-Aktualisierung:
jeden Sonntag
| Wir sind die 99%: Globalisierungskritik und Occupy-Bewegung - zwei solidarische Bewegungen - 29.01.2012 | ||
| Wo sind Gemeinsamkeiten, wo sind Unterschiede? Der Zündfunk Generator untersucht Globalisierungskritik und Occupy-Bewegung und die Bedeutung ihrer Manifeste. In Spanien, Israel und den USA haben Bürger im letzten Jahr wochenlang zentrale Plätze besetzt, um für mehr Chancengerechtigkeit, gegen soziale und wirtschaftliche Ungerechtigkeit und den übermäßigen Einfluss von Unternehmen zu protestieren. „Die Empörten“ werden sie genannt, denn gerade in Spanien hielten viele der Demonstranten ein kleines Buch in der Hand: „Empört Euch!“ von Stéphane Hessel. Vor gut zehn Jahren protestierten schon einmal weltweit Menschen gegen diese Missstände und stürmten die Gipfeltreffen der G8-Staaten und der Welthandelskonferenz. Und auch damals hatte vor allem ein Buch die massenhaften Protest mitbefeuert: „No Logo“ von Naomi Klein, die Bibel der globalisierungskritischen Bewegung. Der letzte Teil der Generator-Reihe zu Solidarität untersucht Gemeinsamkeiten und Unterschiede der Globalisierungskritik und der Occupy Bewegung und die Bedeutung ihrer Manifeste. | ||
Audio im externen Player abspielen
Download starten: Rechte Maustaste und "Ziel speichern unter..." wählen.
Datum: 29.01.2012Länge: 00:52:21 Größe: 47.94 MB |
||
| Gemeinwohl-Ökonomie - ein alternatives Projekt - 22.01.2012 | ||
| Vor zwei Jahren schon wünschten sich laut einer Umfrage der Bertelsmann-Stiftung neun von zehn befragten Menschen in Deutschland und Österreich eine neue Wirtschaftsordnung. Wie könnte die aussehen? "Die gesamte wirtschaftliche Tätigkeit dient dem Gemeinwohl." So steht’s in der Bayrischen Verfassung. Das hier formulierte Ideal hat aber nur wenig mit der real existierenden Marktwirtschaft, den globalisierten Finanzsystemen, dem aktuellen Raubtierkapitalismus gemein. In diesem Generator stellen wir das Projekt vor, das Teil einer "demokratischen Bewegung von unten" sein möchte. | ||
Audio im externen Player abspielen
Download starten: Rechte Maustaste und "Ziel speichern unter..." wählen.
Datum: 22.01.2012Länge: 00:52:01 Größe: 47.63 MB |
||
| You better work alone? Gewerkschaften in Zeiten der Krise - 15.01.2012 | ||
| Betonköpfe, Reformverweigerer, Sozialromantiker: Es ist noch nicht lange her, da hatten Gewerkschaften einen denkbar schlechten Ruf. Mittlerweile hat sich das geändert. Ihre Beliebtheit verdanken die Arbeitnehmerorganisationen der Krise. Hier waren sie als Krisenmanager gefragt. Und dennoch: Viele Branchen und Regionen sind heute gewerkschaftsfreie Zonen, noch nie waren so wenig Menschen gewerkschaftlich organisiert. Wie verhalten sich IG Metall, Verdi und Co. angesichts immer neuer ökonomischer Hiobsbotschaften und den großen Veränderungen auf dem Arbeitsmarkt? | ||
Audio im externen Player abspielen
Download starten: Rechte Maustaste und "Ziel speichern unter..." wählen.
Datum: 15.01.2012Länge: 00:42:07 Größe: 38.56 MB |
||
| Freiheit, Demokratie und Solidarität - 08.01.2012 | ||
| Was ist geworden, aus der "Zärtlichkeit der Völker", wie man internationale Solidarität einst genannt hat. Was kann Solidarität noch bedeuten in einer von Wettbewerb und Konkurrenz bestimmten Kultur? Freiheit, Gleichheit, Geschwisterlichkeit – diese drei Forderungen der Französischen Revolution gelten noch heute als Grundlage für eine menschliche Gesellschaft und einen demokratischen Staat. Dass die drei Forderungen auch untereinander in heftige Widersprüche geraten können, demonstriert die Entwicklung der bürgerlichen Gesellschaft zur Genüge. Immer muss man, um die Gleichheit zu garantieren, die Freiheit einschränken. Oder aber die ökonomische Freiheit führt zur Abwertung der Geschwisterlichkeit, die ihrerseits an die Stelle der Gleichheit vor Gesetz und Markt tritt. Die demokratische Antwort auf die Forderung nach Freiheit, Gerechtigkeit und Solidarität lautet: Gern, aber so einfach wird das nicht. Die postdemokratische Gesellschaft scheint sich nicht nur in der Praxis, sondern auch in der Bestimmung ihrer Werte davon zu verabschieden. Freiheit? Solange sie dem Markt und dem Wachstum nicht schadet. Gerechtigkeit? Nun ja, für alle, die es sich leisten können. Solidarität? Kann man sich nicht leisten, wenn man Karriere machen will. Was ist also geworden, aus jener „Zärtlichkeit der Völker“, wie man internationale Solidarität einst genannt hat. Was kann Solidarität noch bedeuten in einer von Wettbewerb und Konkurrenz bestimmten Kultur? | ||
Audio im externen Player abspielen
Download starten: Rechte Maustaste und "Ziel speichern unter..." wählen.
Datum: 08.01.2012Länge: 00:50:11 Größe: 45.95 MB |
||
| "Die Letzten, die entdeckt wurden." Die Yanomami im Regenwald und die Außenwelt. - 11.12.2011 | ||
| Ein Gespräch Ein Gespräch mit der Ethnologin Gabriele Herzog-Schröder über die Yanomami. Die Münchner Ethnologin hat immer wieder in Dörfern der venezolanischen Yanomami gelebt und geforscht. Es waren lange Zeit nur wenige Weiße, die den Yanomami im venezolanischen Regenwald am oberen Orinoko begegneten: Kautschuksammler, Holzfäller, Missionare, Forscher. „Diese Leute waren für die Yanomami wie Gespenster aus einer fremden Sphäre. Die Vorstellung, dass da draußen wahnsinnig viele andere Menschen leben und dass sie, die Yanomami, eine Minderheit sind, sickerte erst in den 1980er bis 90er Jahren ein und war eine erschreckende Erkenntnis für sie“, sagt Gabriele Herzog-Schröder. | ||
Audio im externen Player abspielen
Download starten: Rechte Maustaste und "Ziel speichern unter..." wählen.
