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    <title>Hörspiel Pool - Bayern 2</title>
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    <description>Jede Zeit ist Hörspielzeit. Der Hörspiel Pool bietet Produktionen des Bayerischen Rundfunks zum Herunterladen.</description>
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    <itunes:subtitle>Ein Download-Angebot des Bayerischen Rundfunks</itunes:subtitle>
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    <copyright>Copyright 2012 Bayerischer Rundfunk</copyright>
    <itunes:author>Bayerischer Rundfunk</itunes:author>
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      <title>Download &amp; Podcast: Hörspiel Pool - Bayern 2 © Daniel Kluge</title>
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    <pubDate>Fri, 01 Feb 2008 00:00:00 +0100</pubDate>
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      <title>Elfriede Jelinek: Kein Licht. - 18.05.2012</title>
      <pubDate>Fri, 18 May 2012 21:03:01 +0200</pubDate>
      <description>Zwei Musiker (erste und zweite Geige), die wie die Band auf der Titanic weiterspielen, während das Schiff im Meer versinkt, versuchen in Elfriede Jelineks neuem Stück das Unfassbare zu fassen. Das Wasser ist an Land gekommen, eine gewaltige Flutwelle hat alles mit sich fortgerissen. Energie wurde geraubt: Eine Anlage ist ausgefallen oder hat sich automatisch abgeschaltet. Nur noch ohrenbetäubende Stille erfüllt die Luft, ein Lärm, der die Welt lautlos unter sich begräbt, jedes Gehör taub macht, einem kollektiven Tinnitus gleich. Etwas hat sich grundlegend verändert – aber was? Etwas, das der Mensch erschuf, hat sich unumkehrbar gegen ihn gewandt, und das Licht, das früher auf ihn schien, muss er nun selbst abstrahlen, bläulich leuchtend aus den Knochen seines Körpers. Ohne dass die Worte Fukushima oder Atomkraft fallen, ist Kein Licht. ein Geisterszenario nach dem Super-GAU, ein Beckett-haftes Endspiel, das abrechnet mit unserem bedingungslosen Glauben an die Beherrschbarkeit der Technik und in dem die Schreie der totgeschwiegenen Opfer gespenstisch widerhallen. / Mit Wolf-Dietrich Sprenger, Bettina Hoppe, Yoshie Shibahara / Regie: Leonhard Koppelmann / BR 2012</description>
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      <itunes:keywords>, Hörspiel, Pool, Hörbuch, Hörspielarchiv, Poesie, Erfindung, Schrott, Buhlert, Gedichte,Produktionen, Podcast, Bayern 2, Bayerischer Rundfunk</itunes:keywords>
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      <title>Thomas Harlan: Veit - 17.05.2012</title>
      <pubDate>Thu, 17 May 2012 21:00:01 +0200</pubDate>
      <description>Der an seinen Vater, den Filmemacher Veit Harlan (Jud Süß) gerichtete Monolog, setzt sich in direkter Weise mit der Rolle seines Vaters im NS-Regime und der Frage der persönlichen Schuld auseinander. Bis zu seinem Tod am 16. Oktober 2010 in Berchtesgaden arbeitete der Schriftsteller und Filmemacher Thomas Harlan an seinem letzten Text mit dem Titel 'Veit'. "Sage, Vater, sage nicht, es könne niemand die Verantwortung für die Taten eines Dritten übernehmen, der selbst keine Verantwortung für seine Taten zu haben denkt. Es kann." Thomas Harlans Veit ist ein Vermächtnis. Nicht allein sein Leben betreffend. Unser aller. Harlan legt den Finger tief in die deutsche Wunde, es gibt längst kein Entkommen mehr. / Mit Thomas Thieme / Regie: Bernhard Jugel / BR 2011</description>
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    <item>
      <title>Andreas Ammer/Gerhard Polt: Schliersee - 05.05.2012</title>
      <pubDate>Sat, 05 May 2012 15:05:01 +0200</pubDate>
      <description>Gerhard Polt lebt seit einigen Jahrzehnten am Schliersee und weiß deshalb, was man sah, als man früher im Badehaus durch das Astloch gesehen hat und wo hier der beste Whiskey gebrannt und das größte Schnitzel serviert wird. Lässt sich eine Landschaft erzählen? Kann man einen See vertonen? Und wieso redet Gerhard Polt, der sein Geld mit reden verdient, eigentlich so ungern? / Mit Gerhard Polt, Andreas Ammer, Marcus Huber / Musik: Console, Nu mit Landlergschwister und Kofelgschroa / Realisation: Andreas Ammer / BR 2012</description>
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    <item>
      <title>Dieter Kühn/Martin Sperr: Lemsomd - 27.04.2012</title>
      <pubDate>Fri, 27 Apr 2012 00:00:01 +0200</pubDate>
      <description>Therese Giehse mit dem Monolog einer alten Frau. Sie sitzt im Park des Altersheims auf der Bank und wird gesprächig. Sie offenbart ihre Enttäuschungen über das triste Leben im Altersheim, ihr grundsätzliches Misstrauen gegenüber ihrer Umwelt und reflektiert über gesellschaftliche Fehlentwicklungen. Die Rede der alten Frau auch ein Anreden gegen Einsamkeit, gegen die Ungewissheit der Zukunft und gegen die Angst vor dem Sterben. / Mit Therese Giehse / Übertragung ins Bayerische und Regie: Martin Sperr / BR 1973</description>
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      <title>Hartmut Geerken: fast nächte (Maßnahmen des Verschwindens: Eine Exil-Trilogie) - 20.04.2012</title>
      <pubDate>Fri, 20 Apr 2012 21:03:01 +0200</pubDate>
      <description>Nach ungesichteten Schriften aus dem Nachlass von Mynona - Man schreibt die Jahre 1941 bis 1945. Seit Jahren hat Salomo Friedlaender (1872-1946) alias Mynona seine Wohnung nicht mehr verlassen. Stuben-Arrest. Einen ganzen Winter verbringt er im Bett, weil das Heizmaterial fehlt. Aber die Hauptgründe der Isolation sind seine schlimme asthmatische Verfassung, die dauernde Gefahr der Deportation in ein Vernichtungslager im Osten und die verschlissene Kleidung, in der er nicht mehr unter die Leute will. Die knisternde Monotonie dieser 'Gefangenschaft' ist die eine Stimmung des Hörspiels. Die andere ist der Fasching. Kein richtiger Fasching, sondern ein verdrängter, eine groteske, brutale 'Fast Nacht'. So nämlich lautet der Titel einer seiner bitterbösen Geschichten, die im Hörspiel ungekürzt von einem ehemaligen Dachauer KZ-Häftling (Max Mannheimer) gelesen wird. Die Hörspielfassung der Geschichte wurde aus Aufzeichnungen aus dem Nachlass restituiert. In polaristischer Entsprechung zu dem Text 'Fast Nacht' liest ein unverbesserlicher 93jähriger Nazi, es ist der Vater des Autors, Namen von Häftlingen, Konzentrationslagern und Listen von Häftlingsnummern aus 'Kalendarium der Ereignisse im Konzentrationslager Auschwitz-Birkenau 1939-1945'. / Mit Leo Bardischewski, Max Mannheimer, Hartmut Geerken, Heinz-Ludwig Friedlaender, Heinrich August Geerken / Realisation: Hartmut Geerken / BR 1992</description>
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      <itunes:keywords>Hörspiel, Pool, Podcast, Bayerischer Rundfunk, Bayern 2, Geerken, fast nächte, maßnahmen des verschwindens, exiltrilogie, friedlaender, mynona, Hörspiel, Pool, Hörbuch, Hörspielarchiv, Poesie, Erfindung, Schrott, Buhlert, Gedichte,Produktionen, Podcast, Bayern 2, Bayerischer Rundfunk</itunes:keywords>
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    <item>
      <title>Björn Bicker: Illegal - 20.04.2012</title>
      <pubDate>Fri, 20 Apr 2012 00:00:01 +0200</pubDate>
      <description>Björn Bicker nimmt in seinem Hörspiel die Spur illegalisierter Menschen auf, die sich im Alltag zumeist tadellos verhalten, damit sie nicht erkannt und abgeschoben werden. Was sie aus der ganzen Welt zu uns führt, ist die Unmöglichkeit aus ökonomischen wie politischen Gründen, im Heimatland länger ein menschenwürdiges Leben zu führen. Es handelt sich bei diesen Menschen und ihren Unterstützern um freie und kaum berechenbare Agenten heutiger, weltweiter Migrationsbewegungen. Sie wenden ein hohes Maß an Geld, Zeit, kreativer Energie und zähem Durchhaltevermögen auf, um hier ihren Traum vom besseren Leben verwirklichen zu können. Björn Bicker schrieb das Hörspiel 2008 unter dem Pseudonym Polle Wilbert. / Mit Bernd Moss, Thomas Schmauser, Hilke Altefrohne, Tabea Bettin, Peter Fricke, René Dumont / Musik: Kamerakino / Realisation: Peter Kastenmüller/Michael Graessner/Björn Bicker / BR in Zusammenarbeit mit den Münchner Kammerspielen 2008</description>
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      <itunes:keywords>, Hörspiel, Pool, Hörbuch, Hörspielarchiv, Poesie, Erfindung, Schrott, Buhlert, Gedichte,Produktionen, Podcast, Bayern 2, Bayerischer Rundfunk</itunes:keywords>
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      <title>Norbert Lang / Annegret Arnold: Kleine Medienbiographien. Eine Sammlung - 13.04.2012</title>
      <pubDate>Fri, 13 Apr 2012 21:03:01 +0200</pubDate>
      <description>Wann und warum nutzen wir Medien? Warum erinnern wir uns an bestimmte Erfahrungen mit Medien? Und inwiefern spielt der Gebrauch von Medien zur Herstellung unserer Biographie eine Rolle? Seit Sommer 2010 bilden fünf Fragen zur Medienbiographie den Einstieg oder Ausklang im artmix.gespräch. Es sind Fragen nach unvergessenen Kinofilmen, nach Radio- oder Fernsehsendungen, mit denen der Gesprächspartner besondere Erinnerungen oder Erlebnisse verbindet. Und danach, ob und wie lange er schon digitale Netzwerke oder Communities nutzt oder aktiv mitgestaltet. Die letzte Frage, ob der Gast eine analoge oder digitale Weltanschauung habe, provozierte nicht selten eine Gegenfrage. Gerade bei den oft recht abstrakten wissenschaftlichen Themen und Aspekten zur digitalen Kultur boten diese Befragungen die Gelegenheit, den Gesprächspartner noch einmal anders, ganz persönlich sprechen zu hören: sentimental in den Erinnerungen kramend oder einfach nur ratlos ob der eigenen Vergesslichkeit. In der Zusammenstellung und Rekapitulation der Kurzinterviews vermittelt sich sehr authentisch und abwechslungsreich, dass die Thematisierung der eigenen Medienbiographie ein Schritt zur Analyse unserer Medienkultur sein kann. / Mit Natascha Adamowsky, Jan-Frederik Bandel, Kathrin Becker, Thomas Becker, Christoph Buggert, Alice Elstner, Erika Fischer-Lichte, Ekkehart Fleischhammer, Golo Föllmer, Malte Friedrich, Dominik Graf, Maren Hartmann, Ute Holl, Gregor Jansen, Sybille Krämer, Michael Lentz, Sascha Lobo, Harun Maye, Jasmin Meerhoff, Helga de la Motte-Haber, Mouse on Mars, Michaela Ott, Kathrin Passig, Markus Rautzberg, Lasse-Marc Riek, Johan Simons, Cornelia Sollfrank, Klaus Staeck, Silke Wenk, Uwe Wirth sowie Ekkehard Sander und Jörg Dünne im artmix.gespräch über Medienbiographien und Automedialität / Zusammenstellung und Moderation: Norbert Lang / Annegret Arnold / BR 2010/11/12</description>
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      <title>Ulrike Ottinger: Unter Schnee (2/2) - 09.04.2012</title>
      <pubDate>Mon, 09 Apr 2012 21:00:01 +0200</pubDate>
      <description>Das Hörspiel erzählt die poetische Geschichte von Takeo und Mako, zweier Studenten, die ihre Neujahrsferien im Schneeland verbringen wollen. Auf ihrer beschwerlichen Reise durch Echigo gelangen sie in ein einsames Haus aus der Edo-Zeit. Da begegnen sie der wunderschönen Schneefrau und dem ebenso schönen Geist einer Füchsin. Yuki-Onna, die Schneefrau, verliebt sich in den hübschen, jungen Studenten Mako und raubt ihm mit ihrem Eishauch das Bewusstsein, um ihn in ihren Schneepalast zu entführen. Aber die schöne Füchsin, die den jungen Gelehrten Takeo begehrt, hat sich des bereits erstarrten Körpers Makos bedient, um sich in eine liebreizende Hofdame der Edo-Zeit zu verwandeln. Am nächsten Morgen beginnen Takeo und die Füchsin ihre Reise durch die Vergangenheit, wobei Ihnen die Gegenwart immer wieder begegnet. Dabei treffen sie Bauern, die ihre Dächer mit großen Schaufeln vom Schnee befreien und Frauen, die aus feinsten Flachsfäden lange Bahnen von Krepp weben. Sie hören Geschichten aus vergangenen Tagen und wohnen Ritualen bei, die in Echigo auch heute noch zur gelebten Tradition gehören. Aus gesammelten Originaltönen und der fiktiven Erzählung um das Paar aus der Edo-Zeit, musikalisch begleitet von Bambusflöten, japanischen Trommeln und dem Gesang zum Shamisen-Spiel Yumiko Tanakas, erschafft Ulrike Ottinger eine atmosphärisch dichte Montage. / Mit Hanns Zischler, Yumiko Tanaka, Yuko Takemichi, Beate Hundsdörfer, Dietmar Herriger, Yoko Tawada, Hiroomi Fukuzawa, Norio Takasugi, Yasutsugu Shichi, Sumio Suga / Komponistin und Interpretin für Shamisen: Yumiko Tanaka / Regie: Ulrike Ottinger / BR 2012</description>
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      <itunes:summary>Das Hörspiel erzählt die poetische Geschichte von Takeo und Mako, zweier Studenten, die ihre Neujahrsferien im Schneeland verbringen wollen. Auf ihrer beschwerlichen Reise durch Echigo gelangen sie in ein einsames Haus aus der Edo-Zeit. Da begegnen sie der wunderschönen Schneefrau und dem ebenso schönen Geist einer Füchsin. Yuki-Onna, die Schneefrau, verliebt sich in den hübschen, jungen Studenten Mako und raubt ihm mit ihrem Eishauch das Bewusstsein, um ihn in ihren Schneepalast zu entführen. Aber die schöne Füchsin, die den jungen Gelehrten Takeo begehrt, hat sich des bereits erstarrten Körpers Makos bedient, um sich in eine liebreizende Hofdame der Edo-Zeit zu verwandeln. Am nächsten Morgen beginnen Takeo und die Füchsin ihre Reise durch die Vergangenheit, wobei Ihnen die Gegenwart immer wieder begegnet. Dabei treffen sie Bauern, die ihre Dächer mit großen Schaufeln vom Schnee befreien und Frauen, die aus feinsten Flachsfäden lange Bahnen von Krepp weben. Sie hören Geschichten aus vergangenen Tagen und wohnen Ritualen bei, die in Echigo auch heute noch zur gelebten Tradition gehören. Aus gesammelten Originaltönen und der fiktiven Erzählung um das Paar aus der Edo-Zeit, musikalisch begleitet von Bambusflöten, japanischen Trommeln und dem Gesang zum Shamisen-Spiel Yumiko Tanakas, erschafft Ulrike Ottinger eine atmosphärisch dichte Montage. / Mit Hanns Zischler, Yumiko Tanaka, Yuko Takemichi, Beate Hundsdörfer, Dietmar Herriger, Yoko Tawada, Hiroomi Fukuzawa, Norio Takasugi, Yasutsugu Shichi, Sumio Suga / Komponistin und Interpretin für Shamisen: Yumiko Tanaka / Regie: Ulrike Ottinger / BR 2012</itunes:summary>
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      <title>Ulrike Ottinger: Unter Schnee (1/2) - 08.04.2012</title>
      <pubDate>Sun, 08 Apr 2012 21:00:01 +0200</pubDate>
      <description>Das Hörspiel erzählt die poetische Geschichte von Takeo und Mako, zweier Studenten, die ihre Neujahrsferien im Schneeland verbringen wollen. Auf ihrer beschwerlichen Reise durch Echigo gelangen sie in ein einsames Haus aus der Edo-Zeit. Da begegnen sie der wunderschönen Schneefrau und dem ebenso schönen Geist einer Füchsin. Yuki-Onna, die Schneefrau, verliebt sich in den hübschen, jungen Studenten Mako und raubt ihm mit ihrem Eishauch das Bewusstsein, um ihn in ihren Schneepalast zu entführen. Aber die schöne Füchsin, die den jungen Gelehrten Takeo begehrt, hat sich des bereits erstarrten Körpers Makos bedient, um sich in eine liebreizende Hofdame der Edo-Zeit zu verwandeln. Am nächsten Morgen beginnen Takeo und die Füchsin ihre Reise durch die Vergangenheit, wobei Ihnen die Gegenwart immer wieder begegnet. Dabei treffen sie Bauern, die ihre Dächer mit großen Schaufeln vom Schnee befreien und Frauen, die aus feinsten Flachsfäden lange Bahnen von Krepp weben. Sie hören Geschichten aus vergangenen Tagen und wohnen Ritualen bei, die in Echigo auch heute noch zur gelebten Tradition gehören. Aus gesammelten Originaltönen und der fiktiven Erzählung um das Paar aus der Edo-Zeit, musikalisch begleitet von Bambusflöten, japanischen Trommeln und dem Gesang zum Shamisen-Spiel Yumiko Tanakas, erschafft Ulrike Ottinger eine atmosphärisch dichte Montage. / Mit Hanns Zischler, Yumiko Tanaka, Yuko Takemichi, Beate Hundsdörfer, Dietmar Herriger, Yoko Tawada, Hiroomi Fukuzawa, Norio Takasugi, Yasutsugu Shichi, Sumio Suga / Komponistin und Interpretin für Shamisen: Yumiko Tanaka / Regie: Ulrike Ottinger / BR 2012</description>
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      <title>Alexander Kluge: Chronik der Gefühle - Verwilderte Selbstbehauptung - 30.03.2012</title>
      <pubDate>Fri, 30 Mar 2012 00:00:01 +0200</pubDate>
      <description>Das Hörspiel folgt der Struktur der im Jahr 2000 bei Suhrkamp erschienen Chronik der Gefühle - Basisgeschichten und Lebensläufe. Jedem Teil steht ein Minutensong voran, in dem ein Kluge-Zitat zu Techno, Electro oder Pop verarbeitet wurde. "In uns sitzt ETWAS, das will spielen. Noch hält dieses ETWAS die strenge (und vertrauenswürdige) EINSICHT aus: wir Menschen seien in den Krallen der Vorgeschichte gefangen und der Weg zur Emanzipation führe durch alle Höllen der Vergangenheit. Dieses ETWAS gilt als 'verwildert'. Und es behauptet sich selbst." / Mit Alexander Kluge, Wolfgang Hinze, Ilja Richter, Hanns Zischler, Nico Holonics, Peter Fricke, Helmut Stange, Christian Friedel, Hannelore Hoger, Sandra Hüller, Monika Manz, Joseph Vogl und Christoph Schlingensief / Musik: Lydia Daher sowie die Solisten des Symphonieorchesters des Bayerischen Rundfunks / Regie: Karl Bruckmaier / BR 2009</description>
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      <title>Britta Höper: Der König des westlichen Schwungs - 24.03.2012</title>
      <pubDate>Sat, 24 Mar 2012 15:05:01 +0100</pubDate>
      <description>Der König des westlichen Schwungs alias Spade Cooley wurde Anfang der 40er Jahre an der Westküste zum Star. Sein Musikstil, der Cowboymusik und Jazz kombinierte, ging in die Geschichte ein. Das Hörspiel siedelt die Geschichte in einem mythischen Amerika an. Die Protagonisten singen deutsch, sprechen deutsch und denken vermutlich deutsch. / Mit Peter Lohmeyer, April Hailer, Reiner Schöne, Frank Spilker u.a. / Komposition: Ulrich Bassenge / Regie: Leonhard Koppelmann / BR 2004</description>
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      <title>Alexander Kluge: Chronik der Gefühle - Schlachtbeschreibung - 23.03.2012</title>
      <pubDate>Fri, 23 Mar 2012 00:00:01 +0100</pubDate>
      <description>Die Geschichten in "Schlachtbeschreibung" (1964) beschreiben den organisatorischen Aufbau eines Unglücks: die Katastrophe der 6. Armee in der Schneewüste von Stalingrad. Folgende Einrichtungen und Sammlungen wurden benutzt: Institut für Zeitgeschichte, München; Bundesarchiv; Berichte von Rückkehrern; privat zur Verfügung gestellte Befragungen; Funksprüche und Aktenunterlagen. Die Aussagen der Praktiker (Offiziere, Soldaten, Ärzte) entsprechen authentischen Befragungen. Insofern können sie dokumentarisch belegt werden. Die Szenen werden dadurch nicht dokumentarischer. Wer in Stalingrad etwas sah, Aktenvermerke schrieb, Nachrichten durchgab, Quellen schuf, stützte sich auf das, was zwei Augen sehen können. Ein Unglück, das eine Maschinerie von 300.000 Menschen betrifft, ist so nicht zu erfassen. Von 300.000 Menschen, die unmittelbar beteiligt waren, gingen etwa 86.000 in Gefangenschaft, nur 5.000 kehrten nach Hause zurück. Sie wurden wenig befragt. In der Erstausgabe von Schlachtbeschreibung waren sämtliche historischen Namen abgekürzt, z. B. St. = Stalingrad, Hi. = Hitler. Dies war ein Versuch, zu einer Enthierarchisierung der Tatsachen zu gelangen. Wegen des zeitlichen Abstands habe ich inzwischen eine Reihe der Abkürzungen wieder geöffnet. Das Schlimmste an einem Unglück ist, dass es die Nachricht ohne Botschaft mit sich nimmt. (Alexander Kluge) / Mit Alexander Kluge, Wolfgang Hinze, Ilja Richter, Hanns Zischler, Johannes Herrschmann, Nico Holonics, Peter Fricke, Helmut Stange, Christian Friedel, Hannelore Hoger, Sandra Hüller, Monika Manz, Oskar Negt, sowie Peter Nier, Wolfgang Beyer, Wolfgang Braetsch, Maria Pia Corvino / Musik: Schorsch Kamerun sowie Solisten des Symphonieorchesters des Bayerischen Rundfunks / Bearbeitung und Regie: Karl Bruckmaier / BR 2009</description>
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      <title>Alexander Kluge: Chronik der Gefühle - Heidegger auf der Krim - 16.03.2012</title>
      <pubDate>Fri, 16 Mar 2012 00:00:01 +0100</pubDate>
      <description>"Das Denken und die Lebenspraxis." Suche nach Auswegen im erfundenen Ernstfall. Eine Gruppe von Universitätslehrern wird 1941, unmittelbar nach Einnahme der Krim, ins Frontgebiet geflogen. Ihre Aufgabe ist die Sicherung und Bestandserhaltung von Kulturgütern. Mit dabei ist der Philosoph Martin Heidegger: "Ich sehe die (fachmännisch sehr exakt hergestellte) Exekution, 2. Kompanie der Ohlendorfschen Einheit. Eine ordentlich angetretene Schlange von Menschen. In gewissen zeitlichen Abständen werden Gruppen von 12 bis 16 dieser Menschen auf Lastkraftwagen verladen und abtransportiert. Dies ist die Exekution. Die Hinrichtung selbst – wie ich höre, in einer Schlucht in etwa 13 km Entfernung – vollzieht sich nichtöffentlich. Dann ist die Abschreckungswirkung nicht gegeben, sage ich. Eine kleinwüchsige, dunkeläugige Frau hat eine Kinderhand in meine gelegt und ich habe zugegriffen. Das ist eine peinliche Lage. Zugleich hätte ich es als peinlich empfunden, das Kind einer Wache zu übergeben oder in die Schlange zurückzuführen." Heidegger betrachtet das ihm anvertraute Kind als "Übungsfall" und spielt die Möglichkeiten seiner Rettung in Gedanken durch. "Könnte der Gelehrte das Unmögliche sichern? Könnte er eingreifen?" / Mit Alexander Kluge, Hanns Zischler und Helmut Stange / Musik: Lali Puna sowie Solisten des Symphonieorchesters des Bayerischen Rundfunks / Bearbeitung und Regie: Karl Bruckmaier / BR 2009</description>
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      <title>Alexander Kluge: Chronik der Gefühle - Basisgeschichten - 09.03.2012</title>
      <pubDate>Fri, 09 Mar 2012 00:00:01 +0100</pubDate>
      <description>"Die Basisgeschichten handeln von Menschen, die nach ihrem Platz in der Welt suchen. Basis der Geschichten sind die zwischenmenschlichen Beziehungen. Die sind nicht immer leicht, sondern oft traurig, tragisch oder tödlich. Montaigne, Seneca und Heiner Müller vergleichen das Leben mit einer Schiffsreise. Wo sind Strandräuber zu vermuten? Wo gibt es Leuchtfeuer? Eine Errungenschaft der französischen Revolutionsarchitektur war der Entwurf eines Leuchtturms für Wanderer in der Wüste", schreibt Alexander Kluge. Menschen suchen nach ihrem Platz in der Welt. Wo finden sie Orientierung? Wem können sie vertrauen? Alexander Kluge setzt auf das Verhältnis zwischen Autor und Wirklichkeit: "Bücher, das ist für mich nicht das bedruckte Papier. Sie sind Landkarten menschlicher Erfahrung. Für mich selbst sind Bücher die Verbindung zu Autoren, zu deren Texten ich Vertrauen habe – zu Heiner Müller, Gottfried Benn, Ingeborg Bachmann, zu Proust, Joyce, Robert Musil, zu Kleist, Montaigne bis hin zu Ovid. Das ist wie ein zweites Gemeinwesen. In einer Zeit, in der wir nicht wissen, wie rissfest die Wirklichkeiten sind, sind Netzwerke über 2000 Jahre, wie sie die Bücher darstellen, kein Luxus, kein Freizeitbedarf, sondern notwendiges Überlebensmittel." / Mit Alexander Kluge, Wolfgang Hinze, Ilja Richter, Hanns Zischler, Johannes Herrschmann, Helmut Stange, Christian Friedel, Hannelore Hoger, Sandra Hüller / Musik: Die Türen / Bearbeitung und Regie: Karl Bruckmaier / BR 2009</description>
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      <title>Alexander Kluge: Chronik der Gefühle - Verfallserscheinungen der Macht - 02.03.2012</title>
      <pubDate>Fri, 02 Mar 2012 00:00:01 +0100</pubDate>
      <description>Das Hörspiel folgt der Struktur der im Jahr 2000 bei Suhrkamp erschienen Chronik der Gefühle - Basisgeschichten und Lebensläufe. Jedem Teil steht ein Minutensong voran, in dem ein Kluge-Zitat zu Techno, Electro oder Pop verarbeitet wurde. "Was geschieht im Inneren der Menschen, wenn große Reiche zusammenbrechen? Lebensläufe verlaufen über solche Bruchstellen. Ein Staat stirbt ab, ein Gemeinwesen nicht." Kluges Motivation ist nicht Theodor W. Adornos Leitsatz "Es gibt kein richtiges Leben im falschen", sondern dessen weniger bekannte Aussage: "Man darf sich weder von der Macht der anderen noch von der eigenen Ohnmacht dumm machen lassen." / Mit Alexander Kluge, Wolfgang Hinze, Ilja Richter, Hanns Zischler, Nico Holonics, Peter Fricke, Helmut Stange, Christian Friedel, Hannelore Hoger, Monika Manz, Volker Schlöndorff / Musik: Abe Duque sowie Solisten des Symphonieorchesters des Bayerischen Rundfunks / Regie: Karl Bruckmaier / BR 2009</description>
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    <item>
      <title>Aischylos: Die Perser - 25.02.2012</title>
      <pubDate>Sat, 25 Feb 2012 15:05:01 +0100</pubDate>
      <description>Aischylos greift acht Jahre nach der Schlacht bei Salamis 480 v. Chr., bei der er selbst dabei war, einen aktuellen Stoff auf. Die Perser ist das älteste Stück des klassisch-antiken Theaters und gilt als eines der ältesten der Welt. Außerordentlich ist Aischylos’ klug gewählte Perspektive, aus der Sicht des geschlagenen Gegners zu erzählen: Atossa, die Mutter des jungen Perserkönigs Xerxes, ahnt das Unglück. Zusammen mit dem Rat der Ältesten wartet sie vor dem Palast in Susa auf Nachrichten aus der Schlacht. Xerxes ist erneut gegen die Griechen in den Krieg gezogen. Mit der Nachricht eines Boten werden die Befürchtungen wahr. Er meldet den Untergang der mehr als 200 Schiffe umfassenden Flotte bei Salamis und die Niederlage des Heeres. Die Klage von Chor und Mutter mündet in eine Beschwörung des Geistes des Dareios, Vater und Vorgänger des Xerxes, der das Unglück als Strafe für Hybris, Machtstreben und Verblendung seines Sohnes deutet. Schließlich erscheint Xerxes, sich in Selbstanklage zerfleischend und zugleich die Ursache für die Katastrophe einem von außen auferlegten Schicksal zuschreibend. Eine generationenübergreifende Schmerzens- und Totenklage. / Mit Hildegard Schmahl, Sylvana Krappatsch, Stefan Hunstein, Wolfgang Pregler, Nico Holonics u.a. / Aus dem Griechischen von Durs Grünbein / Regie: Johan Simons/Katja Langenbach / Musik: Carl Oesterhelt, Salewski, Mathis Mayr / BR/Münchner Kammerspiele 2011</description>
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      <title>Ulrich Lampen: Inszenierung als Spiel mit Strukturen, nicht mit Charakteren - 24.02.2012</title>
      <pubDate>Fri, 24 Feb 2012 12:00:01 +0100</pubDate>
      <description>Ulrich Lampen (Dubliner-Regisseur) im Gespräch mit Annegret Arnold</description>
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      <title>Klaus Reichert: Ein Ergänzungsparallelogramm, das nicht fortgeführt wird - 24.02.2012</title>
      <pubDate>Fri, 24 Feb 2012 12:00:01 +0100</pubDate>
      <description>Klaus Reichert (Joyce-Herausgeber) im Gespräch mit Katarina Agathos</description>
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    <item>
      <title>Alexander Kluge: Chronik der Gefühle - Der Eigentümer und seine Zeit - 24.02.2012</title>
      <pubDate>Fri, 24 Feb 2012 00:00:01 +0100</pubDate>
      <description>"Menschen haben zweierlei Eigentum: ihre Lebenszeit, ihren Eigensinn. Davon handeln die folgenden Geschichten." Kann man ohne Hoffnung irgend etwas finden? Wie lassen sich 0,0001% der Lebenszeit darstellen, oder 500.000 DM Investition auf 1 g Körpergewicht? Es geht um Lebensgrundsätze am Schwarzen Freitag, Heiner Müller und die 'Gestalt des Arbeiters' und Götterdämmerung in Wien: Alexander Kluge lässt Wiens Gauleiter Baldur von Schirach im März 1945 – in aussichtsloser Lage und nachdem die Oper abgebrannt ist – das Orchester in verschiedenen Luftschutzkellern der Stadt Wagners Götterdämmerung weiterproben. Der Rundfunk Salzburg weigert sich, die aus ungleichen Fragmenten zusammengebaute Aufnahme zu übertragen und spielt bis zur Übergabe der Stadt nur noch Märsche. Vergessene Filmaufzeichnungen der Orchestergruppen tauchen Jahrzehnte später wieder auf und begeistern Mitarbeiter der Cahiers du Cinema. Kunst ist für Alexander Kluge das Finden eines Schatzes von solcher Ausdruckskraft, auch wenn er erfunden ist. Das Kapitel Götterdämmerung in Wien ist dem Dramatiker Heiner Müller gewidmet und wird mit einem Zitat Müllers zur "grausamen Schönheit einer Opernaufzeichnung" eingeleitet: "Was nicht gebrochen wird, kann nicht gerettet werden." / Mit Alexander Kluge, Wolfgang Hinze, Ilja Richter, Hanns Zischler, Johannes Herrschmann, Nico Holonics, Christian Friedel, Hannelore Hoger, Sandra Hüller, Wim Wenders / Musik: David Grubbs sowie die Solisten des Symphonieorchesters des Bayerischen Rundfunks / Bearbeitung und Regie: Karl Bruckmaier / BR 2009</description>
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    <item>
      <title>Mira Alexandra Schnoor: "Das Zentrum der Paralyse" - James Joyce und sein Erzählzyklus Dubliner - 19.02.2012</title>
      <pubDate>Sun, 19 Feb 2012 15:01:01 +0100</pubDate>
      <description>Dubliner gilt als das am leichtesten zu lesende Werk von Joyce. Aber bereits in diesen frühen Erzählungen zwischen Symbolismus und Realismus experimentiert Joyce mit Form, Erzählhaltung, Sprache und Erwartungshaltung der Leser. Mit 22 Jahren verließ der Schriftsteller James Joyce seine Heimatstadt Dublin. Er verbrachte den größten Teil seines Lebens auf dem europäischen Festland, in Triest, Zürich und Paris. Doch Dublin und Irland spielen fast in allen seinen Werken eine wichtige Rolle. Als Joyce 1904 seinen Erzählzyklus Dubliner begann, war es seine Absicht, "ein Kapitel der Sittengeschichte meines Landes zu schreiben, und ich wählte Dublin als Schauplatz, weil mir diese Stadt das Zentrum der Paralyse zu sein schien." Stagnation, Unfähigkeit, Lähmung sind die Themen der Erzählungen. Dabei mutet es wie ein ironischer Zug an, dass genau daran beinahe auch die Publikation von Dubliner scheiterte. Es sollte nahezu zehn Jahre dauern, bis Joyce seinen Erzählband veröffentlicht sah. Zunächst schien eine schnelle Publikation bei dem Londoner Verleger Grant Richard möglich, dem aber nach und nach Bedenken kamen. Sein Drucker weigerte sich, bestimmte Passagen, die er für anstößig hielt, zu setzen. Joyce konnte und wollte der Kritik eines Druckers nicht folgen und seinen Text entschärfen – und so platzte der Vertrag mit Richards. Ein paar Jahre später wiederholte sich die demütigende Farce bei einem anderen Verleger. Auch diesmal hatte der Drucker Vorbehalte, die sogar zur Verbrennung der Druckvorlagen führten. Es gelang Joyce, eine Kopie vor der Vernichtung zu bewahren, die dann zehn Jahre nach dem ersten Kontakt bei Grant Richards veröffentlicht wurde. Mira Alexandra Schnoor erzählt in ihrer Sendung von Entstehungs- und Publikationsgeschichte der Dubliner, von Joyce im selbst gewählten Exil und von seinem Leiden an Irland. / Mit Christian Baumann, Julia Cortis, Jennifer Güzel, Beate Himmelstoß, Helmut Stange, Martin Umbach / Realisation: Mira Alexandra Schnoor / BR 2012</description>
