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Das Schlagwort verharmlose, sei eine sachlich unangemessene, folkloristisch-stereotype Etikettierung, sagte die Sprecherin der "Unwort"-Jury, Sprachwissenschaftlerin Nina Janich. Insgesamt wurden 2.400 Vorschläge eingereicht, darunter auch "Stresstest" und "Rettungsschirm".
"Stresstest" war im Dezember bereits von der Gesellschaft der Deutschen Sprache zum WORT des Jahres gewählt worden.
"Döner-Morde" war 269 Mal eingereicht worden, der Begriff lag an der Spitze. Damit hatten Ermittler und Medien zunächst die Neonazi-Morde an acht türkischstämmigen und einem griechischen Kleinunternehmer sowie an einer Polizistin bezeichnet.
Zum Unwort des Jahres 2010 war "alternativlos" gewählt worden. Damit hatten Politiker immer wieder die von ihnen selbst bevorzugten Lösungsansätze gelobt.
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