Datum: 11.12.2011Länge: 00:55:44 Größe: 51.03 MB |
||
| Ausgeschlossen eingeschlossen. Roma in Deutschland - 04.12.2011 | ||
| Wer sind die Roma? Warum scheinen sie in Europa einfach nicht anzukommen? Und ist in der unbekannten Geschichte der Roma ein Happy End vorgesehen? Ein Generator auf Spurensuche. Nach über 600 Jahren in Europa hat sich die Lage der Roma keinen Deut gebessert, im Gegenteil. Mit der EU-Osterweiterung begann eine neue Welle der Roma-Verfolgung. In Osteuropa und auf dem Balkan haben sich verheerende Slums gebildet, es kommt immer wieder zu Progromen. In Deutschland stehen weitere Tausende vor der Abschiebung in den Kosovo und andere Länder, wo sie kaum Chancen haben, dem Teufelskreislauf der Armut zu entkommen. Wer sind die Roma überhaupt? Warum scheinen sie in Europa einfach nicht anzukommen? Und ist in der unbekannten Geschichte der Roma ein Happy End vorgesehen? Ein Generator auf Spurensuche mit u.a. Klaus-Michael Bogdal (Autor von 'Europa erfindet die Zigeuner'), Hamze Bytyci (Amaro Drom Berlin) und Markus End (Antiziganismusforscher an der TU Berlin) | ||
Audio im externen Player abspielen
Download starten: Rechte Maustaste und "Ziel speichern unter..." wählen.
Datum: 04.12.2011Länge: 00:52:25 Größe: 47.99 MB |
||
| Kleine Völker aller Welt, vereinigt Euch! Die UNPO - eine Lobbyorganisation für Minderheiten. - 27.11.2011 | ||
| Überall auf der Welt gibt es Völker, die gerne ihren eigenen Staat hätten, sich selbst verwalten wollen oder zumindest mehr Rechte. Die Unrepresented Nations and Peoples Organization, kurz UNPO, setzt sich dafür ein. Die Palästinenser haben bei der UNO ihre Vollmitgliedschaft beantragt. Aber sie sind lange nicht die einzigen, die mit im globalen Wohnzimmer mitreden möchten: Überall auf der Welt gibt es Völker, die gerne ihren eigenen Staat hätten, sich selbst verwalten wollen oder zumindest mehr Rechte. Ihre Forderungen führen häufig zu Konflikten mit den für sie zuständigen Landesregierungen. Also versuchen diese Minderheiten, international Gehör zu finden - weshalb einige von ihnen, wie die Tibeter oder die Krimtataren, vor 20 Jahren ihre eigene Vertretung gegründet haben - die Unrepresented Nations and Peoples Organization, kurz UNPO. Diese Organisation der nicht-repräsentierten Nationen und Völker macht Lobbyarbeit für Minderheiten, von denen viele nicht einmal wissen, wo sie sie auf der Weltkarte suchen sollen. im zweiten Teil der Generator-Reihe "Minority Report" stellt der Zündfunk die Arbeit dieser "alternativen UNO" vor - ist mit beim Workshop in Den Haag mit dabei, wo die UNPO junge Minderheitenvertreter im Selbstmarketing schult, spricht mit Minderheiten über ihre Situation und Forderungen - und reflektiert mit der Politikwissenschaftlerin Karin Schnebel über die Selbstbestimmung von Minderheiten. | ||
Audio im externen Player abspielen
Download starten: Rechte Maustaste und "Ziel speichern unter..." wählen.
Datum: 27.11.2011Länge: 00:45:55 Größe: 42.05 MB |
||
| Mythos und Realität der amerikanischen Urbevölkerung - 20.11.2011 | ||
| Der Generator kontrastiert klassische literarische Indianer-Abenteuer mit den Versuchen der Indianer, den Klischees ein differenziertes, pluralistisches Bild der indianischen Gesellschaften entgegen zu setzen. In seinem fünf-bändigen „Lederstrumpf“-Werk erzählte James Fenimore Cooper abenteuerliche Geschichten aus dem Kampf des weißen Amerika um Land und Vorherrschaft. Die Indianer spielen darin eine tragische Rolle, indem sie als Scouts und Helfer der Weißen dazu beitragen, diesen Prozess zu vollenden. Die populäre Kultur reduzierte den Indianer weitgehend auf die Klischeebilder der Rothaut zu Pferde mit Federschmuck und Tomahawk – mal edler naturverbundener Wilder, mal verschlagener Bösewicht – oder des alkoholbenebelten letzten Mohikaners im Reservat. Wurde das Verhältnis zwischen der nordamerikanischen Urbevölkerung und den Eroberern lange ausschließlich aus Sicht der Weißen beschrieben, begannen die Indianer Mitte des 20. Jahrhunderts, ihre Geschichte selbst zu schreiben. Dee Browns „Begrabt mein Herz an der Biegung des Flusses“ wurde ein internationaler Erfolg. Aktuell bemühen sich indianische Filmemacher, von Gegenwart und Vielfalt der indigenen Völker Nordamerikas zu erzählen. Der Generator kontrastiert klassische literarische Indianer-Abenteuer mit den Versuchen der Indianer, ihre kulturelle Autonomie zurückzugewinnen und den Klischees ein differenziertes, pluralistisches Bild der indianischen Gesellschaften entgegen zu setzen. | ||
Audio im externen Player abspielen
Download starten: Rechte Maustaste und "Ziel speichern unter..." wählen.
Datum: 20.11.2011Länge: 00:49:16 Größe: 45.12 MB |
||
| "Photography is a voice." Der Bildermacher Paolo Pellegrin - 13.11.2011 | ||
| Der Mann ist ein Meister im Geschichtenerzählen. Seine Reportagen sind drastisch, aber auch poetisch und anrührend. Paolo Pellegrin gilt als einer der besten Fotojournalisten unserer Zeit. "Fotografie ist eine subjektive und unvollständige Wiedergabe der Realität", sagt Paolo Pellegrin. "Das sind alles kristallisierte Ausschnitte einer größeren Sache, die ich als Fotograf erlebt habe. Und sie alle erzählen jeweils eine Geschichte." Nachrichtenmagazine und Wochenzeitungen, "Newsweek" oder "Die Zeit" sind stolz, dass Paolo Pellegrin ihnen Bilder aus aller Welt liefert. Selbst in der schnelllebigen und launischen Blogosphäre des Internets begegnet man ihm, der ein Vollmitglied bei der legendären Fotoagentur "Magnum" ist, mit großem Respekt. So, als sei der 47-jährige Römer schon ein Klassiker. Zurzeit sind viele seiner Reportagen und Portraits in der Münchner Ausstellung "Paolo Pellegrin - Retrospective" zu sehen, im Kunstfoyer der Versicherungskammer Bayern. Vor dezent schwarz getünchten Wänden, Quadratmeter groß: Bilder aus Sumatra, nach dem Tsunami von 2005 aufgenommen; Fotos von Revolutionären auf dem Tahrirplatz; von Kämpfern im Gazastreifen; von Gläubigen, die den Tod von Papst Johannes Paul II. betrauern. Für diese Portraits vom Petersplatz wurde Pellegrin mit dem "World Press Photo Award" ausgezeichnet, um nur eine von vielen Auszeichnungen zu nennen. Judith Schnaubelt ist mit dem berühmten Fotografen durch die Ausstellung gegangen und hat mit ihm über seine Kunst und sein Selbstverständnis gesprochen. | ||
Audio im externen Player abspielen
Download starten: Rechte Maustaste und "Ziel speichern unter..." wählen.
