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Download & Podcast: radioTexte - Bayern 2 © Monacensia Literaturarchiv und Bibliothek München
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Die Lesungen in Bayern 2. Literatur im Ohr. Die Bibliothek zum Hören. Tipps zum Weiterlesen. Klassiker, neue Bücher, Romane, Briefe, Manuskripte – exklusiv, das alles in den radioTexten. Erfundene und wahre Geschichten, kommentiert von den Autoren, gelesen von den Autoren selbst oder von namhaften Schauspielern, wie Ulrike Kriener, Lisa Wagner, Gert Heidenreich, Axel Milberg und anderen.

Infos zum Podcast:

Radiosendungen:
Bayern 2 - radioTexte am Dienstag |
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Sendezeit: Dienstags um 21.03 Uhr
 
Bayern 2 - radioTexte am Samstag |
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Sendezeit: Samstags um 21.03 Uhr
 
Bayern 2 - radioTexte - Das offene Buch |
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Sendezeit: Sonntags um 11.00 Uhr
 
Podcast-Aktualisierung:
dienstags, samstags und sonntags

radioTexte / Philosophie des Glücks - 14.05.2013
Eine Geschichte der Philosophie des Glücks. Pillen, Hormone, Amulette, Ratgeber - alles soll uns dem großen Glück näher bringen. Doch was ist wirksam und was ist wirklich neu? Die radioTexte schlagen lieber bei den antiken Motivationstrainern nach: bei Epikur, Epiktet und Augustinus. Zusammengestellt von Marion Giebel – mit Irina Wanka, Anja Buczkowski, Gert Heidenreich., Wolfgang Hinze und Martin Umbach. Moderation: Antonio Pellegrino
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[Audio]-Infos Datum: 14.05.2013
Länge: 00:55:27
Größe: 50.78 MB
Das offene Buch: Sorbische Dichtung von Kito Lorenc - 12.05.2013
„Aus dem Wald laufen ein paar braune Bäumchen/ fort, die Straße entlang. Der Wald/ winkt noch, aber sie blicken/ sich nicht einmal um und können auch nicht mehr zurück.“ – So beginnt „Birkenwald meiner Kindheit“, eines der Gedichte, mit denen Kito Lorenc seine Heimat, die Lausitz, wachruft, ohne in Heimattümelei zu verfallen. Auch mit nun 75 Jahren, ist Kito Lorenc „ein Kind der ?užica“, und er ist sorbischer Herkunft, das heißt er gehört zu einer slawischen Minderheit an den östlichen Rändern Deutschlands. Peter Handke rühmt den Poeten und Petrarca-Preisträger Kito Lorenc als einen „Osterreiter“. Gert Heidenreich liest eine Auswahl seiner neuen Gedichte. Moderation: Cornelia Zetzsche.
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[Audio]-Infos Datum: 12.05.2013
Länge: 00:29:47
Größe: 27.28 MB
radioTexte / Francois-René de Chateaubriand: "Der Geist des Christentums" - 09.05.2013
Kultbuchautor, Politiker, Botschafter: Vicomte de Chateaubriand gelang mit seiner Verteidigungsschrift "Der Geist des Christentums" ein Bestseller der französischen Romantik. Lesung mit Wolfgang Hinze „Gott selbst ist das große Geheimnis der Natur. Seine Existenz wird durch die zahllosen Wunder und Schönheiten der Natur bewiesen“, lautet das Credo des französischen Schriftstellers Francois-René de Chateaubriand. In seinem philosophischen Werk „Der Geist des Christentums“ beschreibt der Autor in poetischen Bildern „die Schönheiten der christlichen Religion“, ihre schöpferische Kraft, die die Geschichte des Abendlandes entscheidend beeinflusst und bedeutende Werke der Kunst und Literatur inspiriert hat. Sprecher: Wolfgang Hinze. Moderation: Antonio Pellegrino
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[Audio]-Infos Datum: 09.05.2013
Länge: 00:29:00
Größe: 26.56 MB
Das offene Buch: Ostern in Piräus. Eine Passionsgeschichte von Christos Ikonomou - 05.05.2013
Christos Ikonomou erzählt vom Alltag im krisengeschüttelten Griechenland. Er zeigt Menschen, die mit Arbeitslosigkeit, Armut, Gewalt und Resignation kämpfen. Seine Geschichten führen nach Piräus, Griechenlands größten Hafen. Seine Figuren sind erfunden, aber sie ähneln seinen früheren Nachbarn in Piräus, mit denen er lange lebte. Er kennt die Straßen, die Docks, die schmutzigen Winkel Athens und schafft eine dichte, fast unwirkliche, poetische Atmosphäre. Alle kämpfen um ihre Würde, auch der arbeitslose Vater in „Ein Überraschungsei für den Jungen“. Ohne Geld in der Tasche ist er unterwegs, auf der Suche nach Essen für seinen Jungen, jetzt zu Ostern, das die Griechen als großes Familienfest begehen, dieses Jahr am 5.Mai. Der Schauspieler Thomas Loibl liest, und Christos Ikonomou erzählt im Gespräch wie die Griechen mit der „Krise“ umgehen. Seine Episoden sind aber, fast prophetisch, schon vor Jahren entstanden. Moderation: Cornelia Zetzsche.
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[Audio]-Infos Datum: 05.05.2013
Länge: 00:29:45
Größe: 27.25 MB
radioTexte / Pamela L. Travers: Mary Poppins - 01.05.2013
Heraus zum ersten Mai mit Luftballons und Mary Poppins! – dem fehlerlosesten Kindermädchen der Welt. Im literarischen Original handelt es sich allerdings um eine sehr viel kantigere Dame als im Disney-Film. Daher in den radioTexten ein bisschen mehr aus der wahren Welt der Mary Poppins. Gelesen von Katharina Hackhausen. Regie: Bernhard Jugel. Moderation: Judith Heitkamp.
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[Audio]-Infos Datum: 01.05.2013
Länge: 00:29:43
Größe: 27.21 MB
radioTexte / Hans Paasche: Die Forschungsreise des Afrikaners Lukanga Mukara - 30.04.2013
Vom Kolonialoffizier zum "Freund Afrikas": Hans Paasche lässt in seinem Roman (1912) den "Afrikaner Lukanga Mukara" auf Forschungsreise durch das wilhelminische Deutschland ziehen. Eine satirische Lesung mit Horst Raspe Hans Paasche wandelte sich vom Kolonialoffizier zum "Freund Afrikas" und drehte den Spieß um: In seinem Roman (1912) schickt er den "Afrikaner Lukanga Mukara" auf Forschungsreise durch das wilhelminische Deutschland. Und Lukanga wundert sich sehr über die "Wasungu", die sich selbstbewusst "Menschen" nennen. Eine satirische Lesung mit Horst Raspe. Moderation Antonio Pellegrino.
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[Audio]-Infos Datum: 30.04.2013
Länge: 00:55:22
Größe: 50.69 MB
Das offene Buch: "Istanbuler Geschichten" von Metin Eloglu - 28.04.2013
Streifzüge am Hafen, zwischen Cafés und Schänken, Fischerbooten und Kastanien, Luftschlössern und Moscheen, Tristesse und Melancholie, immer auf der Suche nach Glück. Metin Eloglu erzählt von der Hoffnung der Hoffnungslosen und seinen Erkundungstouren. Das Glück, die Liebe, Erfüllung sind nur Chimären in dieser Atmosphäre aus Melancholie, Hitze und Wehmut. Metin Eloglu "war ein unartiger Dichter und außergewöhnlicher Erzähler", schreibt der Berliner Binooki-Verlag. Der Schauspieler Johannes Silberschneider liest drei seiner Erzählungen, und führt unter den blauen Frühlingshimmel Istanbuls. Moderation: Cornelia Zetzsche.
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[Audio]-Infos Datum: 28.04.2013
Länge: 00:29:49
Größe: 27.31 MB
radioTexte / Guy de Maupassant: Dr. Gloss und die Seelenwanderung (2/2) - 27.04.2013
Héraclius Gloss, nunmehr überzeugt von der Theorie der Seelenwanderung, ist fest entschlossen, Pythagoras zu treffen, dessen Seele ja schließlich auch noch irgendwo unterwegs sein muss. Je länger er über deren wahrscheinlichsten Wohnort nachdenkt, umso mehr drängen sich ganz verblüffende Bezüge zu seiner eigenen Person auf … "Dr. Gloss und die Seelenwanderung" ist ein frühes Werk Maupassants, verfasst mit ein bisschen Leichtsinn und viel schwarzem Humor. Irene Schuck führte die Regie in dieser zweiteiligen Aufnahme mit dem Schauspieler Stefan Merki, der den Hörer immer weiter in den Bann des zunehmenden Irrsinns zieht. Moderation: Judith Heitkamp
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[Audio]-Infos Datum: 27.04.2013
Länge: 00:56:21
Größe: 51.59 MB
radioTexte / Maupassant: Dr. Gloss und die Seelenwanderung (1) - 20.04.2013
Ein Fundstück aus dem Nachlass von Guy de Maupassant, erst jetzt von Melanie Walz ins Deutsche übertragen: die schräge Geschichte um Dr. Héraclius Gloss, der beim Trödel ein Manuskript über die Theorie der Seelenwanderung entdeckt. "Dr. Gloss und die Seelenwanderung" ist ein frühes Werk von Maupassant (1850 – 1893), verfasst mit ein bisschen Leichtsinn und viel schwarzem Humor. Irene Schuck führte die Regie in dieser zweiteiligen Aufnahme mit dem Schauspieler Stefan Merki, der den Hörer immer weiter in den Bann des zunehmenden Irrsinns zieht. Moderation: Judith Heitkamp
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[Audio]-Infos Datum: 20.04.2013
Länge: 00:55:40
Größe: 50.97 MB
Das offene Buch: Axel Milberg liest Alexander Kluge - 14.04.2013
Mit „Wer jetzt ein Wort des Trostes spricht, ist ein Verräter“ erzählt Alexander Kluge 48 jüdische Geschichten von Verfolgung, Tod, Rebellion und Rettung. Es liest: Axel Milberg. Zu Gast: Alexander Kluge. Eine Mutter kämpft um ihr Kind. Ein Offizier der Roten Armee gerät zwischen die Fronten. Eine Tochter überzeugt einen Piraten beim Schach, ihren Vater und alle anderen jüdischen Schiffspassagiere „auf Kredit“ freizugeben. Drei von 48 Lebensläufen, die Alexander Kluge als historische Quellen fand und zu Literatur machte. Sie reichen von Spanien über Berlin bis Rhodos, sie beginnen in Salamanca 1492, spannen den Bogen bis in die Zeit des Zweiten Weltkriegs und zeigen- wie unterm Mikroskop - an Einzelfällen Strukturen und Spielarten von Gleichgültigkeit, Grausamkeit und Mut. Souverän folgt Axel Milbergs Lesung den verschlungenen Gedanken Alexander Kluges, der im Offenen Buch über sein Schreiben spricht. Moderation: Cornelia Zetzsche.