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    <item>
      <title>Karl Bruckmaier: Alexander Kluge - ein Portrait - 18.02.2012</title>
      <pubDate>Sat, 18 Feb 2012 15:05:01 +0100</pubDate>
      <description>Mit dem Ich geht er knausrig um - Alexander Kluge, geb. 1932 in Halberstadt. Jurist, Autor, Filmemacher. Träger fast aller wichtigen Film- und Literaturpreise. Zeitgenosse. Sein Ich tritt meist hinter oder neben die Kamera, wendet sich einem Thema oder einem Gast zu, stellt Fragen. Kann Antworten kaum erwarten. Drängelt ein wenig. Nimmt sich wieder zurück. Ist aber nie im Bild, ist bloß stets im Bilde. Manchmal füllt das Ich eine halbe Seite in einem von Kluges umfangreichen Büchern, muss erzählen von kaputten Tretautos oder der englischen Verwandtschaft, um ein wenig Entspannung zu generieren, etwas Vertrauen zu schaffen, Nähe. Nicht, dass dieses Ich scheu wäre, im Gegenteil, kämpferisch und offensiv und hartnäckig kann es sein, fordernd – aber es ist nicht eitel. Das hat dieses Ich nicht nötig. Nun sind im Lauf der fünf Jahrzehnte, in denen Alexander Kluge das öffentliche Leben der Bundesrepublik ästhetisch wie politisch mit gestaltet hat, nicht wenige Versuche unternommen worden, diesem so präsenten und einflussreichen Ich ein klein wenig näher zu kommen. Und Kluge antwortet gern; er versteckt und ziert sich nicht, nicht in Interviews, in Filmen, nicht im Netz. Und doch hat man stets das Gefühl, dass da noch mehr sei – vielleicht liegt es daran, dass man Alexander Kluge so gerne zuhört, seiner weichen Stimme mit dem zarten Nachhall seiner Heimat Halberstadt, vielleicht liegt es an seiner Freundlichkeit und an seiner kaum zu bändigenden Neugier, die ansteckend wirkt. Der Regisseur und Autor Karl Bruckmaier hat seit 2009 immer wieder mit Alexander Kluge an inzwischen fast 16 Stunden Hörspiel nach Kluges Texten gearbeitet. Dabei wurden Gespräche über inhaltliche Details wie auch Kluges generelle Weltsicht integraler Bestandteil dieser vom BR produzierten Hörspiele. Aus dieser langsam gewachsenen Gesprächsbeziehung entstand die Idee, entlang kurzer autobiografischer Notizen aus Kluges Werk der gesamten Lebenslinie dieses Mannes zu folgen und Kluge zu ermöglichen, ein Selbstportrait von sich zu zeichnen aus Worten und Gefühlen – und dem Hörer die Möglichkeit zu geben, dieser gewinnenden Stimme ausgiebig zu lauschen, wenn sie sagt: "Ich". / Mit Alexander Kluge, Gabriel Raab / Realisation: Karl Bruckmaier / BR 2012</description>
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      <title>Katharina Franck: Nazaré - nicht die Stadt, die Frau - 12.02.2012</title>
      <pubDate>Sun, 12 Feb 2012 15:00:01 +0100</pubDate>
      <description>Eine nicht ganz erfundene Biografie. Erlebte, recherchierte und erfundene Erinnerungen eines portugiesischen Dienstmädchens. / Mit Katharina Franck / Komposition: Nuno Rebelo / Regie: Katharina Franck / BR 2007</description>
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      <title>Andreas Ammer / Saam Schlamminger: Sehe Dich Istanbul, meine Augen geschlossen - 10.02.2012</title>
      <pubDate>Fri, 10 Feb 2012 00:00:01 +0100</pubDate>
      <description>Electric Field Recordings. Andreas Ammer und der in Istanbul geborene und in München lebende, iranischstämmige Musiker Saam Schlamminger haben sich mit ihren Aufnahmegeräten in die Straßen von Istanbul begeben. Sie haben Musiker getroffen, die Mitte der Welt gefunden und Material nach Hause gebracht, das fern jeder Weltmusik ist. Sie erzählen von Kindheitserinnerungen an die Stadt, vom Alltagsleben in Istanbul und von dem ständigen Geräuschbett, dem man sich nicht entziehen kann. Und sie trafen den türkischstämmigen Autor Feridun Zaimoglu, der ihnen die Geschichte einer großen Liebe in Istanbul erzählte. Ammer und Schlamminger bilden auf ihrer Reise durch Istanbul die Lärmkulisse der Stadt in ständiger Geräusch- und Musikbegleitung ab. Die Rhythmen Schlammingers mischen sich mit dem Plätschern der Wellen ans Ufer, dem Kreischen der Möwen, dem Stimmengewirr auf einem Marktplatz und entsprechen so akustisch der Atmosphäre der Stadt. / Mit Feridun Zaimoglu, Sezer Duru, Ahmed Dogan, Sema Moritz, Süren Asatryan, Birol Topaloglu, Necati Tüfeng / Komposition und Realisation: Andreas Ammer/Saam Schlamminger / BR 2008</description>
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      <title>Kathrin Röggla: die unvermeidlichen - 05.02.2012</title>
      <pubDate>Sun, 05 Feb 2012 15:00:01 +0100</pubDate>
      <description>Simultanübersetzer. Eingepfercht in kleine Kabinen, abgeriegelt von den konferierenden Massen, einzig bestückt mit Kopfhörer, Mikrofon und Räuspertaste. "die finanzkrisenkonferenz, die atomendlagerkonferenz, die erneuerbaren energien, die migrationskonferenz, der klimawandel, die transitfrage, die defizitkonferenz, die sicherheitskonferenz, noch eine sicherheitskonferenz, eine weitere, eine bildungsnotstandskonferenz", alles in nur einer Woche, international und global, da kann schon mal ein Notstand entstehen, ein Verständigungsnotstand. Wenn in vielen Sprachen gesprochen und das Gesprochene verstanden werden und das Verstandene zu einem Konsens und der Konsens zu einem Ergebnis und das alles für alle immer und wieder verständlich sein muss… dann kommt man an ihnen einfach nicht vorbei: Simultanübersetzer. Sechs Dolmetscher sitzen über dem politischen Einigungsgeschehen, das sie begleiten, ja, erst möglich machen, oder folgen Entscheidungsträgern durch Flure zu sogenannten Hinterzimmergesprächen. In "die unvermeidlichen" spiegelt sich in den Flurgesprächen der Simultanübersetzer die Welt der Großen im Kleinen. Wo die Franzosen ganz gut mit den Engländern, wo die Russen einzelkämpferisch, aber integrativ und die Chinesen gefährlicherweise noch immer unterschätzt werden. Wo die Routine der Dauerkonferierenden zur Routine der Dauerübersetzenden wird. Sie alle träumen vom Triumphzug der kompromisslosen Einstimmigkeit über den ewigen Minimalkonsens. Von einer Konferenz der klaren Ansagen. Stattdessen verfolgen sie eine Konferenz der wachsenden Sprachlosigkeit. Das Fehlen der Sprache zersetzt nach und nach die Wahrnehmung der Übersetzenden… "kürzlich habe ich einmal gelesen, wie wir und die sicherheitsleute vom protokoll genannt werden … die unvermeidlichen!" / Mit Philipp Hauß, Jürgen Wink, Eva Brunner, Felix von Manteuffel, Kirsten Hartung, Bettina Kurth / Realisation: Leopold von Verschuer / Komposition: Bo Wiget / BR 2012</description>
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      <title>Michael Lentz: Die ganz genaue Erinnerung - 03.02.2012</title>
      <pubDate>Fri, 03 Feb 2012 21:03:01 +0100</pubDate>
      <description>Deutschland in den 70ern. Oder war es in den 80ern? Ein Unfall im Sägewerk. Ulis Lebensfreund ringt mit dem Tod: Cöppecus, eine Plastikfigur aus dem Kaugummiautomaten. Die ganz genaue Erinnerung gibt es nur in der Erinnerung. Die jedes Mal eine andere ist. Uli erzählt seine Geschichte. Aber ist es noch seine Geschichte? Und die Stimmung von damals? / Mit Uli Winters, Sophia Siebert, Axel Kühn, Michael Lentz / Komposition: Gunnar Geisse/Axel Kühn / Realisation: Michael Lentz / BR 2010</description>
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      <title>Katrin Seybold/Michael Farin: Wagnis Weiße Rose: Ihr Geist lebt weiter - 29.01.2012</title>
      <pubDate>Sun, 29 Jan 2012 15:00:01 +0100</pubDate>
      <description>Die Weiße Rose und deren Widerstand in der NS-Zeit werden häufig nur mit den Geschwistern Scholl gleichgesetzt, doch waren Menschen in ganz Deutschland aktiv. Bald nach dem Tod Christoph Probsts und der Geschwister Scholl blieben die Flugblätter in der Welt. Studenten am Münchner Chemischen Institut vervielfältigten sie, sie gingen von Hand zu Hand. Es folgten weitere Prozesse des Volksgerichtshofs, es gab Tote und Ende 1943 werfen die britischen Flugzeuge Hunderttausende des 6. Flugblatts über Deutschland ab. Die Flugblätter der Weißen Rose wurden zumeist, wo immer sie auch auftauchten, weiter gereicht, abgeschrieben, vervielfältigt, und es wurde begeistert darüber diskutiert. Warnungen von Eltern und Lehrern schlugen die Jugendlichen in den Wind. Traute Lafrenz-Page, die Freundin von Hans Scholl, brachte im November 1942 ein Flugblatt nach Hamburg und schickte mit der Post ein anderes nach. Hans Leipelt, Mitglied des Ulmer Freundeskreises und zum Tod verurteilt, brachte Ostern 1943 mit Marie-Luise Schultze-Jahn das sechste und letzte nach Hamburg. Im Dokumentarhörspiel Wagnis Weiße Rose kommen neben Briefen und Flugblättern, gelesen von jungen Schauspielern, vor allem diejenigen Zeugen zu Wort, die Flugblätter weiter verbreiteten, die Gestapohaft und Volksgerichtshof überstanden. Im Zusammenhang mit der Arbeit am Dokumentarfilm Die Widerständigen / Zeugen der Weißen Rose von Katrin Seybold wurden mit ihnen in den Jahren 2000 bis 2004 zahlreiche Interviews geführt. Es sind Erinnerungen der Beteiligten, nach 60 Jahren, es sind Mosaiksteine, Facetten des Widerstands der Weißen Rose aus heutiger Sicht. Alle Zeugen sprechen über ihre Gefühle, ihre Ängste und Taten, stellen den verlogenen Gestapoprotokollen, den widerwärtigen Anklageschriften, die wohlbehalten in unseren Archiven liegen, ihre Sicht der Dinge entgegen. Eine subjektive Sicht, die aber möglicherweise spannender und vorbildhafter ist, als die von Beschönigung, verantwortungslosem Wegschauen und Manipulation geprägten Berichte, mit denen die nachfolgende Generation aufgewachsen ist. Für ihren Mut und ihre Opferbereitschaft ernteten die meisten der Befragten nichts, bis heute bleibt die Anerkennung der breiten Öffentlichkeit versagt, fast niemand kennt ihre Namen – es sind bisher ungehörte Stimmen der Weißen Rose. / Mit den Zeugen Lieselotte Dreyfeldt-Hein, Gerda Freise, Valentin Freise, Traute Lafrenz-Page, Marie-Luise Schultze-Jahn, Jürgen Wittenstein sowie Katja Bürkle, Julia Loibl, Tobias Schormann / Komposition: zeitblom / Realisation: Katrin Seybold/Michael Farin / BR 2012</description>
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    <item>
      <title>Katrin Seybold/Michael Farin: Wagnis Weiße Rose: Es lebe die Freiheit! - 22.01.2012</title>
      <pubDate>Sun, 22 Jan 2012 15:00:01 +0100</pubDate>
      <description>Ein Dokumentarhörspiel aus Briefen der jungen Widerstandskämpfer, Flugblättern der Weißen Rose und Erinnerungssplittern von Begleitern der Widerstandsarbeit der Münchner Studenten in den Kriegsjahren 1942/43. Gefährten, Freundinnen und Geschwister, darunter manche, die niemand vorher gefragt hat, sprechen über die Kerngruppe des Münchner Freundeskreises: über Alexander Schmorell, die Geschwister Scholl, Willi Graf, Christoph Probst und Professor Kurt Huber. Sie erzählen, wie sie Flugblattaktionen unterstützten, wie sie Gestapoverhöre und Volksgerichtshof überstanden. Durch ihre Aussagen wird klar, welche Wurzeln, welche Motive und welches Umfeld diese bedeutendste Widerstandsbewegung der Deutschen Studenten ausgemacht haben. Die Zeugen berichten von scheinbar Vergangenem und doch rufen ihre Berichte unausweichlich die Frage nach Gegenwärtigem hervor, nach unserem Verhalten heute. Die Interviews wurden im Zusammenhang mit der Arbeit am Dokumentarfilm Die Widerständigen / Zeugen der Weißen Rose von Katrin Seybold in den Jahren 2000 bis 2004 geführt. Wenn die Zeugen von damals heute sprechen, klingt es so, als erzählten sie Selbstverständliches, als hätte jeder so handeln können. Die Befragungen, 60 Jahre danach, eröffnen Facetten des Widerstands der Weißen Rose aus heutiger Sicht. Im Sommer 1942 tauchen in Süddeutschland Flugblätter der Weißen Rose auf. Sie prangern zum ersten Mal den Judenmord an, der „das fürchterlichste Verbrechen an der Würde des Menschen“ sei. Die Schriften rufen auf zu Widerstand und Sabotage, „ehe die letzten Städte ein Trümmerhaufen sind, gleich Köln“. Sie enthalten Maximen von Aristoteles, Augustinus, Lao-Tse, Goethe, Schiller und Novalis. Die Flugblätter enthalten auch Texte, die in den Leseabenden von Traute Lafrenz, der Freundin von Hans Scholl, eingebracht wurden, und Themen, die der Freundeskreis diskutierte. Sie sind die Widerspiegelung des Gedankenguts der Studenten und Schüler. Sie sind eine Großtat, in die Politik eingreifend, wie der Oberreichsanwalt Lautz beim Volksgerichtshof an den Reichsminister der Justiz, Dr. Thierack, schreibt: "Es handelt sich... wohl um den schwersten Fall hochverräterischer Flugblattpropaganda, der sich während des Krieges im Altreich ereignet hat." / Mit den Zeugen Lilo Fürst-Ramdohr, Elisabeth Hartnagel, Hans Hirzel, Anneliese Knoop-Graf, Traute Lafrenz-Page, Franz J. Müller, Dieter Sasse, Erich Schmorell, Herta Siebler-Probst, Birgit Weiß-Huber, Jürgen Wittenstein, Susanne Zeller-Hirzel sowie Katja Bürkle, Julia Loibl, Tobias Schormann / Komposition: zeitblom / Realisation: Katrin Seybold/Michael Farin / BR 2012</description>
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      <title>mouse on mars: Abschaffung der Arten. Soundtrack - 13.01.2012</title>
      <pubDate>Fri, 13 Jan 2012 21:03:01 +0100</pubDate>
      <description>Wie klingt das posthumanistische Zeitalter, in der die letzten noch lebenden Menschen "Minderlinge" heißen und intelligente Tiere um die Weltherrschaft ringen. Welche Musik verträgt überhaupt eine Techno-Fabel, dessen Protagonisten keine Musik kennen. Die Ära der Langeweile ist vorbei, Menschen gibt es fast keine mehr und die biologischen Arten sind abgeschafft. Dietmar Daths Roman Die Abschaffung der Arten spielt 500 Jahre in der Zukunft, nach "der Befreiung", in einer Welt, in der sprechende Tiere, den Übergang der Evolution von der Naturgeschichte zur gestalteten Geschichte geschafft haben. / Realisation: Jan St. Werner/Andi Thoma / BR 2011</description>
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      <title>Carl-Ludwig Reichert: "Ein Zaubernetz, gewoben aus Witz, Geist und Laune." - E.T.A. Hoffmann und seine Serapions-Brüder - 06.01.2012</title>
      <pubDate>Fri, 06 Jan 2012 00:01:01 +0100</pubDate>
      <description>Der Essay von Carl-Ludwig Reichert beleuchtet Entstehung, Wirkung und Nachleben der Hoffmannschen Serapions-Brüder. Mit Tobias Lelle, Andreas Neumann, Sabine Kastius, Detlef Kügow, Martin Umbach / Realisation: Carl-Ludwig Reichert / BR 2006</description>
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    <item>
      <title>E.T.A. Hoffmann: Die Serapions-Brüder (12) - 06.01.2012</title>
      <pubDate>Fri, 06 Jan 2012 00:00:01 +0100</pubDate>
      <description>Zunächst sind es vier, später sechs Freunde, die sich als Serapions-Brüder bei abendlichen Treffen in einer Berliner Stadtwohnung ihre Erzählungen und Märchen vorlesen. E.T.A. Hoffmann wählte diese Rahmenhandlung für eine Sammlung von Texten, die er zwischen 1814 und 1821 schrieb. 12. Teil: Die Königsbraut / Bearbeitung, Komposition und Regie: Klaus Buhlert / BR 2006</description>
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      <title>E.T.A. Hoffmann: Die Serapions-Brüder (11) - 30.12.2011</title>
      <pubDate>Fri, 30 Dec 2011 00:01:01 +0100</pubDate>
      <description>Zunächst sind es vier, später sechs Freunde, die sich als Serapions-Brüder bei abendlichen Treffen in einer Berliner Stadtwohnung ihre Erzählungen und Märchen vorlesen. E.T.A. Hoffmann wählte diese Rahmenhandlung für eine Sammlung von Texten, die er zwischen 1814 und 1821 schrieb. 11. Teil: Signor Formica - Fortsetzung / Bearbeitung, Komposition und Regie: Klaus Buhlert / BR 2006</description>
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      <title>E.T.A. Hoffmann: Die Serapions-Brüder (10) - 30.12.2011</title>
      <pubDate>Fri, 30 Dec 2011 00:00:01 +0100</pubDate>
      <description>Zunächst sind es vier, später sechs Freunde, die sich als Serapions-Brüder bei abendlichen Treffen in einer Berliner Stadtwohnung ihre Erzählungen und Märchen vorlesen. E.T.A. Hoffmann wählte diese Rahmenhandlung für eine Sammlung von Texten, die er zwischen 1814 und 1821 schrieb. 8. Teil: Zunächst sind es vier, später sechs Freunde, die sich als Serapions-Brüder bei abendlichen Treffen in einer Berliner Stadtwohnung ihre Erzählungen und Märchen vorlesen. E.T.A. Hoffmann wählte diese Rahmenhandlung für eine Sammlung von Texten, die er zwischen 1814 und 1821 schrieb. 10. Teil: Signor Formica / Bearbeitung, Komposition und Regie: Klaus Buhlert / BR 2006</description>
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      <title>E.T.A. Hoffmann: Die Serapions-Brüder (9) - 23.12.2011</title>
      <pubDate>Fri, 23 Dec 2011 17:09:01 +0100</pubDate>
      <description>Zunächst sind es vier, später sechs Freunde, die sich als Serapions-Brüder bei abendlichen Treffen in einer Berliner Stadtwohnung ihre Erzählungen und Märchen vorlesen. E.T.A. Hoffmann wählte diese Rahmenhandlung für eine Sammlung von Texten, die er zwischen 1814 und 1821 schrieb. 9. Teil: Das Fräulein von Scuderi - Fortsetzung / Der Baron von B. / Bearbeitung, Komposition und Regie: Klaus Buhlert / BR 2006</description>
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      <title>E.T.A. Hoffmann: Die Serapions-Brüder (8) - 23.12.2011</title>
      <pubDate>Fri, 23 Dec 2011 00:01:01 +0100</pubDate>
      <description>Zunächst sind es vier, später sechs Freunde, die sich als Serapions-Brüder bei abendlichen Treffen in einer Berliner Stadtwohnung ihre Erzählungen und Märchen vorlesen. E.T.A. Hoffmann wählte diese Rahmenhandlung für eine Sammlung von Texten, die er zwischen 1814 und 1821 schrieb. 8. Teil: Das Fräulein von Scuderi (Fortsetzung) / Bearbeitung, Komposition und Regie: Klaus Buhlert / BR 2006</description>
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      <title>E.T.A. Hoffmann: Die Serapions-Brüder (7) - 23.12.2011</title>
      <pubDate>Fri, 23 Dec 2011 00:00:01 +0100</pubDate>
      <description>Zunächst sind es vier, später sechs Freunde, die sich als Serapions-Brüder bei abendlichen Treffen in einer Berliner Stadtwohnung ihre Erzählungen und Märchen vorlesen. E.T.A. Hoffmann wählte diese Rahmenhandlung für eine Sammlung von Texten, die er zwischen 1814 und 1821 schrieb. 7. Teil: Nachricht aus dem Leben eines bekannten Mannes / Das Fräulein von Scuderi / Bearbeitung, Komposition und Regie: Klaus Buhlert / BR 2006</description>
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      <title>Das digital geborene Ich - Zu Jelineks "Neid. Privatroman" - 19.12.2011</title>
      <pubDate>Mon, 19 Dec 2011 20:03:01 +0100</pubDate>
      <description>Neid kann Methode sein, wenn man es will. Und Jelinek will es. Sie will "ich" sagen in ihrem "Privatroman" und das bedeutet: Neid. Aber Achtung: Ihr Ich ist digital geboren. Born digital nennt man digital Entstandenes, das, wenn aus dem Netz genommen, für immer verloren ist. Archiviert hingegen und von Jelinek jedem Kapitel ihres Romans vorangestellt ist das Bild vom Neid, wie Hieronymus Bosch ihn als eine der sieben Todsünden auf eine Tischplatte gemalt hat. Er versetzt uns in eine Zeit, in der die Prozession der Kreaturen sich außerhalb aller historischen Kategorien bewegt. Wer da „ich“ sagt, will bestimmt nicht auf die Einheit seines Lebens in der Erinnerung abheben. Er stellt sein Ich in das Bild einer Kollektiverfahrung, für die selbst der Tod als die Grenze jeder individuellen Erfahrung keine Schranke darstellt. Überdies findet diese schrankenlose Kollektivierung des Privaten nicht in einem Printmedium statt. Sie wird im Internet einem Modernisierungsschub ausgesetzt. Kann schon sein, dass Jelinek damit ihre Haut zu Markte trägt, doch überbietet sie ihn auch und erfreut sich und uns einer neuen Freiheit: „Ein Buch hätten Sie zahlen müssen und eigens in den Papiermüll schmeißen, hier können Sie mich total rückstandslos entfernen, aaah! Ich fühle mich wie neugeboren, weil Sie mich ausgelöscht haben". Wollen Sie wissen, wie es weitergeht? Sie bekommen sogar „zwei Stück E.J. für eine“, wenn Jelinek den Unterschied zwischen Wollen und Können mit ihrem Joy- nein, Neidstick bearbeitet. Da glauben wir immer, wir wären ganz privat. Und dann stehen wir plötzlich inmitten der Öffentlichkeit. / Mit Eva Meyer, Elfriede Jelinek / BR 2011</description>
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      <itunes:summary>Neid kann Methode sein, wenn man es will. Und Jelinek will es. Sie will "ich" sagen in ihrem "Privatroman" und das bedeutet: Neid. Aber Achtung: Ihr Ich ist digital geboren. Born digital nennt man digital Entstandenes, das, wenn aus dem Netz genommen, für immer verloren ist. Archiviert hingegen und von Jelinek jedem Kapitel ihres Romans vorangestellt ist das Bild vom Neid, wie Hieronymus Bosch ihn als eine der sieben Todsünden auf eine Tischplatte gemalt hat. Er versetzt uns in eine Zeit, in der die Prozession der Kreaturen sich außerhalb aller historischen Kategorien bewegt. Wer da „ich“ sagt, will bestimmt nicht auf die Einheit seines Lebens in der Erinnerung abheben. Er stellt sein Ich in das Bild einer Kollektiverfahrung, für die selbst der Tod als die Grenze jeder individuellen Erfahrung keine Schranke darstellt. Überdies findet diese schrankenlose Kollektivierung des Privaten nicht in einem Printmedium statt. Sie wird im Internet einem Modernisierungsschub ausgesetzt. Kann schon sein, dass Jelinek damit ihre Haut zu Markte trägt, doch überbietet sie ihn auch und erfreut sich und uns einer neuen Freiheit: „Ein Buch hätten Sie zahlen müssen und eigens in den Papiermüll schmeißen, hier können Sie mich total rückstandslos entfernen, aaah! Ich fühle mich wie neugeboren, weil Sie mich ausgelöscht haben". Wollen Sie wissen, wie es weitergeht? Sie bekommen sogar „zwei Stück E.J. für eine“, wenn Jelinek den Unterschied zwischen Wollen und Können mit ihrem Joy- nein, Neidstick bearbeitet. Da glauben wir immer, wir wären ganz privat. Und dann stehen wir plötzlich inmitten der Öffentlichkeit. / Mit Eva Meyer, Elfriede Jelinek / BR 2011</itunes:summary>
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      <title>E.T.A. Hoffmann: Die Serapions-Brüder (6) - 16.12.2011</title>
      <pubDate>Fri, 16 Dec 2011 21:00:01 +0100</pubDate>
      <description>Zunächst sind es vier, später sechs Freunde, die sich als Serapions-Brüder bei abendlichen Treffen in einer Berliner Stadtwohnung ihre Erzählungen und Märchen vorlesen. E.T.A. Hoffmann wählte diese Rahmenhandlung für eine Sammlung von Texten, die er zwischen 1814 und 1821 schrieb. 6. Teil: Eine Spukgeschichte / Die Automate / Bearbeitung, Komposition und Regie: Klaus Buhlert / BR 2006</description>
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      <title>E.T.A. Hoffmann: Die Serapions-Brüder (5) - 15.12.2011</title>
      <pubDate>Thu, 15 Dec 2011 00:05:01 +0100</pubDate>
      <description>Zunächst sind es vier, später sechs Freunde, die sich als Serapions-Brüder bei abendlichen Treffen in einer Berliner Stadtwohnung ihre Erzählungen und Märchen vorlesen. E.T.A. Hoffmann wählte diese Rahmenhandlung für eine Sammlung von Texten, die er zwischen 1814 und 1821 schrieb. 5. Teil: Nussknacker und Mausekönig / Bearbeitung, Komposition und Regie: Klaus Buhlert / BR 2006 BR 2006</description>
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      <title>E.T.A. Hoffmann: Die Serapions-Brüder (4) - 15.12.2011</title>
      <pubDate>Thu, 15 Dec 2011 00:03:01 +0100</pubDate>
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      <title>E.T.A. Hoffmann: Die Serapions-Brüder (3) - 15.12.2011</title>
      <pubDate>Thu, 15 Dec 2011 00:02:01 +0100</pubDate>
      <description>Zunächst sind es vier, später sechs Freunde, die sich als Serapions-Brüder bei abendlichen Treffen in einer Berliner Stadtwohnung ihre Erzählungen und Märchen vorlesen. E.T.A. Hoffmann wählte diese Rahmenhandlung für eine Sammlung von Texten, die er zwischen 1814 und 1821 schrieb. 3. Teil: Der Artushof / Bearbeitung, Komposition und Regie: Klaus Buhlert / BR 2006</description>
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      <title>E.T.A. Hoffmann: Die Serapions-Brüder (2) - 15.12.2011</title>
      <pubDate>Thu, 15 Dec 2011 00:01:01 +0100</pubDate>
      <description>Zunächst sind es vier, später sechs Freunde, die sich als Serapions-Brüder bei abendlichen Treffen in einer Berliner Stadtwohnung ihre Erzählungen und Märchen vorlesen. E.T.A. Hoffmann wählte diese Rahmenhandlung für eine Sammlung von Texten, die er zwischen 1814 und 1821 schrieb. 2. Teil: Rat Krespel - Fortsetzung / Bearbeitung, Komposition und Regie: Klaus Buhlert / BR 2006</description>
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      <title>E.T.A. Hoffmann: Serapions-Brüder (1) - 15.12.2011</title>
      <pubDate>Thu, 15 Dec 2011 00:00:01 +0100</pubDate>
      <description>Zunächst sind es vier, später sechs Freunde, die sich als Serapions-Brüder bei abendlichen Treffen in einer Berliner Stadtwohnung ihre Erzählungen und Märchen vorlesen. E.T.A. Hoffmann wählte diese Rahmenhandlung für eine Sammlung von Texten, die er zwischen 1814 und 1821 schrieb. 1. Teil: Der Einsiedler Serapion / Rat Krespel / Bearbeitung, Komposition und Regie: Klaus Buhlert / BR 2006</description>
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      <title>Robert Hültner: Unter Verdacht (ARD Radio Tatort) - 14.12.2011</title>
      <pubDate>Wed, 14 Dec 2011 20:03:01 +0100</pubDate>
      <description>Kommissarin Pollinger muss schmerzlich erfahren, was es heißt, bei einem Verhör auf der anderen Seite zu sitzen. Die Kollegen in Bruck am Inn können gar nicht glauben, was ihnen da zu Ohren kommt. Senta Pollinger hat lange auf ihre Fortbildung warten müssen, aber jetzt sitzt sie endlich in dem Seminar für Kriminologie und Psychologie in Ainring und punktet bei ihrem Dozenten Dr. Platen. Als dieser sie am Wochenende zu einer kleinen Bergwanderung einlädt, sagt sie gerne zu. Doch als Platen am Montag nicht zum Seminar erscheint und niemand etwas zu seinem Verbleib sagen kann, wird ihr plötzlich mulmig: Ist sie diejenige, die ihn zuletzt gesehen hat? Aber so schnell lässt Senta sich nicht einschüchtern. Als Rudi nach Ainring fährt, um Senta abzuholen, ist längst klar, dass sie den Ort nicht eher verlässt, bis die Sache geklärt ist. Mit Gespür für die kleinen Ungereimtheiten machen sich die beiden in bewährtem Teamwork an die Arbeit.</description>
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      <itunes:summary>Kommissarin Pollinger muss schmerzlich erfahren, was es heißt, bei einem Verhör auf der anderen Seite zu sitzen. Die Kollegen in Bruck am Inn können gar nicht glauben, was ihnen da zu Ohren kommt. Senta Pollinger hat lange auf ihre Fortbildung warten müssen, aber jetzt sitzt sie endlich in dem Seminar für Kriminologie und Psychologie in Ainring und punktet bei ihrem Dozenten Dr. Platen. Als dieser sie am Wochenende zu einer kleinen Bergwanderung einlädt, sagt sie gerne zu. Doch als Platen am Montag nicht zum Seminar erscheint und niemand etwas zu seinem Verbleib sagen kann, wird ihr plötzlich mulmig: Ist sie diejenige, die ihn zuletzt gesehen hat? Aber so schnell lässt Senta sich nicht einschüchtern. Als Rudi nach Ainring fährt, um Senta abzuholen, ist längst klar, dass sie den Ort nicht eher verlässt, bis die Sache geklärt ist. Mit Gespür für die kleinen Ungereimtheiten machen sich die beiden in bewährtem Teamwork an die Arbeit.</itunes:summary>
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      <title>Elfriede Jelinek: Neid (10) - 12.12.2011</title>
      <pubDate>Mon, 12 Dec 2011 20:00:01 +0100</pubDate>
      <description>Nicht in Form privater Lektüre und geordneter Leseakte, sondern in Äquivalenz zur Rezeption von Texten im Netz erfährt der Hörer in der Hörspielfassung Wege und Umwege, Verknüpfungen und Hänger der Suchmaschine "Neid". Fortsetzungsroman, Bekenntnisliteratur, Künstlerinnenroman, Autobiografie, Internet-Tagebuch – Elfriede Jelineks Literatur sträubt sich seit jeher gegen eindeutige Zuschreibungen und mit ihrem aktuellen Roman Neid ist das nicht anders. Zwischen dem 3. März 2007 und dem 24. April 2008 hat die Autorin ca. 936 Seiten Text unter der Gattungsbezeichnung „Privatroman“ online gestellt. Privat ist der Text zunächst deshalb, weil er unabhängig von einem Verlag direkt dem Leser übereignet wird. Dieser soll das Werk gar nicht erst ausdrucken, sondern laut Gebrauchsanweisung am Bildschirm eines Computers, eines E-Books oder am Display eines Handys lesen, kurz: damit machen, was er will. Ein Privatroman ist Neid aber auch, weil die Autorin sehr umfangreich Aspekte der eigenen Biografie in den Text mit einbezogen hat. Elfriede Jelinek ist mehr denn je anwesend in ihrem Text, dies aber auch nur deshalb, weil er sich aufgrund seines Erscheinens im Internet als vorhanden und abwesend zugleich erweist, jederzeit im weltweiten Netz verschwinden oder daraus entfernt werden kann. „Gespensterhaft“ nennt Jelinek diese Erscheinungsform, die Autorin, Erzählerin, den Roman und die darin enthaltenen figuralen Restbestände und Themen eint. Untot sind die Ich-Erzählerin, ihre Hauptfigur Brigitte K. oder auch die Opfer in der nationalsozialistischen Vergangenheit des Ortes Erzberg, dem fiktiven Schauplatz des Romans. Hier wird nach dem Niedergang des Erzbergbaus und dem Abbau von Arbeitsplätzen um Einwohner und Touristen gekämpft. Vorlage ist Eisenerz in der Steiermark, dessen Bemühungen um Fremdenverkehr im Text in den grotesken Gegensatz zur österreichischen Einwanderungspolitik oder dem sogenannten Eisenerzer Todesmarsch gerückt werden, bei dem 1945 mehrere tausend Juden umkamen. In Erzberg lebt auch Brigitte K., Geigenlehrerin, betrogene Ehefrau, hintergangene Geliebte und phantomhafte Protagonistin des Romans. Ihre Existenz als lebende Tote und schließlich Mörderin scheint in Neid ebenso auf, wie aktuelles Geschehen, etwa die Fälle Natascha Kampusch oder Amstetten. Im Redefluss der Erzählerin bleibt wenig unberührt, das Erzählte aber letztlich hinter dem Erzählen selbst zurück. Neid ist vor allem Rede-Roman: Stilisierte Mündlichkeit, ausgestellte Zerstreutheit, ständiges Neu-Ansetzen, Abschweifen und das Unterlaufen von Gliederungseinheiten wie Kapitel und Unterkapitel markieren die Verweigerung eines Heimischwerdens in intakter Erzählung oder Eindeutigkeit. Das sprechende Ich blickt zwar auf die es umgebende Welt und hält dieser den Spiegel vor. Die Sprecherin wird im ausgefeilten Redeschwall aber vor allem zur permanenten Beobachterin ihrer selbst. In der Hörspielfassung des Bayerischen Rundfunks leiht Sophie Rois diesem performativen Erzählen ihre Stimme. Der Internet-Text-Körper wird in einen stimmlichen Klangraum überführt und das Angebot des Hörspiels Neid als Download im Hörspielpool wird zur Ergänzung des Romans in seinem ursprünglichen Medium. / Mit Sophie Rois und Elfriede Jelinek / Komposition: Frode Haltli/Maja Ratkje / Bearbeitung und Regie: Karl Bruckmaier / BR 2011</description>
