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radioThema ist die große Hintergrundsendung von Bayern 2. Hier spiegelt sich die ganze thematische Breite des Angebots von Bayern 2 wider. Aktuelles und Kulturelles wird hier ebenso intensiv behandelt wie Familienpolitik oder die Jahrestage besonderer Ereignisse.

Infos zum Podcast:

Radiosendung:
Bayern 2 - radioThema | Zur Sendung
Sendezeit im Radio:
Donnerstags um 20.03 Uhr und an Feiertagen um 18.05 Uhr
Podcast-Aktualisierung:
Nach der Ausstrahlung im Radio

Neues Mäzenatentum: Monumente, Mode, Moneten - 19.05.2016
In ganz Europa eröffnen private Investoren und Stiftungen Museen oder andere Kunstsammlungen. In manchen Städten Italiens übernehmen sie sogar die Kosten für die Sanierung alter Bauwerke. Gleichzeitig sinken die Gelder der staatlichen Kulturhaushalte. Zukunft oder Niedergang des staatlichen Kulturauftrags? Mit Astrid Welter, Programmdirektorin der Mailänder Fondazione Prada, dem Generaldirektor der Bayerischen Staatsgemäldesammlung Bernhard Maaz, dem Verleger und Sammler Lothar Schirmer und dem Schweizer Kurator und Co-Direktor der Londoner Serpentine Gallery Hans Ulrich Obrist. Eine Bestandsaufnahme von Moritz Gaudlitz.
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[Audio]-Infos Datum: 19.05.2016
Länge: 00:51:55
Größe: 47.55 MB
Die letzte Stimme aus dem alten Prag - 16.05.2016
Die Erinnerungen der Schriftstellerin und Journalistin Lenka Reinerova
Von Johannes Marchl "Ich wundere mich immer, was in so ein Leben hineingeht", hat Lenka Reinerova über sich und ihr Leben gesagt. Und tatsächlich: geboren 1916 noch zu Zeiten der k.u.k. Monarchie, wächst sie in der Tschechoslowakei auf, in der Blütezeit Prags, das geprägt ist von tschechischer, aber auch von deutscher und jüdischer Kultur. Sie kennt die großen Literaten der Zeit, von Max Brod bis zu Anna Seghers; Egon Erwin Kisch ist ihr Trauzeuge. Mit ihm verbringt sie Jahre des Exils in Mexiko; sie ist die einzige der Familie Reiner, die vor den Nazis fliehen kann, alle anderen sterben in den KZ. Als sie in den 50er-Jahren zurückkehrt in die Tschechoslowakei, wird sie verhaftet, "von ihren eigenen Leuten", und ins Gefängnis gesteckt. Es folgen die Jahre der Hoffnung im Prager Frühling, dessen Niederschlagung durch die sowjetischen Panzer, Berufsverbot und die Samtene Revolution. Und endlich auch die große Anerkennung für sie als Schriftstellerin und Journalistin: Ausgezeichnet mit dem ersten Schillerring, der Ehrenbürgerwürde der Stadt Prag, der tschechischen Verdienstmedaille. Wenn man wissen will, wie Kafka und Kisch, Werfel und Brod gesprochen haben, muss man Lenka Reinerova zuhören - der deutschsprachigen Pragerin, die in diesen Tagen hundert Jahre alt geworden wäre.
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[Audio]-Infos Datum: 16.05.2016
Länge: 00:53:48
Größe: 49.27 MB
Sehnsucht Paradies - Annäherung an eine Verheißung - 15.05.2016
Das Symbol des Paradiesgartens beschreibt in allen Religionen einen Ort der Vollkommenheit und Nähe zum Göttlichen. Gemäß der Bibel hat die Menschheit hier ihren Ursprung und - im übertragenen Sinn - auch ihr Ziel. Blühende Gärten bringen diese Hoffnung in der christlichen Kunst von jeher zum Ausdruck. Weit verbreitet ist das Motiv auch im Islam. Und selbst der fernöstliche Amitabha-Buddhismus schwärmt von einem paradies-ähnlichen "Reinen Land". So unterschiedlich die Ideen auch im Einzelnen sind, stets ist das Paradies Inbegriff von Frieden und Glück.
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[Audio]-Infos Datum: 15.05.2016
Länge: 00:53:20
Größe: 48.84 MB
Der Greis ist heiß. Udo Lindenberg wird 70 - 12.05.2016
Wer ist der Mann, der sich seit Jahrzehnten hinter Hut, Sonnenbrille und dahin genuschelten Sprüchen versteckt? Die Frage ist eigentlich obsolet. Kein anderer deutscher Rockstar verkörpert seine eigene Kunstfigur besser als Udo Lindenberg. Der Musiker und spät berufene Maler ist, wie er selbst sagt, seine „eigene Trademark“ - und der ist er treu geblieben, über alle Höhen und Tiefen seiner langen Karriere hinweg, immer schön parallel zum politischen und gesellschaftlichen Geschehen, das er stets kommentiert und musikalisch begleitet hat. Angefangen Mitte der 70er im Hamburger Jazzclub Onkel Pö, als er beschloss, gegen die „Schlager-Lobby“ anzutreten, bis hin zum rastlosen Panikrocker, der 30 Jahre lang eine Platte nach der anderen veröffentlichte und dauernd auf Tour war. Seit einiger Zeit erst lässt Udo es ruhiger angehen. Fährt gern Schiff und träumt von einem eigenen Museum für seine Aquarelle, die „Likörelle“. Vorbereitung auf die Rente? Wohl kaum – oder um es mit einem seiner Songs zu sagen: „Alte Männer sind gefährlich, denn die Zukunft ist egal.“
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[Audio]-Infos Datum: 12.05.2016
Länge: 00:56:08
Größe: 51.41 MB
Von Braugiganten und Mikrobrauern - 500 Jahre Reinheitsgebot in Bayern - 28.04.2016
Gerste, Hopfen und Wasser...": Im April 1516 verordneten Bayerns Herzöge den Brauern das sogenannte Reinheitsgebot. Sie durften ihr Bier nur aus diesen drei Zutaten brauen. Das Gebot war zwar bald aufgeweicht, ist aber noch heute ein wichtiges Marketing-Instrument der Branche. Die bayerische Brauerei-Landschaft ist bunt wie eh und je: Neben den traditionellen Konzernen, die teilweise in ausländischer Hand sind, sind viele sogenannte "Mikro-Brauereien" entstanden.

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[Audio]-Infos Datum: 28.04.2016
Länge: 00:55:45
Größe: 51.05 MB
Dead Man Talking. Was uns Shakespeare über Tod und Unsterblichkeit zu sagen hat - 21.04.2016
William Shakespeare ist seit 400 Jahren tot. In seinen Stücken aber spricht er bis heute zu uns. Auch vom Sterben. Denn der Tod ist allgegenwärtig in seinen Dramen, so wie seine Dramen allgegenwärtig sind im Theater. Vermutlich stirbt jeden Tag mindestens ein Hamlet auf irgendeiner Bühne dieser Welt und folgt täglich irgendwo eine Julia ihrem Romeo in die Unendlichkeit. Danach stehen sie wieder auf, um abermals zu sterben, stehen nochmal auf, sterben erneut, stehen auf, sterben – und so weiter bis in alle Ewigkeit. Aber was hat uns Shakespeare eigentlich zu sagen über Tod und Vergänglichkeit, Sterben und Unsterblichkeit? Und was gibt es über Shakespeares eigene Unsterblichkeit zu sagen? In „Dead Man Talking“ erzählen Schauspieler vom Sterben im Scheinwerferlicht mit Shakespeares Versen auf den Lippen. Lüften Forscher das Geheimnis von Shakespeares nicht nachlassendem Nachruhm. Verraten Theatermacher die Todsünden, die man beim Inszenieren von Shakespeare meiden sollte. Und halten Dramatiker Grabreden auf einen Unerreichbaren. Wobei sich eines todsicher vorhersagen lässt: William Shakespeare wird sie alle überleben - obwohl er bereits am 23.April 1616 gestorben ist.