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[Audio]-Infos Datum: 14.04.2013
Länge: 00:29:39
Größe: 27.16 MB
radioTexte / Stefan Heym: Nachruf - 13.04.2013
Deutscher Jude, linker Literat: Stefan Heym liest aus seiner Autobiographie, die kurz vor dem Ende der DDR erschien. Zum 100. Geburtstag des Schriftstellers. Moderation: Judith Heitkamp
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[Audio]-Infos Datum: 13.04.2013
Länge: 00:56:25
Größe: 51.65 MB
radioTexte / "Glück" - György Konrád zum 80. Geburtstag (2/2) - 09.04.2013
In seinem autobiografischen Roman "Glück" schildert der jüdische Schriftsteller György Konrád seine Flucht vor der Deportation 1944 nach Budapest. Lesung in zwei Folgen mit Martin Umbach Zum 80. Geburtstag des ungarischen Romanciers und Essaysten György Konrád blicken wir auf sein bewegtes Leben zurück: In "Glück" schildert der jüdische Schrifttsteller seine Flucht nach Budapest vor der Deportation jüdischer Kinder im Jahr 1944. Antonio Pellegrino unterhält sich mit György Konrád über seine Erlebnisse in der besetzten ungarischen Haupstadt. Sprecher: Martin Umbach.
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[Audio]-Infos Datum: 09.04.2013
Länge: 00:55:42
Größe: 51.00 MB
Das offene Buch: Christoph Hein erzählt antike Mythen - 07.04.2013
Am 10. April erhält Christoph Hein den Stefan-Heym-Preis. Mit seinem neuen Erzählband "Vor der Zeit" holt er Mythen des antiken Griechenland in unsere Tage, versieht sie mit kleinen, aber entscheidenden "Korrekturen", und schon werden Götter, Titanen und Helden zu heutigen und menschlichen Wesen, die zornig, machthungrig und eifersüchtig schalten und walten. Sonst gäbe es heute vielleicht noch "Windsbräute und Wasserweiber", die mit jungen Männern ihr Spiel treiben. Sonst würde Echo, die Nymphe, nicht alles wiederholen. Und Hades müßte nicht gegen den erfolgreichen Arzt Asklepios klagen, der ihm die Sterbenskranken raubt. Krista Posch und der Autor lesen drei Geschichten aus dem neuen Prosaband. - Am 10. April, zum 100. Geburtstag von Stefan Heym, erhält Christoph Hein von der Stadt Chemnitz den mit 40 000 Euro dotierten Stefan-Heym-Preis. Anlaß, im Offenen Buch ein bisher unveröffentlichtes Gedicht von Stefan Heym zu Gehör zu bringen. Moderation: Cornelia Zetzsche.
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[Audio]-Infos Datum: 07.04.2013
Länge: 00:29:44
Größe: 27.22 MB
radioTexte / "Glück" - György Konrád zum 80. Geburtstag (1/2) - 02.04.2013
Zum 80. Geburtstag des ungarischen Romanciers György Konrád blicken wir zurück auf sein bewegtes Leben: In "Glück" schildert der jüdische Schriftsteller seine Flucht vor der Deportation 1944 nach Budapest. Mit Martin Umbach Zum 80. Geburtstag des ungarischen Romanciers und Essaysten György Konrád blicken wir auf sein bewegtes Leben zurück: In "Glück" schildert der jüdische Schrifttsteller seine Flucht nach Budapest vor der Deportation jüdischer Kinder im Jahr 1944. Antonio Pellegrino unterhält sich mit György Konrád über seine Erlebnisse in der besetzten ungarischen Haupstadt. Lesung in zwei Folgen mit Martin Umbach.
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[Audio]-Infos Datum: 02.04.2013
Länge: 00:55:29
Größe: 50.81 MB
radioTexte / Die Weise von Liebe und Tod des Cornets Christoph Rilke - 29.03.2013
Es war ein Kultbuch und die Nr. 1 der Insel-Bücherei aus dem Jahr 1912: "Die Weise von Liebe und Tod des Cornets Christoph Rilke". Eine schaurig poetische Erzählung über einen jungen Fahnenträger inmitten von Kriegsdüsternis, Heldenmut und einer kurzen Liebe. Mit Nico Holonics. Moderation: Antonio Pellegrino
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[Audio]-Infos Datum: 29.03.2013
Länge: 00:29:26
Größe: 26.96 MB
radioTexte / Dieter Dorn: Spielt weiter (2/2) - 19.03.2013
Vorhang auf für die Erinnerungen einer Theaterlegende: Dieter Dorn liest aus seiner Autobiografie "Spielt weiter!". Der zweite Teil seiner Lesung beginnt 1976, am Anfang seiner glänzenden Karriere an den Münchner Bühnen. In seiner Autobiographie "Spielt weiter! Mein Leben für das Theater" beschreibt der ehemalige Intendant der Münchner Kammerspiele und des Residenztheaters die Etappen seiner künstlerischen Karriere. Von und mit Dieter Dorn.
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[Audio]-Infos Datum: 19.03.2013
Länge: 00:55:41
Größe: 50.99 MB
Das offene Buch: Amos Oz: "Unter Freunden" - 17.03.2013
Karin Anselm liest eine Geschichte aus dem neuen Erzählband des israelischen Schriftstellers und Friedensaktivisten Amos Oz. Wieder ist die Familie Ausgangspunkt seines Erzählens. Und die Frage: Was tun, wenn sich die Tochter vom Vater abwendet? Wenn sie ausgerechnet den Freund des Vaters wählt? Wenn Politik und ideologisches Programm des Kibbuz die familiären Beziehungen dominieren und die Entfremdung unaufhaltsam ist? - Mit der Titelgeschichte seines neuen Erzählbandes „Unter Freunden“, hat Amos Oz wieder ein kleines Meisterwerk geschrieben, das zurückführt in die Anfänge des Zusammenlebens im Kibbuz. Moderation: Cornelia Zetzsche.
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[Audio]-Infos Datum: 17.03.2013
Länge: 00:29:46
Größe: 27.27 MB
radioTexte / Dieter Dorn: Spielt weiter (1/2) - 12.03.2013
Er prägte über drei Jahrzehnte die Münchner Theaterszene: Dieter Dorn hat viel zu erzählen. Gerade sind seine Memoiren erschienen, aus denen Dieter Dorn in zwei Folgen liest: "Spielt weiter! - Mein Leben für das Theater". Er prägte über drei Jahrzehnte die Münchner Theaterszene: Regisseur und Intendant Dieter Dorn hat viel zu erzählen. Gerade sind seine Memoiren erschienen, aus denen der aus Leipzig stammende Theatermacher in den kommenden zwei Sendungen liest: "Spielt weiter! - Mein Leben für das Theater". Mit Dieter Dorn und Antonio Pellegrino
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[Audio]-Infos Datum: 12.03.2013
Länge: 00:56:07
Größe: 51.39 MB
Das offene Buch: mit den Höhepunkten von den Wortspielen - dem Festival junger deutscher Literatur in München - 10.03.2013
18 junge Autorinnen und Autoren traten an im Wettkampf um den Bayern 2-Wortspiele Preis für junge Literatur. Am Freitagabend stand dann endlich die diesjährige Preisträgerin fest: es war Saskia Hennig von Lange. Das offene Buch bringt Ausschnitte ihrer Lesung, außerdem mit dabei Clemens J. Setz und Alexandra Kuitkowski.
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[Audio]-Infos Datum: 10.03.2013
Länge: 00:30:08
Größe: 27.59 MB
radioTexte / Jean Paul: Flegeljahre (3/3) - 09.03.2013
Im dritten und letzten Auszug aus Jean Pauls "Flegeljahren" vertiefen Vult und Walt sich in ihr Romanprojekt im Roman: "Hoppel Poppel oder das Herz". Leider ist das Dichten eine brotlose Kunst und die Umstände sind mehr als bescheiden, aber mit Phantasie wird sogar aus einer Portion Suppe ein Festmahl. Und um die Liebe geht es in dieser Folge, ohne die das Leben von Vult und Walt "tot-öde" gewesen wäre, wie der Autor kommentiert. Wolfgang Hinze liest aus dem Fragment gebliebenen Roman, in dem Jean Paul munter alle Regeln der Dichtkunst sprengt und ausschließlich tut, was ihm gefällt. Regie Axel Wostry. Moderation: Judith Heitkamp.
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[Audio]-Infos Datum: 09.03.2013
Länge: 00:56:08
Größe: 51.40 MB
radioTexte / Das Abenteuer der Inspiration - 05.03.2013
Es muss nicht immer ein greller Geistesblitz einschlagen, aber es ist ein kleiner Neuanfang - die Inspiration. Am Beispiel Annette von Droste-Hülshoff und Hermann Hesse spürt Otto A. Böhmer dem "Abenteuer der Inspiration" nach. Die Inspirationen, von denen Otto A. Böhmer in seinem Buch "Das Abenteuer der Inspiration" erzählt, fallen meist unspektakulär aus. Sie ergeben sich wie beiläufig. Sie kommen von Stimmungen her, von Erlebnissen. Wenn sie kommen, sollte der Dichter sie für sich nutzen und zur tragenden Idee werden lassen: "Denn eine Idee: das bist du; in einem bestimmten Zustand; aus dem Gewirr deiner Seele", lässt Robert Musil seinen "Mann ohne Eigenschaften" sagen "hat sich ein unendlicher Zug geformt, und alle Schönheiten der Welt scheinen an seinem Weg zu stehen. Das bewirkt oft eine einzige Idee". In dieser Sendung werden zwei Schriftsteller porträtiert, deren Leben und Werk – und gleichzeitig deren Inspirationsquellen - nicht unterschiedlicher hätten sein können: Annette von Droste-Hülshoff und Hermann Hesse. Mit Lisa Wagner, Sabine Kastius, Gert Heidenreich und Shenja Lacher. Moderation: Antonio Pellegrino.