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      <title>Ania Mauruschat: "Bis in die Materie selbst hinein ist das WORT handelnd" - Valére Novarina im Porträt - 09.12.2011</title>
      <pubDate>Fri, 09 Dec 2011 21:03:01 +0100</pubDate>
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      <title>Elfriede Jelinek: Neid (9) - 05.12.2011</title>
      <pubDate>Mon, 05 Dec 2011 20:00:01 +0100</pubDate>
      <description>Nicht in Form privater Lektüre und geordneter Leseakte, sondern in Äquivalenz zur Rezeption von Texten im Netz erfährt der Hörer in der Hörspielfassung Wege und Umwege, Verknüpfungen und Hänger der Suchmaschine "Neid". Fortsetzungsroman, Bekenntnisliteratur, Künstlerinnenroman, Autobiografie, Internet-Tagebuch – Elfriede Jelineks Literatur sträubt sich seit jeher gegen eindeutige Zuschreibungen und mit ihrem aktuellen Roman Neid ist das nicht anders. Zwischen dem 3. März 2007 und dem 24. April 2008 hat die Autorin ca. 936 Seiten Text unter der Gattungsbezeichnung „Privatroman“ online gestellt. Privat ist der Text zunächst deshalb, weil er unabhängig von einem Verlag direkt dem Leser übereignet wird. Dieser soll das Werk gar nicht erst ausdrucken, sondern laut Gebrauchsanweisung am Bildschirm eines Computers, eines E-Books oder am Display eines Handys lesen, kurz: damit machen, was er will. Ein Privatroman ist Neid aber auch, weil die Autorin sehr umfangreich Aspekte der eigenen Biografie in den Text mit einbezogen hat. Elfriede Jelinek ist mehr denn je anwesend in ihrem Text, dies aber auch nur deshalb, weil er sich aufgrund seines Erscheinens im Internet als vorhanden und abwesend zugleich erweist, jederzeit im weltweiten Netz verschwinden oder daraus entfernt werden kann. „Gespensterhaft“ nennt Jelinek diese Erscheinungsform, die Autorin, Erzählerin, den Roman und die darin enthaltenen figuralen Restbestände und Themen eint. Untot sind die Ich-Erzählerin, ihre Hauptfigur Brigitte K. oder auch die Opfer in der nationalsozialistischen Vergangenheit des Ortes Erzberg, dem fiktiven Schauplatz des Romans. Hier wird nach dem Niedergang des Erzbergbaus und dem Abbau von Arbeitsplätzen um Einwohner und Touristen gekämpft. Vorlage ist Eisenerz in der Steiermark, dessen Bemühungen um Fremdenverkehr im Text in den grotesken Gegensatz zur österreichischen Einwanderungspolitik oder dem sogenannten Eisenerzer Todesmarsch gerückt werden, bei dem 1945 mehrere tausend Juden umkamen. In Erzberg lebt auch Brigitte K., Geigenlehrerin, betrogene Ehefrau, hintergangene Geliebte und phantomhafte Protagonistin des Romans. Ihre Existenz als lebende Tote und schließlich Mörderin scheint in Neid ebenso auf, wie aktuelles Geschehen, etwa die Fälle Natascha Kampusch oder Amstetten. Im Redefluss der Erzählerin bleibt wenig unberührt, das Erzählte aber letztlich hinter dem Erzählen selbst zurück. Neid ist vor allem Rede-Roman: Stilisierte Mündlichkeit, ausgestellte Zerstreutheit, ständiges Neu-Ansetzen, Abschweifen und das Unterlaufen von Gliederungseinheiten wie Kapitel und Unterkapitel markieren die Verweigerung eines Heimischwerdens in intakter Erzählung oder Eindeutigkeit. Das sprechende Ich blickt zwar auf die es umgebende Welt und hält dieser den Spiegel vor. Die Sprecherin wird im ausgefeilten Redeschwall aber vor allem zur permanenten Beobachterin ihrer selbst. In der Hörspielfassung des Bayerischen Rundfunks leiht Sophie Rois diesem performativen Erzählen ihre Stimme. Der Internet-Text-Körper wird in einen stimmlichen Klangraum überführt und das Angebot des Hörspiels Neid als Download im Hörspielpool wird zur Ergänzung des Romans in seinem ursprünglichen Medium. / Mit Sophie Rois und Elfriede Jelinek / Komposition: Frode Haltli/Maja Ratkje / Bearbeitung und Regie: Karl Bruckmaier / BR 2011</description>
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      <title>Elfriede Jelinek: Neid (8) - 28.11.2011</title>
      <pubDate>Mon, 28 Nov 2011 20:00:01 +0100</pubDate>
      <description>Nicht in Form privater Lektüre und geordneter Leseakte, sondern in Äquivalenz zur Rezeption von Texten im Netz erfährt der Hörer in der Hörspielfassung Wege und Umwege, Verknüpfungen und Hänger der Suchmaschine "Neid". Fortsetzungsroman, Bekenntnisliteratur, Künstlerinnenroman, Autobiografie, Internet-Tagebuch – Elfriede Jelineks Literatur sträubt sich seit jeher gegen eindeutige Zuschreibungen und mit ihrem aktuellen Roman Neid ist das nicht anders. Zwischen dem 3. März 2007 und dem 24. April 2008 hat die Autorin ca. 936 Seiten Text unter der Gattungsbezeichnung „Privatroman“ online gestellt. Privat ist der Text zunächst deshalb, weil er unabhängig von einem Verlag direkt dem Leser übereignet wird. Dieser soll das Werk gar nicht erst ausdrucken, sondern laut Gebrauchsanweisung am Bildschirm eines Computers, eines E-Books oder am Display eines Handys lesen, kurz: damit machen, was er will. Ein Privatroman ist Neid aber auch, weil die Autorin sehr umfangreich Aspekte der eigenen Biografie in den Text mit einbezogen hat. Elfriede Jelinek ist mehr denn je anwesend in ihrem Text, dies aber auch nur deshalb, weil er sich aufgrund seines Erscheinens im Internet als vorhanden und abwesend zugleich erweist, jederzeit im weltweiten Netz verschwinden oder daraus entfernt werden kann. „Gespensterhaft“ nennt Jelinek diese Erscheinungsform, die Autorin, Erzählerin, den Roman und die darin enthaltenen figuralen Restbestände und Themen eint. Untot sind die Ich-Erzählerin, ihre Hauptfigur Brigitte K. oder auch die Opfer in der nationalsozialistischen Vergangenheit des Ortes Erzberg, dem fiktiven Schauplatz des Romans. Hier wird nach dem Niedergang des Erzbergbaus und dem Abbau von Arbeitsplätzen um Einwohner und Touristen gekämpft. Vorlage ist Eisenerz in der Steiermark, dessen Bemühungen um Fremdenverkehr im Text in den grotesken Gegensatz zur österreichischen Einwanderungspolitik oder dem sogenannten Eisenerzer Todesmarsch gerückt werden, bei dem 1945 mehrere tausend Juden umkamen. In Erzberg lebt auch Brigitte K., Geigenlehrerin, betrogene Ehefrau, hintergangene Geliebte und phantomhafte Protagonistin des Romans. Ihre Existenz als lebende Tote und schließlich Mörderin scheint in Neid ebenso auf, wie aktuelles Geschehen, etwa die Fälle Natascha Kampusch oder Amstetten. Im Redefluss der Erzählerin bleibt wenig unberührt, das Erzählte aber letztlich hinter dem Erzählen selbst zurück. Neid ist vor allem Rede-Roman: Stilisierte Mündlichkeit, ausgestellte Zerstreutheit, ständiges Neu-Ansetzen, Abschweifen und das Unterlaufen von Gliederungseinheiten wie Kapitel und Unterkapitel markieren die Verweigerung eines Heimischwerdens in intakter Erzählung oder Eindeutigkeit. Das sprechende Ich blickt zwar auf die es umgebende Welt und hält dieser den Spiegel vor. Die Sprecherin wird im ausgefeilten Redeschwall aber vor allem zur permanenten Beobachterin ihrer selbst. In der Hörspielfassung des Bayerischen Rundfunks leiht Sophie Rois diesem performativen Erzählen ihre Stimme. Der Internet-Text-Körper wird in einen stimmlichen Klangraum überführt und das Angebot des Hörspiels Neid als Download im Hörspielpool wird zur Ergänzung des Romans in seinem ursprünglichen Medium. / Mit Sophie Rois und Elfriede Jelinek / Komposition: Frode Haltli/Maja Ratkje / Bearbeitung und Regie: Karl Bruckmaier / BR 2011</description>
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      <title>Elfriede Jelinek: Neid (7) - 21.11.2011</title>
      <pubDate>Mon, 21 Nov 2011 20:00:01 +0100</pubDate>
      <description>Nicht in Form privater Lektüre und geordneter Leseakte, sondern in Äquivalenz zur Rezeption von Texten im Netz erfährt der Hörer in der Hörspielfassung Wege und Umwege, Verknüpfungen und Hänger der Suchmaschine "Neid". Fortsetzungsroman, Bekenntnisliteratur, Künstlerinnenroman, Autobiografie, Internet-Tagebuch – Elfriede Jelineks Literatur sträubt sich seit jeher gegen eindeutige Zuschreibungen und mit ihrem aktuellen Roman Neid ist das nicht anders. Zwischen dem 3. März 2007 und dem 24. April 2008 hat die Autorin ca. 936 Seiten Text unter der Gattungsbezeichnung „Privatroman“ online gestellt. Privat ist der Text zunächst deshalb, weil er unabhängig von einem Verlag direkt dem Leser übereignet wird. Dieser soll das Werk gar nicht erst ausdrucken, sondern laut Gebrauchsanweisung am Bildschirm eines Computers, eines E-Books oder am Display eines Handys lesen, kurz: damit machen, was er will. Ein Privatroman ist Neid aber auch, weil die Autorin sehr umfangreich Aspekte der eigenen Biografie in den Text mit einbezogen hat. Elfriede Jelinek ist mehr denn je anwesend in ihrem Text, dies aber auch nur deshalb, weil er sich aufgrund seines Erscheinens im Internet als vorhanden und abwesend zugleich erweist, jederzeit im weltweiten Netz verschwinden oder daraus entfernt werden kann. „Gespensterhaft“ nennt Jelinek diese Erscheinungsform, die Autorin, Erzählerin, den Roman und die darin enthaltenen figuralen Restbestände und Themen eint. Untot sind die Ich-Erzählerin, ihre Hauptfigur Brigitte K. oder auch die Opfer in der nationalsozialistischen Vergangenheit des Ortes Erzberg, dem fiktiven Schauplatz des Romans. Hier wird nach dem Niedergang des Erzbergbaus und dem Abbau von Arbeitsplätzen um Einwohner und Touristen gekämpft. Vorlage ist Eisenerz in der Steiermark, dessen Bemühungen um Fremdenverkehr im Text in den grotesken Gegensatz zur österreichischen Einwanderungspolitik oder dem sogenannten Eisenerzer Todesmarsch gerückt werden, bei dem 1945 mehrere tausend Juden umkamen. In Erzberg lebt auch Brigitte K., Geigenlehrerin, betrogene Ehefrau, hintergangene Geliebte und phantomhafte Protagonistin des Romans. Ihre Existenz als lebende Tote und schließlich Mörderin scheint in Neid ebenso auf, wie aktuelles Geschehen, etwa die Fälle Natascha Kampusch oder Amstetten. Im Redefluss der Erzählerin bleibt wenig unberührt, das Erzählte aber letztlich hinter dem Erzählen selbst zurück. Neid ist vor allem Rede-Roman: Stilisierte Mündlichkeit, ausgestellte Zerstreutheit, ständiges Neu-Ansetzen, Abschweifen und das Unterlaufen von Gliederungseinheiten wie Kapitel und Unterkapitel markieren die Verweigerung eines Heimischwerdens in intakter Erzählung oder Eindeutigkeit. Das sprechende Ich blickt zwar auf die es umgebende Welt und hält dieser den Spiegel vor. Die Sprecherin wird im ausgefeilten Redeschwall aber vor allem zur permanenten Beobachterin ihrer selbst. In der Hörspielfassung des Bayerischen Rundfunks leiht Sophie Rois diesem performativen Erzählen ihre Stimme. Der Internet-Text-Körper wird in einen stimmlichen Klangraum überführt und das Angebot des Hörspiels Neid als Download im Hörspielpool wird zur Ergänzung des Romans in seinem ursprünglichen Medium. / Mit Sophie Rois und Elfriede Jelinek / Komposition: Frode Haltli/Maja Ratkje / Bearbeitung und Regie: Karl Bruckmaier / BR 2011</description>
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      <title>Elfriede Jelinek: Neid (6) - 14.11.2011</title>
      <pubDate>Mon, 14 Nov 2011 20:03:01 +0100</pubDate>
      <description>Nicht in Form privater Lektüre und geordneter Leseakte, sondern in Äquivalenz zur Rezeption von Texten im Netz erfährt der Hörer in der Hörspielfassung Wege und Umwege, Verknüpfungen und Hänger der Suchmaschine "Neid". Fortsetzungsroman, Bekenntnisliteratur, Künstlerinnenroman, Autobiografie, Internet-Tagebuch – Elfriede Jelineks Literatur sträubt sich seit jeher gegen eindeutige Zuschreibungen und mit ihrem aktuellen Roman Neid ist das nicht anders. Zwischen dem 3. März 2007 und dem 24. April 2008 hat die Autorin ca. 936 Seiten Text unter der Gattungsbezeichnung „Privatroman“ online gestellt. Privat ist der Text zunächst deshalb, weil er unabhängig von einem Verlag direkt dem Leser übereignet wird. Dieser soll das Werk gar nicht erst ausdrucken, sondern laut Gebrauchsanweisung am Bildschirm eines Computers, eines E-Books oder am Display eines Handys lesen, kurz: damit machen, was er will. Ein Privatroman ist Neid aber auch, weil die Autorin sehr umfangreich Aspekte der eigenen Biografie in den Text mit einbezogen hat. Elfriede Jelinek ist mehr denn je anwesend in ihrem Text, dies aber auch nur deshalb, weil er sich aufgrund seines Erscheinens im Internet als vorhanden und abwesend zugleich erweist, jederzeit im weltweiten Netz verschwinden oder daraus entfernt werden kann. „Gespensterhaft“ nennt Jelinek diese Erscheinungsform, die Autorin, Erzählerin, den Roman und die darin enthaltenen figuralen Restbestände und Themen eint. Untot sind die Ich-Erzählerin, ihre Hauptfigur Brigitte K. oder auch die Opfer in der nationalsozialistischen Vergangenheit des Ortes Erzberg, dem fiktiven Schauplatz des Romans. Hier wird nach dem Niedergang des Erzbergbaus und dem Abbau von Arbeitsplätzen um Einwohner und Touristen gekämpft. Vorlage ist Eisenerz in der Steiermark, dessen Bemühungen um Fremdenverkehr im Text in den grotesken Gegensatz zur österreichischen Einwanderungspolitik oder dem sogenannten Eisenerzer Todesmarsch gerückt werden, bei dem 1945 mehrere tausend Juden umkamen. In Erzberg lebt auch Brigitte K., Geigenlehrerin, betrogene Ehefrau, hintergangene Geliebte und phantomhafte Protagonistin des Romans. Ihre Existenz als lebende Tote und schließlich Mörderin scheint in Neid ebenso auf, wie aktuelles Geschehen, etwa die Fälle Natascha Kampusch oder Amstetten. Im Redefluss der Erzählerin bleibt wenig unberührt, das Erzählte aber letztlich hinter dem Erzählen selbst zurück. Neid ist vor allem Rede-Roman: Stilisierte Mündlichkeit, ausgestellte Zerstreutheit, ständiges Neu-Ansetzen, Abschweifen und das Unterlaufen von Gliederungseinheiten wie Kapitel und Unterkapitel markieren die Verweigerung eines Heimischwerdens in intakter Erzählung oder Eindeutigkeit. Das sprechende Ich blickt zwar auf die es umgebende Welt und hält dieser den Spiegel vor. Die Sprecherin wird im ausgefeilten Redeschwall aber vor allem zur permanenten Beobachterin ihrer selbst. In der Hörspielfassung des Bayerischen Rundfunks leiht Sophie Rois diesem performativen Erzählen ihre Stimme. Der Internet-Text-Körper wird in einen stimmlichen Klangraum überführt und das Angebot des Hörspiels Neid als Download im Hörspielpool wird zur Ergänzung des Romans in seinem ursprünglichen Medium. /Mit Sophie Rois und Elfriede Jelinek / Komposition: Frode Haltli/Maja Ratkje / Bearbeitung und Regie: Karl Bruckmaier / BR 2011</description>
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      <title>Elfriede Jelinek: Neid (5) - 07.11.2011</title>
      <pubDate>Mon, 07 Nov 2011 20:03:01 +0100</pubDate>
      <description>Nicht in Form privater Lektüre und geordneter Leseakte, sondern in Äquivalenz zur Rezeption von Texten im Netz erfährt der Hörer in der Hörspielfassung Wege und Umwege, Verknüpfungen und Hänger der Suchmaschine "Neid". Fortsetzungsroman, Bekenntnisliteratur, Künstlerinnenroman, Autobiografie, Internet-Tagebuch – Elfriede Jelineks Literatur sträubt sich seit jeher gegen eindeutige Zuschreibungen und mit ihrem aktuellen Roman Neid ist das nicht anders. Zwischen dem 3. März 2007 und dem 24. April 2008 hat die Autorin ca. 936 Seiten Text unter der Gattungsbezeichnung „Privatroman“ online gestellt. Privat ist der Text zunächst deshalb, weil er unabhängig von einem Verlag direkt dem Leser übereignet wird. Dieser soll das Werk gar nicht erst ausdrucken, sondern laut Gebrauchsanweisung am Bildschirm eines Computers, eines E-Books oder am Display eines Handys lesen, kurz: damit machen, was er will. Ein Privatroman ist Neid aber auch, weil die Autorin sehr umfangreich Aspekte der eigenen Biografie in den Text mit einbezogen hat. Elfriede Jelinek ist mehr denn je anwesend in ihrem Text, dies aber auch nur deshalb, weil er sich aufgrund seines Erscheinens im Internet als vorhanden und abwesend zugleich erweist, jederzeit im weltweiten Netz verschwinden oder daraus entfernt werden kann. „Gespensterhaft“ nennt Jelinek diese Erscheinungsform, die Autorin, Erzählerin, den Roman und die darin enthaltenen figuralen Restbestände und Themen eint. Untot sind die Ich-Erzählerin, ihre Hauptfigur Brigitte K. oder auch die Opfer in der nationalsozialistischen Vergangenheit des Ortes Erzberg, dem fiktiven Schauplatz des Romans. Hier wird nach dem Niedergang des Erzbergbaus und dem Abbau von Arbeitsplätzen um Einwohner und Touristen gekämpft. Vorlage ist Eisenerz in der Steiermark, dessen Bemühungen um Fremdenverkehr im Text in den grotesken Gegensatz zur österreichischen Einwanderungspolitik oder dem sogenannten Eisenerzer Todesmarsch gerückt werden, bei dem 1945 mehrere tausend Juden umkamen. In Erzberg lebt auch Brigitte K., Geigenlehrerin, betrogene Ehefrau, hintergangene Geliebte und phantomhafte Protagonistin des Romans. Ihre Existenz als lebende Tote und schließlich Mörderin scheint in Neid ebenso auf, wie aktuelles Geschehen, etwa die Fälle Natascha Kampusch oder Amstetten. Im Redefluss der Erzählerin bleibt wenig unberührt, das Erzählte aber letztlich hinter dem Erzählen selbst zurück. Neid ist vor allem Rede-Roman: Stilisierte Mündlichkeit, ausgestellte Zerstreutheit, ständiges Neu-Ansetzen, Abschweifen und das Unterlaufen von Gliederungseinheiten wie Kapitel und Unterkapitel markieren die Verweigerung eines Heimischwerdens in intakter Erzählung oder Eindeutigkeit. Das sprechende Ich blickt zwar auf die es umgebende Welt und hält dieser den Spiegel vor. Die Sprecherin wird im ausgefeilten Redeschwall aber vor allem zur permanenten Beobachterin ihrer selbst. In der Hörspielfassung des Bayerischen Rundfunks leiht Sophie Rois diesem performativen Erzählen ihre Stimme. Der Internet-Text-Körper wird in einen stimmlichen Klangraum überführt und das Angebot des Hörspiels Neid als Download im Hörspielpool wird zur Ergänzung des Romans in seinem ursprünglichen Medium. /Mit Sophie Rois und Elfriede Jelinek / Komposition: Frode Haltli/Maja Ratkje / Bearbeitung und Regie: Karl Bruckmaier / BR 2011</description>
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      <itunes:summary>Nicht in Form privater Lektüre und geordneter Leseakte, sondern in Äquivalenz zur Rezeption von Texten im Netz erfährt der Hörer in der Hörspielfassung Wege und Umwege, Verknüpfungen und Hänger der Suchmaschine "Neid". Fortsetzungsroman, Bekenntnisliteratur, Künstlerinnenroman, Autobiografie, Internet-Tagebuch – Elfriede Jelineks Literatur sträubt sich seit jeher gegen eindeutige Zuschreibungen und mit ihrem aktuellen Roman Neid ist das nicht anders. Zwischen dem 3. März 2007 und dem 24. April 2008 hat die Autorin ca. 936 Seiten Text unter der Gattungsbezeichnung „Privatroman“ online gestellt. Privat ist der Text zunächst deshalb, weil er unabhängig von einem Verlag direkt dem Leser übereignet wird. Dieser soll das Werk gar nicht erst ausdrucken, sondern laut Gebrauchsanweisung am Bildschirm eines Computers, eines E-Books oder am Display eines Handys lesen, kurz: damit machen, was er will. Ein Privatroman ist Neid aber auch, weil die Autorin sehr umfangreich Aspekte der eigenen Biografie in den Text mit einbezogen hat. Elfriede Jelinek ist mehr denn je anwesend in ihrem Text, dies aber auch nur deshalb, weil er sich aufgrund seines Erscheinens im Internet als vorhanden und abwesend zugleich erweist, jederzeit im weltweiten Netz verschwinden oder daraus entfernt werden kann. „Gespensterhaft“ nennt Jelinek diese Erscheinungsform, die Autorin, Erzählerin, den Roman und die darin enthaltenen figuralen Restbestände und Themen eint. Untot sind die Ich-Erzählerin, ihre Hauptfigur Brigitte K. oder auch die Opfer in der nationalsozialistischen Vergangenheit des Ortes Erzberg, dem fiktiven Schauplatz des Romans. Hier wird nach dem Niedergang des Erzbergbaus und dem Abbau von Arbeitsplätzen um Einwohner und Touristen gekämpft. Vorlage ist Eisenerz in der Steiermark, dessen Bemühungen um Fremdenverkehr im Text in den grotesken Gegensatz zur österreichischen Einwanderungspolitik oder dem sogenannten Eisenerzer Todesmarsch gerückt werden, bei dem 1945 mehrere tausend Juden umkamen. In Erzberg lebt auch Brigitte K., Geigenlehrerin, betrogene Ehefrau, hintergangene Geliebte und phantomhafte Protagonistin des Romans. Ihre Existenz als lebende Tote und schließlich Mörderin scheint in Neid ebenso auf, wie aktuelles Geschehen, etwa die Fälle Natascha Kampusch oder Amstetten. Im Redefluss der Erzählerin bleibt wenig unberührt, das Erzählte aber letztlich hinter dem Erzählen selbst zurück. Neid ist vor allem Rede-Roman: Stilisierte Mündlichkeit, ausgestellte Zerstreutheit, ständiges Neu-Ansetzen, Abschweifen und das Unterlaufen von Gliederungseinheiten wie Kapitel und Unterkapitel markieren die Verweigerung eines Heimischwerdens in intakter Erzählung oder Eindeutigkeit. Das sprechende Ich blickt zwar auf die es umgebende Welt und hält dieser den Spiegel vor. Die Sprecherin wird im ausgefeilten Redeschwall aber vor allem zur permanenten Beobachterin ihrer selbst. In der Hörspielfassung des Bayerischen Rundfunks leiht Sophie Rois diesem performativen Erzählen ihre Stimme. Der Internet-Text-Körper wird in einen stimmlichen Klangraum überführt und das Angebot des Hörspiels Neid als Download im Hörspielpool wird zur Ergänzung des Romans in seinem ursprünglichen Medium. /Mit Sophie Rois und Elfriede Jelinek / Komposition: Frode Haltli/Maja Ratkje / Bearbeitung und Regie: Karl Bruckmaier / BR 2011</itunes:summary>
      <itunes:keywords>, Hörspiel, Pool, Hörbuch, Hörspielarchiv, Poesie, Erfindung, Schrott, Buhlert, Gedichte,Produktionen, Podcast, Bayern 2, Bayerischer Rundfunk</itunes:keywords>
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      <title>Elfriede Jelinek: Neid (4) - 31.10.2011</title>
      <pubDate>Mon, 31 Oct 2011 20:03:01 +0100</pubDate>
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      <title>Elfriede Jelinek: Neid (3) - 24.10.2011</title>
      <pubDate>Mon, 24 Oct 2011 20:03:01 +0200</pubDate>
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      <title>Elfriede Jelinek: Neid (2) - 17.10.2011</title>
      <pubDate>Mon, 17 Oct 2011 20:00:01 +0200</pubDate>
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      <title>Elfriede Jelinek: Neid (1) - 10.10.2011</title>
      <pubDate>Mon, 10 Oct 2011 20:03:01 +0200</pubDate>
      <description>Nicht in Form privater Lektüre und geordneter Leseakte, sondern in Äquivalenz zur Rezeption von Texten im Netz erfährt der Hörer in der Hörspielfassung Wege und Umwege, Verknüpfungen und Hänger der Suchmaschine "Neid". Fortsetzungsroman, Bekenntnisliteratur, Künstlerinnenroman, Autobiografie, Internet-Tagebuch – Elfriede Jelineks Literatur sträubt sich seit jeher gegen eindeutige Zuschreibungen und mit ihrem aktuellen Roman Neid ist das nicht anders. Zwischen dem 3. März 2007 und dem 24. April 2008 hat die Autorin ca. 936 Seiten Text unter der Gattungsbezeichnung „Privatroman“ online gestellt. Privat ist der Text zunächst deshalb, weil er unabhängig von einem Verlag direkt dem Leser übereignet wird. Dieser soll das Werk gar nicht erst ausdrucken, sondern laut Gebrauchsanweisung am Bildschirm eines Computers, eines E-Books oder am Display eines Handys lesen, kurz: damit machen, was er will. Ein Privatroman ist Neid aber auch, weil die Autorin sehr umfangreich Aspekte der eigenen Biografie in den Text mit einbezogen hat. Elfriede Jelinek ist mehr denn je anwesend in ihrem Text, dies aber auch nur deshalb, weil er sich aufgrund seines Erscheinens im Internet als vorhanden und abwesend zugleich erweist, jederzeit im weltweiten Netz verschwinden oder daraus entfernt werden kann. „Gespensterhaft“ nennt Jelinek diese Erscheinungsform, die Autorin, Erzählerin, den Roman und die darin enthaltenen figuralen Restbestände und Themen eint. Untot sind die Ich-Erzählerin, ihre Hauptfigur Brigitte K. oder auch die Opfer in der nationalsozialistischen Vergangenheit des Ortes Erzberg, dem fiktiven Schauplatz des Romans. Hier wird nach dem Niedergang des Erzbergbaus und dem Abbau von Arbeitsplätzen um Einwohner und Touristen gekämpft. Vorlage ist Eisenerz in der Steiermark, dessen Bemühungen um Fremdenverkehr im Text in den grotesken Gegensatz zur österreichischen Einwanderungspolitik oder dem sogenannten Eisenerzer Todesmarsch gerückt werden, bei dem 1945 mehrere tausend Juden umkamen. In Erzberg lebt auch Brigitte K., Geigenlehrerin, betrogene Ehefrau, hintergangene Geliebte und phantomhafte Protagonistin des Romans. Ihre Existenz als lebende Tote und schließlich Mörderin scheint in Neid ebenso auf, wie aktuelles Geschehen, etwa die Fälle Natascha Kampusch oder Amstetten. Im Redefluss der Erzählerin bleibt wenig unberührt, das Erzählte aber letztlich hinter dem Erzählen selbst zurück. Neid ist vor allem Rede-Roman: Stilisierte Mündlichkeit, ausgestellte Zerstreutheit, ständiges Neu-Ansetzen, Abschweifen und das Unterlaufen von Gliederungseinheiten wie Kapitel und Unterkapitel markieren die Verweigerung eines Heimischwerdens in intakter Erzählung oder Eindeutigkeit. Das sprechende Ich blickt zwar auf die es umgebende Welt und hält dieser den Spiegel vor. Die Sprecherin wird im ausgefeilten Redeschwall aber vor allem zur permanenten Beobachterin ihrer selbst. In der Hörspielfassung des Bayerischen Rundfunks leiht Sophie Rois diesem performativen Erzählen ihre Stimme. Der Internet-Text-Körper wird in einen stimmlichen Klangraum überführt und das Angebot des Hörspiels Neid als Download im Hörspielpool wird zur Ergänzung des Romans in seinem ursprünglichen Medium. /Mit Sophie Rois und Elfriede Jelinek / Komposition: Frode Haltli/Maja Ratkje / Bearbeitung und Regie: Karl Bruckmaier / BR 2011</description>
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      <title>Elfriede Jelinek: Keine Anweisung, keine Auszahlung, kein Betrag, kein Betrug - Ein paar Anmerkungen zu "Neid" - 03.10.2011</title>
      <pubDate>Mon, 03 Oct 2011 21:00:01 +0200</pubDate>
      <description>Auf ihrer Website veröffentlichte die Jelinek diesen Text als eine Art Vorwort. Jelinek nennt Gründe für ihre Entscheidung, den Privatroman nicht als Buch zu veröffentlichen, sondern in einer flüchtigen Form im Netz anzubieten. "Dieser Text gehört mir, ob Sie wollen oder nicht, ich habe ihn an niemand verkauft, ich behalte ihn, aber Sie können ihn jederzeit haben, wenn Sie wollen und wann Sie wollen. Und noch nicht einmal geliehen. Er gehört ganz Ihnen, wenn Sie mögen. Und dann ist er wieder weg." / BR 2011</description>
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      <title>Jelineks "Neid" als Hörspiel - Der Regisseur Karl Bruckmaier im Gespräch mit Herbert Kapfer - 03.10.2011</title>
      <pubDate>Mon, 03 Oct 2011 20:03:01 +0200</pubDate>
      <description>Fragen an Karl Bruckmaier, der u.a. auch die Jelinek-Hörspiele "Jackie" und "Bambiland" für den BR produzierte, zum Regiekonzept und zur Regiearbeit. / BR 2011</description>
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      <title>Der Roman "Neid" in Jelineks Werk - Die Literaturkritikerin Sigrid Löffler im Gespräch mit Herbert Kapfer - 03.10.2011</title>
      <pubDate>Mon, 03 Oct 2011 20:03:01 +0200</pubDate>
      <description>In diesem Gespräch geht es um die Frage nach dem Stellenwert des Romans Neid im Kontext des erzählerischen Gesamtwerks von Jelinek. "Allein mittels Sprachkritik hat Elfriede Jelinek, wie der große Wiener Satiriker Karl Kraus, die Missstände aufgezeigt und vorgeführt, die sie empören: Denkfaulheit, gemütliche Bestialität, Machtmissbrauch und Barbarei", schrieb Sigrid Löffler in einem Essay nach dem Nobelpreis an Jelinek. / BR 2011</description>
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      <title>Der Privatroman Neid - 36 Antworten von Elfriede Jelinek auf Fragen von Herbert Kapfer - 26.09.2011</title>
      <pubDate>Mon, 26 Sep 2011 20:03:01 +0200</pubDate>
      <description>Eine E-mail-Korrespondenz, die nach Abschluss von den beiden Beteiligten in getrennten Studios aufgezeichnet wurde. Warum schlug Elfriede Jelinek eine Hörspielfassung von Neid vor und nicht von dem Roman Die Kinder der Toten, der als ihr Hauptwerk gilt? Hat die Entscheidung, Neid nur im Internet und nicht als Buch zu veröffentlichen mit den öffentlichen Reaktionen auf die Auszeichnung mit dem Literatur-Nobelpreis zu tun? Als die ersten Kapitel online waren, war der Roman noch nicht abgeschlossen, war es ein Schreibexperiment mit offenem Ausgang? Über weite Erzählstrecken wirkt Neid wie in gesprochener Sprache formuliert, tatsächlich ist alles akribisch konstruiert, es hat ja wohl doch mehrere Fassungen gebraucht, um diesen zerstreuten, pseudo-pathologischen Eindruck zu erzeugen - wie lange hat Jelinek an Neid geschrieben, wie viele Fassungen gibt es? Neid vermittelt den Eindruck eines Höchstmaßes an narrativer Freiheit und Willkür. Dieser Text darf, wie er immer wieder zu erläutern nicht müde wird, ja eigentlich alles. Oder ist hier der Fragensteller einem Täuschungsmanöver der Autorin erlegen? Übt die Autorin bzw. die Erzählerin mit ihrer Willkür Macht aus? Der Begriff Privatroman suggeriert, der Text gehe niemanden etwas an, selber schuld, wer ihn liest oder darin rumschnüffelt. Der Leser/Hörer als Voyeur? Lust, Gier und Neid - das sind die Romane der Todsünden. Gibt es eine Fortsetzung der Todsünden-Serie? / BR 2011</description>