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[Audio]-Infos Datum: 21.04.2016
Länge: 00:56:02
Größe: 51.31 MB
Demokratie in Not? - 14.04.2016
Umfragen zufolge haben zwei Drittel aller Deutschen Zweifel an der Demokratie, jeder dritte Deutsche geht nicht zur Wahl, Politiker haben in Umfragen ein niedriges Sozialprestige. Ist das ein Zeichen dafür, dass die Demokratie dem Untergang geweiht ist? Umfragen zufolge haben zwei Drittel aller Deutschen Zweifel an der Demokratie, jeder dritte Deutsche geht nicht zur Wahl, Politiker haben in Umfragen ein niedriges Sozialprestige. Ist das ein Zeichen dafür, dass die Demokratie dem Untergang geweiht ist? Oder leben wir längst in einer postdemokratischen Gesellschaft? Christian Schüle sucht nach Antworten und Alternativen.
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[Audio]-Infos Datum: 14.04.2016
Länge: 00:54:32
Größe: 49.94 MB
Zum Mars! Der Traum vom Roten Planeten - 07.04.2016
Der Rote Planet ist das nächste Ziel der Menschheit: Den Mars werden wir in absehbarer Zeit auch erreichen können. Wenn auch im Unterschied zum Mond oder zu einer Raumstation - ohne Rückfahrtschein. Von Markus Metz und Georg Seeßlen
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[Audio]-Infos Datum: 07.04.2016
Länge: 00:55:32
Größe: 50.86 MB
Vom Kontor zum Worklab - Das Großraumbüro im Wandel der Zeit - 31.03.2016
Open space, Smart office, Teamworking Areas oder work lab - so nennt man die modernen Büros. Alle haben eines gemeinsam: Viele Menschen teilen sich einen Raum. Das Ziel: Mehr Kommunikation und Teamarbeit. Aber natürlich auch: Leistung und Effizienz der Angestellten sollen gesteigert werden.
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[Audio]-Infos Datum: 31.03.2016
Länge: 00:56:10
Größe: 51.44 MB
Planet ohne Fleisch? - 24.03.2016
Als der Frühmensch der Altsteinzeit vor etwa 2,3 Millionen Jahren begann, sich vom Vegetarier zum Fleischfresser zu entwickeln, war das ein großer Schritt für seine weitere Entwicklung. Sein Gehirn konnte wachsen und er entwickelte all jene Fähigkeiten, die ihn vom Jäger und Sammler zum Philosophen und Erfinder gemacht haben. Mittlerweile jedoch hat der Fleischkonsum die Grenze zur Maßlosigkeit überschritten. Mastbetriebe sind längst zu industriellen Produktionsstätten geworden, in denen Millionen Rinder, Puten, Schweine und Hühner, vollgepumpt mit Medikamenten und Antibiotika, ein kurzes Leben fristen. Hinzu kommen Erkenntnisse über den Zusammenhang von Massentierhaltung und Klimaerwärmung sowie Gesundheitsrisiken durch billig produziertes oder schlicht zu viel Fleisch. Das hat mittlerweile eine Gegenbewegung aus Vegetariern und Veganern entstehen lassen, die sich dem Fleischwahnsinn widersetzen. Zehn Prozent der Deutschen verzichten inzwischen auf den Fleischkonsum. Ihre Argumente sind höchst vielfältig: Sie können tierethisch, klima- oder entwicklungspolitisch, gesundheitlich oder sogar religiös begründet sein. So leitet der Theologe Rainer Hagencord vom Münsteraner "Institut für theologische Zoologie" aus der Diskrepanz zwischen den biblischen Texten und unserem heutigen System der Massentierhaltung die klare Vorgabe ab, als Christ auf Fleisch zu verzichten. Klar ist: Was einmal als Initialzündung für den Homo Sapiens begann, fordert heute ein entschiedenes Umdenken. Aber liegt die Alternative tatsächlich in der völligen Abkehr von jeglichem Fleischkonsum? Wie sehr das selbst wieder in die Maßlosigkeit führt, bleibt vorerst noch offen.
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[Audio]-Infos Datum: 24.03.2016
Länge: 00:55:35
Größe: 50.89 MB
Alpen im Wandel - Auf Streifzug zum Klimawandel in den Alpen - 10.03.2016
Von Georg Bayerle
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[Audio]-Infos Datum: 10.03.2016
Länge: 00:56:15
Größe: 51.51 MB
PS Weiß-Blau - 100 Jahre BMW - 03.03.2016
Der BMW-Konzern verkauft seit vielen Jahren weltweit erfolgreich "Freude am Fahren" in Form von PS-starken Fahrzeugen. Aber die Unternehmensgeschichte begann 1916, vor 100 Jahren, in München mit dem Bau von Flugzeugmotoren. Die ersten Autos rollten erst 1929, nach der Übernahme der Fahrzeugfabrik Eisenach, aus einem Werk in Thüringen. Nach dem Zweiten Weltkrieg steuerte der Kriegsprofiteur Herbert Quandt den schwer angeschlagenen Autohersteller zurück in die Erfolgsspur. Heute zählt BMW zu den größten Unternehmen Deutschlands, ist mit dem Stammhaus in München und großen Fabriken in Dingolfing und Regensburg einer der wichtigsten Arbeitgeber in Bayern. Die Geschäfte laufen gut. Doch nun stehen Management und Eigentümer vor großen Herausforderungen: Megatrends wie die Digitalisierung und die Elektromobilität revolutionieren die Branche.
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[Audio]-Infos Datum: 03.03.2016
Länge: 00:55:59
Größe: 51.26 MB
Hallraum des Todes. Verdun und die Kriegsmaschinerien der Moderne - 18.02.2016
Mit dem Angriff deutscher Truppen auf die Stadt Verdun begann am 21. Februar 1916 eine der brutalsten und blutigsten Schlachten des Ersten Weltkriegs.
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[Audio]-Infos Datum: 18.02.2016
Länge: 00:55:38
Größe: 50.94 MB
Fügung, Kismet, Karma? Von Schicksalsmächten und menschlichen Freiräumen - 11.02.2016
Plötzliche Ereignisse, die das Leben positiv verändern, gelten hierzulande oft als glückliche Zufälle. In anderen Kulturen verweist man eher auf die Macht des Schicksals oder das Wirken übernatürlicher Kräfte.
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[Audio]-Infos Datum: 11.02.2016
Länge: 00:55:27
Größe: 50.78 MB
Meet The Beat - Das Musikjahr 1966 - 04.02.2016
Vor 50 Jahren ereignet sich im Bayerischen Rundfunk Ungeheuerliches: Georg Kostya legt zum ersten Mal internationale Beatmusik auf - eineinhalb Stunden nonstop. Der Mief muss jetzt endlich weg. Endgültig.
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[Audio]-Infos Datum: 04.02.2016
Länge: 00:51:42
Größe: 47.34 MB
Boomende Internet-Kriminalität - Zombies, Spammer, Klick-Betrüger - 28.01.2016
Jedes Jahr entdecken Anti-Viren-Software-Häuser mehrere Millionen neue Schadprogramme. Die Internet-Kriminalität boomt so sehr, dass die Branche nach modernen Betriebswirtschaftslehrsätzen arbeitet. Es gibt Sonderangebote und Mengenrabatt.
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[Audio]-Infos Datum: 28.01.2016
Länge: 00:55:34
Größe: 50.88 MB
Streiten über Fett und Filz - 21.01.2016
Eine Bestandsaufnahme zum 20. Todestag von Joseph Beuys Er gilt als Scharlatan, wird als Spinner beschimpft und schüttelte als anerkannter Jahrhundertkünstler Andy Warhol medienwirksam die Hand. Joseph Beuys schockierte die Öffentlichkeit mit monumentalen Installationen, arbeitet in Fett und Filz und frappiert die Kunstwelt mit stillen, rätselhaften Zeichnungen. Schon zu Lebzeiten arbeitet er an seinen eigenen biografischen Schöpfungsmythos. Und erklärt: Jeder Mensch ein Künstler.