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[Audio]-Infos Datum: 05.03.2013
Länge: 00:55:29
Größe: 50.80 MB
radioTexte / Jean Paul: Flegeljahre (2/3) - 02.03.2013
Für Robert Schumann war es das Lieblingsbuch: Jean Pauls Flegeljahre. Hier die zweite Folge unserer dreiteiligen Lesung mit Wolfgang Hinze. Es beginnt zu Pferd: Walt geht eine reiterische Herausforderung an, und unauffällig folgt ihm sein Zwillingsbruder Vult, der eigentlich verschollen ist, aber just in diesem Moment wieder auftaucht. Noch gibt er sich nicht zu erkennen. Regie Axel Wostry. Moderation: Judith Heitkamp.
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[Audio]-Infos Datum: 02.03.2013
Länge: 00:56:15
Größe: 51.51 MB
radioTexte / Jean Paul: Flegeljahre (1/3) - 23.02.2013
Jean Paul, geboren am 21. März 1763, in Wunsiedel, das fränkische Lästermaul der deutschen Literaturgeschichte, lässt in seinem Roman Flegeljahre über alle möglichen Schultern gucken. Die des Testamentsvollstreckers zum Beispiel, der den potentiellen Erben einen nun wirklich anspruchsvollen Forderungskatalog vorzulegen hat. Ganz wichtig: Wer von den strohtrockenen sieben in Frage kommenden Herren vergießt die erste echte Träne angesichts des erlittenen Verlusts? Gelesen von Wolfgang Hinze, Regie Axel Wostry. Moderation: Judith Heitkamp.
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[Audio]-Infos Datum: 23.02.2013
Länge: 00:56:25
Größe: 51.66 MB
radioTexte / Die VOC und das Goldene Zeitalter der Niederlande - 19.02.2013
Das Emblem der Vereinigten Ostindischen Kompanie, VOC, prägte über zwei Jahrhunderte den Welthandel. Christian Schüle stellt diesen Global Player des 17. Jahrhunderts vor und zieht Parallelen zum heutigen Kapitalismus. Die VOC und das Goldene Zeitalter der Niederlande, mit Heiko Ruprecht, Johannes Steck und Jerzy May. Zwei Jahrhunderte lang beherrschten die kleinen Niederlande die große Welt. Das "Goldene Zeitalter" begann im März 1602, als in Amsterdam die "Vereinigten Oost-Indischen Compagnie" gegründet wurde, kurz VOC. Dieses Emblem prägte über zwei Jahrhunderte den Welthandel. Christian Schüle schildert Aufstieg und Fall dieses Global Players des 17. Jahrhunderts und zieht Parallelen zum heutigen Kapitalismus. Redaktion und Regie: Antonio Pellegrino.
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[Audio]-Infos Datum: 19.02.2013
Länge: 00:55:44
Größe: 51.03 MB
Das offene Buch: "Wer ist Martha" (3) von Marjana Gaponenko, der Chamisso-Preisträgerin 2013 - 17.02.2013
Ein langes Leben und ein luxuriöser Tod. Die Ukrainerin Marjana Gaponenko erzählt auf Deutsch und höchst amüsant die Geschichte von Luka Lewadski, einem alten charmanten Kauz, der zum Sterben im Wiener Nobel-Hotel „Imperial“ absteigt. Ein heiter-melancholisches Requiem, worin Luka Lewadski und seine preisgekrönte Autorin das Leben feiern. Warum sie als Ukrainerin in Mainz lebt und auf Deutsch schreibt, wie sie zum Schreiben und zu ihrem Roman-Helden kam, erzählt Chamisso-Preisträgerin Marjana Gaponenko beim Gespräch im Offenen Buch. Und der österreichische Film- und Fernsehschauspieler Johannes Silberschneider, gibt in seiner höchst berührenden Lesung den Luka Lewadski. Regie: Eva Demmelhuber. Moderation: Cornelia Zetzsche.
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[Audio]-Infos Datum: 17.02.2013
Länge: 00:29:39
Größe: 27.15 MB
radioTexte / Sait Faik Abasiyanik: Geschichten aus Istanbul - 16.02.2013
Von der Schwierigkeit, eine Hochzeitsnacht zu bestehen, der Attraktion eines Gasofens in einem ganz normalen Café, den Plagen des Tages und den Wundern der Nächte erzählt Sait Faik Abasiyanik, einer der bedeutendsten türkischen Autoren des 20. Jahrhunderts. Von der Schwierigkeit, eine Hochzeitsnacht zu bestehen, von der Attraktion eines Gasofens in einem ganz normalen Café, von den Plagen des Tages und den Wundern der Nächte erzählt Sait Faik Abasiyanik (1906–1954), einer der bedeutendsten türkischen Autoren des 20. Jahrhunderts. Skizzen eines Augenblicks, ein bisschen Impressionismus, ein bisschen alte osmanische Erzählkunst. Sait Faik Abasiyaniks Geschichten führen in die Welt der kleinen Leute im Istanbul der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts – und führten die türkische Literatur in die Moderne. In den radioTexten am Samstag liest Heiko Ruprecht eine Auswahl aus dem Werk Sait Faik Abasiyaniks. Regie: Irene Schuck. Moderation: Judith Heitkamp.
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[Audio]-Infos Datum: 16.02.2013
Länge: 00:56:12
Größe: 51.46 MB
radioTexte / "Vom Schtetl, von Gott und der Welt" - 12.02.2013
Humoristisches mal zwei: Zunächst greifen wir in die traditionsreiche Schatzkiste des jüdischen Humors, gelesen vom großen Schauspieler Rudolf Wessely. Danach liest Sigismund von Radecki satirische Schlips-Blüten. Eine kleine Anthologie über den jüdischen Humor und zwei skurrile Kurzgeschichten hat heute für Sie Herr Antonio Pellegrino ausgesucht und zusammengestellt.
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[Audio]-Infos Datum: 12.02.2013
Länge: 00:54:39
Größe: 50.04 MB
Das offene Buch: "Wer ist Martha" (2) von Marjana Gaponenko, der Chamisso-Preisträgerin 2013 - 10.02.2013
Ein langes Leben und ein luxuriöser Tod. Chamisso-Preisträgerin Marjana Gaponenko aus der Ukraine erzählt auf Deutsch und höchst amüsant die Geschichte von Luka Lewadski, einem alten charmanten Kauz aus Odessa, der nach Wien reist und zum Sterben im Nobel-Hotel „Imperial“ absteigt. Aber zuvor begegnet er, in der zweiten Lesefolge mit Johannes Silberschneider, einem anderen fröhlichen Greis namens Witzturn und seiner Autorin, die an der Bar gerade einen Kosmonauten-Cocktail trinkt. Wie der schmeckt, verrät Marjana Gaponenko im Offenen Buch. „Wer ist Martha?“ wird zu einer Fülle hinreißender Geschichten, die selbst dann noch heiter sind, wenn es um Tod, Krieg und Verbannung geht. Kein Wunder, dass Marjana Gaponenko Chamisso-Preisträgerin 2013 wurde! Regie: Eva Demmelhuber. Moderation: Cornelia Zetzsche.
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[Audio]-Infos Datum: 10.02.2013
Länge: 00:29:42
Größe: 27.20 MB
radioTexte / Europäische Moralisten und ihr Menschenbild - 05.02.2013
Würde, Willensfreiheit und die Liebe prägen das Menschenbild von Pico della Mirandola und Robert Burton, deren philosophische Werke Generationen von Denkern und Gelehrten beeinflussten. Weisheiten der Renaissance, gelesen von Ernst Schlott Zwei europäische Moralisten und ihr Menschenbild: Giovanni Pico della Mirandola und Robert Burton. In seiner "Rede über die Würde des Menschen" attestiert der italienische Philosoph dem Menschen einen eigenen Willen mit der Möglichkeit zur Veränderung und Weiterentwicklung. Der englische Geistliche und Gelehrte Robert Burton sinniert über "die Liebe der Menschen". Sprecher: Ernst Schlott. Moderation: Antonio Pellegrino.
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[Audio]-Infos Datum: 05.02.2013
Länge: 00:55:05
Größe: 50.44 MB
Das offene Buch: "Wer ist Martha" (1) von Marjana Gaponenko, der Chamisso-Preisträgerin 2013 - 03.02.2013
Ein langes Leben und ein luxuriöser Tod. Die Ukrainerin Marjana Gaponenko erzählt auf Deutsch und höchst amüsant die Geschichte von Luka Lewadski, dem alten charmanten Kauz in Odessa, dem Ornithologen, der die Sprache der Rabenvögel erforscht. Als ihm sein Arzt die Diagnose Krebs eröffnet, reagiert Luka Lewadski auf dieses Todesurteil mit größtmöglicher Lebenslust. Er pfeift auf alle Therapien, kleidet sich neu ein, reist nach Wien, in die Stadt seiner Kindheit und seiner Mutter, und nimmt sich im Nobel-Hotel „Imperial“ eine Luxus-Suite. Verschwenderischer, heiterer und amüsanter kann man nicht sterben als Luka Lewadski! Und „Wer ist Martha?“, wie der Romantitel fragt?! Das verrät Marjana Gaponenko, die 31jährige Ukrainerin aus Mainz, beim Gespräch im Offenen Buch. Ein älterer eleganter Herr in einem Café in Amsterdam, der vor Lebensfreude sprühte, wurde zum Modell ihrer Romanfigur Luka Lewadski, dem fröhlichsten Greis, der sich denken läßt. Am 28. Februar erhält Marjana Gaponenko dafür den Chamisso-Preis 2013. Für Bayern 2 liest der österreichische Film- und Fernsehschauspieler Johannes Silberschneider. Regie: Eva Demmelhuber. Moderation: Cornelia Zetzsche
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[Audio]-Infos Datum: 03.02.2013
Länge: 00:29:45
Größe: 27.25 MB
radioTexte / Johann Gottfried Seume: Spaziergang nach Syrakus - 26.01.2013
"Ich bin der Meinung, dass alles besser gehen würde, wenn man mehr ginge. Sowie man im Wagen sitzt, hat man sich sogleich einige Grade von der ursprünglichen Humanität entfernt. Fahren zeigt Ohnmacht, Gehen Kraft." Gert Heidenreich liest Seume. Auszüge aus Seumes "Spaziergang nach Syrakus", 6000 Kilometer zu Fuß, in den radioTexten am Samstag zum 250. Geburtstag des Wanderer-Dichters. Moderation: Judith Heitkamp.