Datum: 13.11.2011Länge: 00:51:48 Größe: 47.43 MB |
||
| Tim und Struppi und das Geheimnis des Erfolges - 06.11.2011 | ||
| Eine kleine Reise ins Innenleben eines Helden vom Rang von Odysseus, Siegfried, Popeye und den Beatles 24 Bände umfassen die Comic-Abenteuer von "Tim und Struppi" ("Les aventures de Tintin"), die der belgische Autor und Zeichner Georges Remi, genannt Hergé, von 1929 bis zu seinem Tod im Jahr 1983 gestaltete. Für diese Serie ist das Wort "Klassiker" eine Untertreibung. "Tintin" ist weit mehr als eine Abenteuerserie, die die franko-belgische Comic-Kultur maßgeblich beeinflusste: Es ist die Arbeit, die den Stil der "ligne claire" begründete. Und Hergés Konzept der Verbindung von Abenteuer, Komik und Satire wurde prägend für die graphische Kunst in Europa. Und Tintin zeigt eine Weltsicht voller Zeitgeist, Widerspruch und sogar rassistischem Abgrund. Nun hat sich der amerikanische Regisseur Steven Spielberg einen Traum erfüllt und einen, nein, natürlich den großen Tintin-Film gedreht. | ||
Audio im externen Player abspielen
Download starten: Rechte Maustaste und "Ziel speichern unter..." wählen.
Datum: 06.11.2011Länge: 00:46:47 Größe: 42.84 MB |
||
| Die Angst, die Krise und das Bürgertum - 30.10.2011 | ||
| Rechte, vor allem antimuslimische und sozialdarwinistische Einstellungen nehmen in Deutschland zu, insbesondere in der gesellschaftlichen Mitte. Etwa 60 Prozent der Deutschen haben dem Islam gegenüber eine negative Einstellung. In Dänemark, Frankreich und den Niederlanden sind es dagegen nur rund 35 Prozent. Das fand vergangenes Jahr eine Studie der Universität Münster heraus. 2010 kamen gleich mehrere wissenschaftliche Studien zu dem Ergebnis: antimuslimische und sozialdarwinistische Einstellungen nehmen in Deutschland zu, insbesondere in der gesellschaftlichen Mitte. Die Forscher der Bielefelder Studie "Deutsche Zustände" sprachen entsprechend von einer zunehmenden "Verrohung des Bürgertums". Die wochenlange Mediendebatte um Thilo Sarrazin Buch "Deutschland schafft sich ab" im Herbst 2010 war dabei nicht Auslöser, sondern nur Symptom dieser Stimmung, die schon viel länger im Verborgenen brodelte. Der Zündfunk Generator begibt sich auf Ursachenforschung. | ||
Audio im externen Player abspielen
Download starten: Rechte Maustaste und "Ziel speichern unter..." wählen.
Datum: 30.10.2011Länge: 00:52:15 Größe: 47.84 MB |
||
| So it goes. Von der Selbstverständlichkeit mit Rechtsextremismus umzugehen - 23.10.2011 | ||
| Ralf Homann nimmt die alljährliche Demonstration der Neonazis in Dresden, zum Anlass die sächsische Hauptstadt und Initiativen in den Neuen Bundesländern zu besuchen. In den neuen Bundesländern setzen sich Mobile Beratungsstellen, kirchliche Gruppen oder Kulturinitiativen für Zivilcourage und gegen Rechtsextremismus ein. Manche ihrer Aktiven kommen aus der Demokratie-Bewegung der Wendezeit oder haben sich bereits mit dem Auftreten der Neonazis in der DDR befasst. Ihre große Erfahrung im Umgang mit autoritären Strukturen und in der Förderung der Demokratie kommt ihnen in ihrer Arbeit heute zu Gute. Seit diesem Jahr jedoch müssen Einrichtungen, die sich gegen Rechtsextremismus einsetzen, eine sogenannte Demokratie-Erklärung unterschreiben. Diese Extremismusklausel erinnert an die DDR, die für ihre Gesinnungsschnüffelei bekannt war. Ralf Homann nimmt die alljährliche Demonstration der Neonazis in Dresden, die größte in Europa, zum Anlass die sächsische Hauptstadt und Initiativen in den neuen Bundesländern zu besuchen. Ein Zündfunk-Generator über die Selbverständlichkeit im Umgang mit Rechtsextremisten. | ||
Audio im externen Player abspielen
Download starten: Rechte Maustaste und "Ziel speichern unter..." wählen.
Datum: 23.10.2011Länge: 00:49:38 Größe: 45.46 MB |
||
| Die Freiheit, die sie meinen. Ein Blick auf die rechte Medienlandschaft - 16.10.2011 | ||
| Ein Blick auf Deutschlands rechte Medienszene. Wie tickt sie? Wo sind die Gemeinsamkeiten und Unterschiede zwischen islamkritischen Blogs und rechtskonservativen Blättern? 1500 Seite umfasst das Manifest von Anders Behring Breivik, das er Ende Juli 2011 ins Netz stellt, kurz bevor er 77 Menschen tötet. Die 1500 Seiten hat Breivik nur zu einem kleinen Teil selbst geschrieben. Zum größten Teil bestehen sie aus fremden Texten, etwa die des norwegischen Bloggers Fjordman, den Breivik als seinen Lieblingsschriftsteller bezeichnet. Es ist ein Patchwork-Manifest, zusammengesetzt aus unterschiedlichen Texten, an mancher Stelle modifiziert, ein Mashup der konservativen, christlich-fundamentalistischen und islamfeindlichen Szene. Zum Auftakt seiner Serie über neue Formen von Rechtsextremismus wirft der Generator einen Blick auf die rechte Medienszene. Wie tickt sie? Wo sind die Gemeinsamkeiten zwischen islamkritischen Blogs und rechtskonservativen Blättern? Und wo die Unterschiede? | ||
Audio im externen Player abspielen
Download starten: Rechte Maustaste und "Ziel speichern unter..." wählen.
Datum: 16.10.2011Länge: 00:49:44 Größe: 45.54 MB |
||
| Pop will eat itself: Wie sich die Popmusik von der Zukunft verabschiedet - 09.10.2011 | ||
| Die Popmusik scheint in der Sackgasse, der Endlosschleife. Die Online-Händler verstopfen uns mit "Best-Of"Reihen alter Künstler, permanent gibt es Wiedervereinigungen von Uralt- Bands, ein Revival reiht sich an das nächste. yDie Popmusik scheint in der Sackgasse, der Auslaufrille, der Endlosschleife. Die Online-Händler verstopfen uns mit "Best-Of" und "Essential"-Reihen alter Künstler, permanent gibt es Wiedervereinigungen von Uralt- Bands, die man schon damals nicht mochte, ein Revival reiht sich an das nächste, vollkommen egal, ob Folk oder Neo-Soul und zu allem Überfluss führen sogar Künstler wie Sonic Youth und Primal Scream ihre erfolgreichsten Alben noch mal live auf. Hat die Popmusik die Zukunft aufgegeben, hat sie sich sogar von der Gegenwart abhängen lassen? Kann sie dann überhaupt noch analytische oder diagnostische Aussagen über unsere Zeit machen? Ist der Popmusik der Fortschrittsglaube abhanden gekommen? Gilt "No Future" nun, nur anders, für die Popmusik an sich. Und was bedeutet es für Bedeutung und Aussagekraft von Popmusik, wenn ihr nichts Neues mehr einfällt? | ||
Audio im externen Player abspielen
Download starten: Rechte Maustaste und "Ziel speichern unter..." wählen.