Wer war dieser Mann wirklich? Als Professor flog er von der Düsseldorfer Kunstakademie– und kehrte triumphal zurück, er mischte sich politisch ein, und entwarf seinen ganz eigenen Kunstbegriff und -kosmos. Joseph Beuys: Scharlatan oder Genie? Zumindest ein PR-Genie in eigener Sache?
Tilman Urbach hat sich auf Spurensuche gemacht, spricht mit frühen Weggefährten der Düsseldorfer Akademie über den scheuen Studienanfänger, mit seinem Biographen HP Riegel über manch geschickt inszenierten Kunstcoup und mit dem Galeristen Bernd Klüser über das kryptische Werk - ein Mosaik mit vielen Stimmen und kontroversen Meinungen zum zwanzigsten Todestag von Joseph Beuys.
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[Audio]-Infos Datum: 21.01.2016
Länge: 00:56:55
Größe: 52.12 MB
Einzig das Leben interessiert mich - 14.01.2016
Zum 50. Todestag des Jahrhundertkünstlers Alberto Giacometti Seine schmalen Skulpturen von stehenden oder schreitenden Menschen zählen zu den auffälligsten Exponaten der internationalen Museen. Einerseits erinnern sie an antike Vorbilder, wie zum Beispiel den dünnen „Schattenmann“, den bereits die Etrusker in Metall gegossen haben. Anderseits sind die Werke einem langen, nie beendeten Schaffensprozess geschuldet. Der im Januar vor 50 Jahren im Alter von nur 64 Jahren verstorbene Künstler Alberto Giacometti rang stets mit sich und seiner Arbeit. Schicht um Schicht kratzte er von seinen Skulpturen ab, immer auf der Suche nach dem Abbild des realen Lebens, bis die Figuren so schlank wurden, wie sie bis heute sind. Ihre Beliebtheit beim Publikum ist überwältigend. Mit 141 Millionen Dollar ist Giacomettis „Zeigender Mann“ seit dem Frühjahr 2015 die teuerste Skulptur, die je versteigert worden ist. Auf Platz zwei: Der „Schreitende Mann“, eine weitere Arbeit des Künstlers. Für ihre Sendung „Einzig das Leben interessiert mich“ hat sich Anke Glas auf Spurensuche begeben. Sie verwendet viele historische Originaltöne von Alberto Giacometti, trifft aber auch den Fotografen Ernst Scheidegger, einen engen Freund und Wegbegleiter, sowie den Sammler Helmut Klewan.
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[Audio]-Infos Datum: 14.01.2016
Länge: 00:54:38
Größe: 50.02 MB
Er ist wieder da - Hitlers "Mein Kampf" als Neuedition - 07.01.2016
Anfang Januar erscheint Hitlers "Mein Kampf" als kommentierte
Neuedition. Wissenschaftler des Münchner Instituts für Zeitgeschichte geben Auskunft über ihr Ringen mit Hitlers Hasspropaganda. Opfer des NS-Regimes schildern ihre Bedenken zur Neuauflage.
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[Audio]-Infos Datum: 07.01.2016
Länge: 00:56:04
Größe: 51.34 MB
Hinter drei Sonnenaufgängen eine andere Welt. Eine Radioreise durch den Balkan - 27.12.2015
Seit dem Fall des Eisernen Vorhangs sind rund 25 Jahre vergangen. Was hat sich getan am Schwarzen Meer? Eine Balkanreise von Harald Grill. Nicht zuletzt die Ukrainekrise hat uns darauf aufmerksam gemacht, wie komplex die Gesellschaften in der westlichen Schwarzmeer-Region und in den Balkanregionen zusammengesetzt sind. Dort leben verschiedenste Ethnien und Religionsgemeinschaften innerhalb nationaler Verbände - über alle Zeiten. Hinzu kommt das beinahe selbstverständliche Nebeneinander von mittelalterlichen Lebensformen und High-Tech-Zeithalter, aber auch von Armut und Reichtum in diesem Teil Europas.
Hierzulande wird das, was man nicht kennt, gern mit Klischees und Vorurteilen belegt. „Räuber, Diebe, Mörder – was willst du dort?“ war eine der Fragen, die dem bayerischen Schriftsteller Harald Grill gestellt wurden, als er seine Reisepläne schmiedete-
Grill war neugierig, wollte mehr wissen, wollte Licht in den Alltag der Balkanländer bringen und die Wahrnehmung sowohl fürs Detail als auch fürs Ganze schärfen.
Sein Ziel war es, während einer dreimonatigen Reise unterwegs mit Zügen, Bussen, Auto, Schiffen und - warum nicht - zwischendurch auch zu Fuß, durch Rumänien und Bulgarien bis Odessa, Wahrnehmungen über das Leben zusammenzutragen. Dabei besuchte er die ländlichen Regionen ebenso wie die Städte der Balkanländer, die so reich an ethnischen Minderheiten sind wie keine andere Region in Europa. Allein in Rumänien existieren zwanzig anerkannte Minderheitengruppen. Und sie leben, wenn auch nicht immer miteinander, immerhin friedlich Tür an Tür.
Die geografischen Orientierungslinien der Reise waren Flüsse wie die Donau mit ihren Nebenflüssen Mieresch, Olt, Iskar, Jantra sowie die Gebirgszüge des Karpatenbogens in Rumänien und des Balkangebirges in Bulgarien. Zugleich aber folgte er dem Grundsatz: Fremde Länder lernt man am besten kennen, wenn man zulässt, sich in ihren zu verirren.
In drei einstündigen Radiofeatures lädt der Balkanreisende Harald Grill die Bayern 2-Hörer ein, mit ihm eine hierzulande kaum bekannte Region zu entdecken und ihren Menschen zu begegnen. Sie gehören – wie wir selbst – zur großen europäischen Erzählung von Völkervielfalt und Toleranz.
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[Audio]-Infos Datum: 27.12.2015
Länge: 00:55:26
Größe: 50.77 MB
Hinter drei Sonnenaufgängen eine andere Welt. Eine Radioreise durch den Balkan - 26.12.2015
Seit dem Fall des Eisernen Vorhangs sind rund 25 Jahre vergangen. Was hat sich getan am Schwarzen Meer? Eine Balkanreise von Harald Grill. Nicht zuletzt die Ukrainekrise hat uns darauf aufmerksam gemacht, wie komplex die Gesellschaften in der westlichen Schwarzmeer-Region und in den Balkanregionen zusammengesetzt sind. Dort leben verschiedenste Ethnien und Religionsgemeinschaften innerhalb nationaler Verbände - über alle Zeiten. Hinzu kommt das beinahe selbstverständliche Nebeneinander von mittelalterlichen Lebensformen und High-Tech-Zeithalter, aber auch von Armut und Reichtum in diesem Teil Europas.
Hierzulande wird das, was man nicht kennt, gern mit Klischees und Vorurteilen belegt. „Räuber, Diebe, Mörder – was willst du dort?“ war eine der Fragen, die dem bayerischen Schriftsteller Harald Grill gestellt wurden, als er seine Reisepläne schmiedete-
Grill war neugierig, wollte mehr wissen, wollte Licht in den Alltag der Balkanländer bringen und die Wahrnehmung sowohl fürs Detail als auch fürs Ganze schärfen.
Sein Ziel war es, während einer dreimonatigen Reise unterwegs mit Zügen, Bussen, Auto, Schiffen und - warum nicht - zwischendurch auch zu Fuß, durch Rumänien und Bulgarien bis Odessa, Wahrnehmungen über das Leben zusammenzutragen. Dabei besuchte er die ländlichen Regionen ebenso wie die Städte der Balkanländer, die so reich an ethnischen Minderheiten sind wie keine andere Region in Europa. Allein in Rumänien existieren zwanzig anerkannte Minderheitengruppen. Und sie leben, wenn auch nicht immer miteinander, immerhin friedlich Tür an Tür.