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[Audio]-Infos Datum: 26.01.2013
Länge: 00:55:44
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radioTexte / Marlen Haushofer: Die Wand - 19.01.2013
Ein Wochenendausflug auf eine Hütte. Morgens findet die Erzählerin sich allein wieder und macht sich auf die Suche nach ihren Begleitern. Dabei gelangt sie an eine rätselhafte gläserne Wand, die sie nicht überwinden kann. Der 2012 mit Martina Gedeck verfilmte Roman von Marlen Haushofer (1920 – 1970) zeigt einen Menschen, der ganz auf sich selbst zurückgeworfen ist. In den radioTexten am Samstag ein Ausschnitt, gelesen von Christa Berndl. Dazu eine Passage aus "Himmel, der nirgendwo endet" und eine Haushofer-Kindergschichte. Moderation: Judith Heitkamp.
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[Audio]-Infos Datum: 19.01.2013
Länge: 00:55:27
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radioTexte / Hermann Melville: Bartleby, der Schreiber (2/2) - 22.12.2012
I would prefer not to - ich möchte lieber nicht, stets lehnt Herman Melvilles Schreiber Bartleby höflich ab. Eine leicht surreale Geschichte aus den Anfängen der Wall Street - und eine der besten von Herman Melville (1819 - 1891). Zweiter von zwei Teilen. Gelesen von Horst Raspe, Regie Reinhard Wittmann. Moderation: Judith Heitkamp.
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[Audio]-Infos Datum: 22.12.2012
Länge: 00:56:20
Größe: 51.58 MB
radioTexte / Hermann Melville: Bartleby, der Schreiber (1/2) - 15.12.2012
I would prefer not to - ich möchte lieber nicht, stets lehnt Herman Melvilles Schreiber Bartleby höflich ab. Eine leicht surreale Geschichte aus den Anfängen der Wall Street - und eine der besten von Herman Melville (1819 - 1891). Erster von zwei Teilen. Gelesen von Horst Raspe, Regie Reinhard Wittmann. Moderation: Judith Heitkamp.
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[Audio]-Infos Datum: 15.12.2012
Länge: 00:56:17
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radioTexte / Michail Bulgakow: Meister und Margarita (2/2) - 08.12.2012
Margarita, die Geliebte des Meisters weiß worauf sie sich einlässt, als sie mit dem Teufel handelt. "Das ist die Crème! Die Crème! Die Crème!", die sie zur Hexe macht, die auf einem Besen durch die Moskauer Nacht reitet. Ein fulminanter Hexenritt gen Moskau erwartet den Hörer in diesem zweiten Auszug aus Michail Bulgakows "Meister und Margarita". Im Moskau der 1930er Jahre, in der Sowjetunion unter Stalin, taucht der Teufel persönlich auf und stellt das kommunistischen Weltbild auf den Kopf. Margarita wird zur Hexe und nimmt Rache an dem Kritiker, der den Meister ins Unglück gestürzt hat. Gelesen von Katja Bürkle. Regie Iene Schuck. Moderation: Judith Heitkamp.
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[Audio]-Infos Datum: 08.12.2012
Länge: 00:56:23
Größe: 51.62 MB
Das offene Buch: "Boštjans Flug" Sprachkunst von Florjan Lipuš - 02.12.2012
"Ein Aufruhr – so wild und klar wie noch keinmal" schreibt Peter Handke über "Boštjans Flug" des slowenischen Kärntners und Petrarca-Preisträgers Florjan Lipuš, den Roman über eine Kindheit und Jugend. Ein Höhenflug der ersten Liebe nach den schlimmen Erfahrungen von Krieg, Verfolgung und Verlust. Die Liebe und die Natur sind Rettungsanker für den Sprachlosen. Der Roman jedoch ist "ein Sprachwerk sondergleichen", schreibt Peter Handke im Nachwort. Er erinnert sich an den fünf Jahre älteren Florjan Lipuš im Bischöflichen "Knabenseminar", im Korsett der katholischen Kirche, mit der Bestimmung, Priester zu werden. Zwischen Theologiestudium und Lehrerdasein schrieb Lipuš erste, autobiographisch grundierte, lyrische Geschichten wie "Der Zögling Tjaž" oder "Boštjans Flug". Rita Russek begleitet den jungen Kärntner Slowenen Boštjan ein Stück auf seinem Weg durch Wald und Dorf. Am 2. Dezember als Lesung pur im Offenen Buch. Am 4.12. als Klangerlebnis und Werkstatt-Gespräch bei der Bayern 2 – Hörtour in der Ostdeutschen Galerie in Regensburg. Moderation: Cornelia Zetzsche.
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[Audio]-Infos Datum: 02.12.2012
Länge: 00:29:38
Größe: 27.14 MB
radioTexte / Michail Bulgakow: Meister und Margarita (1/2) - 01.12.2012
Im Moskau der 30er-Jahre treibt der Teufel boshaften Schabernack mit Literaten und Genossen. Auch wenn er nach kommunistischer Lesart gar nicht existiert, genausowenig wie sein Widersacher, um den es in einem Roman im Roman geht. Aber wer hier über Jesus vor Pilatus schreiben will, muss seine Seele verkaufen – und er braucht Margarita auf dem Hexenbesen … Bulgakows Kultbuch um Literaten, Genossen und des Teufels Spießgesellen in Alexander Nitzbergs vielgelobter Neuübersetzung. Auszüge, gelesen von Katja Bürkle. 1. Teil: Der Teufel tritt auf. Regie: Irene Schuck. Moderation: Judith Heitkamp
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[Audio]-Infos Datum: 01.12.2012
Länge: 00:56:24
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Das offene Buch: "Officer Pembry" oder: Der Leser greift ein - 25.11.2012
Was geschieht, wenn ein Leser eine Romanfigur retten will? Giwi Margwelaschwili schreibt "Das Schweigen der Lämmer" neu mit "Officer Pembry" und einem Leser von Thomas Harris‘ Roman. Gern und immer wieder untersucht der deutsch-georgische Schriftsteller Margwelaschwili mit Witz "Buchbezirke" und "Buchpersonen", die in schicksalhaften Büchern hausen und deren Leben allein vom Leser abhängen. Immer wieder emigriert er ins Reich der Fiktion, auch aus der eigenen Biographie: Geboren wurde er 1927 in Berlin als Sohn georgischer Emigranten, verschleppt vom sowjetischen Geheimdienst, erst ins Lager Sachsenhausen, dann nach Georgien. Deutsch ist seine Muttersprache. Deutsch bleibt seine Sprachinsel über 40 Jahre in Georgien. Auf Deutsch schrieb er "Officer Pembry".Thomas Loibl brilliert in dieser dialog- und temporeichen Begegnung von Officer Pembry und "Meinleser". Moderation: Cornelia Zetzsche
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[Audio]-Infos Datum: 25.11.2012
Länge: 00:29:50
Größe: 27.32 MB
Das offene Buch: Jenny Erpenbeck und "Aller Tage Abend" - 18.11.2012
Eine Jahrhundert-Biographie erzählt als viele Leben. Denn noch ist nicht „Aller Tage Abend“. Der Tod ist nicht das Ende – für die Lebenden. Also lässt Jenny Erpenbeck ein Kind sterben und wieder leben und erzählt in immer neuen Varianten das Leben einer Frau. Die Stationen Brody, Wien, Moskau, Ostberlin/DDR gleichen denen von Jenny Erpenbecks Großmutter Hedda Zinner, der Kommunistin, Exilantin, DDR-Schriftstellerin. - Kein Wunder, dass Jenny Erpenbeck ihre Jahrhundert-Geschichte wie eine Sinfonie komponiert. Sie ist nicht nur eine preisgekrönte Schriftstellerin, sondern studierte auch Musiktheater-Regie bei Ruth Berghaus, Werner Herzog, Heiner Müller u.a.. 1967 wurde sie in eine Schriftsteller-Familie in Ostberlin geboren. Ihr neuer Roman gehört zu den besten der Saison. Die Schauspielerin Wiebke Puls nimmt den leisen, intensiven Ton des Buches auf und liest aus den fünf Leben. Jenny Erpenbeck spricht über Buch, Idee und ihre Arbeit. Moderation: Cornelia Zetzsche.
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[Audio]-Infos Datum: 18.11.2012
Länge: 00:29:47
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Das offene Buch: Nathan Englander und "Gratisobst für junge Witwen" - 04.11.2012
Der jüdische Autor aus New York erzählt, auch und besonders für junge Leute, wie Vergangenheit nicht vergeht, wie das Trauma der Shoa bis heute fortlebt, auch in den Kindern und Enkeln der Überlebenden. Oder weshalb sonst bekommt Professor Tendler "Gratisobst"? Ganz lakonisch kommt seine Alltagsgeschichte aus Israel daher, mit einer Marktszene. Erst allmählich wird die Dramatik dahinter deutlich. - Als Nathan Englander vor 12 Jahren seine ersten Erzählungen veröffentlichte, da galt er mit 28 Jahren als Hoffnungsträger der US-Literatur und wurde in einem Atemzug mit Ikonen wie Saul Bellow genannt. Ähnlichen Jubel erntete sein erster Roman, eine jüdische Familiengeschichte in Argentiniens Militär-Diktatur. Nun erschien sein neuer Erzählband "Worüber wir reden, wenn wir über Anne Frank reden". Und wieder sind es meisterhafte Geschichten. "Gratisobst für junge Witwen" zum Beispiel, beginnt gleich mit einem vierfachen Mord. Und Stefan Hunstein versetzt sich ganz in den dreizehnjährigen Etgar, der verstehen will. Moderation: Cornelia Zetzsche.