Datum: 09.10.2011Länge: 00:52:42 Größe: 48.25 MB |
||
| Irgendwie Bayern, oder: Wie viel Region verträgt die Popkultur? - 02.10.2011 | ||
| Mit Pauken und Trompeten ist vor nicht allzu langer Zeit die bayerische Kultur zurück gekommen auf die Bühne des Pops. Mit Bands wie La Brass Banda, Kofelgschroa, Holstuonarmusigbigbandclub und ähnliche. Doch was als Subkultur begonnen hat, das wird zunehmend vom musikalischen Mainstream aufgesogen. Der Zündfunk-Generator fragt deshalb: Wie geht es weiter mit der Sehnsucht nach dem authentischen Bayern? | ||
Audio im externen Player abspielen
Download starten: Rechte Maustaste und "Ziel speichern unter..." wählen.
Datum: 02.10.2011Länge: 00:59:44 Größe: 54.69 MB |
||
| Spiel des Lebens. Wie Gamification die Welt verändert. - 25.09.2011 | ||
| Reality is Broken - Why Games Make Us Better and How They Can Change the World" heißt eine Bibel der digitalen Bohème. Darin beschreibt die amerikanische Spieledesignerin Jane McGonigal ihre Zukunftsvision und fordert die Menschheit dazu auf, größere und bessere Spiele zu spielen, um Probleme wie Hunger, Armut und Krieg zu bekämpfen. Soweit zur Utopie, die Horrorvision der Gamification sieht ganz anders aus: Jede Müslipackung, jede Zahnbürste überhaupt die ganze Umwelt ist - ausgestattet mit Sensoren - zum 24 Stunden Spiel mutiert. Der Mensch bekommt darin lediglich die Rolle einer ferngesteuerten Spielfigur. Die soll vor allem eines machen: Konsumieren Der Zündfunk Generator sagt: "Mögen die Spiele beginnen!" und taucht ein in das Geschäft der Gamification, die Visionen von und die Ängste vor der schönen neuen Spielwelt. | ||
Audio im externen Player abspielen
Download starten: Rechte Maustaste und "Ziel speichern unter..." wählen.
Datum: 25.09.2011Länge: 00:50:56 Größe: 46.63 MB |
||
| Voll echt! Kunst und Alltag zwischen Realität, Fiktion & Authentizitätswahn - 18.09.2011 | ||
| "Wir leben in einer vollkommen mediatisierten, simulierten und künstlichen Kultur", sagt David Shields, Schriftsteller und Autor des literarischen Manifestes Reality Hunger. "Wir sind außergewöhnlich gelangweilt und ungemein betäubt. Um uns selber wachzurütteln, begehren wir das Reale." Das Buch hat seit seinem Erscheinen für viel Aufsehen gesorgt. Schließlich versucht Shields eine Art Dichtkunst unter den Bedingungen der Mediengesellschaft herauszuarbeiten. Woher dieses Bedürfnis nach Authentizität kommt, was Realität überhaupt ist, wie "realistische" Kunstwerke aussehen könnten und wie sich Künstler und Autoren heute selbst verstehen, darum wird es im Zündfunk-Generator in der ersten Folge unserer Serie über Authentizitätswahn und Wirklichkeit gehen. Ein Copy- & Paste-Dialog zwischen Kunst und Literatur. | ||
Audio im externen Player abspielen
Download starten: Rechte Maustaste und "Ziel speichern unter..." wählen.
Datum: 18.09.2011Länge: 00:51:21 Größe: 47.02 MB |
||
| Zündfunk Fernschreiber: Texte zum besseren Verständnis der Welt - 11.09.2011 | ||
| Zur Suche nach dem Größeren lädt der Generator in einem ZÜNDFUNK-Spezial zum 11. September 2011 ein. Euro- und Schuldenkrise, Atom- und Hungerkatastrophen, Oslo und Anti-Islamismus: Was 2011 im Aufstand der Empörten, in den Krawallen der Abgehängten, in den Jugendprotesten in der ganzen Welt eskaliert, offenbart: Zu lange schon haben Weltenlenker und die, die vom sozialen und wirtschaftlichen Ungleichgewicht profitiert haben, Grundprobleme ignoriert. Gut für den ZÜNDFUNK, dass er sich bereits Anfang 2009 ein unabhängiges Beraterteam geholt hat. Ein knappes Dutzend Autoren darunter Bachmannpreisträger wie Norbert Niemann, Terézia Mora oder Jens Petersen, Gesellschafftskritiker wie Kanak-Attak- Mitbegründer Imran Ayata oder den Theaterautoren Björn Bicker. Sie vermessen immer wieder ein Stück tägliches Leben, das bestenfalls auf etwas Größeres verweist. Zur Suche nach diesem Größeren lädt der Generator in einem ZÜNDFUNK-Spezial zum 11. September 2011 ein. | ||
Audio im externen Player abspielen
Download starten: Rechte Maustaste und "Ziel speichern unter..." wählen.
Datum: 11.09.2011Länge: 00:45:21 Größe: 41.53 MB |
||
| Nerd is the new hero. Der Held des Digitalzeitalters im Theoriecheck (Wdh. v. 23.01.2011) - 14.08.2011 | ||
| Wer kennt sie nicht? Diese Jungs, die mit einem auf die Schule gingen und so ziemlich das Uncoolste waren, was es gab. Brillenträger mit merkwürdigem Humor, für die Mode ein Fremdwort war und die sich mehr für Computerprogramme als für Mädchen interessierten: Nerds. Inzwischen sind diese Typen oft zu den erfolgreichsten Geschäftsmännern eines Jahrgangs aufgestiegen. Natürlich in der IT-Branche. Ganz so wie ihr großes Vorbild Bill Gates. Seit einiger Zeit interessiert sich auch die Popkultur immer mehr für die sonderbaren Helden des Digitalzeitalters. Sie tauchen in Hollywood-Filmen auf und ein neues Subgenre im Hip-Hop nennt sich sogar nach ihnen: Nerdcore. Überhaupt hat die Bezeichnung Nerd immer mehr ihren negativen Beiklang verloren und ist zu einer stolzen Selbstbezeichnung avanciert. In der US-amerikanischen Subkultur hat sich in den letzten Jahren sogar eine regelrechte Nerd-Bewegung entwickelt, die regelmäßig im ganzen Land sogenannte "Nerd Nites" veranstaltet. Auch in Deutschland finden seit einem Jahr solche Feierabendveranstaltungen statt, auf denen selbstbewusste "Nerds" zu ihrem hoch spezialisierten Fachwissen Vorträge halten. Ania Mauruschat unterzeiht diesen "neuen Helden des Digitalzeitalters" einem Theorie-Check: Woher kommt er? Wohin führt er? Und: Warum überhaupt "er"?! | ||
Audio im externen Player abspielen
Download starten: Rechte Maustaste und "Ziel speichern unter..." wählen.