Die geografischen Orientierungslinien der Reise waren Flüsse wie die Donau mit ihren Nebenflüssen Mieresch, Olt, Iskar, Jantra sowie die Gebirgszüge des Karpatenbogens in Rumänien und des Balkangebirges in Bulgarien. Zugleich aber folgte er dem Grundsatz: Fremde Länder lernt man am besten kennen, wenn man zulässt, sich in ihren zu verirren.
In drei einstündigen Radiofeatures lädt der Balkanreisende Harald Grill die Bayern 2-Hörer ein, mit ihm eine hierzulande kaum bekannte Region zu entdecken und ihren Menschen zu begegnen. Sie gehören – wie wir selbst – zur großen europäischen Erzählung von Völkervielfalt und Toleranz.
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[Audio]-Infos Datum: 26.12.2015
Länge: 00:55:28
Größe: 50.78 MB
Hinter drei Sonnenaufgängen eine andere Welt. Eine Radioreise durch den Balkan - 25.12.2015
Seit dem Fall des Eisernen Vorhangs sind rund 25 Jahre vergangen. Was hat sich getan am Schwarzen Meer? Eine Balkanreise von Harald Grill. Nicht zuletzt die Ukrainekrise hat uns darauf aufmerksam gemacht, wie komplex die Gesellschaften in der westlichen Schwarzmeer-Region und in den Balkanregionen zusammengesetzt sind. Dort leben verschiedenste Ethnien und Religionsgemeinschaften innerhalb nationaler Verbände - über alle Zeiten. Hinzu kommt das beinahe selbstverständliche Nebeneinander von mittelalterlichen Lebensformen und High-Tech-Zeithalter, aber auch von Armut und Reichtum in diesem Teil Europas.
Hierzulande wird das, was man nicht kennt, gern mit Klischees und Vorurteilen belegt. „Räuber, Diebe, Mörder – was willst du dort?“ war eine der Fragen, die dem bayerischen Schriftsteller Harald Grill gestellt wurden, als er seine Reisepläne schmiedete-
Grill war neugierig, wollte mehr wissen, wollte Licht in den Alltag der Balkanländer bringen und die Wahrnehmung sowohl fürs Detail als auch fürs Ganze schärfen.
Sein Ziel war es, während einer dreimonatigen Reise unterwegs mit Zügen, Bussen, Auto, Schiffen und - warum nicht - zwischendurch auch zu Fuß, durch Rumänien und Bulgarien bis Odessa, Wahrnehmungen über das Leben zusammenzutragen. Dabei besuchte er die ländlichen Regionen ebenso wie die Städte der Balkanländer, die so reich an ethnischen Minderheiten sind wie keine andere Region in Europa. Allein in Rumänien existieren zwanzig anerkannte Minderheitengruppen. Und sie leben, wenn auch nicht immer miteinander, immerhin friedlich Tür an Tür.
Die geografischen Orientierungslinien der Reise waren Flüsse wie die Donau mit ihren Nebenflüssen Mieresch, Olt, Iskar, Jantra sowie die Gebirgszüge des Karpatenbogens in Rumänien und des Balkangebirges in Bulgarien. Zugleich aber folgte er dem Grundsatz: Fremde Länder lernt man am besten kennen, wenn man zulässt, sich in ihren zu verirren.
In drei einstündigen Radiofeatures lädt der Balkanreisende Harald Grill die Bayern 2-Hörer ein, mit ihm eine hierzulande kaum bekannte Region zu entdecken und ihren Menschen zu begegnen. Sie gehören – wie wir selbst – zur großen europäischen Erzählung von Völkervielfalt und Toleranz.
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[Audio]-Infos Datum: 25.12.2015
Länge: 00:53:43
Größe: 49.19 MB
Wer früher erbt, ist länger reich: Streifzug durch die Erbenrepublik Deutschland - 17.12.2015
Wer ein Haus oder viel Geld erbt, braucht den Fiskus kaum zu fürchten: Ehegatten und Kinder haben hohe Freibeträge. Selbst wenn mehrere Millionen fließen, bleibt die Erbschaftssteuer moderat. Firmenerben kommen sogar so gut davon, dass die Verfassungsrichter eine Korrektur verlangen. Wer arbeitet, wird dagegen stark besteuert. Normale Arbeitseinkommen reichen in vielen Gegenden Bayerns nicht, um eine Wohnung oder gar ein Haus zu erwerben. Weil die Vermögen ungleich verteilt sind, wird die Hälfte der Deutschen wahrscheinlich nichts erben, andere dagegen auf immer dickeren Finanzpolstern sitzen. Damit droht eine noch stärkere Spaltung der Gesellschaft in Arm und Reich. Erben ist freilich nicht in allen Fällen "leicht Erwerben", zum Teil streiten Erben erbittert um eine Hinterlassenschaft. Außerdem verändert geerbtes Geld die Lebensumstände und womöglich auch den Menschen - nicht immer zu seinem Wohl.
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[Audio]-Infos Datum: 17.12.2015
Länge: 00:56:00
Größe: 51.28 MB
Stimmen von außen - der Radiokrieg der Alliierten gegen das Dritte Reich - 03.12.2015
Die Nationalsozialisten nutzten den Rundfunk, um ihre Propaganda zu verbreiten. Darauf reagierten die Alliierten. Ende September 1938 richtete BBC London den "Deutschen Dienst " ein. Sein Ziel: den deutschen Hörern Nachrichten von außerhalb des Reiches zukommen zu lassen. Die Maxime "Never tell a lie". Sein prominentester Botschafter: Thomas Mann.
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[Audio]-Infos Datum: 03.12.2015
Länge: 00:55:20
Größe: 50.67 MB
Auf der Suche nach Mr. Zelig. Was Sie schon immer über Woody Allen wissen wollten - 26.11.2015
Wie wurde aus einem schmächtigen Jungen aus Brooklyn der weltberühmte Filmemacher, der Jahr für Jahr einen Film schreibt und inszeniert, in dem er viele Jahre lang auch der Protagonist war? Gleicht die Filmfigur Woody Allen in diesen schlabbrigen Cordhosen dem Mann, der vor 80 Jahren als Allan Stewart Königsberg geboren wurde? Was sind die Masken eines Mannes, der sich immer wieder neu erfindet?

Wieso schrieb schon der Schüler Sketche für Zeitungen und das Radio? Wer waren seine Eltern? Ist er gläubig? Wie hält es einer, der mit 18 zum ersten, aber nicht zum letzten Mal heiratete, mit den Frauen? Wer oder was hat ihn beeinflusst? Warum schreibt er bis heute auf einer deutschen Olympia-Kofferschreibmaschine? Warum hat er Klarinette spielen gelernt und nicht - sagen wir: Tuba? Und wie ist das mit der Sehnsucht nach Unsterblichkeit?

Kirsten Martins folgt Woody Allen durch sein Leben, legt ihn bei einem Psychologen auf die Coach und lässt ihn in Originaltönen erzählen. Dazu ein Kaleidoskop aus Monologen, Satiren, Interviews, Bekenntnissen, Witzen, Essays und - ja, auch: Filmen. Am Ende sollte etwas klarer sein, was die Welt an Woody Allen hat.
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[Audio]-Infos Datum: 26.11.2015
Länge: 00:55:00
Größe: 50.36 MB
Geld oder Leben - Was wir weitergeben wollen - 18.11.2015
Was wollen wir weitergeben, unseren Kindern, unseren Kindeskindern? Das ist eine Frage, die mittlerweile jeder ethischen Überlegung zu Grunde liegen muss. Weil wir bekanntermaßen alle Mittel haben, den Planeten als tote Wüste zu vererben. Was wollen wir weitergeben? Diese Frage stellt sich angesichts der plötzlich auf uns einströmenden Unsicherheiten der Zeit in neuem Maß. Alles wird anders - das ist das Gefühl, das die vergangenen Monate beherrscht hat. Die einen fühlen sich bestätigt, dass der Finanzkapitalismus nun die Weltherrschaft übernimmt, während wir als atemloses Fußvolk der Beschleunigungsmaschinerie dem "Immer Mehr" nachlaufen. Die anderen sehen das Ende der Aufklärung nahe kommen, die religiös unterfütterten Terrorismen unserer Tage vor Auge. Wieder andere sagen: die Konzepte der offenen, freien, friedlichen Welt stehen vor dem Abgrund. Und über allem schwebt das Gefühl: Wir müssen bewahren, was wir haben, sonst ist es weg…
Ein Feature von Matthias Morgenroth.