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[Audio]-Infos Datum: 04.11.2012
Länge: 00:29:45
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Das offene Buch: Nobelpreis 2012 - Ulrike Kriener liest Mo Yan - 14.10.2012
Er stand auf Platz 1der Wettliste und gewann vor Haruki Murakami, Alice Munro und all den anderen. Mo Yan sei eine "Mischung aus Faulkner, Charles Dickens und Rabelais" und schildere die dörfliche Welt nicht als Intellektueller, sondern als ein Teil dieser Welt, heißt es in der Begründung für diese Wahl. Der Autor gewichtiger Bücher ist 57 Jahre alt und weltberühmt, seit Zhang Yimou seinen Roman „Das rote Kornfeld“ verfilmte. Umstritten ist Mo Yan als ein Bürger und Künstler, der sich mit dem Regime arrangiert hat. Unumstritten ist er als Romancier opulenter Werke wie „Die Sandelholzstrafe“ , aus dem Ulrike Kriener, in aller Unschuld und mit gebotenem Ernst, eine heitere Episode von zwei eitlen Kerlen liest: „Der Bartwettkampf“. Ein Opern-Mime und ein Provinz-Präfekt, zwei Männer, zwei Bärte – und wer ist der schönste im ganzen Land? Moderation: Cornelia Zetzsche.
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[Audio]-Infos Datum: 14.10.2012
Länge: 00:29:46
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radioTexte / Enzensbergers Panoptikum (2/2) - 09.10.2012
Und er liest weiter: Der in München lebende Schriftsteller Hans Magnus Enzensberger stellt im zweiten Teil der Autorenlesung drei seiner Zehn-Minuten-Essays aus seinem neuen Werk "Enzensbergers Panoptikum" vor. Dem Blick des 82-jährigen Schriftstellers, Dichters und Essayisten Hans Magnus Enzensberger entgeht nichts: "Enzensbergers Panoptikum" umfasst zwanzig "Zehn-Minuten-Essays", die nicht weniger als "Unlösbare Probleme" oder "Normale Wunder" auf fünf Seiten abhandeln. Der Autor liest selbst.
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[Audio]-Infos Datum: 09.10.2012
Länge: 00:55:36
Größe: 50.92 MB
Das offene Buch: Neuseeland (4/4): "Sternen-Waka" - 07.10.2012
Hans Kremer liest eine lyrische Maori-Erzählung, 500 Jahre Geschichte als Schiffs-Poem. Neuseeland heißt das Gastland der Frankfurter Buchmesse, die am 9. Oktober eröffnet. „Das offene Buch“ begleitet den Ehrengast mit vier Lesungen, sonntags um 11 Uhr auf Bayern 2 und dienstags um 18.30 Uhr als „Afterwork Reading“ im Literaturhaus München, mit Live Musik von Christoph Müller (Gitarre) und Bernhard Pricha (Percussion). Vierte und letzte Station ist der „Sternen-Waka“ von Robert Sullivan. Mit 101 Gedichten und 2000 Zeilen rudert der Dichter durch die Geschichte seiner Maori-Vorfahren. Mit Worten taucht er ein in die Tiefe des Ozeans und der Historie: vom Schöpfungsmythos bis zur Kolonisation, von Umweltproblemen bis zum Verkauf seines Honda City, der ihn zu vielen wichtigen Terminen gebracht hat. Eine Zeitreise im Schiff der Poesie durch die Geschichte von Neuseelands Maori. Hans Kremer manövriert mühelos über alle Stromschnellen von Rhythmus, moderner Sprache und althergebrachter Tradition. Moderation und Redaktion: Cornelia Zetzsche.
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[Audio]-Infos Datum: 07.10.2012
Länge: 00:29:49
Größe: 27.30 MB
Das offene Buch: Atlas deutscher Ort - Mit Felicitas Hoppe, Sibylle Lewitscharoff, José F.A. Oliver - 03.10.2012
Zwei Schriftstellerinnen und ein Dichter - exklusiv für Bayern2 - auf literarischer Deutschlandreise: Büchner-Preisträgerin Felicitas Hoppe, Kleist-Preisträgerin Sibylle Lewitscharoff und José F.A, Oliver, der deutsche Dichter mit spanischen Wurzeln. Fürs Offene Buch kartographieren sie einen Ort ihrer Wahl und spiegeln Deutschland als Einwanderungsland, deutsche Mythen und Historie auf ihre Weise. José F. A. Oliver, der badische Poet mit andalusischen Eltern, bedichtet den Schwarzwald, in dem er aufgewachsen und dem er verbunden ist. Die vielfach preisgekrönte Sibylle Lewitscharoff erzählt von Irren und Amokläufern ihrer Heimatstadt Stuttgart, und Felicitas Hoppe ist in Hameln, der Stadt ihrer Kindheit, dem Rattenfänger auf der Spur. Drei Autoren und ihr sehr persönliches Deutschland-Mosaik im „Offenen Buch“. Moderation: Cornelia Zetzsche.
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[Audio]-Infos Datum: 03.10.2012
Länge: 00:29:40
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radioTexte / Enzensbergers Panoptikum (1/2) - 02.10.2012
Dem Blick des 82-jährigen Schriftstellers, Dichters und Essayisten Hans Magnus Enzensberger entgeht nichts: "Enzensbergers Panoptikum" umfasst zwanzig "Zehn-Minuten-Essays", die nicht weniger als "Unlösbare Probleme" oder "Normale Wunder" auf fünf Seiten abhandeln. Der Autor liest selbst.
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[Audio]-Infos Datum: 02.10.2012
Länge: 00:55:56
Größe: 51.22 MB
radioTexte / "München" von Josef Ruederer - 11.09.2012
Ludwig Thoma konnte Josef Ruederer nie leiden. Er tat ihn als "allem Ländlichen fernstehenden Städter" ab. Ruederers "Münchener Satiren" (1907) zeichnen auch eher ein "Gegenmünchen"... Es liest Wolf Euba. Ludwig Thoma konnte den 1861 geborenen Münchner Schriftsteller Josef Ruederer nie leiden. Er tat ihn als "allem Ländlichen fernstehenden Städter" ab. Ruederers 1907 "Münchener Satiren" (1907) zeichnen auch eher ein "Gegenmünchen": eine herrlich sarkastische Heimat-Hommage eines Münchner Grantlers, gelesen von Wolf Euba.
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[Audio]-Infos Datum: 11.09.2012
Länge: 00:55:11
Größe: 50.53 MB
radioTexte / "Naturgeschichte" von Plinius, dem Älteren - 04.09.2012
Gaius Plinius Secundus, genannt Plinius der Ältere, lebte für seine Studien. Seine "Naturalis historia", eine antike Enzyklopädie zur Naturgeschichte, umfasst 37 Bücher und beeindruckte vor allem die Humanisten. Mit Volker Spahr Sein Credo: Wissensdrang und Verantwortung. Plinius der Ältere (23 - 79 n. Chr.) hatte nicht nur viele öffentliche Ämter inne. Er gehörte zum Beraterstab von Kaiser Vespasian. Plinius war auch ein kritischer Gelehrter und ein genauer Chronist. Seine Naturkunde ("Naturalis Historia") in 37 Bänden ist das umfangreichste erhaltene Prosawerk der Antike. Sie enthält kosmologische Kapitel über die Erde und die Gestirne, Informationen zur Geographie und Ethnographie, über Mensch, Tier und Pflanze. Die Aufklärung und die Verbreitung dieses Wissens waren ihm wichtiger als Schlachten und militärische Feldzüge. Plinius übte auch heftige Kritik an der extravaganten, luxuriösen Lebensführung seiner Zeitgenossen und verdammte ihre megalomane Bauwut. Seiner Überzeugung nach mussten die Methoden des Bergbaus die Gegenwehr der Erde hervorrufen. Anders ausgedrückt: Die Natur rächt sich immer. Plinius wurde auch nicht müde, die Menschen an ihre ethische Verantwortung gegenüber der Umwelt zu erinnern. Ihm haben wir die wichtigsten Quellen über die Kulturgeschichte der Antike zu verdanken. Der Schriftsteller kam beim apokalyptischen Ausbruch des Vesuvs im August des Jahres 79 n. Chr. ums Leben. Sprecher: Volker Spahr
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[Audio]-Infos Datum: 04.09.2012
Länge: 00:55:37
Größe: 50.93 MB
radioTexte / Flaubert: Madame Bovary (5/5) - 01.09.2012
Emma erlebt leidenschaftliche Tage mit Leon, aber ihr Leben gerät völlig außer Kontrolle. Sie verstrickt sich in Lügengeschichten, und ihre Schulden sind unüberschaubar. Auf diesen Moment hat der verschlagene Lheureux gewartet, um sie fallen zu lassen. Emma greift zum Arsen. Fünfteilige Aufnahme mit Percy Adlon von 1971. Moderation: Judith Heitkamp.
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[Audio]-Infos Datum: 01.09.2012
Länge: 00:56:24
Größe: 51.64 MB
radioTexte / Flaubert: Madame Bovary (4/5) - 25.08.2012
Von Rodolphe verlassen stürzt Emma Bovary in tiefe Depression. Yonville-l'Abbaye steht derweil im Bann einer gewagten Operation, an der Emmas Mann, der Landarzt, letztlich scheitert, und die den Knecht Hippolyte zum Krüppel macht. Ein Opernbesuch in Rouen soll beide auf andere Gedanken bringen. Und dann taucht Leon wieder auf. "Verherrlichung des Ehebruchs" wurde Gustave Flaubert wegen "Madame Bovary" vorgeworfen. Selten hat ein Text seine Leser so aufgewühlt. Fünfteilige Aufnahme mit Percy Adlon von 1971. Moderation: Judith Heitkamp.
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[Audio]-Infos Datum: 25.08.2012
Länge: 00:55:50
Größe: 51.13 MB
radioTexte / Flaubert: Madame Bovary (3/5) - 18.08.2012
Es ist Landwirtschaftsausstellung, die schönsten Bullen werden gekürt, und Rodolphe erklärt Emma seine Liebe. Das komischste Kapitel aus "Madame Bovary", und sehr modern in seiner kühnen Gegenschnitt-Technik. Emma schwelgt im Gefühl – und verlangt nicht weniger als Ewigkeit. Da ist sie allerdings beim Falschen. - "Verherrlichung des Ehebruchs" wurde Gustave Flaubert nach der Veröffentlichung von "Madame Bovary" 1856 vorgeworfen. Selten hat ein Text seine Leser so aufgewühlt. Fünfteilige Aufnahme mit Percy Adlon von 1971. Moderation: Judith Heitkamp.