Datum: 14.08.2011Länge: 00:42:12 Größe: 38.64 MB |
||
| Wachhund für Europa - Die europäische Grenzschutzagentur Frontex. Sendung von Laura Freisberg - 31.07.2011 - 31.07.2011 | ||
| Im Frühjahr, nach den Revolutionen in Ägypten und Tunesien, waren sie plötzlich wieder da: Bilder von überfüllten Booten, darauf hauptsächlich junge Männer, die über Malta oder Lampedusa in die EU gelangen wollten. Die Reaktion der EU: Das Budget der europäischen Grenzschutzagentur "Frontex" wird erhöht. Der Generator wirft einen genaueren Blick auf Frontex und die "Bedrohungslage", die von Politik und Medien geschaffen wird, auf die seltsame Mischung aus Angst vor und Mitleid mit denen, die Europas Grenzen überwinden wollen. Dazu spricht der Zündfunk mit Karl Kopp von Pro Asyl, dem Frontex-Experten Bernd Kasparek, mit Michele Cercone, Sprecher der EU-Kommissarin Cecila Malmström und begleitet einen deutschen Polizisten bei einem Frontex-Einsatz an der griechisch-türkischen Grenze. | ||
Audio im externen Player abspielen
Download starten: Rechte Maustaste und "Ziel speichern unter..." wählen.
Datum: 31.07.2011Länge: 00:53:52 Größe: 49.32 MB |
||
| Südlicher Strand: Tourismus und Migration nach dem Arabischen Frühling. Sendung von Ralf Homann - 24.07.2011 | ||
| Spricht man von Migration und Massentourismus wirkt das Mittelmeer wie eine Spiegelachse der Verhältnisse: Soll die Migration nach Norden gestoppt werden, geht es den europäischen Verwaltungen umgekehrt um die Förderung des Tourismus an den südlichen Stränden. Diese vehemente Unterscheidung zwischen Gut und Schlecht, zwischen Tourismus und Migration ist umso überraschender, als seit etwa zwei Jahrzehnten Theoretiker an Modellen arbeiten, die gerade die Auflösung dieser Kategorien prophezeien. Modelle, die die neue Realität der Globalisierung begreifen wollen: Eine Realität, in der Mobilität und Flexibilität Schlüssel für Karriere und Wohlstand sind. Eine Realität aus Übergangszonen und Transiträumen, in denen alle zusammentreffen: Geschäftsreisende, Touristen und Migranten, Arbeitsuchende genauso wie Fernpendler, Flüchtlinge und Vagabunden. Der Zündfunk-Generator zu Theorien, Träumen und Techniken des Reisens von Marokko bis Griechenland, mit Hagen Kopp von der Initiative "kein mensch ist illegal", Alexander Göbel, dem ARD-Korrespondenten in Marokko, dem Künstler und Tourismus-Theoretiker Michael Zinganel. | ||
Audio im externen Player abspielen
Download starten: Rechte Maustaste und "Ziel speichern unter..." wählen.
Datum: 24.07.2011Länge: 00:56:11 Größe: 51.45 MB |
||
| Rückwärts in die Zukunft: Ein Marshall McLuhan Mosaik zu seinem 100. Geburtstag - 17.07.2011 | ||
| Am 21. Juli vor 100 Jahren wurde in Edmonton, Kanada, Herbert Marshall McLuhan geboren. Er war der erste intellektuelle Pop-Star des Medienzeitalters, der Entdecker der Macht der Medien, ein Clown, ein Provokateur und überzeugter Katholik, ein Hippie-Guru wider Willen, das Orakel von John Lennon, Yoko Ono und Andy Warhol, der schwer zu ergründende Medientheoretiker, der bereits 1962 das Internet prophezeit hat. Der Zündfunk-Generator hat seinen 100. zum Anlass genommen und nachgefragt: Wer war Marshall McLuhan eigentlich? Welche Thesen vertrat er? Und vor allem: Was hat Marshall McLuhan uns heute noch zu sagen? Mit dabei der Autor Douglas Coupland, der Musiker Paul D. Miller aka DJ Spooky und die Wissenschaftler Martina Leeker, Nils Röller, Kerstin Schmidt, Felix Stalder und Steffi Winkler. | ||
Audio im externen Player abspielen
Download starten: Rechte Maustaste und "Ziel speichern unter..." wählen.
Datum: 17.07.2011Länge: 00:48:45 Größe: 44.65 MB |
||
| Immer in Opposition. Ein Gespräch mit dem deutsch-iranischen Autor Bahman Nirumand über sein politisch bewegtes Leben. Sendung von Judith Schnaubelt - 10.07.2011 | ||
| "Weit entfernt von dem Ort, an dem ich sein müsste" heißt die Autobiographie des deutsch-iranischen Publizisten Bahman Nirumand, die diese Woche bei Rowohlt erscheint. Der Ort müsste der Iran sein, "aber ich möchte nicht in einem Land leben, in dem gefoltert wird und es keine freie Meinungsäußerung gibt", sagt Nirumand. Für mehr Demokratie in seinem Heimatland hat er immer gekämpft, der inzwischen 75-Jährige, der sein halbes Leben in Deutschland verbracht hat und zu einer Gallionsfigur der 68er-Bewegung wurde. Auch jetzt noch stellt er sich ständig die Frage: "Wie kommen wir zu mehr Demokratie, Gerechtigkeit und Freiheit?" Und diese Frage bezieht sich nicht nur auf sein Heimatland Iran. | ||
Audio im externen Player abspielen
Download starten: Rechte Maustaste und "Ziel speichern unter..." wählen.
Datum: 10.07.2011Länge: 00:48:18 Größe: 44.23 MB |
||
| Orient und kein Ende: Wie sich unser Bild vom Morgenland ändert und weiter ändern muss. Sendung von Thilo Guschas - 03.07.2011 | ||
| Die friedliche Revolution in Kairo war auch eine Revolution für den Rest der Welt. Die Ägypter als Mutbürger. Ihr friedlicher Volksaufstand hat das Orientbild, das uns im Westen durch die Köpfe spukt, ordentlich umgekrempelt. Doch auch schon vor der Tahrir-Revolution war der Orient alles andere als ein widerspruchsfreier Raum. Im zweiten Teil unsere Reihe zu den Protesten in der arabischen Welt wirft dieser Generator einen Blick darauf, warum unser Orientbild bisher so war, wie es war. Und wir schauen auf das, was noch immer unter der Oberfläche verborgen ist, auch nach der Revolution: Die intellektuellen Zentren der Region und die Diskurse, die die Menschen vor Ort beschäftigen, für die es aber keine Brennpunkte und Sondersendungen geben wird wie für die Revolution in Ägypten. | ||
Audio im externen Player abspielen
Download starten: Rechte Maustaste und "Ziel speichern unter..." wählen.