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[Audio]-Infos Datum: 18.11.2015
Länge: 00:53:33
Größe: 49.04 MB
Ukraine - Krieg der Lügen. Wie Russen und Ukrainer hinter Kampfbegriffen verschwinden - 12.11.2015
Propaganda und Leugnung offensichtlicher Fakten haben den Unterschied zwischen Lüge und Realität getilgt, was eine "Entwirklichung" zur Folge hat. Die totale Lüge erzeugt schließlich den Glauben an die eigenen Phantasmen.
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[Audio]-Infos Datum: 12.11.2015
Länge: 00:56:18
Größe: 51.55 MB
Recherchen auf heißem Pflaster - 05.11.2015
In Mexiko ist es gefährlich, über Korruption und Gewalt zu berichten. Trotzdem gibt es JournalistInnen, die es wagen, gegen diese Zustände anzuschreiben. Sie wollen nicht untätig bleiben, angesichts des Leids der Opfer. Dazu braucht es Mut. Der nährt sich bei einigen ReporterInnen aus einer Interpretation der christlichen Botschaft, die die Opfer von Verfolgung, Armut und Missbrauch ins Zentrum stellt.
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[Audio]-Infos Datum: 05.11.2015
Länge: 00:56:09
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Bayern 2 - an Allerheiligen. "Ist da wer?" - 01.11.2015
Der Traum vom Fliegen und die Suche nach der Seele haben viel gemeinsam. Beides treibt uns von Anbeginn der Menschheit um. Nicht nur Romantiker wie Joseph von Eichendorff stellten sich die Seele als geflügeltes Wesen vor. Friederike Weede über Sinnsuche heute. Verschämt, aber hinter vorgehaltener Hand, haben die meisten Geschichten zu erzählen über Begegnungen mit verstorbenen Verwandten, Außerkörpererfahrungen oder anderen übernatürlichen Erlebnissen. Sind es die Seelen der Toten, die da mit uns sprechen? Was ist das überhaupt – die Seele?
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[Audio]-Infos Datum: 01.11.2015
Länge: 00:53:14
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Das Ende der Siemens-Familie - Vom sicheren Arbeitgeber zur Großbaustelle - 29.10.2015
Der Elektrokonzern Siemens galt einmal als sicherer Arbeitgeber. Die Beschäftigten mussten nicht um ihren Arbeitsplatz fürchten. Sie durften ein Leben lang bei Mutter Siemens bleiben. Doch das ist Geschichte, seit Globalisierung und Shareholder-Value das Wirtschaftsleben mehr und mehr prägen. Heinrich von Pierer verstieß bereits in den 90er Jahren als erster Konzernchef ungeliebte Siemens-Töchter. Seitdem sind die Mitarbeiter nicht mehr in ruhiges Fahrwasser gekommen. Der Konzern wurde mehrfach umgebaut, große Geschäftsfelder aufgegeben. Auch unter Joe Kaeser, der seit nunmehr zwei Jahren an der Konzernspitze steht, verlieren gerade wieder viele Siemensianer ihre Jobs. Stefan Schmid beschreibt  den tiefgreifenden Wandel der Firmenkultur und fragt nach den Ursachen.
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[Audio]-Infos Datum: 29.10.2015
Länge: 00:55:54
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Satirische Speerspitze der APO - Vor 50 Jahren wurde das Berliner "Reichskabarett" gegründet - 22.10.2015
Das Ensemble verstand sich als links-alternativer Gegenentwurf zu etablierten Kabaretts wie der Münchner "Lach- und Schießgesellschaft" oder dem Düsseldorfer "Kom(m)ödchen". System-Kritik statt Symptom-Krittelei lautete die Devise, Klartext statt geschliffener Dialoge.
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[Audio]-Infos Datum: 22.10.2015
Länge: 00:56:02
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Plastikmüll - Ist die Kunststofflawine noch zu stoppen? - 15.10.2015
Plastik ist bunt, Plastik ist praktisch, Plastik ist billig. 300 Millionen Tonnen Kunststoff werden jährlich produziert. Die Überreste verseuchen Schritt für Schritt unsere Umwelt, egal ob Splitter alter Plastikflaschen oder Fasern aus Funktions-Shirts. Können wir die Kunststofflawine noch stoppen?
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[Audio]-Infos Datum: 15.10.2015
Länge: 00:55:45
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radioThema: Indonesien - Inseln der Imagination - 08.10.2015
Eine literarische Reise durch Indonesien, das Gastland der Frankfurter Buchmesse, das größte muslimische Land der Welt, ein Archipel mit über 17 000 Inseln, 250 Millionen Menschen und 400 Sprachen, mit der Zehn-Millionen-Metropole Jakarta, den Regenwäldern Kalimantans und den Reisfeldern Balis, mit Moslems auf Java, Stammestraditionen auf Sulawesi, Hindus auf Bali und Christen auf Flores. Ein junges Land. Zwei Drittel der Indonesier sind unter 30. So vielfältig das Land, seine Kulturen und Sprachen, so vielfältig ist die Literatur, die Poesie vor allem. - Cornelia Zetzsche hat Indonesien von Java bis Timor bereist und mit Autoren gesprochen: mit Sapardi, dem großen alten Herrn der Lyrik, der dort so berühmt ist wie hierzulande Fußballer; mit der Bestseller-Autorin Ayu Utami, die mit sexueller Offenheit provoziert, und mit Oka Rusmini, die vom hierarchischen Leben auf Bali abseits der Touristen-Routen erzählt; mit einem Großstadt-Rapper, einem Batak-Dichter und einem christlichen Dichter auf der Insel Timor; mit dem eindrucksvollen Poeten und Performer Afrizal Malna und Roman-Autorinnen wie Laksmi Pamuntjak und Leila S. Chudori, die ein düsteres Kapitel indonesischer Geschichte zu Literatur machen: das Jahre 1965, als General Suharto die Macht ergriff und bei einer beispiellosen Kommunistenjagd eine Million Menschen ermordet wurden. Indonesien - ein Sonnenland mit Schattenseiten.