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      <title>Björn Bicker: Egzon - 11.09.2011</title>
      <pubDate>Sun, 11 Sep 2011 15:00:01 +0200</pubDate>
      <description>Das Hörspiel Egzon nimmt die Spur einer Roma-Familie auf. Egzon spricht nicht mehr, seit er mit vier Jahren während des Krieges in einer brennenden Siedlung zurückgelassen wurde. Und doch ist er es, der von dem neuen Leben im Kosovo erzählt. Und dann sind da die Stimmen derer, die zurückbleiben: der Anwalt, die Sachbearbeiterin von der Ausländerbehörde, der Arzt, die Lehrerin, die Abschiebebeobachterin. Alle versuchen zu verstehen, zu erklären, zu rechtfertigen. Das Hörspiel verarbeitet Interviews und Dokumente, Fiktion und Realität zu einem vielstimmigen Mix. So wird das Thema Abschiebung zu einem Zerrspiegel privater wie politischer Moral. / Mit Julia Jentsch, Stefan Merki, Wiebke Puls, Walter Hess, Sabine Kastius, Peter Weiß, Caroline Ebner, Oliver Mallison / Komposition: Pollyester / Realisation: Björn Bicker / BR 2011</description>
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      <title>Richard Huelsenbeck: Doctor Billig am Ende - 07.08.2011</title>
      <pubDate>Sun, 07 Aug 2011 15:00:01 +0200</pubDate>
      <description>Billig blickt dem Leben ins Gesicht! Anders als so viele seines akademischen Standes schafft der unerhörte Dr. phil. sich ein Schicksal. Er entzieht sich dem bürgerlichen Spießertum, nur um am Ende an der organisierten Dummheit und Brutalität einer Gesellschaft des Krieges zu Grunde zu gehen. / Mit Hans-Peter Hallwachs, Jens Harzer, Natalija Yefimkina, Sven Lehmann, Ingo Hülsmann, Robert Gallinowski, Axel Werner, Martin Engler, Bernd Stempel, Gertie Honeck / Komposition: Gerd Bessler / Bearbeitung und Regie: Ulrich Gerhardt / BR 2011</description>
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      <title>Michaela Melián: Föhrenwald - 29.07.2011</title>
      <pubDate>Fri, 29 Jul 2011 00:00:01 +0200</pubDate>
      <description>Ein Panorama setzt sich in Gang: Der Adolf-Hitler-Platz wird zum Independence Platz, wird zum Kolping-Platz, die Siedlung aber bleibt die gleiche. Die 1937 in den Isarauen gebaute Mustersiedlung Föhrenwald hat eine wechselvolle Geschichte, die sich in der Benennung ihrer Strassen und Plätze abbildet. / Komposition: Michaela Melián und Carl Oesterhelt / Realisation: Michaela Melián / BR 2005</description>
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      <title>Thomas Meinecke/Move D: Lookalikes - 22.07.2011</title>
      <pubDate>Fri, 22 Jul 2011 21:03:01 +0200</pubDate>
      <description>Doppelgänger von Elvis Presley, Greta Garbo, Justin Timberlake und Shakira betonen auf verschiedene Weisen ihre Ähnlichkeit mit diesen berühmten Namensträgern und machen sie produktiv. In der für Thomas Meinecke und Move D typischen Sampling-Methode inszeniert Lookalikes ein Spiel um (sexuelle) Identität. / Komposition und Realisation: Thomas Meinecke/Move D / BR 2011</description>
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      <itunes:keywords>, Hörspiel, Pool, Hörbuch, Hörspielarchiv, Poesie, Erfindung, Schrott, Buhlert, Gedichte,Produktionen, Podcast, Bayern 2, Bayerischer Rundfunk</itunes:keywords>
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      <title>Raoul Hausmann: HYLE - Ein Traumsein in Spanien - 16.07.2011</title>
      <pubDate>Sat, 16 Jul 2011 15:05:01 +0200</pubDate>
      <description>Am 28. März 1933 trifft Raoul Hausmann auf der Flucht aus Nazi-Deutschland mit Ehefrau und Geliebter auf der Baleareninsel Ibiza ein. Multiperspektivisch fluktuierend erzählt der Roman von diesem Traumsein in Spanien. / Mit Marijam Agischewa, Axel Milberg, Bernhard Schütz, Michele Tichawsky / Komposition: zeitblom / Bearbeitung und Regie: Michael Farin / BR 2007</description>
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      <title>Kalle Laar: Distar oder Phobophobia - 08.07.2011</title>
      <pubDate>Fri, 08 Jul 2011 00:00:01 +0200</pubDate>
      <description>Ein Fundstück: Distar - Die Stimme des Arztes, eine Schallplattenserie aus den 1950ern herausgegeben vom Verlag Dr. Edmund Banaschewski, fortgesetzt bis Anfang der 70er Jahre. Ausgehend von Karl Jaspers' Vortrag über "Die Idee des Arztes" geht es um "Gesundheit und Zivilisation" und "Die ärztliche Verantwortung in unserer Zeit". Kalle Laar befragt in seinem Hörspiel diese Dokumente als tönendes Archiv der Idee des Heilens. / Realisation: Kalle Laar / BR 2010</description>
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      <title>Ayako Mogi/Werner Penzel: Nomadomura, Awajishima, 800 km südlich. Aufzeichnungen nach einer Katastrophe - 01.07.2011</title>
      <pubDate>Fri, 01 Jul 2011 20:30:01 +0200</pubDate>
      <description>Nach der Atomkatastrophe in Fukushima am 11. März 2011 öffnen die in Japan lebenden Filmemacher Ayako Mogi und Werner Penzel 800 km südlich des Katastrophengebiets ein altes Schulhaus auf der Insel Awajishima für Flüchtlinge. Hier betreiben sie seit 2009 ein Kulturprojekt namens "Nomadomura", zu Deutsch "Nomadendorf". Die in Japan lebenden Filmemacher Ayako Mogi und Werner Penzel öffnen unter den Eindrücken der dreifachen Katastrophe mit einem Aufruf per Internet ein altes Schulhaus auf der Insel Awaji-Shima, 800 km südlich des Katastrophengebiets, für Flüchtlinge. Hier betreiben sie seit 2009 ein Kulturprojekt namens "Nomadomura", zu Deutsch "Nomadendorf". Ein Name, der plötzlich eine neue Bedeutung bekommt. / Von Kumi Aizawa, Samm Bennett, Haruna Ito, Io Lula Bennett-Ito, Shinobu Ito, Ben Matsuno, Nico Matsuno, Ayako Mogi, Yurie Nagashima, Hitomi Onishi, Takashi Serizawa u.a. / Aus dem Japanischen und Englischen von Tobias Limbach, Hiroko Limbach-Hashimoto, Alex Rühle, Midori Satsutani, Anja Straßberger, Marlene Weiss, Carl-Ludwig Reichert / Komposition: Misa Shimomura / Regie: Bernhard Jugel / BR 2011</description>
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      <title>Norbert Lang: Die Perser als bimediale Inszenierung - 24.06.2011</title>
      <pubDate>Fri, 24 Jun 2011 20:30:01 +0200</pubDate>
      <description>Werkstattsendung zu "Aischylos: Die Perser" (BR Hörspiel und Medienkunst/Münchner Kammerspiele 2011) / BR 2011</description>
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      <title>Andreas Neumeister/Lali Puna: MYA - Über die Zukunft des Kapitalismus war alles bekannt - 10.06.2011</title>
      <pubDate>Fri, 10 Jun 2011 20:30:01 +0200</pubDate>
      <description>jetzt damals danke nein das Zeitloch, in dem wir leben der Zeitraffer, mit dem wir leben der Zeittunnel, durch den hindurch wir uns im Zeitraffer innerhalb eines gefühlten Zeitlochs bewegen / Musik: Lali Puna / Realisation: Andreas Neumeister/Lali Puna / BR 2010</description>
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      <title>Eran Schaerf: Die ungeladene Zeugin (Folge #08) - 05.06.2011</title>
      <pubDate>Sun, 05 Jun 2011 15:00:01 +0200</pubDate>
      <description>Realisation: Eran Schaerf / Mit Achim Bogdahn / BR 2011</description>
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      <title>Eran Schaerf: Die ungeladene Zeugin (Folge #15a) - 05.06.2011</title>
      <pubDate>Sun, 05 Jun 2011 15:00:01 +0200</pubDate>
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      <title>Eran Schaerf: Die ungeladene Zeugin (Folge #07) - 05.06.2011</title>
      <pubDate>Sun, 05 Jun 2011 15:00:01 +0200</pubDate>
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      <title>Eran Schaerf: Die ungeladene Zeugin (Folge #03) - 05.06.2011</title>
      <pubDate>Sun, 05 Jun 2011 15:00:01 +0200</pubDate>
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      <title>Eran Schaerf: Die ungeladene Zeugin (Folge #20) - 05.06.2011</title>
      <pubDate>Sun, 05 Jun 2011 15:00:01 +0200</pubDate>
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      <title>Eran Schaerf: Die ungeladene Zeugin - 05.06.2011</title>
      <pubDate>Sun, 05 Jun 2011 15:00:01 +0200</pubDate>
      <description>Einen israelischen Aktivisten als "Robin Hood der Westbank" zu bezeichnen, setzt lediglich jene israelische Politik fort, die die Zukunft der palästinensischen Territorien als Volksmärchen erzählt sagt Rotkäppchen in einem Interview. Wer? Rotkäppchen, die Märchenfigur. Wann? Nachdem sie begonnen hat, außerhalb von Märchenformaten zu agieren. / Realisation: Eran Schaerf / Mit Marina Marosch, Achim Bogdahn, Silvie Sperlich, Peter Veit / BR 2011</description>
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      <title>Elfriede Jelinek: Rechnitz - 29.05.2011</title>
      <pubDate>Sun, 29 May 2011 15:00:01 +0200</pubDate>
      <description>Am 24. März 1945, dem Samstag vor Palmsonntag, treffen in Rechnitz etwa 200 vornehmlich jüdische Gefangene ein, die aufgrund ihres Erschöpfungs- oder Krankheitszustandes nicht mehr zu Zwangsarbeiten herangezogen werden können. Auf dem nahegelegenen Schloss Rechnitz veranstalten Graf Ivan von Batthyány und seine Frau Margit, geborene Thyssen-Bornemisza, an diesem Abend ein Gefolgschaftsfest für die örtlichen Nazi-Führung. Gegen 23 Uhr rekrutiert der Ortsgruppenleiter Franz Podezin eine 14- oder 15-köpfige Gruppe unter den Festteilnehmern zur Liquidierung der arbeitsunfähigen Gefangenen. Kaum zwei Stunden ist die Gruppe vom Fest abwesend, dann kehrt sie von ihrer Tat zurück und feiert mit den anderen Gästen bis in die frühen Morgenstunden weiter. Keine vier Tage später wird Rechnitz von der Roten Armee eingenommen. Von den Teilnehmern an der Massenhinrichtung werden später lediglich zwei zu einer kurzen Haftstrafe verurteilt, alle anderen können sich entweder durch Flucht einer Verurteilung entziehen, oder werden, wie der Graf und die Gräfin, niemals belangt. Bis heute sind die Überreste der Ermordeten verschwunden. / Mit Isabelle Menke, Stefan Wilkening, Elfriede Jelinek / Bearbeitung und Regie: Leonhard Koppelmann/ BR 2011</description>
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      <title>Berlin(Frau)Sinfonie - 27.05.2011</title>
      <pubDate>Fri, 27 May 2011 20:30:01 +0200</pubDate>
      <description>Ob Zuckerfest oder der Tod des Vaters, ob quälende Einsamkeit in einer fremden unendlich großen Stadt oder glückliches Zusammensein mit Freunden, ob Disco-Nächte oder zerbrochene Familie: als Song ist alles anders. Im Herbst 2010 wurden in Berlin mittels Inseraten 19 junge Frauen für dieses Hörspielprojekt gesucht und gefunden. Die Teilnehmerinnen wurden für ein 20-minütiges Gespräch ins Tonstudio gebeten. Die Aussagen werden in Songstrukturen gebracht und von Popsänger(inne)n interpretiert. / Komposition: zeitblom / Realisation: Michael Farin/zeitblom / BR 2011</description>
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      <title>Berlin(Frau)O-Ton - 20.05.2011</title>
      <pubDate>Fri, 20 May 2011 20:30:01 +0200</pubDate>
      <description>Im Herbst 2010 wurden in Berlin mittels Inseraten in Printmedien und mit Aushängen 19 junge Frauen für dieses Hörspielprojekt gesucht und gefunden. Die Teilnehmerinnen wurden für ein 20-minütiges Gespräch in ein Tonstudio gebeten. Von jeder Aufzeichnung wurde ein etwa 3 Minuten langer Originalton ausgewählt und mit Musik verwoben. Entstehen sollte ein Zeitbild, ein Abbild der Lebensrealität junger Frauen von heute. / Komposition: zeitblom / Realisation: Michael Farin/zeitblom / BR 2011</description>
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      <title>Ferdinand Kriwet: Rotor - 13.05.2011</title>
      <pubDate>Fri, 13 May 2011 20:30:01 +0200</pubDate>
      <description>In dem Hörspiel nach Ferdinand Kriwets 1961 erschienener Prosa Rotor wird der Titel zu einem ästhetischen Prinzip. Der Sprecher Michael Lentz rotiert und mit ihm der Zuhörer. Der gesamte Text wurde von Lentz als über dreistündige Lesung aufgenommen. Aus diesem Ton-Material wurde die Hörspielfassung realisiert. Es wurden weder Kürzungen vorgenommen noch fremde Sounds oder Soundeffekte verwendet, stattdessen wurde mit extremer Beschleunigung gearbeitet. / Sampling: Gunnar Geisse; Realisation: Michael Lentz / BR 2011</description>
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    <item>
      <title>Wolfgang Müller: Wísk niwáhsen wísk nikahseriiè:take kanien'kéha wa'katéweienste oder Learning Mohawk in fifty-five Minutes - 06.05.2011</title>
      <pubDate>Fri, 06 May 2011 20:30:01 +0200</pubDate>
      <description>Im Jahr 2002 begegnet Wolfgang Müller in Reykjavík Akwiratékha Martin. Sie entdecken dabei ihre gemeinsame Faszination für Nico, alias Christa Paeffgen, der in Lübbenau an der Spree aufgewachsenen Sängerin von Velvet Underground. Akwiratékha besucht vier Jahre später Wolfgang Müller in Berlin-Kreuzberg. Zusammen radeln sie zu Nicos Grab - auf dem Friedhof der Namenlosen in einer Waldlichtung an der Havel. Drei Jahre darauf verabreden sie sich bei Akwiratékha in Kahnwa:ke Mohawk Territory, einer Siedlung am Südufer des St. Lorenz-Stroms gegenüber Montreal. Akwiratékha erwirbt ein elektrisches Harmonium und übersetzt Nicos Song I'll be your mirror auf Kanien'kéha - eine Sprache, die ca. zweitausend überwiegend ältere Menschen beherrschen. Und eine Sprache, die seit einigen Jahren wieder zunehmend jüngere Menschen erlernen. Die Selbstbezeichnung der Mohawk ist Kanien'kehá:ka. Die Sprache der Kanien'kehá:ka nennt sich Kanien'kéha. Mohawk lernen in 55 Minuten: Eine transatlantische Spiegelschule, die Raumsynergien erfahren lässt. / Mit Wolfgang Müller, Akwiratékha Martin, Claudia Urbschat-Mingues, David Nathan / BR 2010</description>
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      <title>Kilian Leypold: Schwarzer Hund. Weißes Gras - 29.04.2011</title>
      <pubDate>Fri, 29 Apr 2011 20:30:01 +0200</pubDate>
      <description>Sendung am 15.1., 15.00 Uhr sowie am 16.1., 20.03 Uhr. Wo der Mensch Lebens- und Zivilisationsräume zerstört, zieht er Zäune hoch und zirkelt Todeszonen ab. Als sich am 26. April 1986 auf dem Gebiet der heutigen Ukraine der größte anzunehmende Unfall in einem Kernkraftwerk ereignet - Kernschmelze und Explosion im Block 4 des Reaktors von Tschernobyl - entsteht so eine Zone. / Mit Vincent Leittersdorf, Maria Kwiatkowsky, Otto Mellies, Kathrin Wehlisch, Lars Rudolph, Julian Mehne, Andreas Leupold, Carl Heinz Choynski / Komposition: Tarwater / Regie: Kai Grehn / BR 2011</description>
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      <title>Dietmar Dath: Die Abschaffung der Arten (12/12) - 17.04.2011</title>
      <pubDate>Sun, 17 Apr 2011 15:00:01 +0200</pubDate>
      <description>Die Ära der Langeweile ist vorbei. Dietmar Dath geht in seinem Roman der Frage nach, warum der Mensch sich selbst abgeschafft und seine Umwelt vernichtet hat und spekuliert darüber, ob eine posthumane Gesellschaft friedlicher und gerechter sein könnte. / Bearbeitung und Regie: Ulrich Lampen/ Komposition: mouse on mars / BR 2011</description>
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      <title>Dietmar Dath: Die Abschaffung der Arten (11/12) - 10.04.2011</title>
      <pubDate>Sun, 10 Apr 2011 15:00:01 +0200</pubDate>
      <description>Die Ära der Langeweile ist vorbei. Dietmar Dath geht in seinem Roman der Frage nach, warum der Mensch sich selbst abgeschafft und seine Umwelt vernichtet hat und spekuliert darüber, ob eine posthumane Gesellschaft friedlicher und gerechter sein könnte. / Bearbeitung und Regie: Ulrich Lampen/ Komposition: mouse on mars / BR 2011</description>
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      <title>Saam Schlamminger: Aus der Heimat - 08.04.2011</title>
      <pubDate>Fri, 08 Apr 2011 20:30:01 +0200</pubDate>
      <description>Aus der Ferne, aus der Fremde: In einem Augenblick, der dafür bestimmt gewesen sein muss, entdeckt Saam eine Schellackplatte seines Urgroßvaters Karl Schlamminger. Die Platte trägt den Titel "Aus der Heimat". / BR 2010</description>
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      <title>Dietmar Dath: Die Abschaffung der Arten (10/12) - 03.04.2011</title>
      <pubDate>Sun, 03 Apr 2011 15:00:01 +0200</pubDate>
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      <title>Dietmar Dath: Die Abschaffung der Arten (9/12) - 27.03.2011</title>
      <pubDate>Sun, 27 Mar 2011 15:00:01 +0200</pubDate>
      <description>Die Ära der Langeweile ist vorbei. Dietmar Dath geht in seinem Roman der Frage nach, warum der Mensch sich selbst abgeschafft und seine Umwelt vernichtet hat und spekuliert darüber, ob eine posthumane Gesellschaft friedlicher und gerechter sein könnte. / Bearbeitung und Regie: Ulrich Lampen/ Komposition: mouse on mars / BR 2011</description>
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      <title>Michael Farin: Kunst und Schuld - 25.03.2011</title>
      <pubDate>Fri, 25 Mar 2011 20:30:01 +0100</pubDate>
      <description>Einführung zu Thomas Harlans Hörspielmonolog "Veit" / BR 2011</description>
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      <title>Dietmar Dath: Die Abschaffung der Arten (8/12) - 20.03.2011</title>
      <pubDate>Sun, 20 Mar 2011 15:00:01 +0100</pubDate>
      <description>Die Ära der Langeweile ist vorbei. Dietmar Dath geht in seinem Roman der Frage nach, warum der Mensch sich selbst abgeschafft und seine Umwelt vernichtet hat und spekuliert darüber, ob eine posthumane Gesellschaft friedlicher und gerechter sein könnte. / Bearbeitung und Regie: Ulrich Lampen/ Komposition: mouse on mars / BR 2011</description>
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      <title>Robert Hültner: Vanitas (ARD Radio Tatort) - 16.03.2011</title>
      <pubDate>Wed, 16 Mar 2011 00:00:01 +0100</pubDate>
      <description>Ein Bauer aus dem Umland macht beim Pflügen eine ungewöhnliche Entdeckung. Die Beamten der Brucker Polizeiinspektion, denen er seinen Fund zeigt, sind ratlos: Handelt es sich bei dem uralten und verwitterten Objekt um Diebesgut? Mit Brigitte Hobmeier, Florian Karlheim, Gisela Schneeberger u.a. / Komposition: zeitblom / Regie: Ulrich Lampen / BR 2011</description>
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      <title>Dietmar Dath: Die Abschaffung der Arten (7/12) - 13.03.2011</title>
      <pubDate>Sun, 13 Mar 2011 15:00:01 +0100</pubDate>
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      <title>Dietmar Dath: Die Abschaffung der Arten (6/12) - 06.03.2011</title>
      <pubDate>Sun, 06 Mar 2011 15:00:01 +0100</pubDate>
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      <title>Dietmar Dath: Die Abschaffung der Arten (5/12) - 27.02.2011</title>
      <pubDate>Sun, 27 Feb 2011 15:00:01 +0100</pubDate>
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      <title>Dietmar Dath: Die Abschaffung der Arten (4/12) - 20.02.2011</title>
      <pubDate>Sun, 20 Feb 2011 15:00:01 +0100</pubDate>
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      <title>Dietmar Dath: Die Abschaffung der Arten (3/12) - 13.02.2011</title>
      <pubDate>Sun, 13 Feb 2011 15:00:01 +0100</pubDate>
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      <title>Dietmar Dath: Die Abschaffung der Arten (2/12) - 06.02.2011</title>
      <pubDate>Sun, 06 Feb 2011 15:00:01 +0100</pubDate>
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      <title>Dietmar Dath: Die Abschaffung der Arten (1/12) - 30.01.2011</title>
      <pubDate>Sun, 30 Jan 2011 15:00:01 +0100</pubDate>
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      <title>Franz Kafka: Der Process - Im Dom - 28.01.2011</title>
      <pubDate>Fri, 28 Jan 2011 00:02:01 +0100</pubDate>
      <description>Josef K. wird der Prozess gemacht. Er weiß nicht wofür, jemand muss ihn verleumdet haben. Die 12-teilige BR-Hörspielproduktion von Klaus Buhlert basiert auf Kafkas handschriftlichen Manuskripten und versteht sich als eine Auseinandersetzung mit dem Fragment gebliebenen Werk. Das Konzept, 16 files ohne eine eindeutige Reihenfolge anzubieten, entspricht dem der historisch-kritischen Ausgabe sämtlicher Handschriften, Drucke und Typoskripte zu Franz Kafkas fragmentarischem Werk Der Process, die Roland Reuß und Peter Staengle 1997 im Verlag Stroemfeld/Roter Stern publizierten. / Mit Manfred Zapatka, Rufus Beck, Corinna Harfouch, Samuel Finzi, Jeanette Spassova / Ton: Andreas Meinetsberger / Regie: Klaus Buhlert / BR 2010</description>
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    <item>
      <title>Franz Kafka: Der Process - Ende - 28.01.2011</title>
      <pubDate>Fri, 28 Jan 2011 00:01:01 +0100</pubDate>
      <description>Josef K. wird der Prozess gemacht. Er weiß nicht wofür, jemand muss ihn verleumdet haben. Die BR-Hörspielproduktion von Klaus Buhlert basiert auf Kafkas handschriftlichen Manuskripten und versteht sich als eine Auseinandersetzung mit dem Fragment gebliebenen Werk. Das Konzept, 16 files ohne eine eindeutige Reihenfolge anzubieten, entspricht dem der historisch-kritischen Ausgabe sämtlicher Handschriften, Drucke und Typoskripte zu Franz Kafkas fragmentarischem Werk Der Process, die Roland Reuß und Peter Staengle 1997 im Verlag Stroemfeld/Roter Stern publizierten. / Mit Thomas Thieme, Corinna Harfouch / Ton: Andreas Meinetsberger / Regie: Klaus Buhlert / BR 2010</description>
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      <title>Franz Kafka: Der Process - Staatsanwalt - 21.01.2011</title>
      <pubDate>Fri, 21 Jan 2011 00:02:01 +0100</pubDate>
      <description>Josef K. wird der Prozess gemacht. Er weiß nicht wofür, jemand muss ihn verleumdet haben. Die BR-Hörspielproduktion von Klaus Buhlert basiert auf Kafkas handschriftlichen Manuskripten und versteht sich als eine Auseinandersetzung mit dem Fragment gebliebenen Werk. Das Konzept, 16 files ohne eine eindeutige Reihenfolge anzubieten, entspricht dem der historisch-kritischen Ausgabe sämtlicher Handschriften, Drucke und Typoskripte zu Franz Kafkas fragmentarischem Werk Der Process, die Roland Reuß und Peter Staengle 1997 im Verlag Stroemfeld/Roter Stern publizierten. / Mit Manfred Zapatka, Jeanette Spassova, Samuel Finzi / Ton: Andreas Meinetsberger / Regie: Klaus Buhlert / BR 2010</description>
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      <title>Franz Kafka: Der Process - Das Haus - 21.01.2011</title>
      <pubDate>Fri, 21 Jan 2011 00:01:01 +0100</pubDate>
      <description>Josef K. wird der Prozess gemacht. Er weiß nicht wofür, jemand muss ihn verleumdet haben. Die BR-Hörspielproduktion von Klaus Buhlert basiert auf Kafkas handschriftlichen Manuskripten und versteht sich als eine Auseinandersetzung mit dem Fragment gebliebenen Werk. Das Konzept, 16 files ohne eine eindeutige Reihenfolge anzubieten, entspricht dem der historisch-kritischen Ausgabe sämtlicher Handschriften, Drucke und Typoskripte zu Franz Kafkas fragmentarischem Werk Der Process, die Roland Reuß und Peter Staengle 1997 im Verlag Stroemfeld/Roter Stern publizierten. / Mit Manfred Zapatka, Milan Peschel / Ton: Andreas Meinetsberger / Regie: Klaus Buhlert / BR 2010</description>
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      <title>Franz Kafka: Der Process - Kaufmann Beck / Kündigung des Advokaten - 14.01.2011</title>
      <pubDate>Fri, 14 Jan 2011 00:01:01 +0100</pubDate>
      <description>Josef K. wird der Prozess gemacht. Er weiß nicht wofür, jemand muss ihn verleumdet haben. Die BR-Hörspielproduktion von Klaus Buhlert basiert auf Kafkas handschriftlichen Manuskripten und versteht sich als eine Auseinandersetzung mit dem Fragment gebliebenen Werk. Das Konzept, 16 files ohne eine eindeutige Reihenfolge anzubieten, entspricht dem der historisch-kritischen Ausgabe sämtlicher Handschriften, Drucke und Typoskripte zu Franz Kafkas fragmentarischem Werk Der Process, die Roland Reuß und Peter Staengle 1997 im Verlag Stroemfeld/Roter Stern publizierten. / Mit Manfred Zapatka, Corinna Harfouch, Samuel Finzi, Milan Peschel / Ton: Andreas Meinetsberger / Regie: Klaus Buhlert / BR 2010</description>
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      <title>Franz Kafka: Der Process - Fahrt zur Mutter - 07.01.2011</title>
      <pubDate>Fri, 07 Jan 2011 00:01:01 +0100</pubDate>
      <description>Josef K. wird der Prozess gemacht. Er weiß nicht wofür, jemand muss ihn verleumdet haben. Die BR-Hörspielproduktion von Klaus Buhlert basiert auf Kafkas handschriftlichen Manuskripten und versteht sich als eine Auseinandersetzung mit dem Fragment gebliebenen Werk. Das Konzept, 16 files ohne eine eindeutige Reihenfolge anzubieten, entspricht dem der historisch-kritischen Ausgabe sämtlicher Handschriften, Drucke und Typoskripte zu Franz Kafkas fragmentarischem Werk Der Process, die Roland Reuß und Peter Staengle 1997 im Verlag Stroemfeld/Roter Stern publizierten. / Mit Jürgen Holtz, Jeanette Spassova, Samuel Finzi / Ton: Andreas Meinetsberger / Regie: Klaus Buhlert / BR 2010</description>
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      <title>Franz Kafka: Der Process - Zu Elsa - 31.12.2010</title>
      <pubDate>Fri, 31 Dec 2010 00:05:01 +0100</pubDate>
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      <title>Franz Kafka: Der Process - Advokat/Fabrikant/Maler - 31.12.2010</title>
      <pubDate>Fri, 31 Dec 2010 00:04:01 +0100</pubDate>
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      <title>Franz Kafka: Der Process - Kampf mit Dir Stellv. - 31.12.2010</title>
      <pubDate>Fri, 31 Dec 2010 00:03:01 +0100</pubDate>
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      <title>Franz Kafka: Der Process - Als sie aus dem Teater traten - 31.12.2010</title>
      <pubDate>Fri, 31 Dec 2010 00:02:01 +0100</pubDate>
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      <title>Franz Kafka: Der Process - Der Onkel / Leni - 31.12.2010</title>
      <pubDate>Fri, 31 Dec 2010 00:01:01 +0100</pubDate>
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      <itunes:summary>Josef K. wird der Prozess gemacht. Er weiß nicht wofür, jemand muss ihn verleumdet haben. Die BR-Hörspielproduktion von Klaus Buhlert basiert auf Kafkas handschriftlichen Manuskripten und versteht sich als eine Auseinandersetzung mit dem Fragment gebliebenen Werk. Das Konzept, 16 files ohne eine eindeutige Reihenfolge anzubieten, entspricht dem der historisch-kritischen Ausgabe sämtlicher Handschriften, Drucke und Typoskripte zu Franz Kafkas fragmentarischem Werk Der Process, die Roland Reuß und Peter Staengle 1997 im Verlag Stroemfeld/Roter Stern publizierten. / Mit Manfred Zapatka, Jürgen Holtz, Corinna Harfouch, Samuel Finzi, Jeanette Spassova / Ton: Andreas Meinetsberger / Regie: Klaus Buhlert / BR 2010</itunes:summary>
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      <title>Franz Kafka: Der Process - Jemand musste Josef K. verläumdet haben - 27.12.2010</title>
      <pubDate>Mon, 27 Dec 2010 20:30:01 +0100</pubDate>
      <description>Josef K. wird der Prozess gemacht. Er weiß nicht wofür, jemand muss ihn verleumdet haben. Die BR-Hörspielproduktion von Klaus Buhlert basiert auf Kafkas handschriftlichen Manuskripten und versteht sich als eine Auseinandersetzung mit dem Fragment gebliebenen Werk. Das Konzept, 16 files ohne eine eindeutige Reihenfolge anzubieten, entspricht dem der historisch-kritischen Ausgabe sämtlicher Handschriften, Drucke und Typoskripte zu Franz Kafkas fragmentarischem Werk Der Process, die Roland Reuß und Peter Staengle 1997 im Verlag Stroemfeld/Roter Stern publizierten. / Mit Samuel Finzi, Corinna Harfouch, Jeanette Spassova, Thomas Thieme / Ton: Andreas Meinetsberger / Regie: Klaus Buhlert / BR 2010</description>
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      <title>Franz Kafka: Der Process - B's Freundin - 24.12.2010</title>
      <pubDate>Fri, 24 Dec 2010 00:05:01 +0100</pubDate>
      <description>Josef K. wird der Prozess gemacht. Er weiß nicht wofür, jemand muss ihn verleumdet haben. Die BR-Hörspielproduktion von Klaus Buhlert basiert auf Kafkas handschriftlichen Manuskripten und versteht sich als eine Auseinandersetzung mit dem Fragment gebliebenen Werk. Das Konzept, 16 files ohne eine eindeutige Reihenfolge anzubieten, entspricht dem der historisch-kritischen Ausgabe sämtlicher Handschriften, Drucke und Typoskripte zu Franz Kafkas fragmentarischem Werk Der Process, die Roland Reuß und Peter Staengle 1997 im Verlag Stroemfeld/Roter Stern publizierten. / Mit Manfred Zapatka, Corinna Harfouch, Samuel Finzi, Rufus Beck / Ton: Andreas Meinetsberger / Regie: Klaus Buhlert / BR 2010</description>
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      <title>Franz Kafka: Der Process - Im leeren Sitzungssaal - 24.12.2010</title>
      <pubDate>Fri, 24 Dec 2010 00:04:01 +0100</pubDate>
      <description>Josef K. wird der Prozess gemacht. Er weiß nicht wofür, jemand muss ihn verleumdet haben. Die BR-Hörspielproduktion von Klaus Buhlert basiert auf Kafkas handschriftlichen Manuskripten und versteht sich als eine Auseinandersetzung mit dem Fragment gebliebenen Werk. Das Konzept, 16 files ohne eine eindeutige Reihenfolge anzubieten, entspricht dem der historisch-kritischen Ausgabe sämtlicher Handschriften, Drucke und Typoskripte zu Franz Kafkas fragmentarischem Werk Der Process, die Roland Reuß und Peter Staengle 1997 im Verlag Stroemfeld/Roter Stern publizierten. / Mit Manfred Zapatka, Corinna Harfouch, Milan Peschel, Rufus Beck, Thomas Thieme / Ton: Andreas Meinetsberger / Regie: Klaus Buhlert / BR 2010</description>
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      <title>Franz Kafka: Der Process - Erste Untersuchung - 24.12.2010</title>
      <pubDate>Fri, 24 Dec 2010 00:03:01 +0100</pubDate>
      <description>Josef K. wird der Prozess gemacht. Er weiß nicht wofür, jemand muss ihn verleumdet haben. Die BR-Hörspielproduktion von Klaus Buhlert basiert auf Kafkas handschriftlichen Manuskripten und versteht sich als eine Auseinandersetzung mit dem Fragment gebliebenen Werk. Das Konzept, 16 files ohne eine eindeutige Reihenfolge anzubieten, entspricht dem der historisch-kritischen Ausgabe sämtlicher Handschriften, Drucke und Typoskripte zu Franz Kafkas fragmentarischem Werk Der Process, die Roland Reuß und Peter Staengle 1997 im Verlag Stroemfeld/Roter Stern publizierten. / Mit Milan Peschel, Corinna Harfouch, Samuel Finzi, Manfred Zapatka / Ton: Andreas Meinetsberger / Regie: Klaus Buhlert / BR 2010</description>