Datum: 03.07.2011Länge: 00:50:46 Größe: 46.49 MB |
||
| Talking about the revolution: Wie aus Unzufriedenheit ein Umsturz wird. Sendung von Christian Schiffer - 26.06.2011 | ||
| Ende Mai auf der "Puerta del Sol", dem zentralen Platz in Madrid. Seit Tagen belagern vor allem junge Menschen den Platz. Immer wieder fällt es, das große Wort: Revolution. Revolution, das steht für Kompromisslosigkeit, für den Willen, die Verhältnisse zum Besseren zu wenden und darum geht es den Menschen, die in der Hitze der spanischen Hauptstadt campieren. Der Zündfunk-Generator widmet sich in dieser Sendung der Revolution. Es wird darum gehen, wie Revolten entstehen, wie sich revolutionäre Strategien im Laufe der Zeit verändert haben. Und darum, warum der große Umsturz am Ende ziemlich oft dann doch noch scheitert. | ||
Audio im externen Player abspielen
Download starten: Rechte Maustaste und "Ziel speichern unter..." wählen.
Datum: 26.06.2011Länge: 00:39:25 Größe: 36.10 MB |
||
| I am the original. Die Rückkehr des Poeten Gil Scott-Heron - 19.06.2011 | ||
| Nicht nur ein Gedicht von Gil Scott-Heron ist in den Kanon amerikanischer Literatur und Popkultur eingeflossen, aber The revolution will not be televised ist sein berühmtestes. 1970 hat er es auf Schallplatte veröffentlich und es wurde zur Blaupause für die Reime zukünftiger Rapper. "Ich aber bin das Original", sagte Gil Scott-Heron 1988 in einem Interview mit dem Zündfunk selbstbewusst. | ||
Audio im externen Player abspielen
Download starten: Rechte Maustaste und "Ziel speichern unter..." wählen.
Datum: 19.06.2011Länge: 00:35:42 Größe: 32.73 MB |
||
| Der gekaufte Staat - 05.06.2011 | ||
| Wie Wirtschaftskriminalität in sämtliche Bereiche unseres Lebens wuchert: Dank des globalen Korruptionsindex, den Transperancy International jährlich veröffentlicht, können sich deutsche Politik und Gesellschaft entspannt zurücklehnen. Deutschland nimmt dort den 15. Platz ein, übertrumpft nur von scheinbar unerreichbaren Streberstaaten wie Singapur, Schweden und der Schweiz. Dennoch glaubt über die Hälfte der Deutschen, dass Delikte wie Vorteilsnahme und Bestechung in öffentlichen Verwaltungen "häufig" oder "sehr häufig" auftreten. Nur ein Widerspruch von vielen im riesigen Feld der Wirtschaftskriminalität. Der Zündfunk Generator wagt sich ins Dickicht aus Geheimverträgen, Sonderklauseln, Provisionen, Viren, Trojanern, Beraterfirmen, Anwaltskanzleien, Lobbyisten, Politikern und Mafiosi und stellt sich die Frage: Kommt die Gefahr vor allem aus klassischen Mafia-Ländern wie Russland oder Italien oder doch eher aus der Mitte unserer Gesellschaft? Steckt der Fehler im System oder ist das System der Fehler? | ||
Audio im externen Player abspielen
Download starten: Rechte Maustaste und "Ziel speichern unter..." wählen.
Datum: 05.06.2011Länge: 00:45:38 Größe: 41.79 MB |
||
| Gerechtigkeit - Zur Reanimation eines zivilisatorischen Grundwertes. Sendung von markus Metz und Georg Seeßlen - 29.05.2011 | ||
| Durch die Dynamik des neoliberalen Finanzkapitalismus ist ein Wert in den Hintergrund getreten, der einmal auch und gerade für den Liberalismus zentral war: Gerechtigkeit. Das Prinzip des postdemokratischen Staates scheint zu sein: Wirtschaftliche Dynamik ist wichtiger als soziale Gerechtigkeit. Dabei geht es keineswegs nur um ausgleichende Maßnahmen der Verteilungsgerechtigkeit. Es geht um grundlegende Rechte, die sich nicht mehr in der einmal vorgesehenen Weise verwirklichen lassen, etwa der gleiche unabdingbare Anspruch auf Information, Bildung und Ausbildung; der gleiche unabdingbare Anspruch auf Gleichbehandlung am Arbeitsplatz, in der Öffentlichkeit und vor Gericht; die gleichen unabdingbaren Ansprüche auf Offenheit aller gesellschaftlichen Möglichkeiten; der gleichberechtigte Zugang zum Marktgeschehen. Zwischen den Gewinnern und den Verlierern scheint sich sowohl die ökonomische als auch die kulturelle Schere ständig weiter zu öffnen. Das bedeutet Erleichterungen für die Besitzenden einerseits, andererseits liegen Erschwernisse für die Arbeitenden und die für die Arbeitslosen nicht in der Natur des Systems, sondern werden politisch erzeugt durch Steuer-, Bildungs- und Gesundheitspolitik. Ohne Gerechtigkeit gibt es keine Demokratie, ohne Gerechtigkeit ist Fortschritt nichts anderes als eine Profitmaschine für eine immer kleiner werdende Gruppe des absurden Reichtums und der Macht, ohne Gerechtigkeit sind die anstehenden Aufgaben nicht zu bewerkstelligen. | ||
Audio im externen Player abspielen
Download starten: Rechte Maustaste und "Ziel speichern unter..." wählen.
Datum: 29.05.2011Länge: 00:44:30 Größe: 40.75 MB |
||
| New Capitalism? Wie die permanente Krise unser Denken über unser Wirtschaftssystem verändert. Sendung von Paul-Philipp Hanske - 22.05.2011 | ||
| Nach der Krise ist vor der Krise: Die Kreditkrise ist noch nicht vorüber, da kündigt sich bereits die nächste Krise an. Diesmal eine Währungskrise mit Inflationsgefahr. In dieser Krise schlägt die Stunde der neuen Ideen, der bisher marginalen Ökonomie-Schulen. Diese können die Krise nicht nur gut erklären, sie haben auch konkrete Vorschläge, wie solche Krisen künftig verhindert werden könnten. In diesem Generator stellen wir zwei sehr unterschiedliche, aber in vielem doch übereinstimmende Schulen vor: die radikalkapitalistische, hardcore-liberale "Österreichische Schule" sowie den eher links geprägten Ansatz des amerikanischen Wirtschaftswissenschaftlers Hyman Minsky. | ||
Audio im externen Player abspielen
Download starten: Rechte Maustaste und "Ziel speichern unter..." wählen.
Datum: 22.05.2011Länge: 00:38:35 Größe: 35.34 MB |
||
| Wie man Geister vertreibt: Joseph Vogl und "Das Gespenst des Kapitals". Sendung von Roderich Fabian - 15.05.2011 | ||
| Der aus Niederbayern stammende Professor Joseph Vogl besitzt die Fähigkeit, komplexe Zusammenhänge, zum Beispiel solche aus der Wirtschaftspolitik, sehr anschaulich darzustellen. Als im September vergangenen Jahres das Buch "Das Gespenst des Kapitals" erschien, konnte man - zwei Jahre nach Beginn der großen Finanzkrise von 2008 - also wirklich gespannt sein. Das Buch erhielt begeisterte Kritiken, es wurde ein überraschender Verkaufserfolg. Die Mischung aus historischer Analyse und Gesellschafts- und Wissenschaftskritik war ein scharfsinniger und ideologisch völlig unabhängiger Kommentar zu einem Thema, das eigentlich alle angeht: Die Macht der Wirtschaftswissenschaften und die damit einhergehende Ökonomisierung aller Lebensbereiche. | ||
Audio im externen Player abspielen
Download starten: Rechte Maustaste und "Ziel speichern unter..." wählen.
