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Bayerischer Rundfunk

22.03.2010


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Oktoberfest



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Wiesn-Ticker 2009 Die Wiesn-Kurznachrichten

Stand: 02.10.2009

Oktoberfest 2009 Live dabei

Meldungen zum Oktoberfest: kurz, knapp und informativ. 

Wiesn-Nachrichtenticker
 
1

6,5 Millionen Mass Bier, 111 Ochsen

5,7 Millionen Gäste besuchten die Wiesn 2009, so lautet die Bilanz des Münchner Tourismusamtes. Somit konnte die anvisierte Sechs-Millionen-Marke nicht erreicht werden. Getrunken wurden 6,5 Millionen Mass Bier, verspeist wurden 111 Ochsen. 2008 waren es sechs Millionen Besucher gewesen, die knapp ebenso viel Wiesnbier getrunken hatten. (4.10.2009)

2

Furioser Endspurt

Allein am Tag der Deutschen Einheit strömten nochmals 600.000 Besucher auf die Wiesn. Bei strahlendem Sonnenschein waren die meisten Bierzelte wegen Überfüllung geschlossen. (3.10.2009)

3

Premiere im Wiesn-Fundbüro

Mehrere Tausend Gegenstände wurden bislang im Wiesn-Fundbüro abgegeben. Premiere feiern dieses Jahr zwei wuchtige, rot-weiß gestreifte Metallpfosten: "Das ist schon ziemlich kurios, das haben wir noch nie gehabt", so Fundbüro-Chefin Sabine Eisenhauer. Weniger spektakulär sind die rund 600 Ausweise, 300 Geldbörsen und zahlreichen Brillen, die auf ihren Besitzer warten. Auch ein Hund ist abgegeben worden - und hofft, dass sein Herrchen bald auftaucht. (2.10.2009)

4

Wiesn-Würger wieder frei

Ein Besucher des Oktoberfestes kam gestern Abend zusammen mit sechs anderen Personen einem Rentner zuhilfe, der von einem 43-jährigen Deutschen angepöbelt wurde. Der aggressive Mann aus Seeshaupt ging daraufhin auf die Gruppe los und würgte den 21-Jährigen aus Buchloe derart heftig, dass der junge Mann wegen drohender Erstickungsgefahr auf die Intensivstation einer Klinik eingeliefert werden musste.

Der angepöbelte Senior hatte bereits während der Auseinandersetzung das Weite gesucht. Die Polizei nahm den Täter vorübergehend fest, gestern Nachmittag wurde er wieder auf freien Fuß gesetzt. (2.10.2009)

5

Falscher Bombenalarm

Für Aufregung sorgte ein herrenloser Koffer am U-Bahnhof "Poccistraße". Am Donnerstagnachmittag wurde der Bahnhof komplett gesperrt und der U-Bahnverkehr eingestellt. Die Polizei setzte einen Sprengstoffhund ein, doch das Gepäckstück stellte sich als vollkommen harmlos heraus. (1.10.2009)

6

Masskrug an Schädel zertrümmert

Als Folge eines Streits schlug gestern Abend in einem Festzelt ein Slowene einem Deutschen den Masskrug derart heftig an den Kopf, dass der Krug vollständig zerbrach. Durch die Splitter erlitt der 25-jährige Deutsche tiefe Schnittwunden im Gesicht und am Hals und musste ins Krankenhaus eingeliefert werden. Der 40-jährige Slowene wurde wegen gefährlicher Körperverletzung verhaftet. (1.10.2009)

7

Betreten verboten

Seit Beginn des Oktoberfestes hat das Kreisverwaltungsreferat in den ersten zehn Tagen gegen 20 gewaltbereite Personen sowie zwei Taschendiebe Betretungsverbote erlassen. Damit wird den gewaltbereiten Personen und den Taschendieben für die gesamte Dauer des Oktoberfestes untersagt, den Bereich der Theresienwiese zu betreten. Unter den gewaltbereiten Personen befindet sich auch ein Maßkrugwerfer.

Des Weiteren wurde gegen einen Sexualstraftäter ein Betretungsverbot bis zum Ende des diesjährigen Oktoberfestes erlassen. Bereits im Vorfeld des Oktoberfestes hatte das Kreisverwaltungsreferat insgesamt 49 Betretungsverbote für das Oktoberfest ausgesprochen, davon 36 gegen gewaltbereite Personen sowie 13 gegen Taschendiebe. (1.10.2009)

8

Schwergewichtiger Streithahn von Frau gestoppt

Besonderen Mut zeigte eine Frau auf dem Oktoberfest: Sie hatte eine handfeste Schlägerei zwischen einem 27 Jahre alten, 150 Kilogramm schweren Mann und einem 23-Jährigen verhindert. Der schwergewichtige Wiesn-Besucher hatte beim Trinken dem 23-Jährigen von unten gegen den Masskrug geschlagen, dieser erlitt einen Schnitt an der Stirn.