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[Audio]-Infos Datum: 18.08.2012
Länge: 00:56:24
Größe: 51.65 MB
radioTexte / Michael Krüger über Joseph Roths Roman "Die Flucht ohne Ende" - 14.08.2012
Schriftsteller und Verleger Michael Krüger empfiehlt "Die Flucht ohne Ende" - ein Roman von Joseph Roth über einen "Mann von allerhand Talenten", ein Kriegsheld und dennoch ein Verlierer. Lesung mit Christian Nickel Im Gespräch mit Antonio Pellegrino empfiehlt Schriftsteller und Verleger Michael Krüger ein Buch, das "ihm nicht aus dem Herzen" gegangen ist: "Die Flucht ohne Ende" von Joseph Roth. Lesung mit Christian Nickel
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[Audio]-Infos Datum: 14.08.2012
Länge: 00:55:43
Größe: 51.02 MB
radioTexte / Flaubert: Madame Bovary (2/5) - 11.08.2012
Emma mag ihren Mann, den Landarzt, aber wahre Liebe ist das nicht. Der zweite Teil beginnt mit dem Umzug in ihre neue Heimat. Homais, der bigotte Apotheker, Lheureux, der profitsüchtige Händler, Leon, der schwärmerische Schreiber und Rodolphe Boulanger treten in Emmas Leben – die Männer, die sie zerstören werden. Endlich aber auch die Liebe. Glaubt sie jedenfalls. Ihr Mann Charles spielt dabei keine Rolle. "Verherrlichung des Ehebruchs" wurde Gustave Flaubert nach der Veröffentlichung 1856 vorgeworfen. Selten hat ein Text seine Leser so aufgewühlt. Fünfteilige Aufnahme mit Percy Adlon von 1971. Moderation: Judith Heitkamp.
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[Audio]-Infos Datum: 11.08.2012
Länge: 00:56:21
Größe: 51.59 MB
radioTexte / Flaubert: Madame Bovary 1/5 - 04.08.2012
Emma Bovary kann nicht glauben, dass das ihr Leben sein soll. Sie ist lächerlich in dieser kitschigen Verweigerung und doch liebenswert - und immerhin lebendiger als viele der bigotten Bürger um sie herum. Woran stirbt sie? An ihren Seitensprüngen, daran, wie die Gesellschaft sie bestraft? Am fremden Gatten? An der Verführung durch Bücher? "Verherrlichung des Ehebruchs" wurde Gustave Flaubert nach der ersten Veröffentlichung 1856 vorgeworfen. Selten hat ein Text seine Leser so aufgewühlt. Fünfteilige Aufnahme mit Percy Adlon von 1971. Moderation: Judith Heitkamp.
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[Audio]-Infos Datum: 04.08.2012
Länge: 00:56:22
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radioTexte / Das Netz, der Kopf und das Glück" und nemo - 31.07.2012
In seinem neuen Essay stellt Gert Heidenreich einen Götzen der Gegenwart: Das Internet. Aber was bewirkt dieses "Weltinstrument" eigentlich? Gert Heidenreich liest "Das Netz, der Kopf und das Glück". Im Anschluss: nemo - das literarische Ratespiel. Suchen wir nach einem bestimmten Begriff? Wollen wir wissen, ob es Weihnachten in den Alpen genug Schnee gibt? Kein Problem. Wir haben doch das Netz! Das Netz informiert, kontrolliert, späht aus: Sie sind noch nicht bei facebook registriert? Sie haben heute dem niedlichen Twittervögelchen nichts anvertraut? - Das Netz verleiht Macht, Sichtbarkeit und Präsenz: es bestimmt menschliche Existenz. Verhilft zur großen Liebe, macht Wahlerfolge und Revolutionen gegen Diktatoren möglich. Wir lieben das Netz. Gleichzeitig ist es unser Hassobjekt. Dabei ist das Netz doch bloß ein System und es ist unschuldig. In seinem leidenschaftlichen Plädoyer für die menschliche Intelligenz und die, wenn auch komplizierte - menschliche Gefühlswelt verteufelt Gert Heidenreich nicht das Netz. Sein „J‘accuse“ richtet sich viel mehr gegen diejenigen, die es skrupellos und menschenverachtend für ihre Zwecke ausnutzen. Im Anschluss: nemo – das literarische Ratespiel von Antonio Pellegrino
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[Audio]-Infos Datum: 31.07.2012
Länge: 00:55:32
Größe: 50.85 MB
nemo - das literarische Ratespiel - 31.07.2012
Fliehende Liebespaare, Heimatvertriebene und ein Reporter, der die Schrecken des 2. Weltkriegs beschreibt und gleichzeitig an seine Selbstinszenierung denkt. Mit Elisabeth Tworek, Andreas Trojan und Maria Gazzetti. Sprecher: Friedrich Schloffer Moderation: Antonio Pellegrino
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[Audio]-Infos Datum: 31.07.2012
Länge: 00:28:58
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radioTexte / Mary Shelley: Frankenstein (3/3) - 28.07.2012
Der Showdown - das Monster schwört ewige Rache und stößt die bekannte Drohung aus: "In deiner Hochzeitsnacht werde ich bei dir sein!" Leider missversteht Frankenstein den tiefen Sinn dieser Worte. Es kommt zur Katastrophe ... Der dritte Teil unserer Lesung des Gruselklassikers, in der ersten Fassung des Schauerromans, den die 18jährige Mary Shelley schrieb. Gelesen von Jens Wawrczeck. Regie Iene Schuck. Moderation: Judith Heitkamp.
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[Audio]-Infos Datum: 28.07.2012
Länge: 00:56:19
Größe: 51.57 MB
radioTexte / Kleine Kulturgeschichte des Sports (2/2) - 24.07.2012
Am kommenden Freitag werden in London die Olympischen Spiele eröffnet. Weltweit erwarten Millionen von Zuschauern Höchstleistungen und neue Rekorde. Unterdessen hat die Jagd nach Macht und Moneten bereits begonnen. Mancher Politiker hat sich einen Platz auf der Ehrentribüne reservieren lassen. Zu den Global Players gehören auch Internationale Sponsoren, die mit dem Ereignis ihren Umsatz steigern wollen. Was hat dies alles noch mit Sport zu tun? Was ist Sport überhaupt? Diese und andere Fragen erörtern Antonio Pellegrino und sein Gast im zweiten Teil der Reihe "Vom Kampf zum Spiel – eine Kulturgeschichte des Sports". Mit Wolfgang Behringer und Antonio Pellegrino Sprecher: Christian Baumann, Hemma Michel und Thomas Loibl
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[Audio]-Infos Datum: 24.07.2012
Länge: 00:55:24
Größe: 50.73 MB
Das offene Buch: Barbara Bronnen: "Meine Väter" 2/2 - 22.07.2012
Im ersten Teil erzählte Barbara Bronnen von ihrem unbekannten Großvater, der aus dem Schtetl von Auschwitz nach Wien kam und dort zum deutschnationalen, später „arischen“ Lehrer und Schriftsteller wurde. Nun, im zweiten Teil, befragt die Tochter den Vater Arnolt Bronnen, den österreichischen Dramatiker, der 1895 in Wien geboren wurde und 1959 Ostberlin starb und dessen abenteuerliches Leben „Halbjude“, als Deutschnationaler und Rebell, als expressionistischer Dichter und Kommunist viele Fragen aufwirft. Was hat es mit der zweifachen totalen Assimilation von Vater und Großvater auf sich. Woher kam Arnolts Hass gegen den Vater? Wo liegt die Wurzel seines radikalen Dramas „Vatermord“? Und was hat es mit seiner Vaterschaftsklage auf sich? Ausgerechnet unter der Diktatur der Nationalsozialisten und ihrem Rassenwahn? - Barbara Bronnen spricht im Studio über ihr neues „Väter“-Buch und liest daraus zusammen mit Rüdiger Hacker. Und am Ende formuliert sie eine kühne These. Moderation: Cornelia Zetzsche.
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[Audio]-Infos Datum: 22.07.2012
Länge: 00:29:44
Größe: 27.23 MB
radioTexte / Mary Shelley: Frankenstein (2/3) - 21.07.2012
"Sein Antlitz sprach von bitterer Qual, vermengt mit Hochmut und Bosheit, während seine schauerliche Hässlichkeit für menschliche Augen beinahe zu schrecklich war ...". Jens Wawrczeck liest. Frankenstein und sein Monster in einem grandiosen Dialog hoch über der Welt – im zweiten Teil unserer Lesung des Gruselklassikers treffen Schöpfer und Geschöpf voller Emotionen aufeinander. In den radioTexten am Samstag: die erste Fassung des Schauerromans, den die 18jährige Mary Shelley schrieb. Gelesen von Jens Wawrczeck. Regie Irene Schuck. Moderation: Judith Heitkamp.