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[Audio]-Infos Datum: 08.10.2015
Länge: 00:56:16
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Das Leben der ganz anderen. Die ehemaligen Vertragsarbeiter der DDR zwischen Nostalgie und Rassismus - 03.10.2015
Über hunderttausend Vertragsarbeiter - Vietnamesen, Mosambikaner, Angolaner und Kubaner - lebten in der DDR. Die Sendung erzählt ein Kapitel wenig bekannter deutscher Gesellschaftsgeschichte. Das Feature von Susanne Betz
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[Audio]-Infos Datum: 03.10.2015
Länge: 00:53:15
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"Unser tägliches Brot gib uns heute" - Ein Grundnahrungsmittel als Symbol des Lebens - 01.10.2015
Es waren wieder einmal die alten Ägypter. Ihnen verdanken wir wahrscheinlich das Brot, denn schon vor 6000 Jahren haben sie es auf heißem Stein gebacken. Andere gehen noch weiter zurück und vermuten den Brotursprung bereits vor 30000 Jahren, mit gemahlenen Wildblumen nördlich der Alpen. In jedem Fall zählt Brot zu unseren ältesten Nahrungsmitteln - und zu den wichtigsten. Auch wenn heute die Supermarktregale voll sind mit hunderten Arten von Müsli, mit Reis verschiedener Sorten und Anbaugebiete, mit Nudeln aller erdenklichen Formen. Wie gehen wir mit diesem wertvollen Gut heute um? Wenn Zeit fehlt, den Teig gehen zu lassen und Backbuden mit Fertigteigen aus dem Boden wachsen. Wohin ist der kleine Bäcker um die Ecke verschwunden? Nach Dachsbach in Mittelfranken zum Beispiel - dort findet man noch einen. Einen, der sich nicht in der Vielfalt von Backwaren verirrt, sondern seinen Broten Namen - und Zeit - gibt. Es gibt die kleinen Bäcker nicht mehr oft, weshalb Brotbackkurse einen neuen Boom erleben - die neue Suche nach Ursprünglichkeit und Natürlichkeit animiert viele, ihr eigenes Brot zu backen. Noch hat jedes Land seine eigene Brotspezialität. Wo es Weizen gibt, gibt es Laibe - wo mit Mais gekocht wird, sind es Fladen. Für Inder ersetzt das Brot den Löffel - wie schon in der Antike und im beginnenden Christentum, als das Brot auch als Besteck diente. Brot - ein alltägliches Nahrungsmittel. Und gleichzeitig mehr als das. Im Christentum ist es "das Brot des Lebens". Wir bitten im Vater Unser um "unser tägliches Brot". Brot wird Nahrungsmittel und Symbol in einem. Am Brotbrechen wird Jesus nach seiner Auferstehung erkannt. Die Bedeutung des Brotes und die Tradition des Brotbrechens verbinden Juden und Christen. Anja Scheifinger hat sich für das radioThema auf die Suche nach gutem Brot gemacht - und wurde fündig. Dort, wo Brot noch heute eine wichtige Rolle spielt. Wo es Lebens-Mittel im wahrsten Sinn des Wortes ist.
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[Audio]-Infos Datum: 01.10.2015
Länge: 00:56:12
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Glücklich, wer seinen Nächsten erträgt - Vom Umgang mit der Armut - 24.09.2015
Die soziale Marktwirtschaft ist das erfolgreichste Wirtschafts- und Gesellschaftssystem, das es in Deutschland je gab. Trotzdem gibt es sie - Armut. Sie hat sich im Zuge der globalen Finanz-, Wirtschafts- und Währungskrise sogar noch verschärft. 12,5 Millionen von Armut betroffene Menschen zählt der Paritätische Wohlfahrtsverband für das Jahr 2015 in Deutschland. So viele, wie nie zuvor, Tendenz steigend. Die oberen 10 % Reichen besitzen inzwischen über 60 % des gesamtdeutschen Vermögens und die Kluft nach unten wird immer breiter. Die Grenzen sind unsichtbar, aber meist fest geschlossen. Arme und Reiche begegnen sich (fast) nie. Der Arme fällt im Alltagsbild der Republik erst dann auf, wenn es vom Straßenrand tönt: "Ham Se mal nen Euro?"
Dieser Euro entlässt den Geber vielleicht mit dem Gefühl, die Grenze für einen Augenblick überschritten zu haben. Aber welche Art Begegnung hat hier stattgefunden? Die Lebensschicksale und Lebensunfälle, die wirklich dahinter stecken, bekommen meist nur Profis und Ehrenamtliche zu hören. Vor allem die Franziskaner sind seit ihrer Gründung Anfang des 13. Jahrhunderts in der Obdachlosenseelsorge engagiert. Denn, wer arm ist, der leidet nicht nur an Geldmangel, auch seine Seele leidet. Franziskaner entscheiden sich darüber hinaus - wie andere Ordensleute auch - für ein Leben in Armut. Diese ausgesprochen komfortable Armut hat mit der Lebensrealität Obdachloser kaum etwas gemeinsam. Doch sie nimmt sich die Freiheit, den Wert des Lebens nicht nach wirtschaftlichen Maßstäben zu definieren! Ein Umgang auf Augenhöhe ist möglich und kann vielleicht ein erster Schritt sein, die Armut zu überwinden.
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[Audio]-Infos Datum: 24.09.2015
Länge: 00:56:21
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"Tor zur Freiheit" - Das Grenzdurchgangslager Friedland 1945 bis heute - 17.09.2015
Am 20. September 1945 wurde das Grenzdurchgangslager Friedland eingerichtet. Seitdem ist es Anlaufstelle für Menschen, die nach Deutschland kommen. Hier lässt sich die Migrationsgeschichte der Bundesrepublik gut nachvollziehen.
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[Audio]-Infos Datum: 17.09.2015
Länge: 00:54:50
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Kaisers Geburtstag - 10.09.2015
Fußballer, Trainer, Weltmeister, Präsident, Funktionär, Kosmopolit - das Leben des Franz Beckenbauer ist reich an Geschichten. Für das Bayern2 RadioThema hat Heike Otto hat mit vielen Weggefährten gesprochen.
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[Audio]-Infos Datum: 10.09.2015
Länge: 00:55:19
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"Mich können Sie net stoppen..." Franz Josef Strauß - ein unsterblicher Maythos - 03.09.2015
Franz Josef Strauß - sein Name hat immer noch Klang weit über Bayern hinaus. Die Menschen erinnern sich an ein politisches Kraftpaket, an einen unverwechselbaren Politiker, an das Urgestein der CSU.
Franz Josef Strauß wird von der CSU-Spitze immer noch glorifiziert, wohl wissend, dass die Bewahrung seines Erbes vor allem die ältere Stammwählerschaft an die Partei bindet. "So einen bräuchten wir wieder", ist da zu hören, doch es mischen sich auch kritische Töne in das Schwärmen über Strauß. Von "Lumpereien" und nicht immer uneigennützigem politischem Handeln ist da die Rede und vom harschen Polarisierer Strauß. Ein Mensch voller Widersprüche, der die Öffentlichkeit zu spalten wusste.

Rudolf Erhard war in Bayern unterwegs auf der Suche nach Erinnerungen, Wertungen und Urteilen über Franz Josef Strauß. Politische Weggefährten, viele aus der zweiten Reihe, Historiker, Volkskundler, Kabarettisten und ausgewiesene Strauß-Gegner sind zu hören, aber auch Menschen, die dem Reporter zufällig vor das Mikrofon liefen. Sie haben meist eine ausgeprägte Meinung zu Strauß, im Norden Bayerns oft eine andere als im Süden. Doch selbst bei kritischen Äußerungen klingt auch Respekt durch über die Lebensleistung eines unverwechselbaren Politikers. Er wird immer noch mit Bayern und der CSU identifiziert, auch wenn er im Urteil vieler nicht mehr in die heutige politische Wirklichkeit passen würde. An seinem 100. Geburtstag, 27 Jahre nach seinem plötzlichen Tod, hat der Mythos Franz Josef Strauß Patina angesetzt und ist einer realistischeren Betrachtung gewichen.
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[Audio]-Infos Datum: 03.09.2015
Länge: 00:56:08
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Nacht der Poesie - 27.08.2015
Wie wird das aussehen, wenn Fritz Eckenga, der Kabarettist und Spaßmacher, der Lyriker, Dortmunder und Fußballfan, auf den "wortsüchtigen" Wiener Robert Schindel trifft? Sonnenklar und bewölkt könnte das vielleicht werden - Eine ernsthafte Begegnung, denn zu sagen werden sie uns und sich etwas haben. Wir stellen einfach „alle Zeitfenster auf Kippe“ und spüren den Absurditäten im Wahnsinn der Sprache und der Realität nach. Von Matthias Politycki bekommen wir immerhin „dies irre Geglitzer in deinem Blick“, 111 Gedichte, in denen er sich poetische Gedanken macht ber den richtigen Umgang mit Geliebten“ oder diesen schwülen Nachmittag damals, als dann abends der Blitz einschlug“. Barbara Köhler antwortet mit „Istanbul zusehends“ , der Nahsicht einer Dichterin auf die Stadt der „Wortwahl, Blickübertragung“. „Die Augenstadt : behängt mit Amuletten“ nennt Barbara Köhler ihr „Existanbul“, ihr „Futuristanbul“. Worterfindungen sind das wie bei Carolin Callies, in deren Gedichten der Tag schon krummt und die Haut in Krumen strickt. Ein furioses Debüt ist ihr Band „ fünf sinne & nur ein besteckkasten.“ Und was macht Edgar Wasser außer Kunst? Sprechgesang, Hiphop oder Rap? Wir werden das sehen und hören, wenn Wasser und sein DJ auf der Bühne des Erlanger Markgrafentheaters stehen.