Daraufhin entbrannte ein Streit, in dessen Verlauf der Dreizentner-Mann zusehends aggressiver wurde. Bevor die Situation eskalierte, ging die 43-jährige Frau - von normaler Statur - dazwischen. Der 27-Jährige wurde von der Wiesn-Wache in Gewahrsam genommen, durfte diese jedoch verlassen, nachdem er eine Sicherheitsleistung in Höhe von 500,- Euro bezahlt hatte. (30.9.2009)

9

Süßigkeiten mit Falschgeld bezahlt

Das geschulte Auge eines Mandelverkäufers wurde ihm zum Verhängnis: Ein Italiener ist auf der Wiesn festgenommen worden, nachdem er seine Süßwaren mit einem gefälschten 20-Euro-Schein bezahlen wollte. Anschließend fanden die Ermittler 967 falsche Zwanziger im Hotelzimmer des Mannes. (30.9.2009)

10

Betreiberin von Schießbude ins Gesäß geschossen

Ein Wiesn-Besucher hat an einer Schießbude der Betreiberin ins Gesäß geschossen. Wie die Polizei mitteilte, hatte sich die 29-Jährige umgedreht, um ein weiteres Gewehr zu laden. Offensichtlich - so die Polizei - war der Wiesnbesucher von der Rückenansicht der Angestellten so angetan, dass er anlegte und auf das Gesäß schoss. Die Frau erlitt einen Bluterguss und eine leichte Verbrennung. Der Mann wurde festgenommen und nach Zahlung einer Sicherheitsleistung in Höhe von 300 Euro wieder entlassen. (29.9.2009)

11

Sicherheitskontrollen auch am Hauptbahnhof

Mittlerweile wird auch am Münchner Hauptbahnhof verschärft kontrolliert. Alle Nebeneingänge sind geschlossen, der Haupteingang wurde verengt. So soll die Bundespolizei den Überblick bewahren. Verschärfte Kontrollen gibts auch am Flughafen. (29.9.2009)

12

Mehr Polizeikontrollen und Sperrzone rund um die Wiesn

Aus Angst vor Terroranschlägen werden die Sicherheitsvorkehrungen rund um das Oktoberfest verschärft. Die Polizei verstärke ihre Kontrollen und der motorisierte Verkehr werde von der Wiesn ferngehalten. Nur noch Lieferanten und Anwohner dürfen sich der Festwiese nähern. Laut Sicherheitsbehörden gebe es aber keine konkreten Hinweise auf einen Anschlag. Anlass für die erhöhte Polizeipräsenz sind die Videobotschaften des Terror-Netzwerks Al Kaida der vergangenen Wochen, in denen unter anderem der Islamist Bekkay Harrach den Deutschen mit Anschlägen für den Zeitraum nach der Bundestagswahl gedroht hat. Bereits jetzt werden regelmäßig Sprengstoff-Spürhunde auf dem Festgelände eingesetzt, seit Samstag gilt zudem ein Überflugverbot für das Oktoberfest. (28.9.2009)

13

Halbzeit-Bilanz: perfektes Wetter, zufriedene Wirte

Perfektes Wiesn-Wetter hat den Veranstaltern des Oktoberfestes einen regen Besucher-Andrang beschert. Trotz Wirtschaftskrise strömten bislang 3,3 Millionen Gäste auf die Theresienwiese, 100.000 mehr als im Vorjahr. OB Ude sprach von einer bislang "sehr entspannten" Wiesn. Einen ausführlichen Artikel zur Halbzeit-Bilanz finden Sie auf dieser Seite. (27.9.2009)

14

Flugverbot über dem Oktoberfest

Über der Theresienwiese herrscht bis zum Ende des Oktoberfestes ein Flugverbot. Auf Antrag von Innenminister Joachim Herrmann (CSU) hat das Bundesverkehrsministerium bereits am Freitagabend das Verbot angeordnet.

Anlass war ein Werbeflugzeug, dass am Donnerstag das Wiesn-Gelände in niedriger Höhe überflog. Daraufhin gingen zahlreiche Anrufe besorgter Bürger bei der Polizei ein. "Eine Flugverbotszone erscheint uns aufgrund der aktuellen Sicherheitslage für geboten", sagte Hermann mit Blick auf die jüngsten Terrordrohungen. Allerdings brauche niemand Angst zu haben, wenn er auf die Wiesn geht, so der Innenminister. (26.9.2009)

15

Gedenkminute am Jahrestag des Attentats

Mit einer Gedenkminute gedachte man heute auf dem Oktoberfest der Opfer des Attentats vom 26. September 1980. Am Mahnmal, das sich am Haupteingang zur Theresienwiese befindet, legten Vetreter der DGB-Jugend sowie der Stadt München Kränze nieder. Bei der Explosion vor 29 Jahren wurden mehr als 200 Menschen verletzt. 13 Menschen kamen ums Leben, unter ihnen befand sich auch der Attentäter.

Bis heute hegen viele Zeitzeugen Zweifel, ob der damals 21-jährige Student G. Köhler den Anschlag tatsächlich allein geplant und begangen hat. (26.9.2009)

16

Südtiroler dolmetschen für italienische Wiesn-Gäste

Das Bayerische Rote Kreuz (BRK) wird dieses Jahr wieder von Helfern aus Südtirol unterstützt. Insgesamt 16 freiwillige Helfer des Südtiroler Landesrettungsvereins "Weisses Kreuz" sind auf der Wiesn im Einsatz. Laut BRK stammen die meisten ausländischen Patienten aus Italien, diese sprächen oft kein Englisch oder Deutsch. Der italienische Dolmetscherdienst wird an allen Wiesn-Wochenenden angeboten.

Speziell am zweiten Wiesn-Wochenende wird das Oktoberfest traditionell von zahlreichen Gästen aus Italien besucht. An diesem Wochenende sind auch zwei Angestellte der Berufsfeuerwehr Bozen im Einsatz, sie arbeiten in der Leitstelle der Münchner Feuerwehr mit. (25.9.2009)

17

Wiesn-Besucher beißt Polizisten

Mit Zähnen und Klauen hat sich ein Oktoberfest-Gast gegen den Zugriff der Polizei gewehrt. Der 23-Jährige wurde des Bierzeltes verwiesen, da er einem Musiker eine Rassel weggenommen habe. Als Polizeibeamte die Personalien des alkoholisierten Besuchers aufnehmen wollten, sei dieser aggressiv geworden und habe einen Beamten in die Hand gebissen. Die Verletzung musste klinisch behandelt werden, der Täter kam in die Ausnüchterungszelle. (25.9.2009)

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