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[Audio]-Infos Datum: 21.07.2012
Länge: 00:56:26
Größe: 51.67 MB
radioTexte / Kleine Kulturgeschichte des Sports (1/2) - 17.07.2012
Was will das Volk? Brot Spiele und Superlative. Und die Sportler? Ruhm, Macht und Moneten. Vom antiken Olympia bis London 2012: eine kleine Kulturgeschichte des Sports. Heute und am kommenden Dienstag. Mit Wolfgang Behringer und Antonio Pellegrino. Sprecher: Hemma Michel, Christian Baumann und Thomas Loibl
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[Audio]-Infos Datum: 17.07.2012
Länge: 00:55:40
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Das offene Buch: Barbara Bronnen: "Meine Väter" (1/2) - 15.07.2012
Barbara Bronnen erzählt die ungeheure Geschichte ihrer österreichisch-jüdischen Schriftsteller-Familie. Sie erzählt von ihrem Großvater Ferdinand Bronner und ihrem Vater Arnolt Bronnen, die tatsächlich zwei verschiedene Namen hatten. Das Buch beginnt auf dem Dorotheenstädtischen Friedhof in Berlin. Eine Frau steht vor dem Grab ihres Vaters. Sie hat Fragen an Arnolt Bronnen, den österreichischen Dramatiker, der 1895 in Wien geboren wurde und 1959 Ostberlin starb und dessen abenteuerliches Leben als „Halbjude“, als Deutschnationaler und Rebell, als expressionistischer Dichter und Kommunist viele Fragen aufwirft. Und sie sucht nach ihrem Großvater Ferdinand, der aus dem Schtetl von Auschwitz stammte, nach Wien ging und seine jüdische Identität mit allen Mitteln abzustreifen suchte. Teil 1 erzählt vor allem von diesem Großvater, der mit „Die Familie Wawroch“ eines der ersten naturalistischen Stücke der deutschsprachigen Literaturgeschichte vorlegte. Als Kind dachte Barbara Bronnen, sie habe nur einen Großvater, den Vater der Mutter. Nun will sie endlich das Schweigen durchbrechen und die Wahrheit ergründen. Im Studio liest sie mit dem Schauspieler Rüdiger Hacker und gibt Auskunft über ihre Recherche. Moderation: Cornelia Zetzsche
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[Audio]-Infos Datum: 15.07.2012
Länge: 00:29:44
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radioTexte / Mary Shelley: Frankenstein (1/3) - 14.07.2012
Es kommt aus Bayern, genauer, aus Ingolstadt: das berühmteste Monster, das je erfunden wurde.Die 18-jährige Mary Shelley schrieb diesen berühmten und vielfach bearbeiteten und verfälschten Schauerroman 1816. Es liest der Frankenstein-Fan: Jens Wawrczeck Viktor Frankenstein ist der besessene Forscher, dem es gelingt, eine Kreatur zum Leben zu erwecken – "... in einer tristen Novembernacht". Das berühmteste Monster der Literaturgeschichte erblickte in Ingolstadt das Licht der Welt. In den radioTexten am Samstag eine Lesung in drei Folgen aus der ersten Fassung des Schauerromans, den die 18jährige Mary Shelley schrieb. Gelesen von Jens Wawrczeck. Regie Irene Schuck. Moderation: Judith Heitkamp.
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[Audio]-Infos Datum: 14.07.2012
Länge: 00:56:02
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Das offene Buch: Die besten Texte aus Klagenfurt - 08.07.2012
14 Autoren rangen um den Ingeborg-Bachmann-Preis, Olga Martynova, die Russin aus Frankfurt hat ihn gewonnen mit ihrem Roman-Auszug „Ich werde sagen: „Hi“!“ Moritz will Dichter werden, er beobachtet und notiert alles in der kleinen deutschen Fachwerkstadt: die Ehe von Tante und Onkel, Adam und Eva, Bombenkrieg und er überlegt, wie er das Eismädchen ansprechen könnte, in das er sich verliebt hat: „Ich werde sagen: „Hi!““. Auf Platz 2, ausgezeichnet mit dem „Kelag-Preis“: Matthias Nawrat und seine „Unternehmer“, heiter-melancholische Loser, die am Rande der Gesellschaft vom elektronischen Müll leben. Diese und andere „beste Texte“ von Inger-Maria Mahlke und Stefan Moster in der Live-Sendung vorm Sonntagvormittag. Moderation: Cornelia Zetzsche.
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[Audio]-Infos Datum: 08.07.2012
Länge: 00:29:45
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radioTexte / Henry D. Thoreau: Wilde Früchte 2/2 - 03.07.2012
Henry David Thoreau war nicht nur ein Vordenker der Bürgerrechts- und Umweltbewegung, sondern auch ein unermüdlicher Heimat-Entdecker: In "Wilde Früchte" stellt er uns 182 Pflanzenarten vor und bringt uns seine "ökologische" Weltanschauung näher. Mit Heiko Ruprecht, Frank Manhold und Marina Marosch. Moderation: Antonio Pellegrino
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[Audio]-Infos Datum: 03.07.2012
Länge: 00:55:28
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radioTexte / Cohen: Die Schöne des Herrn - 30.06.2012
Eine Affäre im Milieu der Völkerbund-Diplomaten, Anfang der 1930er Jahre - erst berauschend, dann verhängnisvoll, schließlich zerstörerisch. Albert Cohen beschreibt das Glück seiner beiden Figuren Solal und Ariane so lyrisch wie ironisch, mitgerissen auf der einen Seite und kühl sezierend auf der anderen … schwierige Lektüre für Liebespaare. Und an den Funktionären der internationalen Zusammenarbeit lässt Cohen kein gutes Haar. - In den radioTexten zwei Auszüge aus "Belle du Seigneur", gelesen von Stefan Merki und Karl Walter Diess, und ein Stück aus Cohens autobiographischem "Buch meiner Mutter", gelesen von Martin Umbach. Moderation: Judith Heitkamp.
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[Audio]-Infos Datum: 30.06.2012
Länge: 00:54:54
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radioTexte / Henry D. Thoreau: Wilde Früchte 1/2 - 26.06.2012
Der Reformer Henry David Thoreau war nicht nur Vordenker der Bürgerrechts- und Umweltbewegung, sondern auch ein Heimat-Entdecker: In "Wilde Früchte" stellt er uns 182 Pflanzenarten vor. Mit Heiko Ruprecht Henry David Thoreau war nicht nur ein Vordenker der Bürgerrechts- und Umweltbewegung, sondern auch ein unermüdlicher Heimat-Entdecker: In "Wilde Früchte" stellt er uns 182 Pflanzenarten vor. Mit Heiko Ruprecht, Frank Manhold und Marina Marosch. Moderation: Antonio Pellegrino
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[Audio]-Infos Datum: 26.06.2012
Länge: 00:56:26
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radioTexte / Spindel der Notwendigkeit - 19.06.2012
Wo kommen wir her, wo gehen wir hin? Die letzte Frage beschäftigt vor allem diejenigen, die nicht glauben, dass unser Erdendasein alles gewesen sein soll. Ein literarischer Streifzug durch europäische Reinkarnationslehren mit Texten von Platon, Plutarch, Johann Georg Schlosser und Maurice Maeterlinck. Sprecher: Gert Heidenreich, Wolfgang Hinze und Horst Raspe. Moderation: Antonio Pellegrino
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[Audio]-Infos Datum: 19.06.2012
Länge: 00:55:20
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Das offene Buch: Axel Milberg liest Sergej Prokofjev - "Der wandernde Turm" - 17.06.2012
„Genau um 3 Uhr in der Früh klingelten die Telefone Sturm, Ambulanzen wurden gerufen, und Ärzte rückten aus. Man sagte, Häuser seien eingestürzt …. , jeder hatte Angst, was aber passiert war, wusste im Detail niemand.“ So beginnt die verrückte Geschichte „Der wandernde Turm“. Aber was hat der Assyrologe Vautour damit zu tun, dass sich der Eiffelturm aus seiner Verankerung löst und durch Europa geht? - Dem Konzert-Gitarristen Lucian Plessner ist es zu verdanken, dass elf Erzählungen von Sergej Prokofjev nun auf Deutsch erschienen. Als Komponist ist Prokofjev weltberühmt, als Erzähler eine Entdeckung! „Der wandernde Turm“ schrieb er in einem russischen Zug 1918, eine Geschichte ihrer Zeit. Zwischen den Zeilen sind der 1.Weltkrieg und die Technisierung der Gesellschaft zu hören, und nicht von ungefähr ist einer der musikalischen Linien Prokojevs die „motorische“. Wie „Der wandernde Turm“ aus Deutschland und der Schweiz wieder nach Paris gelangte, das erfand das Publikum am Sommerabend in der Evangelischen Akademie in Tutzing. Fürs Offene Buch und die Bayern 2 - Hörtour las Axel Milberg im Schlosspark Prokofjevs surreale Geschichte vom Eiffelturm, der einem Wissenschaftler die Seele raubt und in Wahrheit als Sendeturm wirkte. 1921 wurde von dort die erste Radio-Sendung Europas ausgestrahlt. Moderation: Cornelia Zetzsche
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[Audio]-Infos Datum: 17.06.2012
Länge: 00:29:47
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radioTexte / Die Spindel der Notwendigkeit - 12.06.2012
Wo kommen wir her, wo gehen wir hin? Die letzte Frage beschäftigt vor allem diejenigen, die nicht glauben, dass unser Erdendasein alles gewesen sein soll. Ein literarischer Streifzug durch europäische Reinkarnationslehren mit Texten von Platon, Plutarch, Johann Georg Schlosser und Maurice Maeterlinck. Sprecher: Gert Heidenreich, Wolfgang Hinze und Horst Raspe. Moderation: Antonio Pellegrino
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[Audio]-Infos Datum: 12.06.2012
Länge: 00:54:29
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Das offene Buch: "Ultraviolette Freiheiten" - 10.06.2012
Surreal, grotesk, phantasievoll und voller Ironie sind die Geschichten von Sergej Prokofjev, die einst mit den Tagebüchern des Komponisten in England erschienen, aber in Deutschland unbekannt blieben! Entstanden sind sie auf Konzertreisen, in Zügen und Hotels. 1919 etwa schrieb Prokofjev zwischen Chicago und New York „Ultraviolette Freiheiten“, eine fast märchenhafte Geschichte von Zeit und Raum, die beide auf einer Wolke liegen und plaudern und damit das Weltgefüge durcheinander bringen. Ein Beispiel dafür, wie der Musiker Zeichen der Zeit – hier des technischen Zeitalters – in sein Werk verwob. Dem Konzert-Gitarristen Lucian Plessner ist es zu verdanken, dass 1995 in Moskau elf Geschichten von Sergej Prokofjev auftauchten, und ins Deutsche übersetzt wurden. Und der Komponist als Erzähler ist eine Entdeckung. Schauspieler und Tatort-Kommissar Axel Milberg trifft genau den feinen ironischen Ton der Geschichte und gibt – wie bei der Bayern 2 – Hörtour am 15. Juni 2012 - Auskunft über seine Arbeit fürs Radio. Moderation: Cornelia Zetzsche