Datum: 15.05.2011Länge: 00:40:31 Größe: 37.10 MB |
||
| Fluchtreflexe oder: Der Traum vom Aussteigen. Hans Platzgumer, Musiker und Schriftsteller - 10.05.2011 | ||
| "Generell ist es so, dass der Mensch es sich woanders besser vorstellt als da, wo er gerade ist", glaubt Hans Platzgumer. Bei ihm jedenfalls begann das "Aufmucken und Fliehen aus Realitäten" schon im zarten Alter von sechs Jahren. Erst war er rebellischer Punk und nannte sich H.P.Zinker. Dann wurde er Elektronik-Tüftler und Hörspielmusiker. Und zuletzt Schriftsteller. Ein Porträt des Künstler-Chamäleons Hans Platzgumer von Judith Schnaubelt. | ||
Audio im externen Player abspielen
Download starten: Rechte Maustaste und "Ziel speichern unter..." wählen.
Datum: 10.05.2011Länge: 00:53:04 Größe: 48.60 MB |
||
| Das Atom und die Popkultur - 17.04.2011 | ||
| Ein Arzt kontrolliert Kinder auf Radioaktivität. Eine Szene aus dem Godzilla-Film von 1954. Godzilla ist die zum Monster gewordene Angst Japans vor der Atom-Katastrophe. | ||
Audio im externen Player abspielen
Download starten: Rechte Maustaste und "Ziel speichern unter..." wählen.
Datum: 17.04.2011Länge: 00:39:18 Größe: 35.99 MB |
||
| "Ehe die Welt versinkt." Japan, Klischees und Katastrophen. Ein Gespräch mit Carl Mirwald alias CaMi Tokujiro. - 10.04.2011 | ||
| Er hatte gerade seine Misosuppe zu Ende geschlürft, als der Boden des Restaurants zu beben beginnt. Er beschließt, nicht zu flüchten, sondern sich in die Kellnerin zu verlieben, ehe die Welt versinkt. So endet ein Song in japanischer Sprache, den Sänger Carl Mirwald alias CaMi Tokujiro für Shinto geschrieben hat. Shinto heißt die Band, die er, der Deutsch-Japaner und der österreichische Musiker Hans Platzgumer vor 13 Jahren gegründet haben. Oft sind sie in Japans Undergroundclubs aufgetreten, wo Shintos Texte irritierten: "Es ist ein Tabubruch, über Katastrophen oder Gewalt zu singen; bei einem Live-Auftritt im japanischen Staatsradio durften wir einige Songs nicht spielen", erzählt Mirwald. Nicht ohne Grund ist er 1987 von Tokio nach Marburg zum Studieren umgezogen: "Mir war Vieles in Japan zu eng und wenn man bikulturell aufwächst, muss man irgendwann eine eigene Position finden." Heute ist Mirwald Leiter der Montessori-Fachoberschule in München. Sein Blick auf die japanische Gesellschaft ist ein sehr kritischer, obwohl er "Japan liebt". Und gerne zerpflückt Carl Mirwald auch so manches Klischee, das wir Deutschen uns von seinem Heimatland so gerne machen. | ||
Audio im externen Player abspielen
Download starten: Rechte Maustaste und "Ziel speichern unter..." wählen.
Datum: 10.04.2011Länge: 00:53:53 Größe: 49.35 MB |
||
| Frische Ware braucht der Markt - Neue Wege in der Werbeindustrie - 03.04.2011 | ||
| Männer in Mänteln und mit Hüten. Frauen in eng taillierten Röcken. Durch jedes Bild der amerikanischen Fernsehserie "Mad Men" weht ein Hauch von Glamour. Die Serie zeigt auch einmal mehr: Werbung und Konsumartikel haben sich in fast allen Nischen des kulturellen Lebens eingenistet, von Fernsehen über Kino bis zur Literatur. Doch die Zeiten der "Mad Men" sind vorbei. Der Werbeguru, der vor zehn Jahren noch zum Romanhelden taugte, wurde abgelöst: Von den Gehirnscannern in den Experimentierstuben der Neuromarketingagenturen, den Ergebnissen der Marktforschung, von Produktredakteuren, die sich ganze Romane als Hintergrund für ein Produkt ausdenken und nicht zuletzt von uns selbst. Denn längst setzen wir uns in Online-Communitys mit unserem Verhältnis zu bestimmten Produkten und ihren Wirkungen auseinander. | ||
Audio im externen Player abspielen
Download starten: Rechte Maustaste und "Ziel speichern unter..." wählen.
Datum: 03.04.2011Länge: 00:45:57 Größe: 42.08 MB |
||
| Das Grade ist fast immer das Böse. Über das Haben und Brauchen einer kreativen Klasse - 27.03.2011 | ||
| Seitdem sich Städte nicht mehr nur als Selbstverwaltungen ihrer Bürger zur Daseinsvorsorge verstehen, sondern als unternehmerische Stadt begreifen, treten sie miteinander in den Wettbewerb. Innovation und Kreativität sind die Schlüsselbegriffe dieses urbanen Standortmarketings - mit dem Ziel Investoren und ihr Kapital anzulocken. Ob dies nun Großstädte sind wie Hamburg oder mittlere wie Ingolstadt - Künstler werden dafür gerne als Zugpferde instrumentalisiert. Aber mancherorts regt sich Widerstand. Der Zündfunk-Generator widmet sich deshalb am Beispiel der 'Kreativ- und Talentstadt' Hamburg und der 'Innovationshauptstadt Berlin' der Bedeutung von Künstlern und Kreativer Klasse für eine Stadt. | ||
Audio im externen Player abspielen
Download starten: Rechte Maustaste und "Ziel speichern unter..." wählen.
Datum: 27.03.2011Länge: 00:40:18 Größe: 36.90 MB |
||
| Frostige Schneewüste und schmelzendes Packeis. Alte Abenteuer und neue Erkenntnisse an den Polen - 20.03.2011 | ||
| Das ewige Eis - in Zeiten des Klimawandels ein hohler Begriff. Aber Geheimnisse birgt es immer noch, das Polargebiet. Markus Metz und Georg Seeßlen machen sich deshalb auf die Suche nach alten Abenteuern und neuen Erkenntnissen an den Polen, machen sich auf an die Enden der Welt: wo Küsten tauen und Gletscher schwinden - und mit ihm die Lebensräume von Eskimos und Eisbären. Mit dabei auf unserer Expedition: Sten Nadolnys Roman "Die Entdeckung der Langsamkeit" über eine Expedition zur Nordwestpassage und Peter Lemke vom Alfred-Wegener-Institut für Polar- und Meeresforschung. | ||
Audio im externen Player abspielen
Download starten: Rechte Maustaste und "Ziel speichern unter..." wählen.
