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"Kriegerin“ heißt der Film, der heute anläuft. Wir sehen eine Frau, gespielt von Alina Levshin, die in deutsch-nationalen Denkmustern lebt. Regisseur David Wnendt hat Interviews mit Mädchen aus der rechten Szene geführt, die als Grundlage zu seinem Drehbuch dienten. Er gibt keine Antworten, sondern will zeigen, dass in diesem Milieu dringender Handlungsbedarf besteht. Diese Mädchen sind, ebenso wie die Jungen, voller Aggression und Teil dieser Bewegung. Ein sehenswerter Film, sogar mit etwas Hoffnung.
Gesichter einer Frau:
Liesl Karlstadt, die kongeniale Partnerin von Karl Valentin, war eine geborene Komikerin. Sie durfte aber neben Valentin meistens nur die zweite Rolle spielen. Nun zeigt uns die neue Biografie von Michaela Karl: Liesl Karlstadt war eine facettenreiche Künstlerin und eine patente Frau, der man zu recht in München ein Denkmal gesetzt hat.
Klar und deutlich:
Er ist Deutschlands aufstrebendster Heldentenor: Klaus Florian Vogt - ein geborener Lohengrin. Seine gerade erschienene Debüt-CD heißt folgerichtig "Helden". Und seine klare Helden-Stimme scheint ihn, den Hobby-Piloten, auch in andere Sphären steigen zu lassen. Bravo. (CD Klaus Florian Vogt – Helden, bei Sony)
Unbeschreiblich weiblich:
Ihre bunten Figuren hat die Künstlerin Niki de Saint Phalle "Nanas" genannt. Nun sind viele dieser Vollweiber im Brühler Max Ernst Museum ausgestellt. Man zeigt dort unter dem Titel "Spiel mit mir" das 50jährige Oeuvre, der vor zehn Jahren verstorbenen Künstlerin und ihre Art, mit dem Betrachter spielerisch umzugehen. Berühmt wurde sie durch ihre "Shootings" genannten Aktionen. Weibliche Kunst als Notwendigkeit. Der Betrachter ist begeistert.
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Homepage: Film "Kriegerin"