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      <title>Franz Kafka: Der Process - Der Prügler - 24.12.2010</title>
      <pubDate>Fri, 24 Dec 2010 00:01:01 +0100</pubDate>
      <description>Josef K. wird der Prozess gemacht. Er weiß nicht wofür, jemand muss ihn verleumdet haben. Die BR-Hörspielproduktion von Klaus Buhlert basiert auf Kafkas handschriftlichen Manuskripten und versteht sich als eine Auseinandersetzung mit dem Fragment gebliebenen Werk. Das Konzept, 16 files ohne eine eindeutige Reihenfolge anzubieten, entspricht dem der historisch-kritischen Ausgabe sämtlicher Handschriften, Drucke und Typoskripte zu Franz Kafkas fragmentarischem Werk Der Process, die Roland Reuß und Peter Staengle 1997 im Verlag Stroemfeld/Roter Stern publizierten. / Mit Thomas Thieme, Corinna Harfouch, Jeanette Spassova/ Ton: Andreas Meinetsberger / Regie: Klaus Buhlert / BR 2010</description>
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      <title>Max Haushofer: Planetenfeuer - 17.12.2010</title>
      <pubDate>Fri, 17 Dec 2010 00:01:01 +0100</pubDate>
      <description>Max Haushofers einziger Roman Planetenfeuer, 1899 erstmals und einmalig erschienen, entwirft München im Jahr 1999: In Deutschland hat sich der Staatssozialismus seit 100 Jahren bewährt. / Mit Florian Fischer, Christian Lerch, Tobias Lelle, Caroline Ebner, Mogens von Gadow u.a. / Komposition: Christoph Nicolaus / Bearbeitung und Regie: Martin Otter / BR 2010</description>
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      <title>Martin Otter: An des Daseins Grenzen. Max Haushofer - Dichter und Universalgelehrter - 10.12.2010</title>
      <pubDate>Fri, 10 Dec 2010 00:01:01 +0100</pubDate>
      <description>An des Daseins Grenzen ist eine Annäherung an den Dichter und Universalgelehrten Max Haushofer und dessen Werk in einer Collage aus persönlichen Gedanken, Briefen und bislang unentdeckten oder unbeachteten Dokumenten die Martin Otter unter anderem im privaten Familienarchiv in der Nähe des Ammersees fand. / (BR 2010)</description>
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      <title>Michaela Melián: Memory Loops Radio Play - 03.12.2010</title>
      <pubDate>Fri, 03 Dec 2010 00:01:01 +0100</pubDate>
      <description>Audio tracks on Sites of NS Terror in Munich, 1933-1945. This memory loop deals with the tales of two brothers. Their parents were involved in a Communist organisation; their mother was a Jew. Repression was just a question of time. / With Peter Brombacher, Caroline Ebner etc. /Realisation: Michaela Melián / A project by the Municipal Department of Arts and Culture of the City of Munich / 'Freie Kunst im öffentlichen Raum' in cooperation with the Bavarian Broadcasting Corporation / Radio Play and Media Art Deptartment 2010</description>
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      <title>Mira Alexandra Schnoor: Kafkas 'Process' - Geschichte eines Fragments - 26.11.2010</title>
      <pubDate>Fri, 26 Nov 2010 00:01:01 +0100</pubDate>
      <description>Mira Alexandra Schnoor schildert die Entstehungs- und Wirkungsgeschichte von Kafkas faszinierendem und verstörendem Werk 'Der Process'. Dem Prager Schriftsteller Franz Kafka gelang mit der rätselhaften Geschichte des Josef K. ein Schlüsselwerk der deutschsprachigen Literatur, und das, obwohl er das Manuskript nie vollendete. / BR 2010</description>
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      <title>Robert Hültner: Unter sticht Ober (ARD Radio Tatort) - 19.11.2010</title>
      <pubDate>Fri, 19 Nov 2010 10:00:01 +0100</pubDate>
      <description>Was ist nur los in Bruck am Inn? Ein toter junger Bulgare im Auwald, eine Rattenplage an der Brucker Grundschule und eine türkische Putzfrau in Angst. Gibt es möglicherweise mehr als nur ein Verbrechen? Mit Florian Karlheim, Brigitte Hobmeier, Gisela Schneeberger u.a. / Komposition: zeitblom / Regie: Ulrich Lampen / BR 2010</description>
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      <title>Steffen Kopetzky: Versammlung am Morgen - 12.11.2010</title>
      <pubDate>Fri, 12 Nov 2010 20:30:01 +0100</pubDate>
      <description>Die Redaktion Hörspiel und Medienkunst lud 17 zeitgenössische deutschsprachige Autorinnen und Autoren ein, sich dem Alltag der übernächsten Generation zu widmen und ein Bild von Deutschland und der Welt in rund 80 Jahren zu entwerfen. Herausgekommen sind individuelle Visionen, die über die nahe Zukunft spekulieren ohne Science-Fiction-Erwartungen im klassischen Sinne zu bedienen und ohne den Bezug zur Gegenwart zu verlieren. / BR 2010</description>
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      <title>Thomas Kapielski: Kleine Ahnung von der Zukunft - 12.11.2010</title>
      <pubDate>Fri, 12 Nov 2010 20:30:01 +0100</pubDate>
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      <title>Thomas Pletzinger: Death Valley. Disneyland. Death Valley - 12.11.2010</title>
      <pubDate>Fri, 12 Nov 2010 20:30:01 +0100</pubDate>
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      <title>Felicia Zeller: Welt ohne Kabel - 12.11.2010</title>
      <pubDate>Fri, 12 Nov 2010 20:30:01 +0100</pubDate>
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      <title>Andreas Neumeister: MYA über die Zukunft des Kapitalismus war alles bekannt / Kammerversion - 12.11.2010</title>
      <pubDate>Fri, 12 Nov 2010 20:30:01 +0100</pubDate>
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      <title>Françoise Cactus: Killerschildkröten - 12.11.2010</title>
      <pubDate>Fri, 12 Nov 2010 20:30:01 +0100</pubDate>
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      <title>Jörg Albrecht: Green Teen Screen - 12.11.2010</title>
      <pubDate>Fri, 12 Nov 2010 20:30:01 +0100</pubDate>
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      <title>Schorsch Kamerun: Der Wind steht still - 12.11.2010</title>
      <pubDate>Fri, 12 Nov 2010 00:00:01 +0100</pubDate>
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      <title>Annett Gröschner: Die Stadtführerin - 05.11.2010</title>
      <pubDate>Fri, 05 Nov 2010 20:30:01 +0100</pubDate>
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      <title>Julia Zange: Agora - 05.11.2010</title>
      <pubDate>Fri, 05 Nov 2010 20:30:01 +0100</pubDate>
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      <title>Kathrin Röggla: kinderkriegen - 05.11.2010</title>
      <pubDate>Fri, 05 Nov 2010 20:30:01 +0100</pubDate>
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      <title>Georg M. Oswald: Sing - 05.11.2010</title>
      <pubDate>Fri, 05 Nov 2010 20:30:01 +0100</pubDate>
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      <itunes:keywords>Deutschland 2089 (Teil 1), Sing, Georg M. Oswald, Hörspiel, Pool, Hörbuch, Hörspielarchiv, Poesie, Erfindung, Schrott, Buhlert, Gedichte,Produktionen, Podcast, Bayern 2, Bayerischer Rundfunk</itunes:keywords>
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      <title>Thomas Palzer: Futur Perfekt - 05.11.2010</title>
      <pubDate>Fri, 05 Nov 2010 20:30:01 +0100</pubDate>
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      <title>Emma Braslavsky: Die Technologie meines Todes - 05.11.2010</title>
      <pubDate>Fri, 05 Nov 2010 20:30:01 +0100</pubDate>
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      <title>Steffen Popp: Drei Zeugnisse aus dem Deutschen Archiv zum Verständnis des ersten Jahrhunderts - 05.11.2010</title>
      <pubDate>Fri, 05 Nov 2010 20:30:01 +0100</pubDate>
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      <title>Raul Zelik: Marktwirtschaft 3.0 - 05.11.2010</title>
      <pubDate>Fri, 05 Nov 2010 20:30:01 +0100</pubDate>
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      <title>Heike Geißler: Vom Verlassen der Welt - 05.11.2010</title>
      <pubDate>Fri, 05 Nov 2010 20:30:01 +0100</pubDate>
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      <title>Sung Hwan Kim/dogr: One from In the Room - 29.10.2010</title>
      <pubDate>Fri, 29 Oct 2010 00:01:01 +0200</pubDate>
      <description>Der in Korea aufgewachsene Künstler Sung Hwan Kim entwickelte eine Form des Erzählens, das Film, Video, Konzert, Zeichnung und Schreiben zusammen bringt um zu untersuchen, wie sich das Erzählen durch das Nebeneinanderstellen von unterschiedlichen Sprachen, Kulturen, Genres, Geschlechtern und Generationen verwandelt. / Mit Sung Hwan Kim, dogr, Byungjun Kwon / Realisation: Sung Hwan Kim/ David Michael DiGregorio / BR 2010</description>
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    <item>
      <title>Michaela Melián: Memory Loops (5/5) - 24.10.2010</title>
      <pubDate>Sun, 24 Oct 2010 15:00:01 +0200</pubDate>
      <description>Tonspuren zu Orten des NS-Terrors in München 1933-1945 - Pestalozzistraße Ettstraße Brienner Straße Mariannenbrücke - In dieser Stimmencollage kommt der politische Widerstand zu Wort. Widerständler aus allen Schichten, vom Arbeiter bis zum Studierenden: Nach der Machtübernahme 1933 wurden sie zuerst in sogenannte Schutzhaft genommen. Viele der Zeitzeugen durchwanderten gleich mehrere Gefängnisse im Münchner Raum: Ettstraße, Wittelsbacher Palais, Stadelheim, Dachau. Mit raffinierten, aber einfachen Mitteln arbeiteten sie illegal weiter gegen das Regime. Und die berüchtigte "Ettstraße" - die Polizeidirektion - war schon seit langem Ausgangspunkt für stadtweite Razzien gegen Homosexuelle. / BR Hörspiel und Medienkunst / Landeshauptstadt München/Kulturreferat 2010</description>
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      <title>Michaela Melián: Memory Loops (4/5) - 17.10.2010</title>
      <pubDate>Sun, 17 Oct 2010 15:00:01 +0200</pubDate>
      <description>Tonspuren zu Orten des NS-Terrors in München 1933-1945 - Gärtnerplatz Marsstraße Promenadeplatz Prinzregentenstraße Eine Pianistin, die am 19. März 1933 noch ein Konzert mit dem damaligen Solo-Cellisten der Münchner Philharmoniker gegeben hat, bekommt Berufsverbot, eine Malerin darf ihren Künstlernamen nicht mehr verwenden, eine Kunstgalerie wird arisiert, "deutsches Kulturgut" beschlagnahmt: In diesem Memory Loop bündeln sich vielfältigste historische Materialien zu einer Stimmencollage, die den Situationen an Orten der Bildung, Kunst und Presse in der NS-Zeit nachspüren. / BR Hörspiel und Medienkunst / Landeshauptstadt München/Kulturreferat 2010</description>
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    <item>
      <title>Michaela Melián: Memory Loops (3/5) - 10.10.2010</title>
      <pubDate>Sun, 10 Oct 2010 15:00:01 +0200</pubDate>
      <description>Tonspuren zu Orten des NS-Terrors in München 1933-1945 - Ettstraße Maistraße Haar Hackerbrücke - Dieser Memory Loop lässt oft vergessene NS-Opfer zu Wort kommen und verortet ihre Stimmen an medizinischen Institutionen Münchens, die die Politik der 'Rassenhygiene' praktizierten. Die NS-Ideologie entschied, ob ein Mensch "lebensunwert" war und als Schädling galt und damit auf gleicher Stufe mit Wanzen oder Flöhen stand. Berichte zweier Münchner Sinti, ein Schriftwechsel zwischen der Heil- und Pflegeanstalt Eglfing-Haar mit Patienten-Angehörigen, die beunruhigt sind über das Verschwinden ihrer Verwandten sowie Erzählungen zwangssterilisierter Frauen und Männer. / BR Hörspiel und Medienkunst / Landeshauptstadt München/Kulturreferat 2010</description>
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      <title>Michaela Melián: Memory Loops (2/5) - 03.10.2010</title>
      <pubDate>Sun, 03 Oct 2010 15:00:01 +0200</pubDate>
      <description>Tonspuren zu Orten des NS-Terrors in München 1933-1945 - Prinzregentenplatz Lindwurmstraße Hauptbahnhof Odeonsplatz - Zwei jüdische Münchner erzählen aus ihrer Kindheit. Wie ihre Ausgrenzung begann, von ihrem Vater, dessen Foto in unseren Geschichtsbüchern abgebildet ist und ihrem Leben in England. Die Kindertransporte retteten die Geschwister, es gelang ihnen ein Neuanfang. Sie haben sich gegen den NS-Terror behauptet. Dennoch bleibt München ihre verlorene Heimat. / BR Hörspiel und Medienkunst / Landeshauptstadt München/Kulturreferat 2010</description>
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      <title>Michaela Melián: Memory Loops (1/5) - 26.09.2010</title>
      <pubDate>Sun, 26 Sep 2010 15:00:01 +0200</pubDate>
      <description>Tonspuren zu Orten des NS-Terrors in München 1933-1945 - Herzog-Max-Straße Herzog-Rudolf-Straße Antonienstraße Knorrstraße - Die Stimmencollage aus den Berichten zweier Brüder markiert wichtige Punkte und Strecken auf der Karte des NS-Terrors gegen Juden in München: das Rathaus, die Lindwurmstraße, von der Herzog-Max- zur Herzog-Rudolf-Straße, von der Knorrstraße nach Berg am Laim, vom Wittelsbacher Palais zum Hauptbahnhof Richtung Theresienstadt. Seit 1945 leben die Brüder wieder in München und sind bis heute in der Erinnerungspolitik aktiv engagiert. / BR Hörspiel und Medienkunst / Landeshauptstadt München/Kulturreferat 2010</description>
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      <title>Julian Doepp: Ostsee - 12.09.2010</title>
      <pubDate>Sun, 12 Sep 2010 15:00:01 +0200</pubDate>
      <description>Halb akademische Detektivstory, halb Melodram aus dem vernetzten Alltag, erzählt Ostsee von den verwirrenden Wechselwirkungen zwischen Gefühlen in der virtuellen und der 'realen' Welt, zwischen Nähe und Information, Voyeurismus und Vertrauen. / Mit Tino Mewes, Katharina Rivilis, Tonio Arango, Bernhard Schütz, Manon Kahle / Komposition: tarwater / Realisation: Julian Doepp / BR 2010</description>
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      <title>Vlada Maria: Fensterplatz - 10.09.2010</title>
      <pubDate>Fri, 10 Sep 2010 20:30:01 +0200</pubDate>
      <description>Sie kommen und gehen. Beobachten heimlich und auch offensichtlich. Mitfahrer des öffentlichen Nahverkehrs. Reisende im Untergrund. Ihre Gesichter spiegeln sich undeutlich in den nutzlosen Fenstern der U-Bahn. Dafür ist er also da, dieser Fensterplatz mit überflüssiger Aussicht. / Mit Miriam Strübel, Josef Simon, Holger Foest, Johannes Fast, Susanne Wolgemuth, Vlada Tcharyeva, Johannes Schaff / Realisation: Vlada Maria / BR 2010</description>
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      <title>Kathrin Röggla: die alarmbereiten - 03.09.2010</title>
      <pubDate>Fri, 03 Sep 2010 00:05:01 +0200</pubDate>
      <description>In Redaktionssitzungen, den Talkformaten, Radio- und Fernsehsendungen, in Elternbeiräten, den Mitarbeiterbesprechungen und öffentlichen Sicherheitshinweisen - überall tönt der Katastrophensound. In Tausenden von Überlegungen, kolportiertem Halbwissen, Paranoiaphantasien, aber auch Ablenkungsmodellen findet in die alarmbereiten eine Telefon-Beschwörung auf allen Ebenen des fernmündlichen Universums statt. / (BR 2009)</description>
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      <title>Raymond Federman: Die Kadaver. Eine Fabel in 6 Bildern und einer Liste - 27.08.2010</title>
      <pubDate>Fri, 27 Aug 2010 20:30:01 +0200</pubDate>
      <description>Der Schriftsteller Raymond Federman denkt in seinem letzten Prosatext über das Sterben nach. Genauer: über das Leben nach dem Tod. Eine Antwort auf die Frage nach dem "Danach" wollte der Autor nicht geben. Vielmehr der Nachwelt das komischste Buch über den Tod hinterlassen. / Mit René Dumont, Oliver Nägele, Stefan Wilkening / Aus dem Amerikanischen von Gaby Hartel / Bearbeitung: Gaby Hartel / Komposition: zeitblom / Regie: Katja Langenbach / BR 2010</description>
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      <title>Paul Wühr: Verirrhaus - 20.08.2010</title>
      <pubDate>Fri, 20 Aug 2010 00:05:01 +0200</pubDate>
      <description>Dieses Originalton-Hörspiel ist Teil einer Trilogie, die Paul Wühr für den Bayerischen Rundfunk realisierte. Verirrhaus verbindet Satzfragmente, Bruchstücke von Äußerungen, um aus der "Ökonomie des Sprechens auszubrechen" und um das Unausgesprochene, das, was zwischen - und hinter - dem Gesagten steht, hörbar zu machen. / Realisation: Paul Wühr / BR/WDR 1972</description>
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      <title>Andreas Ammer &amp; Console: "Have You Ever Heard Of Wilhelm Reich?" - 13.08.2010</title>
      <pubDate>Fri, 13 Aug 2010 00:05:01 +0200</pubDate>
      <description>In Andenken an das Universalgenie Wilhelm Reich (Psychiater, Kommunist, Sexualpolitiker) haben Ammer &amp; Console aus geheimen Akten des FBI, aus Pop-Musik und obskuren Archiven erbitterte Tracks erschaffen. / Mit Stefan Kastner, Marcus Calvin, Judith Huber, Eva Löbau / Komposition und Realisation: Andreas Ammer/Martin Gretschmann / BR 2009</description>
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    <item>
      <title>Eran Schaerf: Heute ist Mittwoch der 10. Dezember - 06.08.2010</title>
      <pubDate>Fri, 06 Aug 2010 15:00:01 +0200</pubDate>
      <description>Zwei Minuten Stille im Radio, ihre Vorgeschichte und ihre Folgen. Vielleicht waren es auch drei Minuten, jedenfalls war es pünktlich 9 Uhr morgens und manche HörerInnen erwarteten die Nachrichten. Heute würden sie den Sender wechseln oder ins Netz gehen, aber es ist 1990 und in Deutschland gibt es gerade mal einen Privatsender und wenig im Netz. / Mit Peter Veit / Regie: Eran Schaerf / BR 2009</description>
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      <title>phonofix: Du kannst nicht immer schimmern, mein Schatz! - 30.07.2010</title>
      <pubDate>Fri, 30 Jul 2010 00:05:01 +0200</pubDate>
      <description>Es gibt einen Schimmer, der uns verspricht, dass das 20. Jahrhundert endlich zu Ende ist. Der Schimmer einer Welt, die alle betreten können, wann immer sie wollen. Im always-on-Zustand ist Utopie lebendig wie nie. Um unser Wahrnehmungssystem in dieser world wide world dreht sich dieses Hörspiel. / Mit Anna Graenzer, Patrick Güldenberg, Janna Horstmann u.a. / Komposition: Matthias Grübel / Realisation: phonofix / BR 2009</description>
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      <title>Thomas Meinecke/Move D: WORK - 23.07.2010</title>
      <pubDate>Fri, 23 Jul 2010 00:05:01 +0200</pubDate>
      <description>Im subkulturellen Jive bildete sich die Silbe work zunehmend zu einer Vokabel für selbstbestimmte, nicht selten sexuell dissidente Aktivitäten aus bis sie in der überwiegend queeren, zumeist lateinamerikanischen Subkultur der voguenden Ballsäle Spanish Harlems zu einem zentralen Terminus wurde. David Moufang und Thomas Meinecke haben sich durch das Repertoire dieser aufregenden Musik ge-arbeitet und aus unzähligen Samples, gepaart mit Aussagen einschlägig Involvierter, auch ihren eigenen Stimmen und Instrumenten, einen hypnotischen Mix produziert. / Mit Eric D. Clark, Thomas Meinecke, Move D / Komposition und Realisation: Move D / Thomas Meinecke / BR 2009</description>
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    <item>
      <title>Ulrich Bassenge: musaeum clausum - 16.07.2010</title>
      <pubDate>Fri, 16 Jul 2010 20:30:01 +0200</pubDate>
      <description>Als einer der letzten Menschen, die alles wussten notiert Sir Thomas Browne (1605-1682) in einem nachgelassenen Text die Desiderata eines imaginären Museums. Ein verschollenes Ovid-Gedicht ebenso wie ein - nie erschaffenes - Gemälde eines "Elefanten auf dem Hochseil - geritten von einem Neger-Zwerg". Zu Zeiten von Browne war der Graben zwischen Information und Wissen, eine Wunde unserer Tage, noch nicht aufgerissen. Ulrich Bassenge erforscht in seinem Hörspiel "musaeum clausum" den Verlust des universalen Wissens im Zeitalter des Internet. / Mit Michael Habeck und Matthew Rouse / Komposition und Realisation: Ulrich Bassenge / BR 2010</description>
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      <title>Raymond Federman: Playtextplay II - 07.07.2010</title>
      <pubDate>Wed, 07 Jul 2010 20:30:01 +0200</pubDate>
      <description>Unter dem Titel 'Playtexts' fasst Federman die Sprachspiele, lautpoetischen Arbeiten und verschiedenen experimentellen und 'konkreten' Texte zusammen, die neben den großen Prosatexten entstanden sind. Mit Raymond Federman, Jon Sass (Tuba), Maceo Parker, Pee Wee Ellis, Fred Wesley / Realisation: Herbert Kapfer, Regina Moths / BR 1992</description>
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      <title>Thomas Harlan: Rosa - Die Akte Rosa Peham - 02.07.2010</title>
      <pubDate>Fri, 02 Jul 2010 00:05:01 +0200</pubDate>
      <description>In den sechziger Jahren stieß Thomas Harlan bei Recherchen über Kriegsverbrechen auf Gerüchte über das Dorf Kulmhof, an dem die Deutschen die Technologie des Massenmords erprobten. Sein 2000 erschienener Debütroman Rosa ist das Gegenteil einer Bilanz und alles andere als ein Fazit. / Mit Manfred Zapatka, Heiko Raulin, Bernd Moss, Axel Milberg, Sophie von Kessel, Karin Anselm / Bearbeitung: Michael Farin Komposition: Helga Pogatschar / Regie: Bernhard Jugel / BR/WDR 2001</description>
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      <title>Ludwig Thoma: Die Brautschau - 18.06.2010</title>
      <pubDate>Fri, 18 Jun 2010 00:05:01 +0200</pubDate>
      <description>Einakter in bayerischer Mundart. - Der 30jährige Simmerl ist immer noch nicht verheiratet und deshalb der Hof auch noch nicht an ihn übergeben. Unabhängig voneinander haben die Eltern sich auf Brautschau begeben und ihre Kandidatin zur Begutachtung herbestellt - ausgerechnet am gleichen Tag. / Mit Franz Fröhlich, Thea Aichbichler, Albert Spenger u.a. / Regie: Olf Fischer / BR 1956</description>
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      <title>Ludwig Thoma: Die Dachserin - 18.06.2010</title>
      <pubDate>Fri, 18 Jun 2010 00:05:01 +0200</pubDate>
      <description>Einakter in bayerischer Mundart. Vor dem Gericht wird der Fall der "Dachserin" verhandelt. Sie ist angeklagt, eine andere Frau beleidigt zu haben. Der Verteidiger der Angeklagten legt sich für sie ins Zeug: "Seien wir froh, dass unserem bayerischen Volk noch eine gesunde und derbe Kraft innewohnt". / Mit Franz Fröhlich, Thea Aichbichler, Albert Spenger u.a. / Regie: Olf Fischer / BR 1953</description>
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      <title>Friederike Mayröcker: "will nicht mehr weiden" - Requiem für Ernst Jandl - 11.06.2010</title>
      <pubDate>Fri, 11 Jun 2010 00:05:01 +0200</pubDate>
      <description>"Der Verlust eines so nahen Menschen, eines HAND- und HERZGEFÄHRTEN ist etwas ganz und gar Erschütterndes, aber vielleicht ist es so, dass man weiter mit diesem HERZ- und LIEBESGEFÄHRTEN sprechen kann und vermutlich Antworten erwarten darf." / Mit Jutta Lampe / Regie: Ulrich Gerhardt / BR/ORF 2001</description>
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      <title>Thomas von Steinaecker: Herzrhythmusgeräusche - 04.06.2010</title>
      <pubDate>Fri, 04 Jun 2010 00:05:01 +0200</pubDate>
      <description>Richard Täubner hat eine unwahrscheinliche Begabung: sein phänomenales Gehör. Nur dieses ließ ihn den Krieg unbeschadet überstehen, nur dieses ließ ihn zum talentiertesten Ventilatorenhersteller in Bayern werden. Und auch sonst bestimmten vor allem seine Ohren sein Leben. / Mit Martin Umbach, Fred Maire, Gabriel Raab, Katja Bürkle u.a. / Komposition: Simon Stockhausen /Realisation: Bernadette Sonnenbichler/Thomas von Steinaecker / BR 2010</description>
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      <title>Ulrike Haage: Die Stille hinter den Worten - 28.05.2010</title>
      <pubDate>Fri, 28 May 2010 00:05:01 +0200</pubDate>
      <description>Hörspielkomposition in neun Bildern. "Jeder Ton, jede Silbe, jedes Wort und jeder Name gleicht einer Anrufung, um den Raum des Schweigens mit einer spürbaren Präsenz zu füllen. Schemen des Realen, der Leidenschaft, des Todes. Nichts verschwindet spurlos. Nicht in den Rissen der Welt,nicht im Arkanum des Schweigens." / Mit Anna-Lena Zühlke (Stimme), Carlos Bica (Kontrabass), Ulrike Haage (präparierter Flügel, Elektronik, O-Töne) / Komposition und Realisation: Ulrike Haage / BR 2008</description>
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      <title>Ludwig Thoma: Erster Klasse - 21.05.2010</title>
      <pubDate>Fri, 21 May 2010 00:05:01 +0200</pubDate>
      <description>In der Radiosendung "Die weißblaue Drehorgel" des Bayerischen Rundfunks urgesendeter Einakter. Das populäre Programm wurde in den 1950er-Jahren regelmäßig live aus verschiedenen Städten und Theatern übertragen. Mit Franz Fröhlich, Thea Aichbichler, Albert Spenger u.a. / Regie: Olf Fischer / BR 1955</description>
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      <title>Ludwig Thoma: Gelähmte Schwingen - 21.05.2010</title>
      <pubDate>Fri, 21 May 2010 00:05:01 +0200</pubDate>
      <description>In der Radiosendung "Die weißblaue Drehorgel" des Bayerischen Rundfunks urgesendeter Einakter. Das populäre Programm wurde in den 1950er-Jahren regelmäßig live aus verschiedenen Städten und Theatern übertragen. Mit Franz Fröhlich, Thea Aichbichler, Albert Spenger u.a. / Regie: Olf Fischer / BR 1953</description>
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      <title>Robert Lax: 21 pages - 14.05.2010</title>
      <pubDate>Fri, 14 May 2010 00:05:01 +0200</pubDate>
      <description>Die poetische Biographie eines der großen Unbekannten der neueren amerikanischen Literatur. 21 pages heißt deshalb 21 pages, weil das Manuskript aus 21 Manuskriptseiten bestand. Das ganze Buch habe ich in einer einzigen Nacht geschrieben, im Lichtkegel einer Taschenlampe, im Bett sitzend." / Mit Robert Lax / BR 1994/99</description>
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      <title>Sigrid Hauff: is was - was is: Robert Lax - 07.05.2010</title>
      <pubDate>Fri, 07 May 2010 00:05:01 +0200</pubDate>
      <description>Porträt des amerikanischen Dichters Robert Lax. Einfachheit, Kontemplation, direkte Kommunikation, Konzentration auf das Existentielle und Essentielle, Einheit von Leben und Werk - diese Begriffe eignen sich für eine erste Annäherung an Robert Lax. / Mit Peter Fricke, Horst Raspe, Lorenz Meyboden / Regie: Herbert Kapfer / BR 1990</description>
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      <title>Hartmut Geerken: bunker - 30.04.2010</title>
      <pubDate>Fri, 30 Apr 2010 00:05:01 +0200</pubDate>
      <description>bunker beschreibt einen chronobiologischen Selbstversuch: Der Autor unterzog sich 1986 einem Test, indem er sich vier Wochen lang in einem schallisolierten Bunker tief in einem Berg einem künstlichen Tag aussetzte. / Realisation: Hartmut Geerken / BR 1996</description>
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      <title>Eva Meyer: Der Kriegstourist - 23.04.2010</title>
      <pubDate>Fri, 23 Apr 2010 00:05:01 +0200</pubDate>
      <description>Essay zu Hermann Brochs Roman "Hugenau oder die Sachlichkeit", der das Thema Einsamkeit durch Orientierungslosigkeit bzw. Verlust des eigenen Wertesystems variiert. Sind wir Schlafwandler, die nicht mehr wissen was sie tun? Was geschieht mit den im Wertzerfall freiwerdenden Kräften? / Mit Saskia Mallison, Christiane Roßbach / Realisation: Eva Meyer / BR 2009</description>
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      <title>Ania Mauruschat: Das ABC des Bazon Brock - 16.04.2010</title>
      <pubDate>Fri, 16 Apr 2010 00:05:01 +0200</pubDate>
      <description>Eine Radio-Reise durch die Biografie von Bazon Brock anhand von Stichworten aus seinem Werk. Der Versuch des Portraits eines unfassbaren Mannes, der nach der Erfahrung von Krieg, Totalitarismus, Holocaust, Flucht und Schuld, gegen diesen erfahrenen Abgrund anzusprechen scheint. / Realisation: Ania Mauruschat / BR 2009</description>
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      <title>Eran Schaerf: Nichts wie Jetzt - 09.04.2010</title>
      <pubDate>Fri, 09 Apr 2010 00:05:01 +0200</pubDate>
      <description>"Willkommen im Interface-Studio der zusammengeschlossenen Sendeanstalten. Hier können Sie Geschichten aus Ihrem Alltag aufführen und Sie sind live auf Sendung." / Mit Franziska Ball, Pauline Boudry, Peter Veit / Regie: Eran Schaerf / BR 2009</description>
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      <title>Johann Gottfried Seume: Mein Leben - 01.04.2010</title>
      <pubDate>Thu, 01 Apr 2010 00:05:01 +0200</pubDate>
      <description>Kurz vor seinem Tod, 1810, beginnt Seume, sein Leben zu erzählen; mit den Worten "und nun" bricht er ab. Postum erscheint 1813 seine Autobiographie "Mein Leben". / BR 1994</description>
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      <title>Jörg Drews: Wo man zu handlen aufhört, fängt man gewöhlich an zu schreiben - 26.03.2010</title>
      <pubDate>Fri, 26 Mar 2010 00:05:01 +0100</pubDate>
      <description>Ein Essay zu Leben und Werk von Johann Gottfried Seume. / BR 1994</description>
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      <title>Ingrid Caven/Pierre Henry: Schattenzonen - 19.03.2010</title>
      <pubDate>Fri, 19 Mar 2010 00:05:01 +0100</pubDate>
      <description>'Schattenzonen' ist eine Montage. Ein Potpourri aus dem Leben der Romanfigur Ingrid Caven, Erinnerungsbruchstücke aus 50 Jahren Deutschland. Die Basis für das Hörstück bildet Jean-Jacques Schuhls Roman 'Ingrid Caven', der mit dem Prix Goncourt 2000 ausgezeichnet wurde. / Literarische Vorlage: Jean-Jacques Schuhl / Aus dem Französischen von Uli Aumüller / Komposition: Pierre Henry / Arrangement: Ingrid Caven / Realisation: Ingrid Caven/Pierre Henry / BR/MaerzMusik/Berliner Festspiele 2003</description>
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      <title>Rainald Goetz: loslabern - 12.03.2010</title>
      <pubDate>Fri, 12 Mar 2010 00:05:01 +0100</pubDate>
      <description>Eine Art monologisches Sprechen hebt an, es ist die Stimme des Autors, die zu hören ist. Es ist die am Mikrofon stattfindende Wiederbegegnung mit dem eigenen, Monate zuvor entstandenen vorliegenden Text der mittlerweile als Buch erschienen ist und seinen Anfang nimmt in der Beschreibung eines initiatorischen Moments, und zwar exakt des Moments, der von der Empfindung und Denkbewegung zur Schreibaktion führt. / Mit Rainald Goetz / Realisation: Rainald Goetz / BR 2010</description>
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      <title>Ernst Jandl: einführung in ein hörspielexperiment - 05.03.2010</title>