Datum: 20.03.2011Länge: 00:39:59 Größe: 36.61 MB |
||
| Wie der Sinn ins Sinnliche kommt: Die Kunst des Olaf Nicolai - 13.03.2011 | ||
| Am Anfang war die Popmusik. Jene, die der junge Olaf Nicolai im Radio hörte. "London Calling" von The Clash zum Beispiel, 1979. In Karl-Marx-Stadt konnte man den Bayerischen Rundfunk empfangen und "der Zündfunk war die musikalische Sozialisation für mich und meine Freunde", sagt Nicolai. Das Radio war auch Tor zu einer Welt, an der man nicht teilnehmen konnte. "Das hat zur Selbstproduktion angeleitet; jeder in meinem Freundeskreis machte irgendwie Kunst." Heute ist Olaf Nicolai einer der Großen in der zeitgenössischen Kunstszene. Momentan zeigt er in der Münchner Pinakothek der Moderne seine Performance "L' Escalier du Chant", in der Musik eine Hauptrolle spielt, welche dem Sinn (oder Unsinn) tagesaktueller Ereignisse Sinnlichkeit verleihen soll. | ||
Audio im externen Player abspielen
Download starten: Rechte Maustaste und "Ziel speichern unter..." wählen.
Datum: 13.03.2011Länge: 00:47:54 Größe: 43.86 MB |
||
| Zwischen Leben und Sterben. In der Zonen des Untoten - 06.03.2011 | ||
| Wann beginnt ein Leben in Zeiten von künstlicher Befruchtung, Präimplantationsdiagnostik und Stammzellenforschung mit Hilfe überzähliger Embryonen? Wann ist ein Leben zu Ende in Zeiten der Apparatemedizin? Wie die "unnatürliche" Verlängerung des Sterbens erweitert auch ein unnatürlich "getuntes" Leben die Zone des Untoten. Das fängt an mit Kosmetik´, mit Brustvergrößerung und Botox für den Hausgebrauch. Das geht weiter mit der mehr oder weniger lustvollen Scarification des Körpers durch Piercing und Tattoo, bis hin zum Doping von Körper und Geist, zur Verschmelzung von Körper und Technik: die Prothese, die besser läuft als das menschliche Bein. Der Zündfunk Generator betreibt Feldforschung in der Zone des Untoten, die sich in unserer Gesellschaft immer weiter ausbreitet. | ||
Audio im externen Player abspielen
Download starten: Rechte Maustaste und "Ziel speichern unter..." wählen.
Datum: 06.03.2011Länge: 00:43:44 Größe: 40.04 MB |
||
| Untote sterben länger - Der Zombie geht in Ruhestand - 27.02.2011 | ||
| Es gibt sie wirklich: Zombies. Sie fressen gern Mensch und marodieren ruhelos in Horden über unsere Erde. Die Geburtsstunde des modernen Zombies war im Jahre 1968. Vor dem Hintergrund des Vietnamkrieges hat Regisseur George A. Romero mit "Night of the Living Dead" das epochemachende Meisterwerk des Genres geschaffen. Seither überfallen Zombies in schöner Regelmäßigkeit vor allem amerikanische Groß- und Kleinstädte und stellen sich damit immer wieder als Symbol der Krise, des Krieges, der Paranoia und überhaupt als offene Metaphernspielwiese zur Verfügung. Doch auch Zombies werden müde, das kannibalische Popkulturphänomen scheint sich gerade totzulaufen. Eine Reise durch Zombieland. | ||
Audio im externen Player abspielen
Download starten: Rechte Maustaste und "Ziel speichern unter..." wählen.
Datum: 27.02.2011Länge: 00:40:09 Größe: 36.76 MB |
||
| Die müde Gesellschaft. Liebeserklärung an Schlaf und Müßiggang - 20.02.2011 | ||
| Die Prominenten, deren Depressionen in den vergangenen Jahren bekannt wurden, sind nur die Spitzen eines Eisberges: Robert Encke, der Nationaltorwart, der im November 2009 Selbstmord beging. Miriam Meckel, die Kommunikationsexpertin, die trotz ihres Buchs über "Das Glück der Unerreichbarkeit" kurze Zeit später zusammenklappte und in ihrem nächsten Buch "Brief an mein Leben" von ihren - so der Untertitel - "Erfahrungen mit einem Burnout" berichtete. Frank Schätzing, der Beststeller-Autor, Tim Mälzer, der Fernseh-Koch, Sebastian Deisler, der Ex-Profi-Fußballer, und Matthias Platzeck, der SPD-Politiker und zwischenzeitliche Parteivorsitzende - sie alle litten unter Depressionen und Burnout. Und sind damit keine Einzelfälle. Bis 2030 könnte die Depression nach Einschätzungen der Weltgesundheitsorganisation zur häufigsten Krankheit weltweit werden. Was ist dort draußen bloß los? Und: Wie kommen wir durch diesen Irrsinn halbwegs heil hindurch? Der Zündfunk-Generator hat sich auf die Suche nach Antworten gemacht: Bei dem Soziologen Alain Ehrenberg ("Das erschöpfte Selbst"), dem Philosophen Byung-Chul Han ("Müdigkeitsgesellschaft") und vor allem bei der Philosophin und Expertin für Genuss und Arbeit, bei Svenja Flaßpöhler ("Wir Genussarbeiter"). | ||
Audio im externen Player abspielen
Download starten: Rechte Maustaste und "Ziel speichern unter..." wählen.
Datum: 20.02.2011Länge: 00:38:49 Größe: 35.55 MB |
||
| Auf der Suche nach der Erdgeschoss. Eine Bahnreise durch Stadt und Land - 13.02.2011 | ||
| Im Parterre entscheidet sich die Qualität der Stadt: Wenn sich im Erdgeschoss öffentliche Plätze, Straßencafés und Ladengeschäfte vermischen, entsteht eine Lebendigkeit, die wir urban nennen. Zum Erhalt ihres ebenerdigen Kopfbahnhofes skandieren wütende Bürger in Stuttgart: "Oben bleiben" und demonstrieren gegen die Tieferlegung des öffentlichen Verkehrs. Bei Mühldorf am Inn entsteht stattdessen ein Schlossneubau, der nur aus Erdgeschossen besteht. Durch beide Städte verläuft die 'Magistrale für Europa', die zukünftige Hochgeschwindigkeitsstrecke von Paris Richtung Osten über Straßburg, Stuttgart, München, Wien und weiter nach Budapest. Der Zündfunk Generator unternimmt deshalb eine Bahnreise entlang des deutschen Teils der 'Magistrale für Europa': Von Stuttgart nach Mühldorf am Inn. Um sich bei all den Planungen das anzuschauen, was die Stadt im Hier und Jetzt urban macht: Das Erdgeschoss. | ||
Audio im externen Player abspielen
Download starten: Rechte Maustaste und "Ziel speichern unter..." wählen.
Datum: 13.02.2011Länge: 00:38:11 Größe: 34.97 MB |
||
| Wo ist vorne? Wie die Hipster die Welt eroberten - 19.01.2011 | ||
| Hornbrille, Flanellhemd, Skinnyjeans, das ist die vermeintliche Uniform der Hipster. Und doch es ist schwierig zu definieren, was eigentlich einen Hipster ausmacht und warum es sie zwar auf der ganzen Welt gibt, aber niemand einer sein will. | ||
Audio im externen Player abspielen
Download starten: Rechte Maustaste und "Ziel speichern unter..." wählen.
Datum: 19.01.2011Länge: 00:43:12 Größe: 39.56 MB |
||