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ARD Mittagsmagazin
neue technik beim Satellitenfernsehen
Grafik Satellit (C)mima

Digital statt analog

 

Seit Monaten verkünden es die Fernsehsender, nun laufen die letzten hundert Tage: Am 30. April wird endgültig die analoge Satellitenübertragung auf digital umgestellt. Wer danach noch eine analoge Schüssel hat, sieht schwarz.

 

 



Rund 2,3 Millionen Haushalte in Deutschland empfangen ihr Satellitenfernsehen noch analog, so Zahlen von TNS Infratest. Rund 86 Prozent der deutschen Haushalte mit Satellitenschüssel auf dem Dach sehen bereits jetzt digital.

Das Problem: Über die Hälfte der Nutzer weiß nicht, ob sie analog oder digital sehen und was für eine Umrüstung zu tun ist. Dabei ist es selbst für den Laien gar nicht so schwierig. Je nach Alter der Satellitenschüssel reicht es oft schon aus, den analogen Receiver gegen einen digitalen zu tauschen. Den gibt es im Handel bereits ab 25 Euro. Man sollte darauf achten, dass der neue Receiver auch HDTV-fähig ist. Ob das Gerät die Bilder auch in hochauflösendem Format (HD) übertragen kann, lässt sich an den Logos "HD ready" oder "Full HD" ablesen.
Bei älteren Sat-Schüsseln kann es auch nötig sein, die Empfangseinheit, das sogenannte LNB (Low Noise Block), zu tauschen. Ob die Anlage bereits digitalfähig ist, lässt sich nicht ohne weiteres am Kaufdatum ablesen. Branchenkenner raten dazu, schon jetzt umzurüsten. Am 30.April könnte es sonst zu Engpässen kommen. Die Antwort gibt es übrigens auf der ARD Text Tafel 198. Steht hier: sie empfangen noch analog. Dann sollten Sie schnell umrüsten

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mehr | more Hintergrundinfos: Umstellung auf digital


Dokument erstellt: 20.1.2012 um 14.OO Uhr



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