      <pubDate>Fri, 05 Mar 2010 00:06:01 +0100</pubDate>
      <description>Ernst Jandl gibt eine Einführung in sein radiophones Stück "das röcheln der mona lisa". Ohne erklärerischen Duktus, ohne auf Kosten des Hörspiels zu viel auszudeuten, gibt Jandl Einblicke in die Entstehung und die Kontexte der Produktion. / BR 1970</description>
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    <item>
      <title>Ernst Jandl: das röcheln der mona lisa - 05.03.2010</title>
      <pubDate>Fri, 05 Mar 2010 00:05:01 +0100</pubDate>
      <description>Jandl sieht in seinem Hörspiel die "Skepsis gegenüber den Möglichkeiten der menschlichen Kommunikation schon damit angedeutet, dass es ja letzten Endes ein einziger Monolog ist und dass diese eine Stimme auch den Einzelnen in einer außerordentlich großen Abgeschlossenheit zeigt. / Realisation: Ernst Jandl / BR/HR/NDR 1970</description>
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      <title>Albrecht Kunze: The Big Beat - 26.02.2010</title>
      <pubDate>Fri, 26 Feb 2010 00:05:01 +0100</pubDate>
      <description>Die Front-Show "The Big Beat". Es treten auf: Engel der Angst, Königinnen der Gemetzel, Hüterinnen des Melodrams mit Texten alter Girl-Group-Songs. Von Abhängigkeit und Schmerz, Tränen und Tod zum Soundtrack des Krieges in der Entfernung. "he hit me - and it felt like a kiss" Danach: Tanz der Luftwaffenhelferinnen an der Lagekarte. / Mit Viola Seiffe, Karolina Sauer, Claudia Splitt, Natalie Welch, Antje Schulz / Komposition und Realisation: Albrecht Kunze / BR 1995</description>
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      <itunes:keywords>Albrecht Kunze, The Big Beat, Hörspiel, Pool, Podcast, Bayerischer Rundfunk, Bayern 2, Hörspiel, Pool, Hörbuch, Hörspielarchiv, Poesie, Erfindung, Schrott, Buhlert, Gedichte,Produktionen, Podcast, Bayern 2, Bayerischer Rundfunk</itunes:keywords>
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      <title>Albrecht Kunze: Slight Rushing Movements - 19.02.2010</title>
      <pubDate>Fri, 19 Feb 2010 00:05:01 +0100</pubDate>
      <description>Eine Stelle aus Stanley Kubrick's 'Full Metal Jacket' dient als Prolog für dieses Nachtstück über Todesangst und Töten, über die Furcht vor dem Verschwinden und der Unmöglichkeit stehenzubleiben. Es geht um Augenblicke, in denen Angst entsteht, um Momente, in denen diese Angst in das Bewußtsein tritt, um den Übertritt in die Welt, in der nicht mehr ein DJ mein Leben retten kann (so sehr ich mir das auch wünschte), und in der deswegen manche versuchen, gegen die Stille der Angst anzusingen (vielleicht als Erinnerung). / Mit Ruth Hoffmann, Amy Leverenz, Karolina Sauer, Werner Dickel, Matthias Lorenz / Komposition und Realisation: Albrecht Kunze / BR 1994</description>
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      <title>Ernst Toller: Eine Jugend in Deutschland (Teil 3: Gefängnis) - 12.02.2010</title>
      <pubDate>Fri, 12 Feb 2010 00:05:01 +0100</pubDate>
      <description>Durch seinen Einsatz an der Front zum entschiedenen Kriegsgegner geworden, kämpft Toller in München an der Seite Kurt Eisners gegen die Verantwortlichen des Kriegs. 1933 erschien im Amsterdamer Exilverlag Querido "Eine Jugend in Deutschland", der autobiographische Roman des expressionistischen Autors Ernst Toller. / Mit Steven Scharf, Paul Herwig, Michael Tregor, Martin Carnevali, Andreas Bittl, Stefan Wilkening, Maximilian Brückner, André Jung, Oliver Losehand, Rudolf Waldemar Brem, Wolfgang Menardi, Oliver Mallison, Michael A Grimm, Andreas Bittl, Brigitte Hobmeier / Komposition: Jakob Diehl / Bearbeitung und Regie: Katja Langenbach / BR 2008</description>
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      <title>Ernst Toller: Eine Jugend in Deutschland (Teil 2: Revolution) - 05.02.2010</title>
      <pubDate>Fri, 05 Feb 2010 00:05:01 +0100</pubDate>
      <description>An der Front lernte er den Krieg aus nächster Nähe kennen. Von den Grausamkeiten des Krieges und dem Massensterben erschüttert, schwindet der Enthusiasmus für den Kampf für das Vaterland schnell. 1933 erschien im Amsterdamer Exilverlag Querido "Eine Jugend in Deutschland", der autobiographische Roman des expressionistischen Autors Ernst Toller. / Mit Steven Scharf, Paul Herwig, Michael Tregor, Martin Carnevali, Andreas Bittl, Stefan Wilkening, Maximilian Brückner, André Jung, Oliver Losehand, Rudolf Waldemar Brem, Wolfgang Menardi, Oliver Mallison, Michael A Grimm, Andreas Bittl, Brigitte Hobmeier / Komposition: Jakob Diehl / Bearbeitung und Regie: Katja Langenbach / BR 2008</description>
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      <title>Ernst Toller: Eine Jugend in Deutschland (Teil 1: Jugend) - 29.01.2010</title>
      <pubDate>Fri, 29 Jan 2010 00:05:01 +0100</pubDate>
      <description>Als er als Student in Frankreich den Ausbruch des Ersten Weltkrieges erlebt, reist der Patriot Ernst Toller nach Deutschland, meldet sich freiwillig als Soldat und wird Unteroffizier. 1933 erschien im Amsterdamer Exilverlag Querido "Eine Jugend in Deutschland", der autobiographische Roman des expressionistischen Autors Ernst Toller. / Mit Steven Scharf, Paul Herwig, Michael Tregor, Martin Carnevali, Andreas Bittl, Stefan Wilkening, Maximilian Brückner, André Jung, Oliver Losehand, Rudolf Waldemar Brem, Wolfgang Menardi, Oliver Mallison, Michael A Grimm, Andreas Bittl, Brigitte Hobmeier / Komposition: Jakob Diehl / Bearbeitung und Regie: Katja Langenbach / BR 2008</description>
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      <title>Hans Platzgumer: Etwa 90 Grad - 22.01.2010</title>
      <pubDate>Fri, 22 Jan 2010 00:05:01 +0100</pubDate>
      <description>Es ist der 01.04.1909. 87 Grad 47 Minuten nördliche Breite. Commander Robert Peary, amerikanischer Held und Rassentheoretiker, bricht mit einer kleinen Polgruppe zur letzten Etappe auf dem Weg zum Nordpol auf. Er ist 53 Jahre alt und acht seiner Zehen sind erfroren. / Mit Rainer Bock, Mogens von Gadow, Paul Herwig / Komposition: HP. Stonji / Regie: Ulrich Lampen / BR 2008</description>
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      <title>Kathrin Röggla: der tsunami-empfänger - 15.01.2010</title>
      <pubDate>Fri, 15 Jan 2010 00:05:01 +0100</pubDate>
      <description>"eine nachhilfestunde in sachen wirtschaft" hat der soziologe dirk baecker die finanzkrise genannt, als wären wir gemeinsam eifrige schüler und würden in einem riesigen weiterbildungsgebäude unterwegs sein. Und vielleicht sind wir das auch. Ein Finanzkrisenhörspiel. Mit Linda Olsansky, Eva Brunner, Tony de Maeyer, Martin Engler, Hanns Zischler, Simone Kabst, Dominik Glaubitz, Karena Lütge, Leopold von Verschuer / Komposition: Bo Wiget / Regie: Leopold von Verschuer / BR 2010</description>
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      <title>Hartmut Geerken: nach else lasker-schülers tragödie ich&amp;ich (fällt der vorhang in herzform) - 08.01.2010</title>
      <pubDate>Fri, 08 Jan 2010 00:05:01 +0100</pubDate>
      <description>Grundlage des Hörspiels ist ein Textkonstrukt aus den Regieanweisungen des Dramas "Ichundich" von Else Lasker-Schüler (1940 im Exil in Jerusalem entstanden), das als kaum aufführbar gilt. Eine "theatralische Tragödie", die jahrelang von den Nachlaßverwaltern unter Verschluß gehalten wurde. Eine Herausforderung also für das Hörspiel. Allerdings hat Geerken nicht den Originaltext als Grundlage gewählt, sondern aus den Regieanweisungen ein Textkonstrukt des Dramas geschaffen, das er mit Marschtritten und Fetzen aus Hitlerreden unterlegt. Das Stück, in dem Personen aus Goethes Faust unter anderem mit sinistren Gestalten des Dritten Reichs zusammentreffen, wird bei Geerken zu einem meditativen Sprachspiel mit fünf Sprecherinnen, die in einer ritualähnlichen Situation das Hörspiel improvisierend entwickeln und vorantreiben. / Mit Irmgard Först, Alice Franz, Ruth Hellberg, Margarete Gräf, Grete Wurm / Realisation: Hartmut Geerken / BR 1995</description>
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      <title>Thomas Meinecke/Move D: Flugbegleiter - 01.01.2010</title>
      <pubDate>Fri, 01 Jan 2010 00:05:01 +0100</pubDate>
      <description>Der Flugbegleiter Karol gerät in den Bann der Queer Music, begeistert sich für die Ästhetik des Camp, die er mit seinen Kolleginnen und Kollegen in diversen Hotelzimmern der Welt auslotet. Move Ds zitatreiche Kompositionen begleiten den jet-settenden, musikbewegten Diskurs. / Komposition: Move D / Realisation: Thomas Meinecke/Move D / BR 2004</description>
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      <title>Mira Alexandra Schnoor: Melville, der Rätselhafte - 25.12.2009</title>
      <pubDate>Fri, 25 Dec 2009 00:05:01 +0100</pubDate>
      <description>Melville gehört zu den großen Rätseln der Literaturgeschichte. Mit Hilfe der erhaltenen und wiederentdeckten Dokumente und Texte porträtiert Mira Alexandra Schnoor den Matrosen, Walfänger und Moby-Dick-Autor. Leben und Werk eines großen amerikanischen Dichters. / Mit Beate Himmelstoß, Detlef Kügow, Felix von Manteuffel /Realisation: Julian Doepp/Mira Alexandra Schnoor / BR 2002</description>
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      <title>Julian Doepp: "zu wüten gegen ein stummes Ding" - Moby-Dick und das Radio - 11.12.2009</title>
      <pubDate>Fri, 11 Dec 2009 00:05:01 +0100</pubDate>
      <description>Wale sprechen nicht. Aus ihrem Körper dringt "keine Silbe, kein Knurren, Grunzen oder Brüllen", schreibt Herman Melville. Paradoxerweise hat Moby-Dick gerade akustisch Karriere gemacht. Eine Dokumentation über Moby-Dick im Radio. / Mit Eva Gosciejewicz, Andreas Neumann, Thomas Albus / Realisation: Julian Doepp / BR 2002</description>
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      <title>Jörg Albrecht: Moon Tele Vision - 04.12.2009</title>
      <pubDate>Fri, 04 Dec 2009 00:05:01 +0100</pubDate>
      <description>Entlang der Weltraummythen des Pop erzählt Moon Tele Vision von einer Jugend im Outer Space der Musik, im zu Ende gehenden Zeitalter des Videoclips. Dabei entwickeln phonofix eine textliche und musikalische Komposition, eine Space Opera, die ebenso mit den Elementen der Science Fiction Serials spielt wie mit den Mitteln der Oper. / Mit Jörg Albrecht, Anna Graenzer, Patrick Güldenberg, Janna Horstmann, Steffen Klewar, Ulf Schmitt, Maryam Zaree / Komposition: phon°noir / Realisation: phonofix / BR 2008</description>
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      <title>Robert Hültner: Dienstschluss (ARD Radio Tatort) - 27.11.2009</title>
      <pubDate>Fri, 27 Nov 2009 00:05:01 +0100</pubDate>
      <description>Alarm in Bruck am Inn: Am Rande der Altstadt schlagen Flammen aus einer Werkstatt. Der Besitzer kann nur noch tot geborgen werden. Vieles deutet darauf hin, dass er mit der rechten Szene zu tun hatte. Mit Brigitte Hobmeier, Florian Karlheim, Eisi Gulp u.a. / Komposition: zeitblom / Regie: Ulrich Lampen / BR 2009</description>
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      <title>Josef Anton Riedl: c.e. oder conclamatum est - 20.11.2009</title>
      <pubDate>Fri, 20 Nov 2009 20:30:01 +0100</pubDate>
      <description>Für Sprecher und vier Klaviere auf einen Text von Hans Henny Jahnn, nach einer Idee von Herbert Kapfer. Wind keucht ums Haus. Vier Männer "im Regen so grau wie Schatten" nähern sich. Sie tragen schwarze Ölmäntel, das Wasser rinnt von ihren Hüten. Es ist das Ende der Niederschrift des Gustav Anias Horn, dem zweiten Teil der unvollendeten Roman-Trilogie Fluss ohne Ufer von Hans Henny Jahnn. Horn muss erkennen, dass sein gewaltsamer Tod unmittelbar bevorsteht. "Es ist das Wirkliche - die wirkliche Begegnung": Mit wachsender Hast kritzelt Horn seine letzten Zeilen. Ein Ich schreibt um sein Leben. Die 'Niederschrift' bricht ab, der Romanteil endet mit der Anmerkung: Am Schluß sind die Zeilen vollkommen unleserlich. Zudem ist das Heft offenbar mit Heftigkeit zugeschlagen und in ein Fach des Schreibtisches geschleudert worden, so daß die noch feuchte Tinte verschmiert wurde. Nur zwei Buchstaben stehen mit merkwürdiger Klarheit da, 'c.e.' Man kann sie zwanglos als die Abkürzung von 'conclamatum est' deuten. "conclamatum est" steht für die altrömische Totenklage. / Klavier: Jan-Philip Schulze, Ruschana Pamirova, Sebastian Berweck, Christian Schulte / Sprechen: Michael Lentz / musica viva/BR Hörspiel und Medienkunst 2009</description>
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      <itunes:summary>Für Sprecher und vier Klaviere auf einen Text von Hans Henny Jahnn, nach einer Idee von Herbert Kapfer. Wind keucht ums Haus. Vier Männer "im Regen so grau wie Schatten" nähern sich. Sie tragen schwarze Ölmäntel, das Wasser rinnt von ihren Hüten. Es ist das Ende der Niederschrift des Gustav Anias Horn, dem zweiten Teil der unvollendeten Roman-Trilogie Fluss ohne Ufer von Hans Henny Jahnn. Horn muss erkennen, dass sein gewaltsamer Tod unmittelbar bevorsteht. "Es ist das Wirkliche - die wirkliche Begegnung": Mit wachsender Hast kritzelt Horn seine letzten Zeilen. Ein Ich schreibt um sein Leben. Die 'Niederschrift' bricht ab, der Romanteil endet mit der Anmerkung: Am Schluß sind die Zeilen vollkommen unleserlich. Zudem ist das Heft offenbar mit Heftigkeit zugeschlagen und in ein Fach des Schreibtisches geschleudert worden, so daß die noch feuchte Tinte verschmiert wurde. Nur zwei Buchstaben stehen mit merkwürdiger Klarheit da, 'c.e.' Man kann sie zwanglos als die Abkürzung von 'conclamatum est' deuten. "conclamatum est" steht für die altrömische Totenklage. / Klavier: Jan-Philip Schulze, Ruschana Pamirova, Sebastian Berweck, Christian Schulte / Sprechen: Michael Lentz / musica viva/BR Hörspiel und Medienkunst 2009</itunes:summary>
      <itunes:keywords>conclamatum est, c.e., Riedl, Jahnn, Hörspiel, Pool, Podcast, Bayerischer Rundfunk, Bayern 2, Hörspiel, Pool, Hörbuch, Hörspielarchiv, Poesie, Erfindung, Schrott, Buhlert, Gedichte,Produktionen, Podcast, Bayern 2, Bayerischer Rundfunk</itunes:keywords>
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      <title>Andreas Ammer/FM Einheit: Lost &amp; Found: Das Paradies - 13.11.2009</title>
      <pubDate>Fri, 13 Nov 2009 00:05:01 +0100</pubDate>
      <description>In Ammers und FM Einheits Oratorium wechselt der hohe Stil des Gedichts mit der Lautstärke moderner Musik. Die Handlung, die von nichts weniger als dem Schicksal der gesamten Menschheit spricht, erscheint hingegen heute so beiläufig wie eine surrealistische Soap-Opera. Man kann sie mit all ihren Verwicklungen gerafft referieren. / Mit FM Einheit, Alexander Hacke, Volker Kamp, Saskia von Klitzing, Anita Lane, Günter Rüger, Susan Stenger, James Blood Ulmer / Komposition: FM Einheit / Realisation: Andreas Ammer, FM Einheit / BR/intermedium 2009</description>
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      <itunes:keywords>Lost &amp; Found, Lost and Found, Das Paradies, Ammer, FM EInheit, Hörspiel, Pool, Bayerischer Rundfunk, Bayern 2, Hörspiel, Pool, Hörbuch, Hörspielarchiv, Poesie, Erfindung, Schrott, Buhlert, Gedichte,Produktionen, Podcast, Bayern 2, Bayerischer Rundfunk</itunes:keywords>
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      <title>Günther Koch: Geisterspiel - 06.11.2009</title>
      <pubDate>Fri, 06 Nov 2009 00:05:01 +0100</pubDate>
      <description>"Es ist ein beklemmendes Gefühl..." mit diesen Worten beginnt Günther Koch am 26. Januar 2004 die Reportage des wohl ungewöhnlichsten Spiels der deutschen Fußballgeschichte. Ein Fußballspiel vor leeren Rängen, ein Geisterspiel. / Mit Günther Koch / Realisation: Helmut Böttiger/Bernhard Jugel/Günther Koch / BR 2005</description>
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      <itunes:keywords>Günther Koch, Hörspiel, Pool, Produktionen, Podcast, Bayerischer Rundfunk, Bayern 2, Hörspiel, Pool, Hörbuch, Hörspielarchiv, Poesie, Erfindung, Schrott, Buhlert, Gedichte,Produktionen, Podcast, Bayern 2, Bayerischer Rundfunk</itunes:keywords>
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      <title>Ror Wolf/Jürgen Roth: Das langsame Erschlaffen der Kräfte - Ein Fußball-Hörstück in 6 Kapiteln - 30.10.2009</title>
      <pubDate>Fri, 30 Oct 2009 00:05:01 +0100</pubDate>
      <description>Ror Wolfs Fußballhörspiele aus den siebziger Jahren - montiert aus Originaltönen von Reportern, Experten, Fans - haben den Fußball für die Literatur und die Hörspielkunst entdeckt. Ein gutes Vierteljahrhundert später folgt eine abschließende Radio-Reise in die Gefilde dieses Sports. / Mit Günther Koch, Christian Brückner, Manfred Breuckmann, Rudi Michel / Regie: Ror Wolf/Jürgen Roth / BR 2006</description>
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      <itunes:keywords>Ror Wolf, Jürgen Roth, Fußball, Hörspiel, Pool, Podcast, Bayerischer Rundfunk, Bayern 2, Hörspiel, Pool, Hörbuch, Hörspielarchiv, Poesie, Erfindung, Schrott, Buhlert, Gedichte,Produktionen, Podcast, Bayern 2, Bayerischer Rundfunk</itunes:keywords>
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      <title>Jan Peters: Lost Tapes Found 1, 2, 3 - 23.10.2009</title>
      <pubDate>Fri, 23 Oct 2009 20:30:01 +0200</pubDate>
      <description>Mit viel Witz und (Selbst-)Ironie sucht Jan Peters in seinem unverhofft wiederentdeckten Bild-, Ton- und Textarchiv nach Antworten auf die großen (und kleinen) Lebensfragen. Dabei heraus kommen die drei 8-minütigen Videos "Lost Tapes Found 1, 2, 3". Das Hörspiel ist die Audio-Remix-Version dieser drei Videos. / Mit Jan Peters, Silke Fischer, Peter Ott, Stéphane Riethauser, Marie-Catherine Theiler / Komposition: Pit Przygodda / Realisation: Jan Peters / BR 2009</description>
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      <title>Raymond Federman: Playtextplay I - 09.10.2009</title>
      <pubDate>Fri, 09 Oct 2009 00:05:01 +0200</pubDate>
      <description>Der amerikanische Dichter Raymond Federman trägt auf unnachahmliche Weise seine Gedichte vor, geschult am Jazz, musikalisch und spielerisch. Mit Raymond Federman, Jon Sass (Tuba), Maceo Parker, Pee Wee Ellis, Fred Wesley / Realisation: Herbert Kapfer, Regina Moths / BR 1992</description>
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      <title>Katharina Franck: Das Signal wurde über Radio gegeben - 02.10.2009</title>
      <pubDate>Fri, 02 Oct 2009 00:05:01 +0200</pubDate>
      <description>Der Vorabend der portugiesischen "Nelkenrevolution", mit der die Armee die Salazar-Diktatur unblutig beendet: Gegen 22.45 Uhr am 24.04.1974 sendet Radio Clube Portugues "E Depois Do Adeus". Das Lied von Paulo de Carvalho ist ein erstes verschlüsseltes Signal für die aufständischen Truppen. Katharina Franck verbindet (O-Ton) aus der Radioreportage "O Dia 25 De Abril" - "Tagebuch der Revolution", von Pedro Laranjeira und eigene Erinnerungstexte zu einem Cut-Up zwischen Revolution und Stillstand. / Mit Katharina Franck, Mathias Mauersberger / Regie: Katharina Franck / BR 2007</description>
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    <item>
      <title>Eran Schaerf/Eva Meyer: Flashforward - 18.09.2009</title>
      <pubDate>Fri, 18 Sep 2009 00:05:01 +0200</pubDate>
      <description>Ein Programm konvertiert flashbacks in flashforwards. Zwischen Gedächtnis und Hoffnung hält es einen Platz frei und sucht dafür eine Stimme. Ist es ein Zeuge, ein Geschichtenerzähler, Berichterstatter, ihr gemeinsamer Programmierer oder eine im Rollenwechsel begriffene Figur? / Mit Elfriede Jelinek, Laurence Rickels, Hinrich Sachs, Inga Svala Thorsdottir, Suchan Kinoshita, Mitja Tusek / Regie: Eva Meyer/Eran Schaerf / BR 2004</description>
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      <title>Peter Jacobi: Wo? - 11.09.2009</title>
      <pubDate>Fri, 11 Sep 2009 00:05:01 +0200</pubDate>
      <description>Herr Schaller und Herr Zug diskutieren über den Klang von Ortsnamen wie "Aalen", "Baden-Baden", "Fallingbostel" und "Eckernförde". Welchem gebührt der erste Platz? Schaller wirft Zug vor, er habe keine Prinzipien, weil er jeden Tag einem anderen Ortsnamen den Vorzug gibt. / Mit Jochen Busse, Thilo Prückner / Regie: Bernd Lau / BR 1989</description>
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      <title>monochrom: Zukunftslektorat - 04.09.2009</title>
      <pubDate>Fri, 04 Sep 2009 00:05:01 +0200</pubDate>
      <description>Mit dem Thema Zukunft wird ästhetisch, kulturell, politisch, gesanglich und medial oft leichtfertig umgegangen. Dabei haben wir es doch nur von unseren Vergangenheiten geborgt. In sieben Episoden sprechen sie über die Zukunftsentwürfe aus den Bereichen Forschung, Schlager, Innenpolitik, Mittelstand, Volksmusikfachzeitschriften, Internetpräsenz und gesunder Menschenverstand, die ihnen dabei über den Weg laufen, um sie so zu verstehen, zu erklären und zu verbessern. / Mit Birge Tetzner, Frank Apunkt Schneider, Richard Wientze / Realisation: Frank Apunkt Schneider, Richard Wientze / BR 2004</description>
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      <title>Katja Huber: Melonen - 28.08.2009</title>
      <pubDate>Fri, 28 Aug 2009 00:05:01 +0200</pubDate>
      <description>Abschied und Neubeginn, eine russische Familienidylle mit Hindernissen. "Julia wacht in Volgograd auf. Lena schnarcht. Anver wälzt sich im Bett. Noch klingelt kein Wecker. Es ist heiß. Großmutter flüstert: Melonen. Sag ihnen, dass du Melonen willst." / Mit Mira Partecke, Meriam Abbas, Stephan Zinner, Martin Butzke, Joche Striebeck u.a. / Komposition: iso 68 / Regie: Christiane Klenz / (BR 2004)</description>
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      <itunes:summary>Abschied und Neubeginn, eine russische Familienidylle mit Hindernissen. "Julia wacht in Volgograd auf. Lena schnarcht. Anver wälzt sich im Bett. Noch klingelt kein Wecker. Es ist heiß. Großmutter flüstert: Melonen. Sag ihnen, dass du Melonen willst." / Mit Mira Partecke, Meriam Abbas, Stephan Zinner, Martin Butzke, Joche Striebeck u.a. / Komposition: iso 68 / Regie: Christiane Klenz / (BR 2004)</itunes:summary>
      <itunes:keywords>Katja Huber, Melonen, Hörspiel, Pool, Podcast, Bayerischer Rundfunk, Bayern 2, Hörspiel, Pool, Hörbuch, Hörspielarchiv, Poesie, Erfindung, Schrott, Buhlert, Gedichte,Produktionen, Podcast, Bayern 2, Bayerischer Rundfunk</itunes:keywords>
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      <title>Ulrich Gerhardt/Günther Heß: Übergang über die Beresina - 21.08.2009</title>
      <pubDate>Fri, 21 Aug 2009 14:49:01 +0200</pubDate>
      <description>Subjektives Porträt der deutschen Kriegsjahre 1941/42 als O-Ton-Collage aus 17 Schallplattenfolien des Amateur-Tontechnikers Jürgen Tradt, der als junger Soldat während des Fronturlaubs Tonaufnahmen herstellte. / Realisation: Ulrich Gerhardt / Günter Heß / BR 1993</description>
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      <title>Kalle Laar: São Paulo Tracks - 14.08.2009</title>
      <pubDate>Fri, 14 Aug 2009 00:05:01 +0200</pubDate>
      <description>Das Projekt "Metropolis - portraits in sound and image of the major cities in the world" führte Kalle Laar gemeinsam mit dem Fotografen Michael Wesely im Frühjahr 2002 nach São Paulo. An ausgewählten Orten der 16-Millionen-Einwohner-Stadt stellten sie Stative für Kamera und Mikrofon auf. / Realisation: Kalle Laar / BR 2002</description>
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      <title>Valeri Scherstjanoi: Heimkehrreime - 07.08.2009</title>
      <pubDate>Fri, 07 Aug 2009 00:05:01 +0200</pubDate>
      <description>Scherstjanoi will die Namen seiner Heimat (Prätlack, Nimmersatt, Pelludschen, Matzkutschen, Prosit, Tilsit) in den deutschen Wortschatz zurückholen. Heimgekehrt ist der Lautdichter Valeri Scherstjanoi ins nördliche Ostpreußen. Heimkehr und Kehrreim gehen in dieser Sendung eine poetische Verbindung ein. / Regie: Bernhard Jugel / BR 2004</description>
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      <title>Tina Klopp: Mein Gelb ist dein Grün - 31.07.2009</title>
      <pubDate>Fri, 31 Jul 2009 00:00:01 +0200</pubDate>
      <description>Fünf Testpersonen haben die Aufgabe, ab sofort in ein anderes Leben zu schlüpfen. Sie kennen den anderen nicht. Sie bekommen nur eine Adresse, den Haustürschlüssel, ein paar wenige Daten und Handlungsanweisungen. Nur das Aufnahmegerät ist dabei. / Mit Georg Cadeggianini, Michael Weins, Hermann Bohlen u.a. / Realisation: Tina Klopp / BR 2008</description>
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      <title>Françoise Cactus: Autobigophonie - 24.07.2009</title>
      <pubDate>Fri, 24 Jul 2009 00:05:01 +0200</pubDate>
      <description>Gut erfunden ist halb erlebt. Françoise Cactus erzählt, wie alles gewesen sein könnte: Dem Hörspiel liegt der comichaft absurde Text ihres gleichnamigen Buches zugrunde. Viele der über hundert kurzen Kapitel wurden in Songs umgewandelt. / Mit Françoise Cactus, Patrick Catani, Brezel Göring, Chris Immler, Felix Kubin, Beth Love, Gina d´Orio, Deborah Schamoni / Komposition: Brezel Göring / Regie/Realisation: Brezel Göring, Françoise Cactus / BR 2004</description>
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      <itunes:keywords>Autobigophonie, Françoise Cactus, Brezel Göring, Hörspiel, Pool, Podcast, Bayerischer Rundfunk, Bayern 2, Hörspiel, Pool, Hörbuch, Hörspielarchiv, Poesie, Erfindung, Schrott, Buhlert, Gedichte,Produktionen, Podcast, Bayern 2, Bayerischer Rundfunk</itunes:keywords>
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      <title>Britta Höper: Kant und Laib - Warten für Anfänger (1-10) - 10.07.2009</title>
      <pubDate>Fri, 10 Jul 2009 00:05:01 +0200</pubDate>
      <description>Kant und Laib warten. Warum, wo und worauf ist nicht eindeutig zu klären. Klar ist lediglich, dass sie warten. Wie es sich anhört, wenn Zwei warten, während unklar bleibt, welche Position der eine im Warten des jeweils anderen einnimmt, wird in zehn Einzelszenen durchgespielt. / Mit Paul Herwig und Philipp Moog / Musikbearbeitung: Albert Pöschl / Regie: Annegret Arnold / BR 2005</description>
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      <title>Scanner: Warhol's Surfaces - 03.07.2009</title>
      <pubDate>Fri, 03 Jul 2009 00:05:01 +0200</pubDate>
      <description>Die Komposition des Londoner Soundkünstlers Scanner nimmt Interviewmaterialien mit Andy Warhol aus den frühen 70er Jahren als Ausgangspunkt für einen Soundtrack. / Komposition: Robin Rimbaud (alias Scanner) / Realisation: Robin Rimbaud (alias Scanner), Barbara Schäfer / BR 2003</description>
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      <title>Michael Farin: Der innere Turm - 26.06.2009</title>
      <pubDate>Fri, 26 Jun 2009 00:05:01 +0200</pubDate>
      <description>Dieses Hörspiel führt in die Welt vergangener Träume. Ein Kind, ein Fremder, ein Trunkener, ein Unbeteiligter setzen hypnotisch-magische Kindheitseindrücke frei. / Mit Alexandra Maetz, Tim Schlöder, Oliver Baierl, Alexej Sagerer / Regie: Bernhard Jugel / BR 1995</description>
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      <title>Hendrik Lorenzen: Schaum - 19.06.2009</title>
      <pubDate>Fri, 19 Jun 2009 00:05:01 +0200</pubDate>
      <description>Obdachlose, Drogenabhängige und Bettler kommen zu Wort - aber nicht wie sonst: "Schaum" ist kein Sozialreport. Die Interviewten sprechen vielmehr über Politik und Philosophie, Geld und Stars, fremde Länder und ganz zentrale Dinge des Lebens. / Realisation: Hendrik Lorenzen / BR 1996</description>
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      <title>Hendrik Lorenzen: Deutsch Südwest - 12.06.2009</title>
      <pubDate>Fri, 12 Jun 2009 00:05:01 +0200</pubDate>
      <description>Aus Berichten, Briefen und Tagebüchern von Missionaren, Farmersfrauen, Beamten und Soldaten aus der ehemaligen Kolonie Deutsch-Südwest Afrika entstand ein Hörspiel über den Beginn der Kolonisation. Deutsch-Namibier und deutschsprachige Namibier lesen die Textfragmente, kommentieren sie zuweilen, und der Autor zeichnet diese Konfrontation mit der Geschichte auf. / Komposition und Realisation: Hendrik Lorenzen / (BR 1998)</description>
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      <title>Franz Kafka: In der Strafkolonie - 05.06.2009</title>
      <pubDate>Fri, 05 Jun 2009 00:05:01 +0200</pubDate>
      <description>Kafkas Erzählung entstand im Oktober 1914 unter dem Eindruck des beginnenden Ersten Weltkriegs und ging 1919 in Druck. Ein Forschungsreisender erhält die Einladung, an einer öffentlichen Exekution teilzunehmen, um einen Einblick in das Rechtssystem der Strafkolonie zu erhalten, die auf einer weit entfernten Insel gelegen ist. / Mit Peter Simonischek / Regie: Ulrich Gerhardt / BR 2007</description>
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      <itunes:keywords>Strafkolonie, Kafka, Hörspiel, Pool, Podcast, Bayerischer Rundfunk, Bayern 2, Hörspiel, Pool, Hörbuch, Hörspielarchiv, Poesie, Erfindung, Schrott, Buhlert, Gedichte,Produktionen, Podcast, Bayern 2, Bayerischer Rundfunk</itunes:keywords>
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      <title>Claus/Horn/Jugel: Basale Sprech-Operationsräume (Remix) - 29.05.2009</title>
      <pubDate>Fri, 29 May 2009 20:30:01 +0200</pubDate>
      <description>In diesem Remix werden Arbeitsweisen der Popmusik auf ein experimentelles Hörspiel angewandt. Ausschnitte aus den Lautprozessen von Carlfriedrich Claus werden in Samples und Loops umgewandelt und so zum Ausgangspunkt musikalischer Prozesse / Komposition: Ernst Horn / Realisation: Bernhard Jugel, Ernst Horn / BR 1997</description>
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      <itunes:summary>In diesem Remix werden Arbeitsweisen der Popmusik auf ein experimentelles Hörspiel angewandt. Ausschnitte aus den Lautprozessen von Carlfriedrich Claus werden in Samples und Loops umgewandelt und so zum Ausgangspunkt musikalischer Prozesse / Komposition: Ernst Horn / Realisation: Bernhard Jugel, Ernst Horn / BR 1997</itunes:summary>
      <itunes:keywords>Basale Sprech-Operationsräume, Carlfriedrich Claus, Ernst Horn, Bernhard Jugel, Hörspiel, Pool, Bayerischer Rundfunk, Bayern 2, Hörspiel, Pool, Hörbuch, Hörspielarchiv, Poesie, Erfindung, Schrott, Buhlert, Gedichte,Produktionen, Podcast, Bayern 2, Bayerischer Rundfunk</itunes:keywords>