Die Schriftstellerinnen und Schriftsteller, die Künstlerinnen und Künstler stehen wie immer im Mittelpunkt der „Bayern 2-Nacht der Poesie“, der Eröffnungsveranstaltung des diesjährigen Erlanger Poetenfestes. Durch den Abend, der live in Bayern 2 übertragen wird, führt die Moderatorin und BR-Redakteurin Martina Boette-Sonner.
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[Audio]-Infos Datum: 27.08.2015
Länge: 01:47:55
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"Mach alles gut, was du machst!" - Der Jahrhundertarchitekt Le Corbusier und sein künstlerisches Erbe - 20.08.2015
Er hat geplant, gebaut, gemalt, designt und geschrieben. Er hat als Bildhauer gearbeitet und ein umfassendes theoretisches Werk hinterlassen. Er war Architekt, Künstler, Schriftsteller, Möbeldesigner, Philosoph und leidenschaftlicher Sammler von Fundstücken am Saum des Meeres. Vor seinem Tod lebte er wie ein Mönch auf wenigen Quadratmetern in einer kleinen Holzhütte auf dem Cap Martin bei Nizza. Kein Architekt des 20. Jahrhunderts wurde so umfassend erforscht wie Le Corbusier – aber welche Bedeutung hat der 1965 nach einer Herzattacke beim Schwimmen im Meer gestorbene Universalkünstler heute noch?

Am 27. August 2015 jährt sich der Todestag des Architekten zum fünfzigsten Mal. Moritz Holfelder nimmt das zum Anlass, um mit berühmten Baumeistern, Designern und Künstlern über Le Corbusier zu sprechen. Er fragt Architekten wie Jean Nouvel, David Adjaye oder Wolfgang Prix nach der Geltung von Le Corbusier heute. Was ist von diesem geblieben? Wo hat er Spuren hinterlassen? Welchen Einfluss hat er auf die aktuelle Baukunst? Der Autor reist außerdem an Orte, an denen Gebäude von Le Corbusier stehen, etwa nach Marseille, Berlin, New York, Paris, Ronchamp, Moskau, Zürich, Stuttgart und Chandigarh, und befragt dort die Menschen vor Ort, wie lebendig das Erbe des berühmtesten Baumeisters des 20. Jahrhunderts ist.
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[Audio]-Infos Datum: 20.08.2015
Länge: 00:56:10
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Der Flüsterer im Dunklen. Der Schriftsteller H. P. Lovecraft und sein Spiel mit dem Schrecken - 06.08.2015
Das Spiel mit der Angst und dem Schauder hat der amerikanische Schriftsteller H.P. Lovecraft (1890-1937) perfekt beherrscht: In seinen faszinierenden Erzählungen und Kurzgeschichten umkreist er die Abgründe der Seele - die tiefen Ängste, die Furcht vor dem Unbekannten, das Grauen vor einer endlosen Leere. Lovecrafts Werk ist das Echo einer neuen, modernen Weltsicht, die den Menschen aus seinen vertrauten Bindungen und Ordnungen reißt und tradierte Sinndeutungen zerstört. Sein literarischer Einfluss reicht ungebrochen bis in unsere Zeit: A.C. Artmann übersetzte seine Geschichten, Borges widmet ihm eine Erzählung, Michel Houellebecq nannte ihn in einem buchlangen Essay „einen Traumgenerator“. Heute ist H.P. Lovecraft eine Kultfigur, die als der legitime Nachfolger von Edgar Allan Poe gefeiert wird. Seine Texte werden von Rockbands vertont, Gestalten aus seinen Erzählungen geistern durch unzählige Computerspiele. Und bis heute werden seine Bücher gelesen und immer wieder neu aufgelegt.
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[Audio]-Infos Datum: 06.08.2015
Länge: 00:57:05
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"Lieber ohne Kippa" - Neue Judenfeindlichkeit in Deutschland - 30.07.2015
Judenfeindliche Parolen auf propalästinensischen Demonstrationen, Beschimpfungen in sozialen Netzwerken, Molotowcocktails auf die Wuppertaler Synagoge, brutale Angriffe auf jüdische Bürger in deutschen Großstädten: Der Antisemitismus in Deutschland wächst. Die Zahl antijüdischer Straftaten in Deutschland hat 2014 im Vergleich zum Vorjahr stark zugenommen. Und jüngste Studien zeigen: Die aktuelle Judenfeindlichkeit ist keineswegs nur unter radikal gesinnten Muslimen ein Problem, sondern auch im gutbürgerlichen Milieu wieder salonfähig geworden. Neuer Judenhass in Deutschland? Kann das sein? Galt der Antijudaismus hierzulande doch lange als aussterbende Ideologie der Ewiggestrigen.
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[Audio]-Infos Datum: 30.07.2015
Länge: 00:54:19
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Das Kakao-Paradies. São Tomé und Principe: Zwei Inseln, eine Zukunft - 16.07.2015
"Hier wohnen Drachen" behaupteten englische Seefahrer vor Jahrhunderten und ließen die beiden Inseln vor der afrikanischen Westküste links liegen. Die Portugiesen waren wagemutiger und machten aus zwei fruchtbaren Vulkaninseln ein Kakaoreich (dem heute drittwichtigsten in der Weltproduktion): São Tomé und Principe. Dazwischen und bis ins 20. Jahrhundert Sklavenhandel, Ausbeutung, Kolonialherrschaft in ungezügelter Maßlosigkeit. Die vielen, noch im 20. Jahrhundert von den Kapverdischen Inseln umgesiedelten Landarbeiter mussten so arm bleiben, dass sie sich die Rückreise in ihre Heimat nicht mehr leisten konnten. Mit Portugals Nelkenrevolution kam die Freiheit, die Unabhängigkeit und keine wirklich verheißungsvolle Zukunft.
Dann, 2014, Auftritt Mark Shuttleworth, 41 Jahre, Milliardär aus Südafrika, Weltraumflieger, Visionär. Nach seinem 20 Millionen Dollar teuren Ausflug ins All mit neuer Weltsicht auf die Erde zurückgekehrt, macht er Afrikas zweitkleinsten Staat zu seinem Zukunftsprojekt – ein Unternehmer, der mit bezahlbaren Software-Produkten für Entwicklungsländer reich geworden ist, will sein Geld sehr präzise und nachhaltig in die Zukunft in São Tomé und Principe anlegen. Seine Vision: ein kleines Paradies in einer gefährdeten Welt.
Mark Shuttleworth scheut den öffentlichen Auftritt. Interviews werden nicht gegeben. Seine Firma HBD Venture Capital verschickt regelmäßig Absagen und allenfalls Pressemitteilungen. Der Filmemacher und Radioreisende Wolf Gaudlitz stieß in dem kleinen, noch einigermaßen ursprünglichen Inselreich mit seinen weltberühmten Kakaoplantagen dennoch auf unzählige Spuren des erfolgreichen Unternehmers und Philanthropen und begegnete vielen armen Menschen voller Hoffnungen und Träume.
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[Audio]-Infos Datum: 16.07.2015
Länge: 00:55:31
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Platz den Plätzen! Von der Kunst, schöne Stadträume zu planen - 09.07.2015
Auf die Frage, welche Plätze sich besonderer Beliebtheit erfreuen, werden meistens historische Beispiele genannt: der Petersplatz in Rom, die Piazza della Signoria in Florenz, die Grand Place in Brüssel, der Rynek G?ówny in Krakau, der Gendarmenmarkt in Berlin oder der Marienplatz in München. Nach wie vor sind es fast ausnahmslos über Jahrhunderte bewährte Stadträume wie diese, die als identitätsstiftende Orte der Repräsentation und Begegnung wahrgenommen werden.