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[Audio]-Infos Datum: 10.06.2012
Länge: 00:29:48
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radioTexte / Der grüne Heinrich (3) - 09.06.2012
Heute zu einer letzten Begegnung mit Heinrich, Judith und Anna. Heinrich sitzt also tagsüber am Bett der todkranken Anna und verbringt die Nächte mit Judith. Ein Auszug aus der Urfassung. Gelesen von Wolf Euba. In dieser Urfassung entscheidet Heinrich sich also für die umfassende Entsagung. Anna und Judith gehen nur gemeinsam oder gar nicht. Auch an seinem folgenden Scheitern als Maler geht der Protagonist am Ende zugrunde. Das war unser letzter Auszug aus dem grünen Heinrich. Moderation: Judith Heitkamp
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[Audio]-Infos Datum: 09.06.2012
Länge: 00:57:37
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radioTexte / Der grüne Heinrich (2) - 02.06.2012
Heute geht es um Heinrichs Kindheit, wie er sie selbst rückblickend schildert. Sein Vater ist früh gestorben, und Heinrich - der immer grüne Röcke trägt, wird für einige Zeit zu seinem Onkel, einem Dorfpfarrer, geschickt. Da ist er etwa 14, und wird zwei Begegnungen machen, die ihn nie wieder loslassen werden. Vorab aber statten wir noch der Großmutter einen Besuch ab. Eine Dreiteilige Reihe aus der Urfassung von Gottfried Kellers Grünem Heinrich, gelesen von Wolf Euba. Moderation: Judith Heitkamp
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[Audio]-Infos Datum: 02.06.2012
Länge: 00:58:37
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Das offene Buch: Ernst Augustin und "Robinsons blaues Haus" (Teil 5) - 28.05.2012
In 90 Minuten von Grevesmühlen in die Südsee und zurück. Am 31. Mai liest Wolfgang Hinze im Münchner Literaturhaus aus dem zauberhaften Roman von Ernst Augustin, unserer fünfteiligen Lesereihe im Offenen Buch. Zu Gast: der Münchner Schriftsteller im Gespräch mit Cornelia Zetzsche. Zum Einhören die letzten Sendungen in unserem Podcast. Folge 5. Eine Robinsonade zwischen Mecklenburg und Südsee von und mit dem Schriftsteller Ernst Augustin und dem Schauspieler Wolfgang Hinze. - "Daniel Defoe sagt, er habe eines der unglaublichsten und abenteuerlichsten Leben gelebt. Ich sage: Ich auch". – So beginnt das neue Buch von Ernst Augustin, der Roman eines Robinson, immer auf der Flucht, immer bemüht, sich im Leben wohnlich einzurichten, und sei es in der Besenkammer einer Bahnhofsmeisterei in Warschau oder in einer Gefängniszelle in London. Erfinderisch ist der Erzähler allemal. Und ebenso phantasievoll wie sein Schöpfer. Ernst Augustin wurde im Riesengebirge geboren, wuchs in Mecklenburg auf, arbeitete als Arzt an der Berliner Charité und in Afghanistan und später als Psychiater in München. Im Herbst wird er, inzwischen fast erblindet, 85 Jahre alt und schreibt doch vergnügt und vergnüglich weiter. Diesmal also die Geschichte eines Robinson unserer Tage, der schon als Kind eigene Wege ging und, anstatt sich beim Sonntagsgottesdienst zu langweilen, im Geiste die Kirche umbaute. Die bürgerlichen Pfade einer Banklehre verließ er, als die Mutter gestorben war und der Vater tot zusammenbrach, ein Geldwäscher, wie sich herausstellte, Seitdem sind dem Sohn zwei Verfolger auf den Fersen. Und auch ein kleiner Herr mit Hut taucht immer wieder auf. Mit souveräner Leichtigkeit und der feinen Ironie des Autors folgt Wolfgang Hinze diesem Robinson, dessen Lebensreise in der Südsee endet. Mit einem ganz speziellen "Freitag". Und dazwischen gibt Ernst Augustin Auskunft über Leben und Schreiben. Moderation: Cornelia Zetzsche
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[Audio]-Infos Datum: 28.05.2012
Länge: 00:29:54
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Das offene Buch: Ernst Augustin und "Robinsons blaues Haus" (Teil 4) - 27.05.2012
Eine Robinsonade von und mit Ernst Augustin und Schauspieler Wolfgang Hinze. Ein Mann ist auf der Flucht, zwischen Grevesmühlen, und Südsee. Ein Mann in den Nischen der Gesellschaft, den Zwischenräumen des Lebens. Ein Flüchtender seit Kindertagen, seit ihn Mitschüler mit ihren Machtspielen malträtierten und der Vater, ein Banker, von Ort zu Ort versetzt wurde, mit Geldköfferchen auf geheime Mission ging, schließlich feines Tuch trug und einen Maybach fuhr, bevor er zusammenbrach. Sein Erbe ist schmutziges Geld und der Motor für die lebenslange Odyssee des Sohnes, die mit der Kindheit in Mecklenburg beginnt, in einer Südsee-Bar auf Tuvalu oder sonst wo endet und einen großen Bogen schlägt vom kleinstädtischen Alltag zu indischen Märchen, Robinsonade und südpazifisches Seemannsgarn inbegriffen. Zum Beispiel die Geschichte vom Shoeshine-Boy, der Käpt’n Kuks rassistische Tiraden stoisch erduldet, bis Robinson einen Ausweg findet. "Robinson", nennt sich der Erzähler, seit er einmal einen Chatroom durch's "Höllentor" betreten hat. Aber sein "Freitag" bleibt vorerst unerkannt.. – Robinsons blaues Haus" ist ein heiterer Lebensroman mit phantastischem Potential, der Fragen von Leben und Tod verhandelt. Teil vier der Lesung führt in die Südsee. Moderation: Cornelia Zetzsche
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[Audio]-Infos Datum: 27.05.2012
Länge: 00:29:44
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radioTexte / Der grüne Heinrich (1) - 26.05.2012
"Es ist wohl keine Seite darin, welche nicht empfunden worden ist", schreibt Gottfried Keller (1819 - 1890) an seinen Verleger, als er ihm das Exposé zum "Grünen Heinrich" schickt. Es geht darin um einen jungen Mann, der auszieht, in der Fremde – in München – sein Glück zu machen, als Kunstmaler. Der alles versucht, alles einsetzt, alle Bindungen hinter sich lässt – und am Ende scheitert. Es reicht nicht, der grüne Heinrich wird in München kein berühmter Maler, muss zu Fuß nach Hause in die Schweiz zurückkehren und erfährt erst dort vom Tod seiner kranken Mutter. Hören Sie in den radioTexten am Samstag drei Folgen aus der Urfassung des Romans, gelesen von Wolf Euba. Moderation: Judith Heitkamp.
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[Audio]-Infos Datum: 26.05.2012
Länge: 00:58:51
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Das offene Buch: Ernst Augustin und "Robinsons blaues Haus" (Teil 3) - 20.05.2012
In 90 Minuten von Grevesmühlen in die Südsee und zurück. Am 31. Mai liest Wolfgang Hinze im Münchner Literaturhaus aus dem zauberhaften Roman von Ernst Augustin, unserer fünfteiligen Lesereihe im Offenen Buch. Zu Gast: der Münchner Schriftsteller im Gespräch mit Cornelia Zetzsche. Zum Einhören die letzten Sendungen in unserem Podcast. Folge 3. "Lieber Freund" – so beginnen die Kapitel dieses Romans, in dem sich der Erzähler Robinson nennt , an einen Freitag schreibt und sich immer wieder an die Leser wendet. Lebenslang ist er unterwegs, zwischen der Otto-Grotewohl-Straße in Grevesmühlen und einer Insel der Südsee, in "Robinsons blauem Haus", am anderen Ende der Welt. Der Mann ist auf der Flucht mit dem gewaschenen Geld, das ihm sein Vater, ein Banker, hinterlassen hat. Robinson wird von zwei "Herren" verfolgt und gelegentlich verprügelt. Auf der ganzen Welt baut er sich Schlupfwinkel, denn was sonst ist das Leben als der Versuch, sich halbwegs wohnlich darin einzurichten?! Folge 3 führt zurück in die Kindheit und Jugend und erzählt von damals, als der Vater mit dunklen Koffern unterwegs war und die Mutter, eine weiße lymphatische Frau, still zu Hause litt. Vom Sohn ganz zu schweigen, dessen Besserwisserei die Mitschüler nervt. Aber bevor sie zuschlagen können, taucht er unter, eine Lektion fürs Leben. - Ernst Augustin, Jahrgang 1927, war Arzt und Psychiater in München, Berlin und Afghanistan. Seit 40 Jahren lebt er in München und zunehmend in seiner "Dunkelwelt", wie er sagt, seit er vor drei Jahren erblindete. Nun erzählt er die Fabel eines modernen Robinson, der sich auf seinen Lebensinseln letzte Freiräume schafft. Es liest: der Schauspieler Wolfgang Hinze. Moderation: Cornelia Zetzsche
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[Audio]-Infos Datum: 20.05.2012
Länge: 00:29:45
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radioTexte / Strindberg: Ein Puppenheim - 12.05.2012
In Ibsens Puppenheim verlässt Nora am Ende ihre Familie. War das nun richtig, gar zwingend? Wer hat welche Fehler gemacht? Für Käpt'n Pall und seine Frau sind das keine akademischen Fragen. Ibsens Theaterstück bringt ihre Beziehung ins Strudeln. Strindbergs Antwort auf einen zentralen Text der Emanzipationsbewegung. Gelesen von Axel Milberg. Regie: Irene Schuck: Moderation: Judith Heitkamp.
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[Audio]-Infos Datum: 12.05.2012
Länge: 00:48:44
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radioTexte / Marieluise Fleißer: Vier Porträts - 01.05.2012
Von Feuchtwanger und Brecht gefördert, von Fassbinder und Kroetz adaptiert: Marieluise Fleißer - "Die Fleißerin" - kämpfte zeitlebens um ihre schriftstellerische Freiheit im kleinbürgerlichen Milieu Ingolstadts. Christa Berndl liest aus ihrem Werk "Vier Portraits". Von Feuchtwanger und Brecht gefördert, von Fassbinder und Kroetz adaptiert: Marieluise Fleißer - "Die Fleißerin" - kämpfte zeitlebens um ihre schriftstellerische Existenz im kleinbürgerlichen Milieu Ingolstadts, ihrem Geburtsort. Dabei gehören ihre Stücke zu den meist gespielten Klassikern auf deutschen Bühnen. Für Nobelpreisträgerin Elfriede Jelinek ist Marieluise Fleißer sogar "die größte Dramatikerin des 20. Jahrhunderts" Aus ihrem erzählerischen Werk liest Christa Berndl "Vier Portraits".
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[Audio]-Infos Datum: 01.05.2012
Länge: 00:28:44
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