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    <item>
      <title>Stefan Weigl: Marienplatz - 22.05.2009</title>
      <pubDate>Fri, 22 May 2009 00:05:01 +0200</pubDate>
      <description>Einmal Löwe, immer Löwe. Der Kioskpächter Rudi Aumiller, der am Münchner Marienplatz Fanartikel seines Lieblingsvereins verkaufte, hat sich vor wenigen Tagen umgebracht. Ehefrau Wally macht Inventur, eine Warenbestands-Inventur, die zur Lebens-Inventur wird. Zwischen Grillschürzen, Liga-Wimpeln und Retro-Schals rekapituliert die Witwe die wichtigsten Momente eines Ehelebens mit einem eingefleischten 'Sechzger'. / Regie: Renate Pittroff / BR 2006</description>
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      <itunes:keywords>Marienplatz, Stefan Weigl, München, TSV 1860, Löwen, FC Bayern, Hörspiel, Pool, Hörbuch, Podcast, Bayerischer Rundfunk, Bayern 2, Hörspiel, Pool, Hörbuch, Hörspielarchiv, Poesie, Erfindung, Schrott, Buhlert, Gedichte,Produktionen, Podcast, Bayern 2, Bayerischer Rundfunk</itunes:keywords>
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    <item>
      <title>Wolfgang Müller: Séance Vocibus Avium - 15.05.2009</title>
      <pubDate>Fri, 15 May 2009 00:05:01 +0200</pubDate>
      <description>Wolfgang Müller analysiert die Sprache der Wissenschaftler, Entdecker und Forscher, die den Vogel und seine Umgebung begreifbar und anschaulich machen wollten und wollen. In einer Sprachséance werden Bilder von neuen, nie zuvor gesehenen Vögeln in fremden und vertrauten Biotopen kreiert. Die Vogelstimmen werden gestaltet durch Justus Köhnke, Annette Humpe, Frederik Schikowski, Frieder Butzmann, Hartmut Andryczuk, Max Müller, Nicholas Bussmann, Wolfgang Müller, Françoise Cactus, Brezel Göring, Khan, Namosh und Kristbjörg Kjeld. Dafür lösen sie ihre Identität als Musiker und Künstler auf und verwandeln sich in einen bestimmten, ausgestorbenen Vogel, den sie nun durch dessen Gesang verkörpern. Das Resultat ist weder Musik noch Klangkunst sondern bisher nie gehörte Lautpoesie. / Mit Claudia Urbschat-Mingues / Regie: Wolfgang Müller / BR 2008</description>
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      <itunes:author>Bayern 2</itunes:author>
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      <itunes:keywords>Séance Vocibus Avium, Wolfgang Müller, 2008, Hörspiel, Pool, Bayerischer Rundfunk, Bayern 2, Hörspiel, Pool, Hörbuch, Hörspielarchiv, Poesie, Erfindung, Schrott, Buhlert, Gedichte,Produktionen, Podcast, Bayern 2, Bayerischer Rundfunk</itunes:keywords>
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      <title>Limpe Fuchs: Pferd solo - 08.05.2009</title>
      <pubDate>Fri, 08 May 2009 00:05:01 +0200</pubDate>
      <description>Zwei Personen. Schritte auf Holz. Grillen. Entferntes Kindergeschrei. Holzknirschen. Dann: Gleichmäßige Ruderschläge, Sommer, Kahnfahren. Wer sind die beiden Menschen? Der eine bleibt aktiv am Rudern, der andere lässt angestaute Erlebnisse herausströmen. / Mit Alexej Sagerer / Realisation: Limpe Fuchs/Bernhard Jugel / BR 1992</description>
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      <itunes:author>Bayern 2</itunes:author>
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      <title>Limpe Fuchs: Caccia - 01.05.2009</title>
      <pubDate>Fri, 01 May 2009 00:05:01 +0200</pubDate>
      <description>Ein Picknick am Waldrand: Leute reden, essen, trinken. Im Wald: Stille, Vögel, Bach. Dann die Veränderung: Die Leute setzen sich in Bewegung. Mit Gewehren, Hunden. Rufe im Wald. Eine Hetzjagd beginnt. / Realisation: Limpe Fuchs / BR 1991</description>
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      <title>Sascha Dickel: Bio-Nostalgie - 24.04.2009</title>
      <pubDate>Fri, 24 Apr 2009 00:05:01 +0200</pubDate>
      <description>Im Jahr 2072 hat die Menschheit ihre lästigen Körper zurückgelassen und existiert nur noch in Form von Datenströmen im Netz. Jeder kann jederzeit kopiert und überwacht werden, und reich ist, wer viel Speicherplatz besitzt. Der Science-Fiction-Monolog ist das Siegerstück im internationalen Autorenwettbewerb "what if", den der Bayerische Rundfunk und telepolis.de anlässlich des Informatikjahrs 2006 ausgeschrieben hatten. / Mit Stephan Bissmeier, Paul Herwig / Komposition: Jakob Diehl / Regie: Katja Langenbach / BR 2007</description>
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    <item>
      <title>Mathias Greffrath: Windows oder: Müssen wir uns Bill Gates als einen glücklichen Menschen vorstellen - 17.04.2009</title>
      <pubDate>Fri, 17 Apr 2009 00:05:01 +0200</pubDate>
      <description>Bill Gates steht im Mittelpunkt des Hörspielmonologs. Der Begründer von Microsoft stellt ein faszinierendes, aber auch irritierendes und beunruhigendes Phänomen unseres kapitalistischen Zeitalters dar. In Verwertung einiger biographischer Fakten wagt ein Schauspieler einen fiktiven Blick in das prozessorenhafte Denken eines Weltenschöpfers. Mathias Greffraths Monolog, der ursprünglich als Theatertext entstanden ist, folgt keiner linear narrativen Erzählweise, sondern besteht aus ineinander verschiebbaren, beweglichen Textbausteinen, die die dauernde gedankliche Vernetzung und Neu-Ordnung des Inputs und Outputs eines multitasking-fähigen Gehirns formal widerspiegeln. / Komposition: Martina Eisenreich / Regie: Bernadette Sonnenbichler / BR 2005</description>
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      <title>Katja Huber: Hechtzeit - 10.04.2009</title>
      <pubDate>Fri, 10 Apr 2009 00:05:01 +0200</pubDate>
      <description>Lena und Julia, deutsche Austauschstudentinnen, flirten auf einer Geburtstagsparty mit russischen Jungs, die wie James Dean oder Zirkusdirektoren aussehen und Julia und Lena als Zeichen der Zuneigung einen riesigen Hecht schenken. / (Mit Mira Bartuschek, Melanie von Sass, Helga Fellerer, Maximilian Brückner, Tobias Vandieken / Komposition: iso68 / Regie: Christiane Klenz / BR 2002</description>
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    <item>
      <title>Ulrike Draesner: beziehungsmaschine - 03.04.2009</title>
      <pubDate>Fri, 03 Apr 2009 00:05:01 +0200</pubDate>
      <description>Eine Frau, in ihrem Zimmer, am Boden. Ihr Partner hat sich gerade von ihr getrennt. Das allmählich dunkel werdende Zimmer ist leer, bis auf einen leuchtenden roten Punkt: die beziehungsmaschine. / Mit Judith Hofmann, Kornelia Boje, Christoph Lindert / Regie: Bernhard Jugel / BR 1998</description>
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    <item>
      <title>Robert Hültner: Hexenjagd (ARD Radio Tatort) - 30.03.2009</title>
      <pubDate>Mon, 30 Mar 2009 23:00:01 +0200</pubDate>
      <description>In Bruck am Inn wird die 17-jährige Janina tot aufgefunden. Die Ermittlungen führen die Ortspolizisten Rudi Egger und Senta Pollinger in die dunkle Vergangenheit ihrer kleinen Stadt. Mit Brigitte Hobmeier, Florian Karlheim, Gisela Schneeberger, Eisi Gulp, Jörg Hube u.a. / Komposition: zeitblom / Regie: Ulrich Lampen / BR 2009</description>
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      <itunes:keywords>Hörspiel, Pool, Bayerischer Rundfunk, Bayern 2, Hexenjagd, Brigitte Hobmeier, Tatort, Hültner, Krimi, Hörspiel, Pool, Hörbuch, Hörspielarchiv, Poesie, Erfindung, Schrott, Buhlert, Gedichte,Produktionen, Podcast, Bayern 2, Bayerischer Rundfunk</itunes:keywords>
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    <item>
      <title>Monika Weiß: Rising Sound - 27.03.2009</title>
      <pubDate>Fri, 27 Mar 2009 00:05:01 +0100</pubDate>
      <description>Rising Sound ist der Versuch, den Hörer diese Abschirmung erfahren zu lassen, um ihn in die Dichte Japans, insbesondere Tokios zu entführen: in die Menschenmassen, den Wohlstand, die Religion. All dies im sozialen Gefüge allgegenwärtig und niemals in Frage gestellt. Es ist der Versuch, das Aufeinandertreffen von Kulturen hörbar zu machen: das reibungslose Miteinander japanischer Tradition mit westlicher Moderne (so wie die Japaner sie verinnerlichen) sowie das Aufeinanderprallen der japanischen Einheit mit uns, die wir die westliche Moderne, der Westen sind. / Mit Udo Wachtveitl / Realisation: Monika Weiß / BR 1994</description>
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      <itunes:keywords>Hörspiel, Pool, Bayerischer Rundfunk, Bayern 2, Rising Sound, O-Ton-Collage, Japan, Hörspiel, Pool, Hörbuch, Hörspielarchiv, Poesie, Erfindung, Schrott, Buhlert, Gedichte,Produktionen, Podcast, Bayern 2, Bayerischer Rundfunk</itunes:keywords>
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      <title>Robert Hültner: Irmis Ehre (ARD Radio Tatort) - 20.03.2009</title>
      <pubDate>Fri, 20 Mar 2009 00:05:01 +0100</pubDate>
      <description>Am Flussufer der Kleinstadt Bruck am Inn liegt eine Leiche, die niemand zu kennen scheint, und die frisch verheiratete Irmi hat Alpträume... Mit Brigitte Hobmeier, Florian Karlheim, Gisela Schneeberger, Eisi Gulp, Jörg Hube u.a. / Komposition: zeitblom / Regie: Ulrich Lampen / BR 2008</description>
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      <title>Thomas Meinecke/Move D: übersetzungen/translations - 13.03.2009</title>
      <pubDate>Fri, 13 Mar 2009 00:05:01 +0100</pubDate>
      <description>Thomas Meinecke buchstabierte, beziehungsweise sang das deutsche und englische Alphabet in allen zwölf Tönen der Tonleiter ein. Dieses Material wurde zu Wörtern zusammengesetzt. Ansatzpunkt der Produktion war der Wunsch, eine Arbeit zu erstellen, bei der nicht zuerst (und damit letzten Endes übergeordnet) ein Text existiert, sondern die eher abstrakte, serielle Narrativität der Musik als gleichberechtigt, eigentlich sogar tonangebend erscheint. Ausgezeichnet mit dem Karl-Sczuka-Preis 2008 für Hörspiel als Radiokunst. / Komposition/Realisation: Thomas Meinecke, Move D / BR 2007</description>
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      <title>Raymond Federman: The voice in the closet - Englische Autorenlesung - 06.03.2009</title>
      <pubDate>Fri, 06 Mar 2009 00:05:01 +0100</pubDate>
      <description>"Mein Leben begann in einem Schrank!" So umschreibt Federman das zentrale Ereignis seines Lebens: Versteckt in einem Schrank entkommt er 1942 in Paris der drohenden Deportation. Doch es ist nicht eine Stimme, die in diesem Schrank spricht, es sind mehrere, einander ergänzende, sich widersprechende Stimmen, - es ist der Autor Raymond Federman, der die Geschichte seines Lebens sucht, umkreist und immer wieder neu erzählt. / BR 1990</description>
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      <title>Dolores: Prima Leben Und Sparen - 27.02.2009</title>
      <pubDate>Fri, 27 Feb 2009 00:05:01 +0100</pubDate>
      <description>PLUS für Prima Leben Und Sparen: was Dolores vorschwebt ist ein Jet-Set-Dasein auf, notfalls, niedrigem Niveau. 'Dolores' ist ein gemeinsames Projekt der Brüder Robert und Ronald Lippok mit Andreas Neumeister. / Mit Evelyn Höhne, Andreas Neumeister, Computerstimme Victoria / Ton: Bernd Jestram, Bo Kondren / Komposition: Ronald und Robert Lippok / Realisation: Andreas Neumeister, Ronald Lippok, Robert Lippok / BR 1998</description>
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      <title>Sigrid Hauff: Die Familien Friedlaender und Ruest im französischen Exil - 20.02.2009</title>
      <pubDate>Fri, 20 Feb 2009 00:05:01 +0100</pubDate>
      <description>Eine Dokumentation zur Hörspiel-Trilogie 'Maßnahmen des Verschwindens' - Verpfuschte Leben - das Exil veränderte die Existenz der miteinander verwandten Intellektuellen-Familien Friedlaender und Ruest radikal. Der Philosoph und Literat Salomo Friedlaender/Mynona und sein Schwager und Vetter Anselm Ruest, Philosoph und Kulturkritiker, erlebten mit ihren Familien das Exil in Frankreich als Zeit des Schreckens, des öffentlichen Verstummens, der intellektuellen Isolation und familiärer Sorgen. Die Leiden der Emigrantenkinder, die aus ihrer natürlichen Entwicklung herausgerissen und 1941 in Frankreich interniert wurden, sind unvorstellbar und kaum bekannt. / Mit Mario Andersen, Leo Bardischewski, Kornelia Boje, Peter Fricke, Lorenz Meyboden und Heidi Treutler / Regie: Herbert Kapfer / BR 1992</description>
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      <itunes:keywords>Hörspiel, Pool, Bayerischer Rundfunk, Bayern 2, Friedlaender, Ruest, französisches Exil, Maßnahmen des Verschwindens, Sigrid Hauff, Hörspiel, Pool, Hörbuch, Hörspielarchiv, Poesie, Erfindung, Schrott, Buhlert, Gedichte,Produktionen, Podcast, Bayern 2, Bayerischer Rundfunk</itunes:keywords>
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      <title>Hartmut Geerken: stöße gürs (Maßnahmen des Verschwindens: Eine Exiltrilogie) - 06.02.2009</title>
      <pubDate>Fri, 06 Feb 2009 00:05:01 +0100</pubDate>
      <description>Nach Aufzeichnungen des Zivilinternierten Heinz-Ludwig Friedlaender. Stöße von Postkarten und Briefen von Friedlaender, der 1939-1945 in mehr als 14 französischen Lagern interniert war, u.a. im berüchtigten Gurs. Dazu: Tonbandaufnahmen des Autors mit dem 73-jährigen Friedlaender aus dem Jahr 1986. Das Hörspiel vermittelt einerseits die Situation, in der sich deutsche Emigranten aus dem Dritten Reich in französischen Lagern befanden: in einem unentschiedenen Schwebezustand zwischen 'Schutzbefohlenen' und 'Kriegsgefangenen'. Andererseits wirft das Hörspiel aber auch ein Licht auf eine bis heute noch nicht geschriebene Geschichte der Kinder von deutschen Emigranten: Traumata eines von vornherein zum Scheitern verurteilten Lebens. / Mit Heinz-Ludwig Friedlaender (Zivilinternierter), Lorenz Meyboden (Zwischentexte) / Realisation: Hartmut Geerken / BR 1991</description>
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    <item>
      <title>Robert Musil: Der Mann ohne Eigenschaften. Remix (20/20) - 30.01.2009</title>
      <pubDate>Fri, 30 Jan 2009 00:05:01 +0100</pubDate>
      <description>20 Stunden Weltliteratur. Die sich weit verzweigende Handlung, immer wieder von essayistischen Exkursen unterbrochen, ist in der österreichisch-ungarischen k.u.k. Monarchie kurz vor dem ersten Weltkrieg angesiedelt. Der Zugriff auf das gesamte Mann ohne Eigenschaften-Konvolut, das sich aus Veröffentlichungen, aus Druckfahnen und Entwürfen in unterschiedlichen Textstufen zusammensetzte, aber auch Musils essayistische und vielstimmige Erzählweise und die Unabgeschlossenheit des Romans führten zu der Überlegung Hör- und Gedankenspiele zu produzieren und eine auditive Erzählform mit inszenierten Textpassagen und nacherzählenden bzw. reflexiven Originaltonsequenzen zu entwickeln. / Mit Manfred Zapatka, Ulrich Matthes, Susanne Wolff, Wolf Bachofner, Ulli Maier, Angela Winkler, Josef Bierbichler, Ignaz Kirchner, Wolfgang Hübsch, Sunnyi Melles, Achim Buch, Nadine Geyersbach, Michael Rotschopf, Peter Fricke, Dorothee Hartinger, Jens Wawrczeck, Gottfried Breitfuß, Oliver Stern, Felix von Manteuffel / Konzept: Katarina Agathos, Herbert Kapfer / Skript: Katarina Agathos, Klaus Buhlert, Herbert Kapfer / Regie: Klaus Buhlert / Wissenschaftliche Beratung: Walter Fanta / BR 2004</description>
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      <itunes:summary>20 Stunden Weltliteratur. Die sich weit verzweigende Handlung, immer wieder von essayistischen Exkursen unterbrochen, ist in der österreichisch-ungarischen k.u.k. Monarchie kurz vor dem ersten Weltkrieg angesiedelt. Der Zugriff auf das gesamte Mann ohne Eigenschaften-Konvolut, das sich aus Veröffentlichungen, aus Druckfahnen und Entwürfen in unterschiedlichen Textstufen zusammensetzte, aber auch Musils essayistische und vielstimmige Erzählweise und die Unabgeschlossenheit des Romans führten zu der Überlegung Hör- und Gedankenspiele zu produzieren und eine auditive Erzählform mit inszenierten Textpassagen und nacherzählenden bzw. reflexiven Originaltonsequenzen zu entwickeln. / Mit Manfred Zapatka, Ulrich Matthes, Susanne Wolff, Wolf Bachofner, Ulli Maier, Angela Winkler, Josef Bierbichler, Ignaz Kirchner, Wolfgang Hübsch, Sunnyi Melles, Achim Buch, Nadine Geyersbach, Michael Rotschopf, Peter Fricke, Dorothee Hartinger, Jens Wawrczeck, Gottfried Breitfuß, Oliver Stern, Felix von Manteuffel / Konzept: Katarina Agathos, Herbert Kapfer / Skript: Katarina Agathos, Klaus Buhlert, Herbert Kapfer / Regie: Klaus Buhlert / Wissenschaftliche Beratung: Walter Fanta / BR 2004</itunes:summary>
      <itunes:keywords>Hörspiel, Pool, Bayerischer Rundfunk, Bayern 2, Mann ohne Eigenschaften, Robert Musil, Hörspiel, Pool, Hörbuch, Hörspielarchiv, Poesie, Erfindung, Schrott, Buhlert, Gedichte,Produktionen, Podcast, Bayern 2, Bayerischer Rundfunk</itunes:keywords>
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    <item>
      <title>Vorläufig definitiv? Die Macher des Radioexperiments "M.o.E. Remix" im Gespräch - 30.01.2009</title>
      <pubDate>Fri, 30 Jan 2009 00:05:01 +0100</pubDate>
      <description>Werkstattgespräch über "Der Mann ohne Eigenschaften. Remix" - "Vorläufig definitiv" ist eine Formulierung, die der Autor Robert Musil einer seiner Figuren im Roman Der Mann ohne Eigenschaften in den Mund legte. "Vorläufig definitiv" - so könnte auch die Arbeitsweise von Musil bezeichnet werden, die vom Prinzip Entwurf/Gegenentwurf gekennzeichnet war. Der Roman ist ein Klassiker der Moderne, aber auch Fragment. Der textkritisch digitalisierte literarische Nachlass Musils, die veröffentlichten Romanteile und Gespräche mit Musil-Forschern und Künstlern waren die Basis für das Projekt Der Mann ohne Eigenschaften. Remix, das als Audio- und Print-Version veröffentlicht und in Bayern2Radio urgesendet wurde. Die Komplexität und Dimension des Projekts erforderte eine intensive Zusammenarbeit und einen Diskussionsprozess der beteiligten Macher, der sich über den gesamten Zeitraum der Planung und Realisierung erstreckte. Vom Schreibexperiment zum Radioexperiment: Im Spannungsfeld zwischen Forschung und Kunst sollte eine Produktion entstehen mit dem Anspruch, erstmals auf wissenschaftlicher Grundlage Musils Schreibexperiment in seiner gesamten Dimension künstlerisch darzustellen. Zum Abschluss des Projekts stellen sich die Fragen: Vorläufig definitiv? Wurde die Produktion ihrem Anspruch gerecht? Kann Textkritik und Radiokunst in Einklang gebracht werden? Welche Bedeutung hat der Remix für die Musil-Rezeption? / Gesprächsteilnehmer: Katarina Agathos, Klaus Buhlert, Karl Corino, Walter Fanta, Herbert Kapfer / Moderation: Christoph Lindenmeyer / BR 2004</description>
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      <itunes:summary>Werkstattgespräch über "Der Mann ohne Eigenschaften. Remix" - "Vorläufig definitiv" ist eine Formulierung, die der Autor Robert Musil einer seiner Figuren im Roman Der Mann ohne Eigenschaften in den Mund legte. "Vorläufig definitiv" - so könnte auch die Arbeitsweise von Musil bezeichnet werden, die vom Prinzip Entwurf/Gegenentwurf gekennzeichnet war. Der Roman ist ein Klassiker der Moderne, aber auch Fragment. Der textkritisch digitalisierte literarische Nachlass Musils, die veröffentlichten Romanteile und Gespräche mit Musil-Forschern und Künstlern waren die Basis für das Projekt Der Mann ohne Eigenschaften. Remix, das als Audio- und Print-Version veröffentlicht und in Bayern2Radio urgesendet wurde. Die Komplexität und Dimension des Projekts erforderte eine intensive Zusammenarbeit und einen Diskussionsprozess der beteiligten Macher, der sich über den gesamten Zeitraum der Planung und Realisierung erstreckte. Vom Schreibexperiment zum Radioexperiment: Im Spannungsfeld zwischen Forschung und Kunst sollte eine Produktion entstehen mit dem Anspruch, erstmals auf wissenschaftlicher Grundlage Musils Schreibexperiment in seiner gesamten Dimension künstlerisch darzustellen. Zum Abschluss des Projekts stellen sich die Fragen: Vorläufig definitiv? Wurde die Produktion ihrem Anspruch gerecht? Kann Textkritik und Radiokunst in Einklang gebracht werden? Welche Bedeutung hat der Remix für die Musil-Rezeption? / Gesprächsteilnehmer: Katarina Agathos, Klaus Buhlert, Karl Corino, Walter Fanta, Herbert Kapfer / Moderation: Christoph Lindenmeyer / BR 2004</itunes:summary>
      <itunes:keywords>Hörspiel, Pool, Bayerischer Rundfunk, Bayern 2, Werkstattgespräch, Robert Musil, Mann ohne Eigenschaften, Radioexperiment, Vorläufig definitiv, Hörspiel, Pool, Hörbuch, Hörspielarchiv, Poesie, Erfindung, Schrott, Buhlert, Gedichte,Produktionen, Podcast, Bayern 2, Bayerischer Rundfunk</itunes:keywords>
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      <title>Robert Musil: Der Mann ohne Eigenschaften. Remix (19/20) - 23.01.2009</title>
      <pubDate>Fri, 23 Jan 2009 00:05:01 +0100</pubDate>
      <description>20 Stunden Weltliteratur. Die sich weit verzweigende Handlung, immer wieder von essayistischen Exkursen unterbrochen, ist in der österreichisch-ungarischen k.u.k. Monarchie kurz vor dem ersten Weltkrieg angesiedelt. Der Zugriff auf das gesamte Mann ohne Eigenschaften-Konvolut, das sich aus Veröffentlichungen, aus Druckfahnen und Entwürfen in unterschiedlichen Textstufen zusammensetzte, aber auch Musils essayistische und vielstimmige Erzählweise und die Unabgeschlossenheit des Romans führten zu der Überlegung Hör- und Gedankenspiele zu produzieren und eine auditive Erzählform mit inszenierten Textpassagen und nacherzählenden bzw. reflexiven Originaltonsequenzen zu entwickeln. / Mit Manfred Zapatka, Ulrich Matthes, Susanne Wolff, Wolf Bachofner, Ulli Maier, Angela Winkler, Josef Bierbichler, Ignaz Kirchner, Wolfgang Hübsch, Sunnyi Melles, Achim Buch, Nadine Geyersbach, Michael Rotschopf, Peter Fricke, Dorothee Hartinger, Jens Wawrczeck, Gottfried Breitfuß, Oliver Stern, Felix von Manteuffel / Konzept: Katarina Agathos, Herbert Kapfer / Skript: Katarina Agathos, Klaus Buhlert, Herbert Kapfer / Regie: Klaus Buhlert / Wissenschaftliche Beratung: Walter Fanta / BR 2004</description>
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      <title>Klaus Ramm: "das beginnt irgendwo hat kein ziel verläuft sich zieht kreise will nirgendwo ankommen &amp; endet an einem beliebigen punkt" - 16.01.2009</title>
      <pubDate>Fri, 16 Jan 2009 20:30:01 +0100</pubDate>
      <description>"das beginnt irgendwo hat kein ziel verläuft sich zieht kreise will nirgendwo ankommen &amp; endet an einem beliebigen punkt" - Hartmut Geerkens Wege in die Radiokunst und sein Verschwinden darin - Ein Radioessay - Anhand charakteristischer Produktionen und mit vielen Ausschnitten und Zitaten erläutert Klaus Ramm Konzepte und Arbeitsweisen des Hörspielmachers Geerken, insbesondere seine Neigung, als Person hinter dem akustischen Material und den zu dessen Organisation entworfenen Regeln zurückzutreten. / Mit Klaus Ramm, Hartmut Geerken / BR 1999</description>
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      <itunes:summary>"das beginnt irgendwo hat kein ziel verläuft sich zieht kreise will nirgendwo ankommen &amp; endet an einem beliebigen punkt" - Hartmut Geerkens Wege in die Radiokunst und sein Verschwinden darin - Ein Radioessay - Anhand charakteristischer Produktionen und mit vielen Ausschnitten und Zitaten erläutert Klaus Ramm Konzepte und Arbeitsweisen des Hörspielmachers Geerken, insbesondere seine Neigung, als Person hinter dem akustischen Material und den zu dessen Organisation entworfenen Regeln zurückzutreten. / Mit Klaus Ramm, Hartmut Geerken / BR 1999</itunes:summary>
      <itunes:keywords>Hörspiel, Pool, Podcast, Bayerischer Rundfunk, Bayern 2, das beginnt irgendwo, Geerken, Radioessay, Wege in die Radiokunst, 1999, Hörspiel, Pool, Hörbuch, Hörspielarchiv, Poesie, Erfindung, Schrott, Buhlert, Gedichte,Produktionen, Podcast, Bayern 2, Bayerischer Rundfunk</itunes:keywords>
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      <title>Robert Musil: Der Mann ohne Eigenschaften. Remix (18/20) - 16.01.2009</title>
      <pubDate>Fri, 16 Jan 2009 00:05:01 +0100</pubDate>
      <description>20 Stunden Weltliteratur. Die sich weit verzweigende Handlung, immer wieder von essayistischen Exkursen unterbrochen, ist in der österreichisch-ungarischen k.u.k. Monarchie kurz vor dem ersten Weltkrieg angesiedelt. Der Zugriff auf das gesamte Mann ohne Eigenschaften-Konvolut, das sich aus Veröffentlichungen, aus Druckfahnen und Entwürfen in unterschiedlichen Textstufen zusammensetzte, aber auch Musils essayistische und vielstimmige Erzählweise und die Unabgeschlossenheit des Romans führten zu der Überlegung Hör- und Gedankenspiele zu produzieren und eine auditive Erzählform mit inszenierten Textpassagen und nacherzählenden bzw. reflexiven Originaltonsequenzen zu entwickeln. / Mit Manfred Zapatka, Ulrich Matthes, Susanne Wolff, Wolf Bachofner, Ulli Maier, Angela Winkler, Josef Bierbichler, Ignaz Kirchner, Wolfgang Hübsch, Sunnyi Melles, Achim Buch, Nadine Geyersbach, Michael Rotschopf, Peter Fricke, Dorothee Hartinger, Jens Wawrczeck, Gottfried Breitfuß, Oliver Stern, Felix von Manteuffel / Konzept: Katarina Agathos, Herbert Kapfer / Skript: Katarina Agathos, Klaus Buhlert, Herbert Kapfer / Regie: Klaus Buhlert / Wissenschaftliche Beratung: Walter Fanta / BR 2004</description>
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      <title>Robert Musil: Der Mann ohne Eigenschaften. Remix (17/20) - 09.01.2009</title>
      <pubDate>Fri, 09 Jan 2009 00:05:01 +0100</pubDate>
      <description>20 Stunden Weltliteratur. Die sich weit verzweigende Handlung, immer wieder von essayistischen Exkursen unterbrochen, ist in der österreichisch-ungarischen k.u.k. Monarchie kurz vor dem ersten Weltkrieg angesiedelt. Der Zugriff auf das gesamte Mann ohne Eigenschaften-Konvolut, das sich aus Veröffentlichungen, aus Druckfahnen und Entwürfen in unterschiedlichen Textstufen zusammensetzte, aber auch Musils essayistische und vielstimmige Erzählweise und die Unabgeschlossenheit des Romans führten zu der Überlegung Hör- und Gedankenspiele zu produzieren und eine auditive Erzählform mit inszenierten Textpassagen und nacherzählenden bzw. reflexiven Originaltonsequenzen zu entwickeln. / Mit Manfred Zapatka, Ulrich Matthes, Susanne Wolff, Wolf Bachofner, Ulli Maier, Angela Winkler, Josef Bierbichler, Ignaz Kirchner, Wolfgang Hübsch, Sunnyi Melles, Achim Buch, Nadine Geyersbach, Michael Rotschopf, Peter Fricke, Dorothee Hartinger, Jens Wawrczeck, Gottfried Breitfuß, Oliver Stern, Felix von Manteuffel / Konzept: Katarina Agathos, Herbert Kapfer / Skript: Katarina Agathos, Klaus Buhlert, Herbert Kapfer / Regie: Klaus Buhlert / Wissenschaftliche Beratung: Walter Fanta / BR 2004</description>
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      <title>Katharina Teichgräber: Über die Notwendigkeit, sich im Bett umzudrehen - 02.01.2009</title>
      <pubDate>Fri, 02 Jan 2009 00:05:01 +0100</pubDate>
      <description>Gespräch mit Alexander Kluge über einen ungedrehten Film zu Robert Musils "Der Mann ohne Eigenschaften" - Als heutiges Filmprojekt also eine Herausforderung! Und im Büro des Produzenten fällt natürlich sofort der Satz, Kino müsse Geschichten erzählen ... Dieser Ulrich! ... "hat keine Eigenschaften, und eine Handlung gibt es auch nicht, der Film hat keinen Anfang, kein Ende und einen Mittelteil schon gar nicht!" Der Glaube an den Erfolg läßt sich durch solche Argumente nicht erschüttern. / Mit Katarina Teichgräber, Alexander Kluge, Marianna Kiss, Stefan Gabanyi, Sophia Bieräugel / Realisation: Katharina Teichgräber / BR 2004</description>
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      <title>Robert Musil: Der Mann ohne Eigenschaften. Remix (16/20) - 02.01.2009</title>
      <pubDate>Fri, 02 Jan 2009 00:05:01 +0100</pubDate>
      <description>20 Stunden Weltliteratur. Die sich weit verzweigende Handlung, immer wieder von essayistischen Exkursen unterbrochen, ist in der österreichisch-ungarischen k.u.k. Monarchie kurz vor dem ersten Weltkrieg angesiedelt. Der Zugriff auf das gesamte Mann ohne Eigenschaften-Konvolut, das sich aus Veröffentlichungen, aus Druckfahnen und Entwürfen in unterschiedlichen Textstufen zusammensetzte, aber auch Musils essayistische und vielstimmige Erzählweise und die Unabgeschlossenheit des Romans führten zu der Überlegung Hör- und Gedankenspiele zu produzieren und eine auditive Erzählform mit inszenierten Textpassagen und nacherzählenden bzw. reflexiven Originaltonsequenzen zu entwickeln. / Mit Manfred Zapatka, Ulrich Matthes, Susanne Wolff, Wolf Bachofner, Ulli Maier, Angela Winkler, Josef Bierbichler, Ignaz Kirchner, Wolfgang Hübsch, Sunnyi Melles, Achim Buch, Nadine Geyersbach, Michael Rotschopf, Peter Fricke, Dorothee Hartinger, Jens Wawrczeck, Gottfried Breitfuß, Oliver Stern, Felix von Manteuffel / Konzept: Katarina Agathos, Herbert Kapfer / Skript: Katarina Agathos, Klaus Buhlert, Herbert Kapfer / Regie: Klaus Buhlert / Wissenschaftliche Beratung: Walter Fanta / BR 2004</description>
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      <title>Robert Musil: Der Mann ohne Eigenschaften. Remix (15/20) - 26.12.2008</title>
      <pubDate>Fri, 26 Dec 2008 00:05:01 +0100</pubDate>
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      <title>Bernadette Sonnenbichler: Weltberühmt und ungelesen - Robert Musils Mann ohne Eigenschaften - 26.12.2008</title>
      <pubDate>Fri, 26 Dec 2008 00:05:01 +0100</pubDate>
      <description>Gespräche über Robert Musils "Der Mann ohne Eigenschaften" - Umfangreicher als die Bibel und dennoch Fragment geblieben, ziert das Buch unzählige Bücherregale nicht nur im deutschsprachigen Raum. Zur Hand genommen wird es jedoch wenig. Nur selten finden sich unerschrockene, eifrig-disziplinierte Leser, die Musil und seiner Hauptfigur Ulrich von der ersten bis zur letzten Seite - über zahllose essayistische Exkurse hinweg - folgen. / Mit Bernadette Sonnenbichler, Detlef Kügow / Realisation: Bernadette Sonnenbichler / BR 2004</description>
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      <title>Robert Musil: Der Mann ohne Eigenschaften. Remix (14/20) - 19.12.2008</title>
      <pubDate>Fri, 19 Dec 2008 00:05:01 +0100</pubDate>
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      <title>Thomas Kretschmer: Vom Romanfragment zum Remix - 12.12.2008</title>
      <pubDate>Fri, 12 Dec 2008 12:00:01 +0100</pubDate>