Die Architektur des 20. Jahrhunderts hingegen hat keinen einzigen gelungenen Platz hervorgebracht, meint der Architekt Christoph Mäckler. Eine provokante These, der es nachzugehen lohnt. Denn tatsächlich ist es nicht zu leugnen, dass es fast allen nach 1945 neu geplanten Stadtquartieren an urbaner Qualität mangelt.

Warum ist das so? Welchen Einfluss können Stadtplaner eigentlich noch nehmen in Zeiten zunehmender Kommerzialisierung des öffentlichen Raums? Sophie Wolfrum, Professorin für Städtebau und Regionalplanung an der Münchener TU, hat diese Fragen zum Thema mehrerer Forschungsprojekte gemacht. Für ihr jüngstes, „Platzatlas. Stadträume in Europa“, analysierte und verglich sie die Gestaltung und die Proportionen von 70 herausragenden europäischen Plätzen. Dezidiert gestaltete architektonische Räume wie diese, so ihre Überzeugung, könnten Stadtplanern nach wie vor als Anregung dienen, auch wenn wir heute, auch durch das Internet, mit einem fundamentalen Umbruch von Kommunikations- und Handelsströmen konfrontiert sind.
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[Audio]-Infos Datum: 09.07.2015
Länge: 00:55:53
Größe: 51.18 MB
Zurück zur Gemeinschaft. Neue Wohnformen gegen den Trend zur Vereinzelung - 02.07.2015
Gemeinschaft, sagt der Soziologe Zygmunt Bauman, ist immer weniger zu finden in einer Zeit, die durch einen Mangel an Verbindlichkeit, Vielfalt und Beliebigkeit gekennzeichnet ist. Das zeigt sich auch in unseren Siedlungen, in denen „nichts lange genug überdauert, um einem vertraut zu werden und diesen Ort in jene behagliche und schützende Umgebung zu verwandeln, nach der die Gemeinschaft und Heimat entbehrenden Individuen inbrünstig suchen.“ Über Jahrhunderte wohnte man in Großfamilien, verschiedene Generationen teilten sich einen sozialen Raum und organisierten das alltägliche Leben und die Betreuung von Kindern und alten Menschen gemeinschaftlich; in Arbeitersiedlungen entstanden kollektivistische Wohnformen mit eigenen sozialen Institutionen. Im Zeitalter des „flexiblen Menschen“ (Richard Sennett) haben dagegen die allgemeine Mobilität, die Auflösung der traditionellen Familie und steigende Scheidungsraten dazu geführt, dass die Zahl der Singlehaushalte in den großen Städten schon bei fast 50% liegt. Besserverdienende schotten sich in Gated Communities ab, steigende Mieten und Immobilienpreise führen zur Zerstörung von gewachsenen Hausgemeinschaften und der sozialen Entmischung ganzer Viertel. Gleichzeitig steigt durch die demografische Entwicklung die Zahl älterer Menschen, die ihr Lebensende in Alten- und Pflegeheimen verbringen müssen.
Doch aus dem Unbehagen über die Kultur des anonymen und isolierten Wohnens wächst auch Widerstand. Gegen die Privatisierung von Lebensrisiken bedarf es einer neuen Kultur der Solidarität, die sich auch in Formen des Zusammenwohnens ausdrückt. Das Eigenheim in den Vorstädten als Rückzugsort ins Private und als „Falle“ (Pierre Bourdieu) verliert an Attraktivität, die Menschen suchen verstärkt engere soziale Bindungen. Wohngemeinschaften sind nicht mehr nur für Studenten, sondern auch für Alte attraktiv. Der Staat fördert den Bau von Mehrgenerationenhäusern, Architekten und Stadtplaner stellen sich den veränderten Bedürfnissen und Baugenossenschaften organisieren die Bebauung von Stadtvierteln im Geist einer neuer Nachbarschaftlichkeit. Ein Feature von Jochen Rack über eine Gesellschaft, die wieder mehr Nähe sucht.



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[Audio]-Infos Datum: 02.07.2015
Länge: 00:55:52
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Tippen, Wetten, Zocken: Geldmaschine Glücksspiel - 25.06.2015
Vor 60 Jahren ging der Deutsche Lottoblock an den Start. Das Angebot an Glücksspielen aber war begrenzt. Inzwischen sind die Möglichkeiten, mit Tippen, Wetten und Zocken nach dem schnellen Geld zu jagen, unüberschaubar. Stefan Schmid zeigt, wie staatliche und private Anbieter die "Geldmaschine Glücksspiel" immer schneller rotieren lassen.
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[Audio]-Infos Datum: 25.06.2015
Länge: 00:54:26
Größe: 49.84 MB
"Es werde laut!" Les Paul, der Wegbereiter des Rocks, wird 100 Jahre alt - 18.06.2015
Wenn die Jugendrevolte der sechziger und siebziger Jahre ein Instrument hatte, dann war es die Gitarre. Elektrisch verstärkt, natürlich, und aufgedreht bis zum Anschlag: Was aus riesigen Lautsprecherboxen dröhnte, war ein Schlachtruf, der jeden Rock-Schuppen und jedes Fußballstadion zum Beben brachte. Keine Chance für Zwischentöne. Die Voraussetzungen für den lauten und selbstbewussten Auftritt der Generation Woodstock schuf ein freundlicher und pfiffiger Amerikaner: Les Paul, geboren vor hundert Jahren, am 9. Juni 1915. Er klaute den Tonabnehmer aus dem Plattenspieler der Mutter, montierte ihrn unter die Saiten und baute sich die erste elektrische Gitarre. Bastelte und tüftelte weiter, eröffnete mit Tonbandgeräten und raffinierter Mehrspur-Studiotechnik der Musik ganz neue Horizonte und wurde ein Star der Hitparaden seiner Zeit. "How High the Moon" kann noch heute so mancher mitsummen. Was aber daraus folgte, war mehr als der rockenden Riff auf der Gitarre: es wurde zur Fanfare des Jugendkults und zum Soundtrack einer Ära.
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[Audio]-Infos Datum: 18.06.2015
Länge: 00:54:17
Größe: 49.70 MB
Der Sieg des Witzes über den Verstand - 11.06.2015
Erinnerungen an einen Großen der amerikanischen Gegenwartsliteratur: Bellows Biographen James Atlas und Zachary Leader beschreiben in Exklusiv-Interviews ihre Sicht auf das Leben des Nobelpreisträgers von 1976; der renommierte Übersetzer Eike Schönfeld und der britische Schriftsteller Ian McEwan ordnen sein Werk ein - nach einem Wort Philip Roths neben William Faulkner das "Rückgrat der amerikanischen Literatur des 20. Jahrhunderts". Hochaktuell ist Saul Bellow auch heute, 10 Jahre nach seinem Tod.
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[Audio]-Infos Datum: 11.06.2015
Länge: 00:53:33
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Gute Form und schöne Hülle - Ein Design-Journal des Luxus und der Moden - 27.11.2014
Wenn man einen Stuhl, ein Sofa, einen Rasierer oder ein Radio besonders gut verkaufen will, dann schreibt man einfach "Design" drauf - und schon reißen sich alle darum.
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[Audio]-Infos Datum: 27.11.2014
Länge: 00:56:15
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Frau Holle und Herr Düsentrieb - Der Traum des Wettermachens und die Realität des Geo-Engineering - 18.08.2011
Mancher Wissenschaftler träumt von gigantischen, über die Erde gespannten Sonnensegeln oder düngt die Weltmeere mit Eisen, um Treibhausgase loszuwerden. Doch führende Stimmen des ökologischen Diskurses warnen vor naiver Technik-Gläubigkeit.
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[Audio]-Infos Datum: 18.08.2011
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