      <description>Werkstattbericht zu Robert Musils "Der Mann ohne Eigenschaften" / (BR 2004)</description>
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      <title>Robert Musil: Der Mann ohne Eigenschaften. Remix (13/20) - 12.12.2008</title>
      <pubDate>Fri, 12 Dec 2008 00:05:01 +0100</pubDate>
      <description>20 Stunden Weltliteratur. Die sich weit verzweigende Handlung, immer wieder von essayistischen Exkursen unterbrochen, ist in der österreichisch-ungarischen k.u.k. Monarchie kurz vor dem ersten Weltkrieg angesiedelt. Der Zugriff auf das gesamte Mann ohne Eigenschaften-Konvolut, das sich aus Veröffentlichungen, aus Druckfahnen und Entwürfen in unterschiedlichen Textstufen zusammensetzte, aber auch Musils essayistische und vielstimmige Erzählweise und die Unabgeschlossenheit des Romans führten zu der Überlegung Hör- und Gedankenspiele zu produzieren und eine auditive Erzählform mit inszenierten Textpassagen und nacherzählenden bzw. reflexiven Originaltonsequenzen zu entwickeln. / Mit Manfred Zapatka, Ulrich Matthes, Susanne Wolff, Wolf Bachofner, Ulli Maier, Angela Winkler, Josef Bierbichler, Ignaz Kirchner, Wolfgang Hübsch, Sunnyi Melles, Achim Buch, Nadine Geyersbach, Michael Rotschopf, Peter Fricke, Dorothee Hartinger, Jens Wawrczeck, Gottfried Breitfuß, Oliver Stern, Felix von Manteuffel / Konzept: Katarina Agathos, Herbert Kapfer / Skript: Katarina Agathos, Klaus Buhlert, Herbert Kapfer / Regie: Klaus Buhlert / Wissenschaftliche Beratung: Walter Fanta / BR 2004</description>
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      <title>Robert Musil: Der Mann ohne Eigenschaften. Remix (12/20) - 05.12.2008</title>
      <pubDate>Fri, 05 Dec 2008 00:05:01 +0100</pubDate>
      <description>20 Stunden Weltliteratur. Die sich weit verzweigende Handlung, immer wieder von essayistischen Exkursen unterbrochen, ist in der österreichisch-ungarischen k.u.k. Monarchie kurz vor dem ersten Weltkrieg angesiedelt. Der Zugriff auf das gesamte Mann ohne Eigenschaften-Konvolut, das sich aus Veröffentlichungen, aus Druckfahnen und Entwürfen in unterschiedlichen Textstufen zusammensetzte, aber auch Musils essayistische und vielstimmige Erzählweise und die Unabgeschlossenheit des Romans führten zu der Überlegung Hör- und Gedankenspiele zu produzieren und eine auditive Erzählform mit inszenierten Textpassagen und nacherzählenden bzw. reflexiven Originaltonsequenzen zu entwickeln. / Mit Manfred Zapatka, Ulrich Matthes, Susanne Wolff, Wolf Bachofner, Ulli Maier, Angela Winkler, Josef Bierbichler, Ignaz Kirchner, Wolfgang Hübsch, Sunnyi Melles, Achim Buch, Nadine Geyersbach, Michael Rotschopf, Peter Fricke, Dorothee Hartinger, Jens Wawrczeck, Gottfried Breitfuß, Oliver Stern, Felix von Manteuffel / Konzept: Katarina Agathos, Herbert Kapfer / Skript: Katarina Agathos, Klaus Buhlert, Herbert Kapfer / Regie: Klaus Buhlert / Wissenschaftliche Beratung: Walter Fanta / BR 2004</description>
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      <title>Robert Musil: Der Mann ohne Eigenschaften. Remix (11/20) - 28.11.2008</title>
      <pubDate>Fri, 28 Nov 2008 00:05:01 +0100</pubDate>
      <description>20 Stunden Weltliteratur. Die sich weit verzweigende Handlung, immer wieder von essayistischen Exkursen unterbrochen, ist in der österreichisch-ungarischen k.u.k. Monarchie kurz vor dem ersten Weltkrieg angesiedelt. Der Zugriff auf das gesamte Mann ohne Eigenschaften-Konvolut, das sich aus Veröffentlichungen, aus Druckfahnen und Entwürfen in unterschiedlichen Textstufen zusammensetzte, aber auch Musils essayistische und vielstimmige Erzählweise und die Unabgeschlossenheit des Romans führten zu der Überlegung Hör- und Gedankenspiele zu produzieren und eine auditive Erzählform mit inszenierten Textpassagen und nacherzählenden bzw. reflexiven Originaltonsequenzen zu entwickeln. / Mit Manfred Zapatka, Ulrich Matthes, Susanne Wolff, Wolf Bachofner, Ulli Maier, Angela Winkler, Josef Bierbichler, Ignaz Kirchner, Wolfgang Hübsch, Sunnyi Melles, Achim Buch, Nadine Geyersbach, Michael Rotschopf, Peter Fricke, Dorothee Hartinger, Jens Wawrczeck, Gottfried Breitfuß, Oliver Stern, Felix von Manteuffel / Konzept: Katarina Agathos, Herbert Kapfer / Skript: Katarina Agathos, Klaus Buhlert, Herbert Kapfer / Regie: Klaus Buhlert / Wissenschaftliche Beratung: Walter Fanta / BR 2004</description>
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      <title>Thomas Kretschmer: Ein Kraftfeld von Ideen und Ereignissen - 21.11.2008</title>
      <pubDate>Fri, 21 Nov 2008 10:55:01 +0100</pubDate>
      <description>Stimmen zu Robert Musils "Der Mann ohne Eigenschaften" - Musils Roman ist unter anderem bekannt durch seine Darstellung der Doppelmonarchie kurz vor dem Ersten Weltkrieg und beliebt wegen der Fülle von zitierfähigen Aphorismen. Gleichzeitig ist sein Platz im Kanon der Weltliteratur gerade wegen des fragmentarischen Charakters umstritten. Thomas Kretschmer hat in Gesprächen mit Literaturwissenschaftlern und Autoren Stimmen und Statements gesammelt, die sich mit der Ideenwelt von Musil auseinandersetzen. / Mit Thomas Kretschmer, Axel Wostry / Realisation: Thomas Kretschmer / BR 2004</description>
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      <title>Robert Musil: Der Mann ohne Eigenschaften. Remix (10/20) - 21.11.2008</title>
      <pubDate>Fri, 21 Nov 2008 00:05:01 +0100</pubDate>
      <description>20 Stunden Weltliteratur. Die sich weit verzweigende Handlung, immer wieder von essayistischen Exkursen unterbrochen, ist in der österreichisch-ungarischen k.u.k. Monarchie kurz vor dem ersten Weltkrieg angesiedelt. Der Zugriff auf das gesamte Mann ohne Eigenschaften-Konvolut, das sich aus Veröffentlichungen, aus Druckfahnen und Entwürfen in unterschiedlichen Textstufen zusammensetzte, aber auch Musils essayistische und vielstimmige Erzählweise und die Unabgeschlossenheit des Romans führten zu der Überlegung Hör- und Gedankenspiele zu produzieren und eine auditive Erzählform mit inszenierten Textpassagen und nacherzählenden bzw. reflexiven Originaltonsequenzen zu entwickeln. / Mit Manfred Zapatka, Ulrich Matthes, Susanne Wolff, Wolf Bachofner, Ulli Maier, Angela Winkler, Josef Bierbichler, Ignaz Kirchner, Wolfgang Hübsch, Sunnyi Melles, Achim Buch, Nadine Geyersbach, Michael Rotschopf, Peter Fricke, Dorothee Hartinger, Jens Wawrczeck, Gottfried Breitfuß, Oliver Stern, Felix von Manteuffel / Konzept: Katarina Agathos, Herbert Kapfer / Skript: Katarina Agathos, Klaus Buhlert, Herbert Kapfer / Regie: Klaus Buhlert / Wissenschaftliche Beratung: Walter Fanta / BR 2004</description>
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      <title>Robert Musil: Der Mann ohne Eigenschaften. Remix (09/20) - 14.11.2008</title>
      <pubDate>Fri, 14 Nov 2008 00:05:01 +0100</pubDate>
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      <title>Robert Musil: Der Mann ohne Eigenschaften. Remix (08/20) - 07.11.2008</title>
      <pubDate>Fri, 07 Nov 2008 00:05:01 +0100</pubDate>
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      <title>Robert Musil: Der Mann ohne Eigenschaften. Remix (07/20) - 31.10.2008</title>
      <pubDate>Fri, 31 Oct 2008 00:05:01 +0100</pubDate>
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      <itunes:summary>20 Stunden Weltliteratur. Die sich weit verzweigende Handlung, immer wieder von essayistischen Exkursen unterbrochen, ist in der österreichisch-ungarischen k.u.k. Monarchie kurz vor dem ersten Weltkrieg angesiedelt. Der Zugriff auf das gesamte Mann ohne Eigenschaften-Konvolut, das sich aus Veröffentlichungen, aus Druckfahnen und Entwürfen in unterschiedlichen Textstufen zusammensetzte, aber auch Musils essayistische und vielstimmige Erzählweise und die Unabgeschlossenheit des Romans führten zu der Überlegung Hör- und Gedankenspiele zu produzieren und eine auditive Erzählform mit inszenierten Textpassagen und nacherzählenden bzw. reflexiven Originaltonsequenzen zu entwickeln. / Mit Manfred Zapatka, Ulrich Matthes, Susanne Wolff, Wolf Bachofner, Ulli Maier, Angela Winkler, Josef Bierbichler, Ignaz Kirchner, Wolfgang Hübsch, Sunnyi Melles, Achim Buch, Nadine Geyersbach, Michael Rotschopf, Peter Fricke, Dorothee Hartinger, Jens Wawrczeck, Gottfried Breitfuß, Oliver Stern, Felix von Manteuffel / Konzept: Katarina Agathos, Herbert Kapfer / Skript: Katarina Agathos, Klaus Buhlert, Herbert Kapfer / Regie: Klaus Buhlert / Wissenschaftliche Beratung: Walter Fanta / BR 2004</itunes:summary>
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      <title>Walter Fanta: Musils M.o.E. als Thriller - 31.10.2008</title>
      <pubDate>Fri, 31 Oct 2008 00:05:01 +0100</pubDate>
      <description>Drehbuch-Lesung - Es wurde behauptet, Robert Musils Mann ohne Eigenschaften wäre kein echter Roman, er habe keine Geschichte. Die vorliegende Bearbeitung tritt den Gegenbeweis an. Sie stellt die spielfilmreife Handlung heraus, die der Roman trotz seines Essayismus erzählt. Das Romangeschehen von 1913-14 ist in die Gegenwart verpflanzt,"Kakanien" konsequent durch "Europa" ersetzt. Die Verwicklungen um eine - wirkliche oder eingebildete - europäische Identität rücken in die Mitte. / Mit Thomas Albus, Thorsten Nindel, Mogens von Gadow, Tim Seyfi, Trystan Pütter, Sebastian König, Barbara Novotny, Franziska Werner, Daniela Keckeis / Bearbeitung: Walter Fanta/Bernadette Sonnenbichler / Regie: Bernadette Sonnenbichler / BR 2004</description>
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      <itunes:summary>Drehbuch-Lesung - Es wurde behauptet, Robert Musils Mann ohne Eigenschaften wäre kein echter Roman, er habe keine Geschichte. Die vorliegende Bearbeitung tritt den Gegenbeweis an. Sie stellt die spielfilmreife Handlung heraus, die der Roman trotz seines Essayismus erzählt. Das Romangeschehen von 1913-14 ist in die Gegenwart verpflanzt,"Kakanien" konsequent durch "Europa" ersetzt. Die Verwicklungen um eine - wirkliche oder eingebildete - europäische Identität rücken in die Mitte. / Mit Thomas Albus, Thorsten Nindel, Mogens von Gadow, Tim Seyfi, Trystan Pütter, Sebastian König, Barbara Novotny, Franziska Werner, Daniela Keckeis / Bearbeitung: Walter Fanta/Bernadette Sonnenbichler / Regie: Bernadette Sonnenbichler / BR 2004</itunes:summary>
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      <title>Robert Musil: Der Mann ohne Eigenschaften. Remix (06/20) - 24.10.2008</title>
      <pubDate>Fri, 24 Oct 2008 00:05:01 +0200</pubDate>
      <description>20 Stunden Weltliteratur. Die sich weit verzweigende Handlung, immer wieder von essayistischen Exkursen unterbrochen, ist in der österreichisch-ungarischen k.u.k. Monarchie kurz vor dem ersten Weltkrieg angesiedelt. Der Zugriff auf das gesamte Mann ohne Eigenschaften-Konvolut, das sich aus Veröffentlichungen, aus Druckfahnen und Entwürfen in unterschiedlichen Textstufen zusammensetzte, aber auch Musils essayistische und vielstimmige Erzählweise und die Unabgeschlossenheit des Romans führten zu der Überlegung Hör- und Gedankenspiele zu produzieren und eine auditive Erzählform mit inszenierten Textpassagen und nacherzählenden bzw. reflexiven Originaltonsequenzen zu entwickeln. / Mit Manfred Zapatka, Ulrich Matthes, Susanne Wolff, Wolf Bachofner, Ulli Maier, Angela Winkler, Josef Bierbichler, Ignaz Kirchner, Wolfgang Hübsch, Sunnyi Melles, Achim Buch, Nadine Geyersbach, Michael Rotschopf, Peter Fricke, Dorothee Hartinger, Jens Wawrczeck, Gottfried Breitfuß, Oliver Stern, Felix von Manteuffel / Konzept: Katarina Agathos, Herbert Kapfer / Skript: Katarina Agathos, Klaus Buhlert, Herbert Kapfer / Regie: Klaus Buhlert / Wissenschaftliche Beratung: Walter Fanta / BR 2004</description>
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      <title>Robert Musil: Der Mann ohne Eigenschaften. Remix (05/20) - 17.10.2008</title>
      <pubDate>Fri, 17 Oct 2008 00:05:01 +0200</pubDate>
      <description>20 Stunden Weltliteratur. Die sich weit verzweigende Handlung, immer wieder von essayistischen Exkursen unterbrochen, ist in der österreichisch-ungarischen k.u.k. Monarchie kurz vor dem ersten Weltkrieg angesiedelt. Der Zugriff auf das gesamte Mann ohne Eigenschaften-Konvolut, das sich aus Veröffentlichungen, aus Druckfahnen und Entwürfen in unterschiedlichen Textstufen zusammensetzte, aber auch Musils essayistische und vielstimmige Erzählweise und die Unabgeschlossenheit des Romans führten zu der Überlegung Hör- und Gedankenspiele zu produzieren und eine auditive Erzählform mit inszenierten Textpassagen und nacherzählenden bzw. reflexiven Originaltonsequenzen zu entwickeln. / Mit Manfred Zapatka, Ulrich Matthes, Susanne Wolff, Wolf Bachofner, Ulli Maier, Angela Winkler, Josef Bierbichler, Ignaz Kirchner, Wolfgang Hübsch, Sunnyi Melles, Achim Buch, Nadine Geyersbach, Michael Rotschopf, Peter Fricke, Dorothee Hartinger, Jens Wawrczeck, Gottfried Breitfuß, Oliver Stern, Felix von Manteuffel / Konzept: Katarina Agathos, Herbert Kapfer / Skript: Katarina Agathos, Klaus Buhlert, Herbert Kapfer / Regie: Klaus Buhlert / Wissenschaftliche Beratung: Walter Fanta / BR 2004</description>
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      <title>Robert Musil: Der Mann ohne Eigenschaften. Remix (04/20) - 10.10.2008</title>
      <pubDate>Fri, 10 Oct 2008 00:05:01 +0200</pubDate>
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      <title>Robert Musil: Der Mann ohne Eigenschaften. Remix (03/20) - 03.10.2008</title>
      <pubDate>Fri, 03 Oct 2008 00:00:01 +0200</pubDate>
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      <title>Robert Musil: Der Mann ohne Eigenschaften. Remix (02/20) - 26.09.2008</title>
      <pubDate>Fri, 26 Sep 2008 00:05:01 +0200</pubDate>
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      <title>Robert Musil: Der Mann ohne Eigenschaften. Remix (01/20) - 19.09.2008</title>
      <pubDate>Fri, 19 Sep 2008 00:05:01 +0200</pubDate>
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      <itunes:summary>20 Stunden Weltliteratur. Die sich weit verzweigende Handlung, immer wieder von essayistischen Exkursen unterbrochen, ist in der österreichisch-ungarischen k.u.k. Monarchie kurz vor dem ersten Weltkrieg angesiedelt. Der Zugriff auf das gesamte Mann ohne Eigenschaften-Konvolut, das sich aus Veröffentlichungen, aus Druckfahnen und Entwürfen in unterschiedlichen Textstufen zusammensetzte, aber auch Musils essayistische und vielstimmige Erzählweise und die Unabgeschlossenheit des Romans führten zu der Überlegung Hör- und Gedankenspiele zu produzieren und eine auditive Erzählform mit inszenierten Textpassagen und nacherzählenden bzw. reflexiven Originaltonsequenzen zu entwickeln. / Mit Manfred Zapatka, Ulrich Matthes, Susanne Wolff, Wolf Bachofner, Ulli Maier, Angela Winkler, Josef Bierbichler, Ignaz Kirchner, Wolfgang Hübsch, Sunnyi Melles, Achim Buch, Nadine Geyersbach, Michael Rotschopf, Peter Fricke, Dorothee Hartinger, Jens Wawrczeck, Gottfried Breitfuß, Oliver Stern, Felix von Manteuffel / Konzept: Katarina Agathos, Herbert Kapfer / Skript: Katarina Agathos, Klaus Buhlert, Herbert Kapfer / Regie: Klaus Buhlert / Wissenschaftliche Beratung: Walter Fanta / BR 2004</itunes:summary>
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      <title>Walter Fanta: "Wenn ich auch mit dem Mann ohne Eigenschaften noch lange nicht fertig bin..." - 12.09.2008</title>
      <pubDate>Fri, 12 Sep 2008 00:05:01 +0200</pubDate>
      <description>Robert Musil und sein unvollendeter Roman - Die Manuskripte Musils eröffnen spannende Einblicke in eine Werkstätte des Schreibens. Es handelt sich um den in der Geschichte der Literatur wohl einmaligen, schier unglaublichen Fall, dass ein Autor ein Vierteljahrhundert nichts anderes tut als an einem einzigen Buch, der Enzyklopädie seiner Zeit, zu schreiben. Einmalig auch der Versuch, etwas, das sich normalerweise nur dem Auge des philologisch geschulten Betrachters erschließt, Hörern zugänglich zu machen. Wie aus der Realität Fiktion entsteht und wie der Autor grobe Handlungsentwürfe in zahlreichen Umformungsstufen zu ironisch und mythisch verdichteter reflexiver literarischer Prosa verwandelt, dies wird in der Tat hörbar gemacht. / Realisation: Annegret Arnold / (BR 2004)</description>
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      <title>Karl Corino: Schürflizenz für ins Grab mitgenommene Geheimnisse - 05.09.2008</title>
      <pubDate>Fri, 05 Sep 2008 00:05:01 +0200</pubDate>
      <description>Die Recherchen zur Biographie Robert Musils - Ein Biograph darf prinzipiell kein Erkenntnismittel verschmähen, selbst die Kriminalistik darf nicht zu kurz kommen. Die Quarzlampe kann die schwarzen Balken familiärer Zensur in bestimmten heiklen Dokumenten sichtbar machen, und wo Wissenschaft und Technik versagen, muss unter Umständen der Zufall weiterhelfen, der in Witwenmäntel eingenähte Manuskripte plötzlich wieder ans Tageslicht befördert. / Begleitsendung zu "Der Mann ohne Eigenschaften. Remix" / Realisation: Karl Corino / BR 2004</description>
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      <title>Thomas Meinecke: Texas Bohemia (3/3) - 29.08.2008</title>
      <pubDate>Fri, 29 Aug 2008 00:05:01 +0200</pubDate>
      <description>Texas Bohemia ist eine Hörspiel-Collage aus äußerst raren sprachlichen sowie musikalischen (sehr soulvollen, zumeist texas-böhmischen) Originaltönen, welche ich im heutigen Texas (März und April 1992) aufgezeichnet habe. Die über ihre Herkunft und ihren Alltag - mal im holsteinischen, mal im pfälzischen Idiom - sprechenden Texaner heißen Harold und Meta Pahl, Marge Mueller, Joseph Emanuel Knutzen und Ronny Sachs, Harvey Meiners und Edgar Heinsohn, sind im Alter zwischen 41 und 82 Jahren und verständigen sich täglich im sogenannten Texas-Deutschen. / Realisation: Thomas Meinecke / BR 1993</description>
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      <title>Thomas Meinecke: Texas Bohemia (2/3) - 22.08.2008</title>
      <pubDate>Fri, 22 Aug 2008 00:05:01 +0200</pubDate>
      <description>Texas Bohemia ist eine Hörspiel-Collage aus äußerst raren sprachlichen sowie musikalischen (sehr soulvollen, zumeist texas-böhmischen) Originaltönen, welche ich im heutigen Texas (März und April 1992) aufgezeichnet habe. Die über ihre Herkunft und ihren Alltag - mal im holsteinischen, mal im pfälzischen Idiom - sprechenden Texaner heißen Harold und Meta Pahl, Marge Mueller, Joseph Emanuel Knutzen und Ronny Sachs, Harvey Meiners und Edgar Heinsohn, sind im Alter zwischen 41 und 82 Jahren und verständigen sich täglich im sogenannten Texas-Deutschen. / Realisation: Thomas Meinecke / BR 1993</description>
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      <title>Thomas Meinecke: Texas Bohemia (1/3) - 15.08.2008</title>
      <pubDate>Fri, 15 Aug 2008 00:05:01 +0200</pubDate>
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      <title>Thomas von Steinaecker: Meine Tonbänder sind mein Widerstand - 08.08.2008</title>
      <pubDate>Fri, 08 Aug 2008 00:05:01 +0200</pubDate>
      <description>Aufnahme, Rückspultaste, Wiedergabe. Klaus Hofer ist einer, der sein Bandgerät immer dabei hat, der die Gegenwart mitschneidet und in die Vergangenheit zurückspult um herauszufinden, ob ihm etwas entgangen ist, ob er vielleicht etwas überhört hat - und wie alles in Wirklichkeit war: ein besessener Einzelgänger, für den es keine Grenze gibt zwischen Leben und Hörspiel. Das fiktive Feature feiert die Entdeckung des unbekannten Hörspiel-Pioniers Klaus Hofer, mit Ausschnitten aus seinen Hörstücken, dem Tontagebuch und seinem "Klanglexikon der Gefühle", Werke, die Hofer zu einer der großen Entdeckungen in der Geschichte des deutschen Hörspiels machen. / Mit Oliver Stritzel, Philipp Grimm, Christiane Rossbach, Wolfgang Pregler, Oliver Mallison, Hans Kremer, Peter Veit / Komposition: Samuel Schaab / Regie: Bernadette Sonnenbichler / BR 2007</description>
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      <title>Hartmut Geerken: südwärts, südwärts (Maßnahmen des Verschwindens: Eine Exiltrilogie) - 01.08.2008</title>
      <pubDate>Fri, 01 Aug 2008 00:05:01 +0200</pubDate>
      <description>Hörspiel nach einer dokumentarischen Niederschrift von Anselm Ruest: Der deutsche Autor und Philosoph wird 1940 in Frankreich zusammen mit vielen anderen Leidensgenossen in einem Güterzug 'südwärts' deportiert. Seinem äußerst detaillierten Augenzeugen-Bericht nähert sich Hörspielmacher Hartmut Geerken mit fünfzig Jahren Abstand. / Sprecher: Peter Fricke / Realisation: Hartmut Geerken/Herbert Kapfer / BR 1989</description>
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      <title>Michaela Melián: Föhrenwald (engl. Version) - 17.07.2008</title>
      <pubDate>Thu, 17 Jul 2008 00:06:01 +0200</pubDate>
      <description>Adolf-Hitler-Platz, Independence Place, Kolping-Platz: The Föhrenwald Settlement is a crucible of german history in the war and post war periods. / Die wechselvolle Geschichte der 1937 gebauten Mustersiedlung Föhrenwald. / Übersetzerin/translator: Jacqueline Todd / Komponisten/composer: Michaela Melián und/and Carl Oesterhelt / Stimmen/voices: Julian Doepp, Sabine Gietzelt, Christina Hänsel, Jenny Holdaway, Jamie Knight, Thomas Meinecke, Stefan Merki, Barbara Schäfer, Florian Schairer, Moritz Vinken / Realisation: Michaela Melián / BR/kunstraum muenchen 2005</description>
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      <itunes:keywords>Hörspiel, Pool, Podcast, Hörbuch, Hörspielarchiv, Produktionen, Bayerischer Rundfunk, Bayern 2, Melian, Föhrenwald, 2005, radioplay, play, german, history, war,Adolf-Hitler-Platz, Independence Place, Hörspiel, Pool, Hörbuch, Hörspielarchiv, Poesie, Erfindung, Schrott, Buhlert, Gedichte,Produktionen, Podcast, Bayern 2, Bayerischer Rundfunk</itunes:keywords>
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      <title>Kathrin Röggla: ein anmaßungskatalog für herrn fichte - 11.07.2008</title>
      <pubDate>Fri, 11 Jul 2008 00:06:01 +0200</pubDate>
      <description>Nicht nur Fichtes Radioproduktionen basieren auf seinen spannend geführten Tonband-Interviews. Seine aus Gesprächen entstandenen Romane zeichnen ihn als Wegbereiter für die Anerkennung des Interviews als literarischer Form aus. Zum 20. Todestag von Hubert Fichte (1935-1986) produzierte der BR 2006 einen Essay von Kathrin Röggla. Darin setzt sich die österreichische Schriftstellerin mit Fichtes Einfluss auf ihr eigenes Schreiben und seinen literarischen Methoden auseinander. Der ursprünglich für das BR-Nachtstudio entstandene Text ist hier als Hörspiel realisiert. / Mit Stefan Merki / Regie: Barbara Schäfer / BR 2006</description>
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      <title>Michael Lentz: Exit - 27.06.2008</title>
      <pubDate>Fri, 27 Jun 2008 00:05:01 +0200</pubDate>
      <description>Das Hörspiel als Erinnerungs- und Vergegenwärtigungsmaschine. Konrad Kellen erzählt. Ununterbrochen. Nach langem Erzählen der bemerkenswerte Satz: "Aber was könnte ich Ihnen denn erzählen?" Auslöser ist ein Besuch bei Konrad Katzenellenbogen (geb. 1913), der seit vielen Jahrzehnten unter dem Namen Konrad Kellen in Amerika (Pacific Palisades) lebt. 1933 ist Kellen aus Deutschland emigriert, 1935 gelangte er nach New York. Von 1941 bis 1943 war Kellen Privatsekretär von Thomas Mann. In dieser Zeit schrieb er u. a. das Manuskript von Joseph der Ernährer mit der Schreibmaschine ab und war für Thomas Mann osmotischer Gesprächspartner. Bis auf einen kurzen Besuch vor Jahrzehnten ist Kellen nicht mehr in Deutschland gewesen. Immer wieder die Frage "Was macht Deutschland?" Was sagt man da? / Mit Michael Lentz und Konrad Kellen / BR 2005</description>
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      <itunes:keywords>Hörspiel, Pool, Podcast, Hörbuch, Hörspielarchiv, Poesie, Erfindung, Schrott, Buhlert, Gedichte, Produktionen, Bayerischer Rundfunk, Bayern 2, Michael Lentz, Exit, 2005, Hörspiel, Pool, Hörbuch, Hörspielarchiv, Poesie, Erfindung, Schrott, Buhlert, Gedichte,Produktionen, Podcast, Bayern 2, Bayerischer Rundfunk</itunes:keywords>
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      <title>Eran Schaerf: Die Stimme des Hörers - 13.06.2008</title>
      <pubDate>Fri, 13 Jun 2008 00:01:01 +0200</pubDate>
      <description>"Hier ist die Stimme des Hörers, ein von einem automatisierten Moderator betriebener Rundfunksender für Höreranrufe." Eran Schaerfs Auseinandersetzung mit dem Radio fordert die Reflexion der eigenen Hörgewohnheiten heraus. In Eran Schaerfs Vision eines autonomen, computergesteuerten Talkradio-Senders, dessen Programm ausschließlich durch Höreranrufe bestimmt wird, ist nur eine Stimme zu hören. Ein automatischer Moderator erklärt die Funktionsweise des Programms und der zugrundeliegenden Software, wird zum Sprachrohr für Fehlermeldungen, Höreranrufe und Fremdprogramme. Die Unterscheidbarkeit von authentischem und fiktivem Material ist nicht mehr gegeben - Irritationen beim Hörer sind einkalkuliert. Zugleich schärft das Stück nachhaltig die Aufmerksamkeit für die allgegenwärtige mediale Inszenierung von Öffentlichkeit. / Mit Peter Veit / Regie: Eran Schaerf / BR/ZKM/intermedium2 2002</description>
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      <title>Lauchstaedt/Meinecke/Palzer: Das jüngste Gericht - Hercule Perrier hat nie gelebt - 30.05.2008</title>
      <pubDate>Fri, 30 May 2008 00:05:01 +0200</pubDate>
      <description>Eine authentische Diskussion in volkstümlicher Reproduktion. Drei Personen, Berg Lauchstaedt, Thomas Meinecke und Thomas Palzer, unterhalten sich über den Sinn des Schreibens. Worüber soll aufgeklärt werden? Wozu und womit? Welche Rolle spielt dabei Peter Ustinov? Und wer spielt Versuchsperson eins? Eine Hausfrau? Wem hat Thomas Bernhard die Unterhose angezündet? Dem Bürgermeister von Wien? Agatha Christie? - Eine authentische Diskussion in volkstümlicher Reproduktion. / Von und mit Berg Lauchstaedt, Thomas Meinecke, Thomas Palzer / BR 1989</description>
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      <title>Maria Volk: eschen junge zwei - 16.05.2008</title>
      <pubDate>Fri, 16 May 2008 00:05:01 +0200</pubDate>
      <description>Trotz abwechselnder gegenseitiger Ermahnungen hören Amy und Jorge nicht auf zu reden, und so versäumen sie den Schlaf ... Auch bei Amy geht die Herzspange auf. Liebe: Das hohe Lied. Ohne dass sie es bemerken, überkreuzen sich die beiden Geschichten an einem Band, an dessen Ende die Freiheit festgebunden ist. Das Band ist danach fest zwischen ihnen verspannt ... / Komposition: Ulrich Bassenge / Regie: Herbert Kapfer / BR 1990</description>
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      <title>Andreas Ammer: Kaiser Wilhelm Overdrive - Original-Sound-Fragmente vom deutschen Weltkrieg 1914 - 02.05.2008</title>
      <pubDate>Fri, 02 May 2008 00:05:01 +0200</pubDate>
      <description>Der Kaiser Wilhelm Overdrive verarbeitet nur wirklich echte Töne, die fast ein Jahrhundert lang gespeichert wurden. - Krieg ist Klang, bis Hirne nichts als SOUND sind. Kammersänger Caruso und Kaiser Wilhelm schreien Schalltrichter an, damit ihre Befehle leben für alle Zeiten. Grammophone halten Wacht am Rhein. Das Rauschen der Apparate programmiert den nationalen Rausch. Für die Klang-Speicher werden Schlachten in Echtzeit simuliert. Niemand wird nachher sagen können, er habe nichts gehört. Und das Medium ist das Messer im Ohr der Massen - "HURRAH!" DEUTSCHLAND ECHTZEIT, Klangverarbeitung: Modernste Technologien tanzen in Vielspur auf dem Weltkrieg herum: Der Kaiser Wilhelm Overdrive koppelt sich in den akustischen Cyberspace zurück. Simultanhistorie. Phonographenphantasie. Soundstrukturalismus. / BR 1991</description>
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      <title>Ulrich Bassenge: fusion - 18.04.2008</title>
      <pubDate>Fri, 18 Apr 2008 17:35:01 +0200</pubDate>
      <description>Der Komponist und Autor Ulrich Bassenge sampelt in seiner Collage O-Ton-Material von den Auseinandersetzungen um den Bau der Wiederaufbereitungsanlage in Wackersdorf. Daraus entstehen futuristische pièces, die das Klangmaterial als Hörspiel 'wiederaufbereiten'. Dem Kompositionsprinzip der strukturalistischen Klanganalyse folgend, macht Bassenge den Rhythmus des atomaren Fortschritts hörbar, der Archetypen kriegerischer Auseinandersetzung birgt. / Realisation: Ulrich Bassenge / BR 1989</description>
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      <title>Michael Farin / Katrin Seybold: Lisa Fittko, Chicago 2000 - 30.04.2007</title>
      <pubDate>Mon, 30 Apr 2007 20:30:01 +0200</pubDate>
      <description>Lisa Fittko hat Walter Benjamin über die Pyrenäen geführt und später - unter Einsatz ihres Lebens - gemeinsam mit ihrem Mann, weit mehr als hundert anderen Verfolgten die Flucht vor den Nazis ermöglicht. Denn nachdem die Vichy-Regierung mit dem NS-Regime einen Auslieferungsvertrag für alle Emigranten geschlossen hatte, war Südfrankreich zur Menschenfalle geworden. Um wenigstens einige Intellektuelle und Künstler zu retten, hatten in die USA geflohene deutsche Sozialisten das 'Emergency Rescue Committee' gegründet. Über einen alten Schmugglerpfad schleusten sie Schriftsteller, Nazigegner, Reichstagsabgeordnete, Ärzte und viele andere nach Portbou, Spanien. Ende 1941 wird Lisa und Hans Fittko der Aufenthalt in der Grenzregion untersagt. Ihre Flucht nach Kuba gelingt, später sogar, allerdings erst 1948, die Einreise in die USA, nach Chicago. Im Jahre 2000 hat sich Lisa Fittko vor der Filmkamera in einem mehrstündigen Interview noch einmal schlaglichtartig all dessen erinnert. In dieser daraus eigens für das Radio produzierten O-Ton-Collage erzählt sie uneitel, anschaulich und bisweilen mit einem dem Leid abgetrotzten Humor von dem, was sie für das 'Selbstverständliche' hält: gegen die Nazi-Barbarei Widerstand zu leisten und Menschen zu retten. Auf dem Denkmal für die 'unbesungenen Helden' Hans und Lisa Fittko in Banyuls steht denn auch noch heute: "Es war das Selbstverständliche." Am 11. März 2005 ist Lisa Fittko in Chicago gestorben. / Interviews: Katrin Seybold/Catherine Stodolsky / Musik: Zeitblom / Realisation: Michael Farin / BR 2006</description>
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